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Samstag, 26.03.2011

Das verrückte Haus

Wer schon immer mal die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten wollte, der hat seit heute in Bispingen Gelegenheit dazu. Dort gibt es ein Einfamilienhaus, das auf seinem Dach steht. Darauf muss man erst mal kommen. Das Kopfstehhaus ist die neue Touristenattraktion der Lüneburger Heide. Das verrückte Haus hat einiges zu bieten. Auf über 120 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen steht alles verkehrt herum. Sämtliche Einrichtungsgegenstände vom Tisch bis zur Kloschüssel. Handstandsperspektive unkompliziert sozusagen. Allerdings ist das Haus noch um ca. 6 Grad längs- und quergeneigt, was den Gleichgewichtssinn eines jeden Besuchers vor Herausforderungen stellt.
Wer's mag, kann's für fünf Euro besichtigen. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 11 bis 23 Uhr.
Mehr Infos unter: http://www.dasverruecktehaus-bispingen.de/

Sonntag, 13.03.2011

Kapuzineraffen helfen Körperbehinderten

Neulich bin ich auf eine tolle Organisation in den USA aufmerksam geworden: Helping Hands. Sie bildet Kapuzineräffchen aus, damit diese später körperbehinderten Menschen zur Hand gehen können. Die kleinen Helfer sind nämlich für ihre besondere Geschicklichkeit bekannt. Saftflasche aufdrehen, Telefon bringen oder mal eben am Kopf kratzen? Alles kein Problem. In Bosten werden sie mehrere Jahre für ihren Job ausgebildet, um danach z.B. Querschnittsgelähmten im Haushalt zu helfen. Na ja, und im Gegenzug gibt's natürlich jede Menge Kuscheleinheiten. Bisher kannte ich diese Art von Dienst nur bei Golden Retrievern, was mich schon sehr begeistert. Aber diese Idee gefällt mir ebenso.
http://www.monkeyhelpers.org/

Mittwoch, 13.10.2010

Frühstück bei Stefanie

Ich hau' mich jedes Mal weg vor lachen, seit mein Vater mich darauf aufmerksam gemacht hat. Immer werktags um 7:17 Uhr gibt's was Neues zu hören aus Steffis Schlemmer-Bistro. Stefanie, die Gastgeberin und Protagonistin der Satire, eröffnet das Gespräch über tagesaktuelle Themen stets mit der Frage "Was gibt's Neues?". Mit von der Partie: Frührentner Herr Ahlers (Vorname Georg) mit seinem Standardsatz "Ja, dat tut ja nix zur Sache.". Er macht einen auf Oberlehrer, indem er alles entsprechend kommentiert. Des Weiteren ist da noch Lebenskünstler Udo, arbeitslos, ("Das kannst haben."), der aufgrund seiner finanziellen Lage wieder bei Mutti lebt. Und, last but not least, Opa Gehrke (schwerhörig), der nach dem Motto „Früher war sowieso alles besser!“ lebt. Für seine geistige Fitness löst er regelmäßig Kreuzworträtsel. Zum Abschluss jeder Episode fragt meist Herr Ahlers Opa Gehrke: „Was macht dein Rätsel, Franz?“. Darauf antwortet Opa Gehrke dann mit einer typischen Kreuzworträtselfrage wie z.B. „Aromatisches Getränk mit drei Buchstaben?“. Meistens klingt sich daraufhin Steffi ein und gibt immer eine scheinbar passende Antwort. Die wiederkehrende Pointe dabei ist, dass stets und sehr variantenreich eine falsche Antwort gegeben wird (im Beispiel: „Rum“ statt „Tee“) oder eine Antwort, die auf andere Weise den Hörer belustigt (Frage von Opa Gehrke: „Gegenteil von Hinten?“ – Antwort von Stefanie: „Was hast Du denn vorne schon?“ – Opa Gehrke: „Noch nix.“ – Stefanie: „Dann weiß ich es auch nicht.“).
Neuerdings gibt's "Frühstück bei Stefanie" nicht mehr nur für's Ohr auf NDR 2, sondern auch für's Auge abends ab 18:45 Uhr bei "DAS" im NDR-Fernsehen.
Für alle Fans hier der Radiopodcast: feed://www.ndr.de/podcast/podcast2956.xml
oder ein Videobeispiel unter: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/media/fbs147.html

Donnerstag, 07.10.2010

Keine Schokolade bei Migräne?

Schokolade verursacht Migräne. Diese Aussage ist in den Köpfen weit verbreitet. Neuste Erkenntnisse belegen allerdings, dass es sich dabei allerdings um einen Irrtum handelt, so Professor Peter Kropp vom Zentrum für Nervenheilkunde der Universität Rostock. Bis zu 70 Prozent der Patienten berichten zwar, dass sie vor der Migräne-Attacke Heißhunger auf Süßes haben, doch eine Studie belegt, dass Süßigkeiten nicht der Auslöser sind. Die Lust darauf sei lediglich ein Signal für die bevorstehende Migräne. Das ist laut Kropp einfach erklärt: "Das Hirn benötigt Energie für die kommende Attacke". Auch Streit mit dem Partner ist kein Auslöser. Die zuvor oft bestehende Gereiztheit oder Nervosität fördere lediglich den Streit. Wenn Migräne-Patienten wissen, dass ein Glas Sekt oder Wein eine Migräneattacke bewirken könnte, verzichten sie lieber darauf. Neue Studien verdeutlichen aber: Migräne-Auslöser zu vermeiden, das verstärkt die Symptome und führt noch zu mehr Symptomen. "Patienten sollten besser lernen, mit diesen Triggerfaktoren umzugehen", empfiehlt Kropp. Denn man kann "den Kopf" an die Migräne-Auslöser gewöhnen: "Löst Rotwein Migräne aus, sollten Patienten zum Beispiel ruhig ab und zu ein Glas trinken. Das funktioniert auch mit homöopathischen Dosen, also stark verdünnt."

Dienstag, 05.10.2010

Kollektives Frust-Singen

Der Angestellte ist sauer auf seinen Chef, weil der mal wieder nervt. Die Studenten sind sauer auf die Politik, weil die nicht mit der versprochenen Barfög-Erhöhung rüberkommt. Die Mutter ist sauer, weil der Nachwuchs mal wieder seine Zimmer nicht aufgeräumt hat. Man könnte endlos fortfahren in dieser Reihe... Jede(r) hat mal das Bedürfnis, seinem Ärger Luft zu machen. In Köln gibt es eine besonders nette Art, sich den Frust von der Seele zu trällern, denn die Rheinmetropole hat den größten Beschwerdechor der Welt. Egal, ob Bahnverspätung, Hundekot oder Handylärm, alles darf besungen werden. Das befreit und fördert ganz nebenbei noch die Gesundheit. Denn medizinische Studien belegen: Gemeinschaftliches Singen stärkt Herz, Kreislauf und Immunsystem. Und es baut den Stress, den man rausschmettert gleich wieder ab, weil man beim Singen tiefer atmet als in normalen Stress-Situationen. Praktisch, oder?;-)
So einen Frust-Chor sollte es eigentlich in jeder Stadt geben. http://www.beschwerdechor.de/

Montag, 06.09.2010

Hundekino auf den Shetland-Inseln

Es gibt anscheinend nichts, was es heutzutage nicht gibt. Ein cleverer Kinobesitzer auf den Shetland-Inseln dachte sich: "Jeder soll eine Chance haben, ins Kino zu gehen." Und so gib's beim örtlichen Filmfestival eben u.a. Doggy-Filmchen zu sehen, damit auch die Vierbeiner auf ihre Kosten kommen. In Begleitung von Herrchen und Frauchen natürlich. Sozusagen zur emotionalen Unterstützung für Waldi, Bello & Co. Oder auch einfach nur, um endlich mal wieder alle Kinokarten zu verkaufen. Wie dem auch sei, ich stelle mir das gerade lebhaft vor Augen vor: Karten kaufen an der Kasse und gleich noch ein paar Leckerlis, wie Hundekuchen und Popcorn dazu. Da ist die Stimmung doch gleich obenauf. Die Spezialvorführungen eines Kurzfilms über einen ungehorsamen Vierbeiner dauern zwar nur fünf Minuten, haben aber regen Zulauf. Weil es an Kinosälen mangelt, findet alles in Werkshallen statt oder sogar in einem Fleischmarkt. Gute Gründe für einen Kinobesuch gibt es genug. So z.B. diese: "Mein Hund hat ein Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, deshalb ist es gut für ihn, sich zu konzentrieren". Oder: "Sie hatte bislang ein sehr abgeschiedenes Leben, deshalb kann ich sie nicht oft genug ausführen, um Kontakte zu bekommen". Klingt einleuchtend. Eine Weltneuheit ist die Kultur für Hunde allerdings nicht. Hundekonzerte und andere Veranstaltungen hat es bereits schon gegeben, jedoch haben sie es noch nicht bis nach Shetland geschafft. Die Inseln haben rund 22 000 Bewohner. Die Zahl der Hunde ist nicht bekannt. Wär' doch mal eine interessante Aufgabe für britische Statistiker...

Freitag, 20.08.2010

Zehn Tipps für einen entspannten Schlaf

Fast jede(r) kennt ab und zu das Problem: Man kann nicht schlafen und wälzt sich im Bett unruhig hin und her. Das kann sich demnächst schnell ändern, wenn man folgendes beachtet:

1) Grübeleien vermeiden, indem sie vorher zu Papier gebracht werden.
2) Das Bett nur als Bett zum schlafen benutzen und nicht zum lesen oder
fernsehen (Stimuluskontrolle) Wer nach zehn Minuten nicht schläft, sollte
wieder aufstehen.
3) Nach geistiger Arbeit zwei Stunden Entspannung einplanen. Zum Beispiel
durch Autogenes Training. Fernsehen oder Computerspiele sollten
vermieden werden. Laut Studien ist Medienkonsum der Hauptgrund für
Schlafdefizite.
4) Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen und keinen Mittagsschlaf
machen. Das erzeugt genug Müdigkeit zur Nacht.
5) Leicht verdauliches Essen vor dem Schlafengehen. Schlemmen oder Fasten
ist tabu.
6) Alkohol (Bier, Wein) und koffeinhaltige Getränke (Cola, Kaffee, schwarzer
und grüner Tee) sollten vermieden werden.
7) Auf Nikotin (Zigarette, Zigarre, Pfeife) verzichten, da es anregend wirkt.
8) Kein Sport direkt vor dem Schlafengehen. Der Körper braucht vier bis sechs
Stunden, um "herunterzufahren". Besser einen entspannten
Abendspaziergang machen.
9) Warme Bäder machen müde.
10) Das Schlafzimmer sollte dunkel, ruhig und angenehm kühl sein (14-18
Grad) und auch Frischluft enthalten. Also am besten das Fenster auf kipp
stellen.

Mittwoch, 18.08.2010

Kotzbrocken haben schlechtere Gefäße

Streitsüchtige, unkollegiale, arrogante und manipulative Zeitgenossen, im Volksmund auch gern als "Kotzbrocken" betitelt, haben schlechtere Blutgefäße. Das hat ein Forscherteam um Dr. Angelina Sutin aus Baltimore in einer wissenschaftlichen Studie belegt. Gemeinsam mit italienischen Kollegen hat Sutin zunächst die Ergebnisse eines Persönlichkeitstests analysiert, dem sich über 5.500 Einwohner aus vier Städten der Insel Sardinien unterzogen hatten. Dieser Test gab Auskunft über persönliche Wesenszüge wie Vertrauen, Aufrichtigkeit, Uneigennützigkeit, Nachgiebigkeit oder Bescheidenheit. Die dabei ermittelten Persönlichkeitsmerkmale wurden schließlich in Beziehung zu Ergebnissen einer echokardiografischen Untersuchung gesetzt. Eine verdickte Gefäßwandschicht gilt als frühes Zeichen einer atherosklerotischen Gefäßveränderung und birgt das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall in sich. Bei ihrer Analyse stießen die Forscher dann tatsächlich auf eine Beziehung zwischen Persönlichkeit und Gefäßzustand. Sie stellten fest, dass die unfreundlichsten und unangenehmsten Testpersonen ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko haben, eine Herzerkrankung zu bekommen. Die meist als sanftmütiger geltenden Frauen blieben davon nicht verschont. Zwar war bei ihnen eine Verdickung der Halsschlagader insgesamt seltener nachweisbar als bei Männern, Frauen die jedoch als eher weniger angenehme Mitmenschen zu erkennen waren, hatten eine ebenso ausgeprägte Gefäßwandverdickung wie Männer. Mein Tipp also für alle, die noch Kotzbrocken sind: Immer schön geschmeidig bleiben! Euer Herz wird's euch danken und eure Mitmenschen ebenso.

Sonntag, 15.08.2010

Deutsch-amerikanische Hochzeit II

Gestern war ich auf einer deutsch-amerikanischen Hochzeit in Eckerde (bei Barsinghausen) eingeladen. Die Trauung fand im Garten eines alten Ritterguts statt. Susi und Ryan sind besondere Menschen, die mir sehr am Herzen liegen. Es war beeindruckend zu sehen und zu hören, wie sich beide gegenseitig das Treueversprechen in tiefer Zuneigung gaben. Es brannten zunächst zwei Kerzen, an denen danach eine Einheitskerze (Unity) entzündet wurde. Die beiden einzelnen Kerzen wurden anschließend gelöscht. Ein schönes Sinnbild. Aus zwei Menschen, die nun ihre Wege gemeinsam gehen, wird eine Einheit.
http://www.ewedding.com/Sites/SusiUndRyan

Donnerstag, 22.07.2010

Tierischer Intelligenztest

Wer ist klüger - Hund oder Katze? Diese Frage wurde gestern in der NDR-Sendung "Expeditionen ins Tierreich" gestellt. Ein nicht tierisch ernst zu nehmender Wettstreit. Sind doch Herkunft, Verhalten und Lebensweisen der beiden Tierarten viel zu verschieden. Aber das Experiment hat dennoch etwas amüsantes. Da war z.B. Kater Harry der zählen kann, wenn man ihn mit Tonsignalen dazu auffordert. Eine Fähigkeit, die Hunde nicht besitzen. Allerdings können sie im Gegensatz zu Katzen die menschliche Augensprache besser verstehen. Katze Pepsi war für die berühmten "Wie-ans-Futter-kommen"-Spielchen zuständig. Katzen kriegen besser hin, weil ihnen meistens Plan B einfällt, wenn Plan A nicht funktioniert. Hunde brauchen dafür menschliche Hilfe. Aber es gibt auch wirklich intelligente Hunde. Border Collie Rico beispielsweise kann auf Zuruf über 200 Spielzeuge apportieren, angefangen vom Plüsch-Big-Mac bis hin zum kleinen BVB-Fußball. Ein Schäferhund aus Ungarn, Assistenzhund für einen Rollstuhlfahrer, setzt sogar noch einen drauf: Er kann mit Hilfe von Symbolgegenständen zeigen, ob er raus möchte, Hunger hat oder ob er Hilfe benötigt. Wer ist intelligenter - Hund oder Katze? Ergebnis: Beide gleich, aber auf verschiedenen Gebieten.

Dienstag, 20.07.2010

Lachforschung

Treffen sich ein Afrikaner, ein Brite und ein Ägypter. Was passiert? Man kann davon ausgehen, dass vor allem viel gelacht wird. Denn diese drei Nationalitäten gelten als besonders humorvoll. Laut Rainer Stollmann, Lachforscher aus Bremen, ist das deutsche Lachen immer etwas gedämpft. Uns Deutschen fehlt z.B. im Vergleich zu den Afrikanern die Leichtigkeit. Für sie gehört Lachen zur Kommunikation dazu. Dabei wird auch übereinander gelacht, aber es wird nicht als Kränkung empfunden, es ist eben einfach so. In Europa gelten die Briten als witzigste Nation. Sie besitzen die Freiheit, alles, was sie ernst sagen, auch humorvoll zu sagen. In arabischen Gefilden sind wiederum die Ägypter als besonders lustig bekannt.
Stollmann sagt, dass die Urform des Lachens das Kitzeln ist. Wird jemand unter dem Fuß gekitzelt, dann zieht er ihn weg. Ein Schutzreflex. Wird dieser unterdrückt, dann staut sich die Energie im Körper auf und bricht über das Zwerchfell aus. Lachen hat etwas Eruptives, Krampfhaftes. Lachen ist wie ein epileptischer Anfall, der Spaß macht.
Ähnlich ist es bei einem Witz. Der kitzelt uns auch - und zwar an unserer Vernunft-Haut. Ein guter Witz braucht deshalb ein verblüffendes Moment, einen Widerspruch. Irgendwas muss uns irritieren. Aber nicht so sehr, dass wir uns abwenden wollen. Bekanntes und Befremdliches müssen in einer Balance stehen, sonst verstehen wir den Witz nicht.

Samstag, 17.07.2010

Nina Hagen

Für die einen ist sie schlagfertiger Bürgerschreck mit schräger Art und schrillem Outfit. Für andere wiederum ist sie schlicht und einfach die Punk-, Rock-, und Blues-Queen in einer Person. Musikalische Vielsaitigkeit kommt in ihr zum klingen. Das zeigt sich auch jetzt in ihrer neusten Platte "Personal Jesus", auf der sie lupenreinen Gospel vom Feinsten präsentiert. Manch eine(r) mag sich jetzt fragen: "Was ist das denn??" Das ist ihre Überzeugung. Sie glaubt an Jesus Christus. Das, was sie eigentlich schon aus ihrer Kindheit wusste, hat sie bereits im August 2009 in ihrem Taufbekenntnis im kleinen niedersächsischen Schüttorf öffentlich zum Ausdruck gebracht: Personal Jesus is her Lord. In ihrer neuesten musikalischen Produktion bringt Nina das facettenreich rüber. Prädikat: Hörenswert!

Mittwoch, 14.07.2010

Tipps gegen Sommerhitze

Wie ging doch gleich der Songtext von 2Raumwohnung...

36 Grad
und es wird noch heißer,
mach den Beat nie wieder leiser,
36 grad
kein Ventilator,
das Leben kommt mir gar nicht hart vor,
36 grad...

Die momentane Affenhitze kann ganz schön fertigmachen, oder? Deshalb kommen hier meine ultimativen Tipps, um einen kühlen Kopf zu behalten:

1. Für Kühle Räume sorgen
Morgens und abends mit Durchzug lüften und danach die Räume mit Rollos o.a. abdunkeln.

2. Sendepause für elektronische Geräte
Computer, Fernseher & Co strahlen Wärme ab. Deshalb: In den Pausen ausschalten, statt auf Standby-Modus.

3. Sport nur moderat betreiben
Sport ist zwar gut für die Gesundheit, aber an Hochsommertagen ist Power tabu! Schwimmen dagegen erfrischt.

4. Trinken, trinken und noch mal trinken
Mindestens zwei Liter Wasser täglich, besser noch drei oder vier.

5. Leichte Kleidung tragen, Kopfbedeckung und Sonnenschutzcreme

6. Erfrischungen für den Körper
Ein kühles Fußbad, ein kalter Waschlappen für's Gesicht.

7. Leichte und frische Kost
Frisches Obst, leckere grüne Salate, mageres Putenfleisch etc.

8. Für guten Schlaf sorgen
Möglichst bei offenem Fester, leichte Bekleidung, luftige Bettdecke.

Donnerstag, 08.07.2010

Blockflöte statt Vuvuzela

Der Traum vom WM-Finale ist seit gestern zwar ausgeträumt, wer aber trotzdem noch beim Endspiel mitfiebern und vor allem laut mittröten will, dem rät eine Medizinerin zur Blockflöte. Warum? Na, ein Grund ist zumindest klar: Vuvuzelas schaden dem Trommelfell. Durch die Dinger werden außerdem noch Keime unter's Fußvolk gepustet, und sie können auch verantwortlich für Zysten an der Schilddrüse sein. Denn durch kräftiges Vuvuzelablasen entsteht ein zu hoher Venendruck, der eine Schilddrüsenzyste hervorrufen kann. Also, liebe Fußballfreunde - rauf auf den Dachboden und die alte Blockflöte aus Kindertagen entstauben! Schickt mir eure Fotos vom kollektiven Massenflöten beim Finalspiel!;-)

Montag, 28.06.2010

Kein iPhone für Linkshänder

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,702865,00.html

Ich bin absoluter Apple-Fan! Seitdem Vista auf dem Markt ist, hatte ich die Nase voll von Windows, habe mich endgültig von Microsoft verabschiedet und mir einen Mac Mini gekauft. Den würde ich jetzt auch nicht wieder hergeben. Und ein iPhone? Ja, das wäre auch nicht verkehrt. Doch was muss ich da gerade zu meinem Entsetzen im Internet lesen?
Linkshänder verzweifeln am neuen iPhone, weil sie keinen Empfang kriegen, sobald sie ihr Handy in die linke Hand nehmen. Hallo?? Ich bin Linkshänder...
Ein Leidensgenosse schrieb direkt eine Mail an Apple-Chef Steve Jobs. Die hätte auch von mir kommen können. Zitat: "Ich liebe mein neues iPhone 4 (saubere Arbeit), aber wenn ich meine Hand an den Metallrahmen halte, hat es keinen Empfang." Man würde darauf wohl eine Entschuldigung erwarten, doch was schreibt Mr. Jobs zurück? Zitat: "Versuchen Sie einfach, es nicht so zu halten." Wie bitte? Hat der Mann schon mal etwas von gutem Service, Dienstleistung oder gar Diplomatie gehört? Wohl eher weniger, wie mir scheint. Dafür kursiert nun der Mailverkehr in sämtlichen Technik-Blogs. Na, wenn das mal nicht am Image kratzt... Das Thema iPhone-Kauf hat sich für mich jedenfalls erst einmal erledigt.

Mittwoch, 23.06.2010

Verworfen

"Wenn wir wie Jesus werden wollen,
dann können wir nicht erwarten,
immer gemocht zu werden oder beliebt zu sein.
Wir müssen uns darauf vorbereiten, verworfen zu werden."

Henry Nouwen

Mittwoch, 10.03.2010

Liebe

„Gott achtet nicht darauf, wie viel wir tun,
sondern mit wie viel Liebe wir etwas tun.“

Mutter Theresa

Dienstag, 30.06.2009

Urlaub

Urlaub ist, nichts zu tun und dafür den ganzen Tag zur Verfügung zu haben.;-)

Freitag, 19.06.2009

Zeit

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die
wir nicht nutzen.“

(Lucius Annaeus Seneca)

Samstag, 28.06.2008

Lebensregel

Geh deinen Weg ruhig - mitten in Lärm und Hast
und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.

Steh mit allen auf gutem Fusse, wenn es geht,
aber gib dich selber nicht auf dabei.

Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar
und höre die anderen auch an, selbst die Unwissenden,
Dummen - sie haben auch ihre Geschichte.

Laute und zänkische Menschen meide.
Sie sind eine Plage für dein Gemüt.

Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst,
wisse, dass Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten.
Denn es wird immer grössere und geringere
Menschen geben als dich.

Freue dich an deinen Erfolgen und Plänen.
Strebe wohl danach weiterzukommen,
doch bleibe bescheiden.
Das ist ein guter Besitz
im wechselnden Glück des Lebens.

Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften.
Die Welt ist voll Tricks und Betrug.
Aber werde nicht blind für das,
was dir an Tugend begegnet.

Sei du selber - vor allem:
heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst.
Doch denke nicht verächtlich von der Liebe,
wo sie sich wieder regt.
Sie erfährt soviel Entzauberung,
erträgt soviel Dürre
und wächst doch voller Ausdauer,
immer neu, wie Gras.

Nimm den Ratschluss deiner Jahre mit Freundlichkeit an.
Und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.

Pflege die Kräfte deines Gemütes,
damit es dich schützen kann,
wenn Unglück dich trifft,
aber überfordere dich nicht durch Wunschträume.
Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlorenheit.
Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir.

Im Übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst.
Du bist ein Kind der Schöpfung,
nicht weniger als die Blume und die Sterne es sind.
Du hast ein Recht darauf, hier zu sein.
Und ob du es merkst oder nicht - ohne Zweifel entfaltet
sich die Schöpfung so, wie sie es soll.

Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst.
Und was auch immer deine Mühen und Träume sind
in der lärmenden Verwirrung des Lebens
- halte Frieden mit deiner eigenen Seele.

Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei
und ihren zerronnenen Träumen
- die Welt ist immer noch schön !

(Lebensregel aus der Old Saint Paul`s Church, 1692, von Baltimore)

Dienstag, 24.06.2008

Zwei Dinge

Ich habe im Laufe meines Lebens zwei Dinge erkannt:
Es gibt einen Gott. Und ich bin es nicht.

(Jim Henderson)

Donnerstag, 01.05.2008

Meer von Wohltaten

Wo ein Tröpflein Unglück ist,
daselbst ist ein ganzes Meer von Wohltaten Gottes.

(Martin Luther)

Donnerstag, 17.04.2008

Zuhause


[ via: Gesundheit Institute ]
Das ganze Leben ist eine Suche nach dem Zuhause. Für Vertreter, Sekretäre, Bergarbeiter, Bienenzüchter, Schwertschlucker... für uns alle. Alle rastlosen Herzen dieser Welt versuchen, einen Weg nach Hause zu finden.

(Robin Williams, aus dem Film "Patch Adams")

Dienstag, 08.04.2008

Lebendig



Frage dich nicht, was die Welt braucht.
Frage dich, was dich lebendig macht.
Und dann gehe hin und tue das Entsprechende.
Denn die Welt braucht nichts so sehr, wie Menschen, die lebendig geworden sind.

(Gill Baine)

Freitag, 28.03.2008

The Message


[ via: BibleGateway.com - Version information: The Message ]
God made my life complete when I placed all the pices before him.
God rewrote the text of my life when I opened the book of my heart to his eyes.
(Psalm 18, 20 und 24)

Als ich ihm all die zerbrochenen Teile meines Lebens in die Hand gab, hat Gott sie wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt.
Er hat den Text meines Lebens neu geschrieben, als ich ihm das Buch meines Herzens geöffnet habe.
(Psalm 18, 20 und 24)

Samstag, 01.03.2008

Schlagfertigkeit


Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.

(Mark Twain, 1835-1910, amerikanischer Schriftsteller)
 

Donnerstag, 22.11.2007

Traditioneller Santa-Claus-Ruf in Gefahr?


[ via: Santa Claus Down Under: Ha-Ha-Ha statt Ho-Ho-Ho - Panorama - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten ]
"In Zukunft bitte "Ha-Ha-Ha" statt "Ho-Ho-Ho"!" Diese Anweisung der Firma Westaff musste sich die australische Santa-Claus-Delegation in Sidney anhören. Begründung: Der traditionelle "Ho-Ho-Ho"-Ruf könne Kinder erschrecken. Eine regelrechte Welle Weihnachtsmänner-Empörung folgte, einige Nikoläuse quittierten sogar ihren Dienst. Jugendschützer hielten die Befürchtung, dass Kinderseelen durch diese Art der Ansprache Schaden nehmen, allerdings für reichlich übertrieben. Einige reagierten sogar genervt und forderten: "Lasst Santa in Ruhe!". Ganz meine Meinung! Westaff zog daraufhin sein Verbot zurück. Alle Vertreter im rot-weißen Mantel grüßen nun wieder wie gewohnt. Gut so!

Mittwoch, 21.11.2007

Schreibblo(g)ckaden

[ via: Schreibblockade garantiert überwinden mit diesen 101-Tips ]
Was hilft eigentlich gegen Schreibblog... ähm, Schreibblockaden? Viel schreiben. Na gut, da schreib' ich doch gleich mal was über Schreibblockaden in diesem Blog. Man unterscheide grob zwischen Typ 1, dem "Keinen-Anfang-Finder", Typ 2, dem "Um-Jedes-Wort-Ringende" und Typ 3, dem "Gar-Nicht-Erst-Anfanger", weil er allein schon beim Gedanken daran ein grummeliges Gefühl im Bauch verspürt. Die Gründe für dieses oder jenes Verhalten können verschiedene Ursachen haben. Zum einen sind sie in Versagensängsten begründet, die durch innere Sätze wie "Mein Text wird schlecht.", "Was denken andere darüber?", "Ich blamiere mich.", zum anderen sind sie perfektionistischer Natur ("Das schaffe ich nicht gut genug.") oder sie werden durch Größenphantasien ("Ich habe sooo viele Ideen. Wo fange ich an, wo höre ich auf?") hervorgerufen. All das killt die Schreiblust. Sehr beliebt sind auch sogenannte Vermeidungsstrategien, nach dem Motto "Nie war die Wohnung so sauber, wie heute." Was kann man nicht alles veranstalten, um sich von seinem eigentlichen Problem abzulenken... Aufschieberitis, in Fachkreisen Procrastination genannt, ist ebenfalls eine weit verbreitete Verdrängungstaktik. Lösen lässt sich die Schreibblockade zum Beispiel folgendermaßen:
1) Schreib, so viel du kannst, z.B. über tägliche Erlebnisse in einem Tagebuch.
2) Sammele wenn nötig. zunächst ausreichend Kenntnisse über das, worüber du schreiben willst.
3) Versuche persönliche Probleme vorher zu bearbeiten.
4) Vermeide weitmöglichst äußere Störungen und Ablenkungen.
5) Erstelle einen Schreibplan (z.B. Mind Mapping).
6) Schreib zuerst, wie dir der Schnabel gewachsen ist und korrigiere erst später den Stil, wenn nötig.
7) Sprich mit anderen über deine Schreibblockade, anstatt darüber zu grübeln und suche aktiv nach Lösungsmöglichkeiten.
Viel Erfolg!

Mittwoch, 10.10.2007

Sprachcomputer überlisten


[ via: DasErste.de - [plusminus - Sprachcomputer (09.10.2007) ]
Wer hat nicht schon mal Bekanntschaft mit sogenannten Spracherkennungssystemen am Telefon gemacht? Die Deutsche Bahn hat eins, die T-Com hat eins und die Bundesagentur für Arbeit hat eins, um nur einige zu nennen. Schön kostengünstig und zeitsparend für die Unternehmen, aber nervig und unpersönlich für die meisten Kunden am anderen Ende der Leitung. Vor allem, wenn einen die Sprachcomputer ständig falsch verstehen oder man in endlosen Warteschleifen hängt. Deshalb am besten gar nicht erst auf auf das Spielchen einlassen. Stattdessen lieber gleich nach Zustandekommen der Verbindung munter und fröhlich ein Liedchen in den Hörer trällern, allerdings ohne Text bitte, denn der wird vom anonymen Gegenüber als Sprache verstanden. Also einfach auf "lalala" oder die Lippen zum Pfeifen spitzen und los geht's. Nach wenigen Takten eine Pause machen und abwarten, was passiert. Die Analyse des armen unmusikalischen Computers bleibt erfolglos, dafür verbindet er aber freundlicherweise mit dem nächsten Servicemitarbeiter. Nett, oder?;-)

Dienstag, 28.08.2007

Sorgen

Halte dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.

(Abraham Lincoln, 1809-1865, 16. US-Präsident)
 

Dienstag, 14.08.2007

Das Einstein-Rätsel

 

Im letzten Jahrhundert verfasste Albert Einstein das folgende Rätsel. Er behauptete, 98 Prozent der Weltbevölkerung seien nicht in der Lage, es zu lösen. Wer gehört zu den schlauen zwei Prozent? Bei diesem Rätsel gibt es keinen Trick, nur pure Logik ist gefragt. Viel Glück dabei und nicht aufgeben!
1. Es gibt fünf Häuser mit je einer Farbe.
2. In jedem Haus wohnt eine Person einer anderen Nationalität.
3. Jeder Hausbewohner bevorzugt ein bestimmtes Getränk, raucht eine bestimmte Zigarettenmarke und hält ein bestimmtes Haustier.
4. Keine der fünf Personen trinkt das gleiche Getränk, raucht die gleichen Zigaretten oder hält das gleiche Tier, wie einer seiner Nachbarn.
Frage: Wem gehört der Fisch?
Hinweise:
1. Der Brite lebt im roten Haus.
2. Der Schwede hält einen Hund.
3. Der Däne trinkt gerne Tee.
Lösungsvorschläge sind willkommen. Viel Erfolg!

Dienstag, 07.08.2007

Große Begebenheiten


Die großen Begebenheiten der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden sich.

(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker)

Montag, 06.08.2007

Rollstuhl-Model-Wettbewerb



[ via: beauties in motion - international ]
Es soll ja Leute geben, die lieber wegschauen, wenn sie Menschen im Rollstuhl begegen. Bei der Modelagentur "beauties in motion" ist genau das Gegenteil angesagt. Hinschauen, wenn bildschöne Models sich in Szene setzen. Das sie dabei im Rollstuhl sitzen statt zu laufen, spielt überhaupt keine Rolle. Viel mehr geht es dabei um eine positive Ausstrahlung und Lebenseinstellung trotz Handicap. In diesem Jahr schrieb die Agentur erstmals international einen Schönheitswettbewerb aus. Anfang Oktober fällt die Entscheidung im GOP in Hannover.

Freitag, 03.08.2007

Fitness für Arbeitslose


[ via: Berliner Kurier: Berlin - Job-Center schickt Arbeitslose ins Fitness-Studio ]
Im Jobcenter Luckenwerder (Brandenburg) kommen die Langzeitarbeitslosen jetzt ins Schwitzen. Statt im x-ten Berwerbungstraining zu sitzen, sind Nordic Walking, Aqua-Fitness, Tanzen und sonstige sportliche Aktivitäten angesagt. Dieses einzigartige Projekt hat die Luckenwerder Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft (Luba) zusammen mit Krankenkassen sowie dem Verein "Gesund & Aktiv" gestartet. Sieben Monate lang drei- bis fünfmal pro Woche freien Eintritt in die Mucki-Bude, denn "Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt macht die Leute krank." sagt Luba-Chef Jens Kräker. Sport stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstvertrauen und kann zu neuen Kontakten führen. Alle, die an diesem Projekt teilnehmen, verpflichen sich außerdem zu einem 1-Euro-Job. Zum Trübsal blasen bleibt so kaum mehr Zeit.

Donnerstag, 02.08.2007

Veränderung


Nichts ist dazu verurteilt,
so zu bleiben, wie es ist.

(Unbekannt)

Mittwoch, 01.08.2007

Rauchverbot


[ via: WELT ONLINE - Raucher müssen draußen bleiben - Nachrichten Politik ]
"Nase zu und durch" hieß es noch am letzten Sonntag, als ich mit Freunden essen war und wir uns unseren Nichtraucherplatz -einmal durch die Qualmzone durch- im hintersten Raum des Lokales ergattern mussten. Juchu, damit ist jetzt endlich Schluss. In Niedersachen gilt ab heute das Anti-Raucher-Gesetz. Keine Glimmstengel mehr in Gaststätten und anderen öffentlichen Räumen (Krankenhäuser, Schulen und Behörden). Schönen Dank für diesen Nichtraucherschutz. Längst überfällig, aber besser spät, als nie!

Dienstag, 31.07.2007

Freude III


Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln,
in allem anderen können sie grundverschieden sein.

(Sully Prudhomme, 1839-1907, franz. Schriftsteller)

Montag, 30.07.2007

Kälte-Kick für Sportler


[ via: Kälte-Kick macht Sportler fit ]
Ein kleiner Aufenthalt im Eisschrank und sportliche Höchstleistungen lassen nicht mehr lange auf sich warten. Das besagen zumindest Studien, die Sportwissenschaftler der Uni Münster und der Uni Dortmund durchgeführt haben. Dazu wurden über 50 Hobby- und Spitzensportler für zweieinhalb Minuten in einer Kältekammer bei minus 120 Grad schockgefroren. Uuaaah...! Erstaunliches Ergebnis dieser Aktion: Die Probanden erreichten eine optimale körperliche Ausgangsverfassung. Extreme Kühlung vor hoher physischer Belastung spart Energieressourcen und steigert die Leistungskraft, denn durch Schwitzen allein kühlt der Körper nicht genug ab. Durch einen Kälte-Kick dagegen wird ein zu schneller Temperaturanstieg verzögert, so dass bessere sportliche Ergebnisse erzielt werden können. Diese Erkenntnisse könnten für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Peking von großem Nutzen sein, denn dort sollten Athleten trotz extremer Hitze Höchstleistungen vollbringen.

Sonntag, 29.07.2007

Au-pair-Doku


[ via: VOX: Au-pair-Doku «auf und davon» wandert in die Primetime - Fernsehjunkies - TV-Nachrichten für Eilige ]
Zur Zeit läuft auf Vox eine Doku-Serie über Au-pairs, in der junge Auslandslustige in ihrem Alltag in der Ferne begleitet wurden. Kanada, England, USA, Costa Rica - Traumziele für einen Ausstieg aus Gewohntem, aber längst nicht immer Zuckerschlecken. Höchstens vielleicht für eine Russin, die ihre Heimat für ein paar Monate in Deutschland verlässt und dabei zunächst einmal einen Wohlstandsschock zu verarbeiten hat. Heute abend kommt der dritte Teil der 8-teiligen Serie "Auf und davon" um 20:15 Uhr.

Samstag, 28.07.2007

Entdecken


Es ist spannend, Menschen zu entdecken. Vielleicht gibt es überhaupt nichts Spannenderes. Das heißt, doch. Gibt's. Gott entdecken! Aber den entdeckt man nicht selten in - Menschen.

(Jürgen Werth, Journalist und Liedermacher)

Freitag, 27.07.2007

Ritter Fips und das Geigenspiel



Mit falschen Tönen, doch nicht feige, strich Fips die Saiten seiner Geige, bis ihm die Mutter sagte: "Fips, ich tret nicht gern dir auf den Schlips, doch darf ein Fips von Fipsenstein nicht bloß ein kleiner Geiger sein! Du bist der Mitwelt Größres schuldig!"
"Na schön," sprach da der Sohn geduldig, "ich weiß was Größres: Ich latsche zu Meister Bim und lerne Bratsche!" ;-)

(Heinz Erhardt, 1909-1979, dt. Komiker, Musiker, Dichter, Schauspieler und Entertainer)


Donnerstag, 26.07.2007

Klassiker


Klassiker sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben.

(Gilbert Keith Chesterton, 1874-1936, engl. Schriftsteller)

Mittwoch, 25.07.2007

Ulrich Mühe


[ via: Zum Tode von Ulrich Mühe Ein anderes Leben - Kultur - sueddeutsche.de ]
Der Schaupieler Ulrich Mühe ist tot. Er starb am vergangenen Sonntag an Krebs im Alter von 54 Jahren. Bekannt wurde Mühe vor allem durch den Kinofilm "Das Leben der Anderen", den er durch seine schauspielerische Leistung besonders mit prägte. Bei der Oscar-Verleihung im Februar 2007 trat er zum letzten Mal öffentlich auf. Ulrich Mühe hinterlässt seine Frau und fünf Kinder.

Montag, 23.07.2007

Nasenspray


[ via: Bei Nasenspray auf die Füße sehen! ]
Neulich lag ich mit einer dicken Erkältung im Bett. Ganz schön unangenehm, wenn die Nase so verstopft ist. Ich habe kaum Luft bekommen. Um wenigstens die Nächte zu überstehen, nahm ich ein Nasenspray. Diese Prozedur mit Kopf über und so... ihr wisst schon. Ich wundere mich noch, warum's kaum gewirkt hat - jetzt weiß ich wieso: Kopf nach vorne beugen und auf die Füße sehen. Mit der rechten Hand ins linke und mit der linken Hand ins rechte Nasenloch sprühen. Dann hilft's, zumindest laut der Ärztezeitung.

Freitag, 20.07.2007

Das weiß doch jedes Kind!


[ via: Das weiß doch jedes Kind! mit Cordula Stratmann ]
Quizshows gibt es im Fernsehen ja eigentlich schon bis zum Abwinken, aber seit Anfang Juli gibt's eine im Programm, deren Konzept mir gut gefällt. In "Das weiß doch jedes  Kind" zeigen Kindern den Erwachsenen, was sie alles drauf haben, bzw. was alles drin steckt in ihren klugen Köpfen. Die schlauen Kids stehen den Quizkandidaten wahlweise als Banknachbar zur Seite, bei dem sie spicken, abschreiben oder sich letzte Rettung holen können. Man hält nicht für möglich, was diese jungen Joker so alles wissen. Cordula Stratmann moderiert das Ganze mit ihrer  sympathischen  Art  und ihrem  sprühenden  Witz. Schaut's euch einfach mal an. "Das weiß doch jedes Kind", jeden Freitag um 20:15 Uhr auf Sat 1.

Donnerstag, 19.07.2007

Hundeeis


[ via: Hunde durften Eis verkosten ]
Österreichische Hunde haben's gut, zumindest die Vierbeiner, die in Wien Gassi gehen. Im Eissalon "Iori" gibt's nämlich nicht nur 20 Eissorten für Herrchen und Frauchen, neuerdings gibt's auch für Waldi, Bello & Co was zu schlecken. Leckeres "Dogissimo - Gelato per Cani" zu deutsch: Hundeeis. Sorten: Vanille, Reis und Soja. Garantiert ohne Fett-, Zucker- und Milchgehalt. Ein Journalist urteilte nach öffentlicher Eigenverköstigung wie folgt: "Das schmeckt wie Stahl, auf den ein Hund gepinkelt hat." Wie unhöflich... ich frage mich ernsthaft, woher der Kollege weiß, wie uriniertes Metall schmeckt?! Gebt dem Mann was Ordentliches zu essen!;-) Allen Vierbeinern aber jedenfalls weiterhin ein leckes Schleckvergnügen.:-)

Mittwoch, 18.07.2007

Vergangenes


Lass Vergangenes nicht dein Leben diktieren, doch nutze es als Ratgeber für deine Zukunft.

(Chinesisches Sprichwort)

Dienstag, 17.07.2007

Gummistiefel-Weitwurf-WM


[ via: Wettbewerb: Freaks werfen Gummistiefel in Berlin - Aus aller Welt - Panorama - FOCUS Online ]
Wettbewerbe gibt's, von deren Existenz ich bisher gar nichts wußte. Die Weltmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf zum Beispiel. In diesem Jahr erstmals in Berlin ausgetragen, schleuderten insgesamt 180 Gummistiefelweitwurf-Wettkämpfer nach Herzenslust schwarzes Latex durch die Lüfte bzw. in die Weite. Allein 100 Teilnehmer davon kamen aus Finnland, wo die Sportart übrigens erfunden wurde. Wen wundert's also, dass die Skandinavier von Anfang an als Favoriten gehandelt wurden. Die Finnen haben tatsächlich Gold im Teamwettkampf abgeräumt. Deutschland gewann die Silbermedallie. Weltmeister in seiner Klasse wurde der 16jährige Max Berndt aus Brandenburg. Sein Wurfgeschoss flog 38,75 Meter weit.

Montag, 16.07.2007

Gesunde Mittagspause


[ via: BARMER - Gesunde Mittagspause ]
Ein hastiges Brötchen am Schreibtisch. So sieht die Gestaltung der Mittagspause für 35 Prozent der Arbeitnehmer in Europa aus. Zumindest laut der Umfrageergebnisse des Internetportals Monster. Demnach nehmen sich 34 Prozent aller Befragten Zeit für eine ausgedehnte Mittagsmahlzeit. Den krassen Gegensatz dazu bilden neun Prozent, die es tatsächlich schaffen, gar nichts zu Mittag zu essen. Fokusiert auf Deutschland, ergeben sich folgende Ergebisse:  29 Prozent aller Deutschen verbringen ihre Pause am Schreibtisch, 32 Prozent gönnen sich dagegen eine  stressfreie  Mittagspause, und 14 Prozent lassen ihr Mittagessen komplett ausfallen. In Frankreich, Italien und der Schweiz nimmt jeder zweite Arbeitnehmer ein entspanntes Essen zur Mittagszeit. Polen und Ungarn verzichten am häufigsten darauf.  

Sonntag, 15.07.2007

Drei Arten von Menschen


Es gibt drei Arten von Menschen, mit denen es gut ist, zu verkehren:
die innerlich Starken, die Aufrichtigen und die, die viel gelernt haben.

(Chinesisches  Sprichwort)

Samstag, 14.07.2007

50 Jahre Götz


[ via: Götz Alsmann - Startseite ]
Seit zwei Tagen gehört er nun auch dazu - zum Cub der 50er. Am 12. Juli ist das musikalische Multitalent Götz Alsmann 50 Jahre alt geworden. Sein äußeres Markenzeichen ist die Haartolle. Der promovierte Musikwissenschaftler liebt die Schlager der 50er Jahre, und musikalisch macht ihm so schnell keiner was vor... oder sagen wir besser... was nach. Auf diesem Fachgebiet brilliert er in Theorie und Praxis. Als passionierter Jazz-Pianist bringt er jedes Klavier zum wackeln, mal ernst, mal witzig, mal charmant. Kein Wunder also, dass er zum "Klavierspieler des Jahres 2007" gekürt wurde. Den Meisten ist Alsmann jedoch als Moderator der WDR-Sendung "Zimmer frei" an der Seite von Christine Westermann bekannt. Ein Spaßvogel mit viel Niveau, der mich in seiner Höchstform Bauchschmerzen vor Lachen kriegen lässt.:-) Happy Birthday nachträglich, lieber Götz Alsmann! Bleiben Sie so, wie Sie sind, mit all Ihren Facetten."

Freitag, 13.07.2007

Eure Kinder



Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch und obwohl sie mit euch sind,
gehören sie euch doch nicht.
Ihr könnt ihnen eure Liebe geben, aber nicht Eure Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr könnt ihrem Körper ein Heim geben, aber nicht ihrer Seele,
denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt,
nicht mal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es beim Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebendige Pfeile ausgeschickt werden.

(Khalil Gibran, 1883-1931, libanesischer Maler, Dichter und Philisoph)

Dienstag, 10.07.2007

Freundschaft


Was für den Vogel die Kraft der Schwingen, ist für den Menschen die Freundschaft:
Sie erhebt ihn über den Staub der Erde.

(Zenta Maurina, 1897-1978, lettische Schriftstellerin)

Montag, 09.07.2007

Privatkopien bleiben legal


[ via: Urheberrecht: Privatkopien bleiben erlaubt - Multimedia - Digital - FOCUS Online ]
Lang hat's ja gedauert, aber jetzt steht's endlich fest: Kopieren für den Privatgebrauch ist keine Rechtswidrigkeit, es sei denn, man hat dafür einen vorhandenen Kopierschutz geknackt. Als Mensch mit viel Sinn für's ästhetisch Schöne, der sein Geld beim Anblick von Büchern und Tonträgern nur schwer festhalten kann, gibt es dazu nur eins zu sagen: Schönen Dank, lieber Bundestag, deine Entscheidung macht mich glücklich!:-)

Sonntag, 08.07.2007

Roger Cicero Live


[ via: HANNOVER.DE - Roger Cicero Open Air auf der Parkbühne ]
Ich war gestern mit Freunden auf dem Open-Air-Konzert von Roger Cicero und seiner Band. Zwei Stunden vor Beginn goss es noch wie aus Kübeln, aber als die Jungs auf die Gilde Parkbühne kamen, war der Himmel strahlend blau, und das blieb bis zum Konzertende so. Das Gelände war voll besetzt, und wir hatten sehr gute Stehplätze vorne links. Von der Seite aus konnte man alles super sehen. Die CD "Männersachen" hat sich schon seit diesem Frühjahr ihren Platz in meinem Plattenschrank ergattert, aber es ist schon etwas ganz Besonderes, die Big Band von Roger Cicero live zu erleben. Die Jungs sind einfach gut drauf, geniale Musiker, die super Stimmung und Witz verbreiten können. Wer bisher glaubte, alle Hannoveraner wären stocksteif und könnten nicht mitgehen, der wurde spätestens gestern eines Besseren belehrt. Es ging nicht ohne mehrere Zugaben. Ein toller Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde!:-)

Samstag, 07.07.2007

Immer weniger Deutsche bleiben beim ersten Partner


[ via: WEB.DE - Immer weniger Deutsche bleiben beim ersten Partner (07.07.2007) ]
Die Liebe für's Leben scheint es bei den Deutschen kaum noch zu geben. Das zeigt zumindest eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg, die 1.990 Personen ab 16 Jahren im Auftrag der Zeitschrift "Apotheken Umschau" zu diesem Thema befragt hat. 58,7 Prozent aller Interviewten gaben an, nach ihrer ersten Beziehung noch mindestens zwei weitere gehabt zu haben. Die 30 bis 59-jährigen waren mindestens dreimal liiert, fast ein Drittel dieser Altersgruppe sogar viermal. Die Generation 60+ hatte durchnittlich zwei Beziehungen, vierzig Prozent dieser Altersgruppe haben sich dauerhaft gebunden. Allgemein gibt sich nur etwa jeder Fünfte (21,1 Prozent) mit einem einzigen Partner für's Leben zufrieden. Wie schade...

Donnerstag, 05.07.2007

Segeln


[ via: Segelschule Windwaerts Steinhuder Meer ]
Ich komme gerade von einer Schnupper-Segelstunde auf dem Steinhuder Meer zurück und kann nur sagen: Ich bin begeistert! Wir hatten gutes Wetter. Die gesamten zwei Stunden hat es nicht geregnet, genug Wind in den Segeln hatten wir auch, und mitten auf dem Meer hat die Sonne gestrahlt. So lass ich mir das gefallen!:-) Es ist toll und macht richtig Spaß.

Dienstag, 03.07.2007

Öko-Charles


[ via: Madame Tussauds zeigt umweltfreundlichen Wachsprinz - Adel ]
Das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds setzt neuerdings auf Öko. Der britische Tronfolger Prinz Charles hat als erste umweltfreundliche Figur Einzug in das legendäre Museum gehalten. Hergestellt aus rein biologischen Inhaltsstoffen fast ohne Kohlenstoff mit Recycling-Methode und mit rein organischen Farben angemalt, gibt uns' Charles ein gutes Vorbild für nachfolgende Bienenwachs-Kandidaten der Londoner Ausstellung ab. Riecht bestimmt super!;-)

Montag, 02.07.2007

XING - nicht nur für Geschäftskontakte


[ via: XING ]
Vor ca. einem Monat habe ich mein Profil bei Xing (früher: OpenBC) reingestellt, um dadurch vielleicht den ein oder anderen Geschäftskontakt knüpfen zu können. Und was passiert? Plötzlich besucht mein Grundschulfreund Martin, den ich seit 24 Jahren aus den Augen verloren hatte, meine Profilseite. Hab mich riesig gefreut, ihn auf diese Weise wieder kontaktieren zu können!:-)

Sonntag, 01.07.2007

Liebe III


Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten.

(Berthold Brecht, 1898-1956, dt. Dramatiker und Lyriker)

Samstag, 30.06.2007

Welch' ein Geschenk ist ein Lied


Schon wenn der erste Ton erklingt, beginnt der Raum zu atmen und zu leben, ist es wie ein Erschauern, wie ein Schweben, als ob ein Zauber uns bezwingt. Und eine Melodie befreit und aus dem Irrgarten uns'rer Gedanken und öffnet alle Schleusen alle Schranken unserer Seele weit. Und löst uns los von Raum und Zeit und aus der egen Dunkelheit tragen die Töne rin Gedicht auf bunten Flügeln in das Licht, ein Schwarm von Schmetterlingen, der zur Sonne fliegt! Welch ein Geschenk ist ein Lied!

Betrübt lässt es  uns glücklich sein, doch glücklich kann es uns zu Tränen rühren, und es lässt uns in uns'rem Hochmut spüren, wie ohnmächtig wir sind und klein! Wo Worte hilflos untergeh'n, vermag ein Lied allein ein Kind zu trösten, all seine dunk'len Ängste und den größten Kummer gleich fortzuweh'n. Denn alles, was sich in uns regt, jedes Gefühl, das uns bewegt, jede Hoffnung die uns erfüllt, hat ein getreues Spegelbild im Fluss der Töne, der stets wechselnd weiterzieht. Welch ein Geschenk ist ein Lied!

(Reinhard Mey, Liedermacher)
 

Donnerstag, 28.06.2007

Fitness der Gedanken


[ via: GedankenFitness.de - halten Sie Ihre Gedanken fit! ]
Der französische Schriftsteller Balzac hat einmal gesagt: "Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik." Ich habe eine Website gefunden, auf der man für unterschiedliche Lebenssituationen Anregungen bekommt, seine negativen Gedanken in positive und konstruktive umzuwandeln. Die Idee ist an sich nicht schlecht, wenn auch die angeführten Beispiele manchmal etwas plump erscheinen. Über ein Beispiel habe ich schallend gelacht:

Situation im Straßenverkehr: Opa vor einem.
Bestehendes negatives Gefühl: Ärger.
Gedachter Gedanke in dieser Situation: Mach dich runter von der Strecke, du Mumie!
Neuer, positiver Gedanke: Wenn Opa noch selber fährt brauch ich ihn nicht zu fahren (Arzt,
Apotheke, einkaufen usw.) - all das müsste der Nachwuchs übernehmen...
Neues, positives Gefühl: Verständnis.

Mittwoch, 27.06.2007

Wissen ist Macht


Scientia potentia est.
(Francis Bacon, 1561-1626, englischer Philosoph)

Dienstag, 26.06.2007

Hochintelligente Zweijährige wird Mitglied bei Mensa


[ via: Geistig frühreif Zweijährige wird Mitglied in Hochbegabten-Verein - Panorama - sueddeutsche.de ]
Gerade mal zwei Jahre und neun Monate alt und schon bei Mensa aufgenommen. Da frage ich mich, was Georgia Brown aus der südenglischen Grafschaft Hampshire noch alles bevorsteht. Die kleine Britin hat einen IQ von 152 und ist nun das jüngste Mensa-Mitglied weltweit. Wow! Als hochintelligent gilt, wer einen Intelligenzquotienten von mindestens 130 hat. Bin gespannt, was man in Zukunft noch so von Georgia sieht, hört oder liest. www.mensa.de

Montag, 25.06.2007

Ihr Name ist Programm


[ via: Krank durch Neid auf Lottogewinner ]
Die Holländerin Hélène de Gier hat eine Lotteriegeselschaft auf Entschädigung verklagt, weil sie nicht ertragen kann, dass ihre Nachbarn jetzt reich sind. Hätte sie sich an dem gemeinsamen Postleitzahlen-Glücksspiel beteiligt, dann könnte sie sich jetzt ebenfalls ihres neuen Wohlstands erfreuen. Doch leider, leider hat sie kein Los gekauft und ist jetzt krank vor Neid. Oder vielleicht vor Gier? Dann würde sie wenigstens ihrem Namen alle Ehre machen. Das Gericht in Amsterdam wies die Klage ab. Die Lotteriegesellschaft könne schließlich nichts dafür, dass die Nachbarn von Frau de Gier sie jetzt mit dem vielen Reichtum ärgern und vor ihr protzen. Des einen Freud ist des anderen Leid.

Sonntag, 24.06.2007

Ausdauer


Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.

(Wilhelm Busch, 1832-1908, dt. Dichter, Zeichner und Maler)

Samstag, 23.06.2007

Tipps gegen Stress bei der Arbeit

Arbeiten, bis zum tot umfallen. In Japan gibt es ein eigenes Wort dafür: Karoshi. Immer größerer Leistungsdruck und ausufernde Arbeitszeiten führen zu solch ungesundem Verhalten - nicht nur in Asien. Stress ist auch hierzulande ein weit verbreitetes Thema. "Stress liegt dann vor, wenn die Anforderungen die Bewältigungsmöglichkeiten überschreiten", so lautet die Definition des Internationalen Arbeitsamtes in Genf. Allerdings lässt sich Stress nicht objektiv an einer bestimmten Arbeitsbelastung messen. Was den einen stresst, lässt den anderen völlig ruhig bleiben. Es ist wichtig, auf die Signale seines Körpers zu achten und gegebenenfalls alte Pfade zu verlassen. Unausgeglichenheit, Ungeduld oder schlechte Stimmung sind Zeichen unseres Frühhwarnsystems. Dann ist es notwendig, bewußt Pausen einzulegen und Methoden für sich zu finden, abzuschalten. Beispielsweise durch mehr Bewegung. Permanent ingnorierte Stresssymptome führen letztendlich zur Endstation: Burn out. Dann helfen keine Anti-Stress-Tipps mehr, sondern nur noch professionelle Hilfe. In Zeiten unsicherer Arbeitsplätze ist das alles leichter gesagt, als getan. Trotzdem hier ein paar einfache Tipps zur Stressprävention:
1. Gute Zeiteinteilung (z.B. nach dem Prinzip 60:20:20. Das heißt: 60 Prozent der Arbeitszeit wird für die eigentliche Arbeit eingeplant, die beiden restlichen 40 Prozent jeweils zur Hälfte für unerwartete Aufgaben und spontane Aktivitäten.)
2. Prioritäten setzen, d.h. das Wichtigste (Terminsachen) immer zuerst erledigen!
3. Unangenehmes zuerst, d.h. bei zwei gleich wichtigen Aufgaben immer die Unbeliebte vorweg. Aufgeschobenes blockiert und lähmt.
4. Tabula rasa, d.h. alles vom Schreibtisch räumen, was von der momentanen Aufgabe ablenkt. Ein aufgeräumter Schreibtisch setzt mehr Kreativität frei und schafft mehr Übersicht für erleichtertes Arbeiten.
5. "Nein"-sagen lernen, d.h. dringende Aufgaben, die kurzfristig erledigt werden müssen, dürfen nicht ständig zur Tagesordnung gehören, stattdessen sollten lieber realistische Zeitpunkte verhandelt werden.
6. Minipausen einlegen, d.h. immer wieder mal zwischendurch abschalten und kurz entspannen!
7. Ausgleich schaffen, d.h. die Arbeit im Büro lassen bzw. zwischen Job und Freizeit trennen (z.B. Musik hören, Sport treiben, Freunde treffen).

Freitag, 22.06.2007

Drei Wege, klug zu handeln


Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der Edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der Leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der Bitterste.

(Chinesische Weisheit)

Donnerstag, 21.06.2007

Auto-Schuhe auf Knopfdruck

[ via: Sheilas' Wheels - Cheaper car insurance for women online, women's online car insurance quote ]
Autounfälle wegen Stöckelschuhen sind keine Seltenheit. Das ergab eine Umfrage der britischen Versicherungsgesellschaft Seilas' Wheels. Vier von fünf Frauen der insgesamt 754 Befragten gaben zu, dass sie fast oder  tatsächlich schon mal einen  Autounfall verursacht haben, weil sie am Steuer hochhackige Schuhe trugen. Damit kann man nämlich schon mal locker vom Pedal rutschen. Teures Fahrvergnügen für die Schönheit, oder? Anlass für Sheilas' Wheels,  jetzt zu handeln. Das Unternehmen hat die Produktion von Schuhen in Auftrag gegeben, die sich auf Knopfdruck von hohe in flachere Damenschuhe verwandeln lassen. Das Abrutsch-Problem wird mit den neuen Tretern erheblich gemindert und die Ladies können ihre Flip Flops in Zukunft zu Hause lassen. 18 Prozent aller Umfrageteilnehmerinnen gaben allerdings an, dass sie am liebsten barfuss Auto fahren. Tja, dagegen kann man wohl nix machen...;-)

Mittwoch, 20.06.2007

Jugend testet


[ via: STIFTUNG WARENTEST - Jugend Testet 2006 - Wettbewerb ]
Man lernt nie aus: Bisher waren mir Wettbewerbe wie "Jugend musiziert", Jugend jazzt" und "Jugend forscht" bekannt. Von "Jugend testet" habe ich heute zum ersten Mal gelesen. Der Wettbewerb richtet sich an testbegeisterte Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren, wird von Stiftung Warentest ausgeschrieben und findet alle zwei Jahre statt. Was getestet wird entscheiden die Teilnehmer selbst, es muss sich allerdings entweder um ein Produkt oder um eine Dienstleistung handeln. Den ersten Preis in der Kategorie Produkttests haben zwei Gymnasiastinnen aus Bayern für die Untersuchung kindersicherer Flaschenöffnungen abgeräumt. Im Bereich Dienstleistungen ging der Sieg an eine 17-jährige Schülerin aus NRW, die wissen wollte, wie touristenfreundlich die 12 Fussball-WM-Städte sind.   

Dienstag, 19.06.2007

Mandarinen-Quark


[ via: Blinde Kuh: Kinder-Küche - Mandarinen-Quark ]
Ich habe gerade eine Rezeptseite für Kinder entdeckt und bin dabei auf eine Nachspeise gestoßen, die mich extrem an meine eigene Kindheit erinnert... lecker!:-)

Montag, 18.06.2007

Psychologischer Integritätstest


[ via: PIT - Der Psychologische Integritätstest - Home ]
Unterschlagung, Korruption, Veruntreuung, Betrug und Diebstahl von Know-how oder Gütern sind Unternehmern heutzutage kein Fremdwort mehr. Durch Wirtschaftskriminalität entstehen Firmen häufig extreme finanzielle Verluste und Wettbewerbsnachteile. Oftmals kommen die Täter aus der eigenen Belegschaft. Deshalb haben Darmstädter Psychologen einen Test entwickelt, um die Integrität und Ehrlichkeit von Stellenbewerbern vorab zu überprüfen. Unternehmensschäden sollen so frühzeitig vorgebeugt werden. Der Psychologische Integirtäts-Test, kurz PIT genannt, umfasst 161 Fragen und dauert 30 bis 45 Minuten. Es werden darin nicht nur Neigungen zum Diebstahl, sondern alle Facetten von schädigendem Verhalten abgefragt.  Man kann ihn Bewerbern in Papierform oder auch online vorlegen. Beim Onlinetest haben die Personalverantwortlichen bereits wenige Minuten später die Auswertung der Daten vorliegen, die ihnen als PDF-Datei zugemailt wird. Eine einfache Auswertung kostet das Unternehen pro Bewerber 20 Euro, etailiertere Angaben kosten 30 Euro. Der Test ersetzt jedoch keinesfalls ein ausführliches Bewerbungsgespräch.

Sonntag, 17.06.2007

Gottes Stimme hören


Auf Gottes Stimme zu hören ist, wie nachts Auto zu fahren.
Die Scheinwerfer geben gerade genug Licht ab, dass wir das nächste Stück Straße direkt vor uns erkennen können. Und dieses Licht reicht aus, um uns nach Hause zu bringen.

(Suzanne Farnham, amerikanische Autorin)
 

Samstag, 16.06.2007

Überlaß es der Zeit


Erscheint dir etwas unerhört,
bist du tiefsten Herzens empört,
bäume dich nicht auf, versuch's nicht mit Streit,
berühr es nicht, überlaß es der Zeit.
Am ersten Tage wirst du feige dich schelten,
am zweiten läßt du dein Schweigen schon gelten,
am dritten hast du's überwunden;
alles ist wichtig nur auf Stunden.
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

(Theodor Fontane, 1819-1898, dt. Schriftsteller und Apotheker)

Freitag, 15.06.2007

Mimik - Spiegel der Seele


[ via: WEB.DE - Mimik - Spiegel der Seele ]
Es gibt Gesichter, in denen kann man lesen, wie in einem offenen Buch. Das ist kein Zufall, denn insgesamt 36 Gesichtsmuskeln sind damit beschäftigt, die sechs Grundemotionen Freude, Trauer, Angst, Ekel, Wut und Überraschung tief aus unserem Innern ans Licht zu bringen. Freude zeigen wir, indem wir herzhaft lachen, die Mundwinkel nach oben ziehen und dabei die Zähne bei geöffnetem Mund zum Vorschein kommen. Echtes Lachen ist aber hauptsächlich an den Augenfalten zu erkennen, die im Volksmund auch Krähenfüße genannt werden. Trauer zeigt sich dagegen durch heruntergezogene Mundwinkel und sie ist auch in den Augen zu sehen. Bei Ekel rümpfen wir die Nase, bei Angst reissen wir die Augen weit auf und blicken starr, Wut ist an zusammengezogenen Augenbrauen, Stirnfalten und meist an einer roten Gesichtsfarbe zu erkennen. Sind wir überrascht, sind Augen und Mund weit geöffnet. Übrigens: Blinde haben genau die gleiche Mimik, wie Sehende. Das beweist, dass die Sprache unseres Gesichts nicht erlernt, sondern angeboren ist.

Donnerstag, 14.06.2007

Suchtwoche 2007


[ via: Suchtwoche 2007 - Alkohol ]
Heute beginnt die SuchtWoche 2007, eine bundesweite Aktion von unterschiedlichen Veranstaltungen in zahlreichen Städten. Die fünf Tage stehen unter dem Hauptthema "Alkohol". In Zeiten von Flatrate-Partys, bei denen sich manch einer/eine bis ins Koma säuft, scheint mir dieses Thema mehr als angebracht und hoch aktuell zu sein. Der Pro-Kopf-Verbrauch dieser Zivilisationsdroge beträgt in Deutschland jährlich 14 Liter reinen Alkohol. Bleibt nur zu hoffen, dass die Aktionswoche zu entsprechender Folgenaufklärung führt und für einen verantwortungsbewussteren Umgang mit Spirituosen sorgt. Allen Verantwortlichen wünsche ich viel Erfolg dabei.

Mittwoch, 13.06.2007

Traumberuf Tierarzt


[ via: TiHo Hannover - STUDIUM ]
Momentan strahlt der Fernsehsender Arte eine interessante Doku-Serie aus. Ein Kamerateam hat angehende Veterinäre und Tierpfleger der Tierärztlichen Hochschule Hannover ein Praxissemester lang bei ihrer Arbeit begleitet und gefilmt. Schöne und spannende Momentaufnahmen aus dem Alltag der Hochschule. Die Serie läuft noch diese Woche, jeweils ab 20:15 Uhr auf Arte. Schaut mal rein.

Dienstag, 12.06.2007

Spanische Nonnen testen Bier


[ via: Biertests mit Nonnen ]
50 spanische Nonnen aus drei Klöstern haben für einheimische Landwirte alkoholfreies Bier getestet. Die von einem Brauaereiverband finanzierte Studie sollte herausfinden, inwieweit sich ein mäßiger Genuss von Hopfen auf den Stoffwechsel von Menschen auswirkt. Ergebnis: Hopfenkonsum in Maßen fördert den Stoffwechsel und senkt den Cholesterinspiegel. Auf die Frage, warum man ausgerechnet Nonnen für diesen Test ausgesucht habe, sagt Schwester Almerinda: "Man hat gesagt, dass für die Studie verantwortungsbewusste Leute benötigt wurden, die einen geregelten Tagesablauf haben und sich ausgewogen ernähren."

Montag, 11.06.2007

Ein Traum


Ein Traum, ein Traum ist unser Leben auf Erden hier.
Wie Schatten auf den Wogen schweben und schwinden wir,
und messen unsre trägen Tritte nach Raum und Zeit;
und sind (und wissen's nicht) in Mitte der Ewigkeit.

(Johann Gottfried Herder, 1744-1803, dt. Dichter, Philosoph, Theologe und Übersetzer)

Sonntag, 10.06.2007

Durst


[ via: HANNOVER.DE - Durst ]
Ich habe mir gestern das Theaterstück "Durst" angesehen. Inszeniert von Harald Schandry nach der gleichnamigen Romanvorlage von Michael Kumpfmüller, inhaltlich basierend auf eine authentische Begebenheit 1999 in Frankfurt. Eine junge Frau, 19 Jahre alt, hat zwei kleine Söhne, mit denen sie maßlos überfordert ist. Deshalb bricht sie eines Tages aus ihrem Alltag aus. Sie schließt die Kinder in einem Zimmer ein, wirft den Schlüssel ins Klo und spült ihn herunter. Danach verlässt sie die gemeinsame Wohnung und kehrt erst dreizehn Tage später wieder zurück. Die Kinder sind inzwischen verdurstet. Starker Tobak und extrem harter Bühnenstoff, was wohl erklärt, weshalb gestern mehr Schauspieler als Zuschauer zugegen waren. Solch einem Thema setzt sich kaum jemand bewußt aus. Das Innenleben der Mutter wird intensiv aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Sie ist emotional selbst noch ein Kind, naiv, weltfremd, egoistisch, ausgestattet mit einem ausgeprägten Verdrängungsmechanismus, ohne wirkliche Anlage für ernsthafte Veranstwortung gegenüber ihren Kindern. Sie hat nicht nur Durst nach Wasser, sie hat auch Durst nach Leben, Freiheit, Ruhe, Angenommen sein und Liebe. Doch das findet sie kaum, wenn überhaupt, dann nur sehr kurzfristig beim Shoppen oder als Prostituierte bei ihren Freiern. Die fünf äußerst konzentrierten Schauspieler brachten Höchstleistung an diesem heißen Sommerabend. Das Stück ist, wenn auch schwer zu verkraften, dennoch sehr lohnenswert anzuschauen. Gut, dass es in unserer überbespaßten Gesellschaft noch Regisseure gibt, die den Mut besitzen, auch solche Inszenierungen auf die Bühne zu bringen.

Samstag, 09.06.2007

Kirchentag 2007

[ via: WDR.de - Kirchentag 2007 ]
Ich bin kein Fan von Ökumene, aber mein Herz schlägt höher, wenn Christen in Einheit den ins Zentrum rücken, der der Begründer und Namensgeber ihres Glaubens ist - Jesus Christus. Gestern war davon etwas zu spüren, im ökumenischen Abendgottesdienst im Kölner Dom. Jesus stand im Mittelpunkt der Veranstaltung und nicht so sehr die religiösen Rituale, wie es sonst häufig der Fall ist. Mir gefällt außerdem, dass das erzkatholische Köln in den Tagen des Evangelischen Kirchentags Einigkeit schon allein dadurch demonstriert, dass alle katholischen Kirchen ihre Türen weit geöffnet haben für die Teilnehmer dieses Festes. Das finde ich toll!:-) Wie sonst sollen die, die noch keine Christen sind erkennen, was uns untereinander verbindet? http://www.kirchentag.net/

Freitag, 08.06.2007

Rock-Gipfel gegen Armut


[ via: DEINE STIMME GEGEN ARMUT | Start ]
Das ganze Medienspektakel um G8 in Heiligendamm geht mir ziemlich auf den Zeiger. Diskussion über die Armut der Entwicklungsstaaten bei einem feudalen Dinner...da bleibt die Glaubwürdigkeit doch irgendwie auf der Strecke. Wär's nicht auch etwas bescheidener gegangen? Da gefällt mir doch das Engagement von Herbert Grönemeyer wesentlich besser. Ich habe den Rock-Gipfel gestern im Fernsehen verfolgt. Dafür geb' ich gern meine Stimme. Klasse Aktion, mehr davon!:-)

Donnerstag, 07.06.2007

Wetterfühligkeit


[ via: gesundheit.de - Wetter und seine Folgen ]
Dieses schwüle Wetter kann einem ganz schön zusetzen, oder? Ich habe eine gute Seite gefunden, auf der die Zusammenhänge von Wetter und Befindlichkeit gut erklärt werden. Dort gibt es auch Tipps, wie man selber aktiv dagegen angehen kann. Schaut mal drauf.

Mittwoch, 06.06.2007

Glück III


Ob wir verdienen, dass wir glücklich sind?
Wirf nicht den Zweifel in dein Glück hinein!
Des Menschen Glück ist seines Wesens Kind:
Wer glücklich ist, verdient es auch zu sein!

(Richard Dehmel, 1863-1920, deutscher Dichter und Schriftsteller)

Dienstag, 05.06.2007

Weisse Bescheid


Horsti macht jetzt neuerdings einen auf Quizmaster. Diese Ambitionen hatte er ja damals schon bei Günther Jauch in "Wer wird Millionär" http://www.youtube.com/watch?v=WnRHItFtlxY&mode=related&search= an den Tag gelegt und hat dafür sogar später den Deutschen Fernsehpreis 2006 abgesahnt. Schlämmer hat nun allerdings keine eigene Fernsehshow, sondern versucht sein Glück im Netz als Online-Quizmaster unter www.weissebescheid.de . Also, wenn ihr mich fragt, reicht das Ding um Längen nicht an den Auftritt bei "Wer wird Millionär" heran. Außerdem ist es viel zu teuer. Aber wer's mag, der soll Spaß dran haben...

Montag, 04.06.2007

GOP-Varieté in Hannover


[ via: GOP-Varieté im Georgspalast ]
Ich war gestern im GOP-Varieté in Hannover. Es war zwar die Nachmittagsvorstellung, aber sobald man der Theater betritt, vergißt man die Tageszeit und taucht in eine bunte Glitzerwelt ein. So ging es mir jedenfalls. Klavierkabarettist Sebastian Krämer modertierte, sang und spielte sich durch das abwechslungsreiche Showprogramm. Jede Menge Artistik wurde geboten sowie Magie und Zauberei. Ein bauredender Frosch war mit von der Partie und ein Maulwurf mit Artikulationsschwierigkeiten, ebenfalls Falkenhorst, der Frosch, mit erstaunlichen Entertainerqualitäten, der verblüffend viel Ähnlichkeit zu Kermit von den Muppets aufwies. (Vielleicht Zwillingsfrösche?) Diplom-Puppenspieler René Marik erweckte sie zum Leben. Besonders gut gefallen haben mir auch die Jongleure Stefan & Phillip, die mit ihren Bällen so kinderleicht und unbeschwert hantierten, dass ich sofort Lust verspürte, es auch einmal auszuprobieren. Ein ganz bezaubernder Sonntagnachmittag!:-)

Sonntag, 03.06.2007

Shaun, das Schaf


[ via: Video "Shaun the sheep" von duebel | sevenload ]
Vor einiger Zeit bin ich auf "Shaun, the sheep" aufmerksam geworden. Knetschaf Shaun lebt mit seiner Herde auf dem Bauernhof eines etwas dusseligen Landwirts, dessen Wachhund Bitzer und noch anderen Tieren zusammen, wo es jede Menge Abenteuer erlebt. Sowas ist ja genau mein Fall!:-) Shaun feierte sein Debüt bereits vor zwölf Jahren im Oscar-gekrönten Animationsfilm Wallace & Gromit, den ich leider damals nicht im Kino gesehen habe. Macht nix, wozu gibt's schließlich den Kinderkanal?!;-) Shaun ist nämlich inzwischen groß raus gekommen und hat jetzt seine eigene Serie. Jeden Samstag und Sonntag um 18 Uhr auf KiKa. Wer's nicht abwarten kann, der kann ja schon mal auf Shauns Website http://www.shaunthesheep.com/ klicken.

Samstag, 02.06.2007

Organspende


[ via: BZgA - Organspende schenkt Leben - Organspende? Eine ganz persönliche Frage ]
Jedes Jahr am ersten Samstag im Juni ist der Tag der Organspende. Gut, dass es so einen Gedenktag gibt, denn es ist erschreckend, wieviele Menschen weltweit an Organschäden leiden, bzw. auf ein neues Herz, eine neue Niere oder ein anderes wichtiges Organ warten, um eine Chance auf Überleben zu haben. Allein in Deutschland sind es 12.000 Personen. Traurig ist auch, dass zwar 80 Prozent der Deutschen einer Organspende gegenüber aufgeschlossen sind, allerdings nur 12 Prozent einen Organspenderausweis mit sich tragen. Tja, und haben wollen sie alle eins, wenn es sie mal selber trifft... Eine Freundin von mir hat vor Jahren eine Niere von ihrem Vater gespendet bekommen und lebt heute quitschfidel, ist verheiratet und Mutter von zwei kleinen Mädchen. Ich weiß nicht, ob ich wirklich zu so einer Lebendspende in der Lage wäre, aber eins weiß ich ganz sicher: Als Verstorbene brauche ich keins meiner Organe mehr. Warum sollte ich dann nicht jemandem helfen, weiter leben zu können?

Freitag, 01.06.2007

Gelotologie

[ via: WEB.DE - Kostenlose Medizin: Lachen ist gesund und ansteckend (30.05.2007) ]
In Fachkreisen nennt man es Gelotologie, die positive Auswirkung auf unsere Gesundheit, wenn wir lachen. Studien belegen, dass es stimmt - Lachen ist gesund. Die Gelotologie hat sich mittlerweile zu einem eigenen Fachgebiet entwickelt. Experten unterscheiden zwischen drei Lacharten: Die durch emotionale Anregung erzeugte gute Grundstimmung (z.B. im Urlaub), die kognitive Anregung (z.B. durch einen  erzählten Witz) und die motorische Anregung (z.B. durch Kitzeln). Sowohl das kognitive, als auch das motorische Lachen bedürfen kommunikativer Situationen, um einen Überraschungsmoment zu erzeugen, der uns zum Lachen bringt. Empfängt unser Gehirn einen solchen Reiz, dann lachen wir. "Dabei sind über hundert Muskeln beteiligt - von der Gesichtsmuskulatur bis zur Atemmuskulatur", sagt Prof. Carsten Niemitz, Leiter des Instituts für Humanbiologie und Anthropologie an der Freien Universität Berlin. "Bei vollem Lachen  wird der  ganze  Körper  erfasst: Der  Kopf  wird  bewegt, der  Körper  biegt  und krümmt  sich. Der  Fachmann  nennt das  Generalisierung."  Wenn wir lachen, atmen wir viel tiefer, als sonst. Das wiederum wirkt sich günstig auf den ganzen Körper aus: Die Sauerstoffversorung steigt, die Bronchien werden durchlüftet, die Muskeln entspannt und das Herz-Kreislauf-System angeregt. Die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol wird dadurch gehemmt. Stattdessen schüttet unser Gehirn mehr Serotonin aus, was im Volksmund auch als Glückshormon bezeichnet wird. Heilungsprozesse werden also durch Lachen in Gang gesetzt. Außerdem fühlt man sich einfach gut dabei, oder? Heute schon gelacht?;-)

Donnerstag, 31.05.2007

Weltnichtrauchertag 2007


[ via: Weltnichtrauchertag 2007 ]
"Rauchfrei genießen", so lautet das Motto des heutigen Weltnichtrauchertages der Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organization). Das wünsche ich mir schon lange. Damit dieser Leitspruch bald Realität wird, setzen sich u.a. die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen dafür ein, dass öffentliche Gebäude, speziell in der Gastronomie, zu rauchfreien Zonen werden. Sehr schön, weiter so! In England tritt dieses Anliegen bereits ab dem ersten Juli diesen Jahres gesetzlich in Kraft, so dass sogar demnächst an Kirchen, zum Ärgernis der religiösen Würdenträger, ein Schild mit der Aufschrift "Rauchen verboten" angebracht werden muss.

Mittwoch, 30.05.2007

Phänomen Ohrwurm


[ via: Ohrwurm - Wikipedia ]
Ganz ohne Aufenthaltsgenehmigung schleicht er sich ins Ohr und nistet sich danach hartnäckig ein, oftmals ohne eine genaue Angabe seiner Verweildauer. Der Wurm des Ohres. Milder Zwangsgedanke, machmal nervig und doch beglückend. Kurzzeitiger mentaler Kontrollverlust. Juckreiz im Gehirn, aber gegen inneres Kratzen ist er meist immun, der Ohrwurm. Studien belegen: Wird ein bekanntes Musikstück unterbrochen, spielt das musikalisches Gedächtnis es trotzdem weiter, denn der auditive Kortex, zuständig für die Verarbeitung akustischer Signale im Gehirn, arbeitet so weiter, als ob die Musik noch an sein würde. Kommen keine neuen ablenkenden Reize dazu, dann ist der Ohrwurm geboren. Will man ihn wieder loswerden, dann hilft folgendes: Entweder gezielt an etwas anderes denken oder das ganze Lied einmal durchsingen, um es damit abzuschließen. Falls das alles nichts hilft - don't worry, be happy, denn der Ohrwurm zieht meistens nach ein paar Stunden wieder aus, um sich eine neue Bleibe zu suchen.;-)

Dienstag, 29.05.2007

Arbeitslosenseelsorge


[ via: Arbeitslosenseelsorge ]
Mike Gallen (51) ist katholischer Pastoralreferent in München und der einzige hauptamtliche Arbeitslosenseelsorger Deutschlands. Angst, Scham, Depression und Verzweiflung, das sind die Gefühle, mit denen der gebürtige Neuseeländer bei seiner Arbeit konfrontiert wird. Am Telefon, im persönlichen Gespräch unter vier Augen, in der Theatergruppe oder beim Malen. Zusammen mit Betroffenen frühstücken und Informationen austauschen, auch das gehört zu seiner Tätigkeit als Seelsorger. "Kirche ist, wenn Leute zusammenkommen und es um das Leben und den Einsatz für das Leben geht. Man findet sich aus der Not zusammen und versucht, aus dieser Not heraus Leben zu gestalten.", meint Mike Gallen. Tagtäglich hat er ein offenes Ohr für die inneren Verletzungen arbeitsloser Menschen und muss dann selbst mit dem Gehörten klarkommen. Seine Frau ist Psychologin. Die Münchnerin hilft ihrem Mann bei der späteren Verarbeitung.
Die große Zahl an Erwerbslosen in Deutschland zeigt die Notwendigkeit auf, dass solch eine wichtige Anlaufstelle, wie sie bereits in Bayern existiert, auch unbedingt bundesweit vermehrt in weiteren Städten eingerichtet werden muss. Nur so können Betroffene Ermutigung und Trost in ihrer schwierigen Lebenssituation erfahren.

Montag, 28.05.2007

Liebe II



Warum sonst sollten Einzelwesen erschaffen sein als um deswillen, dass Gott -sie alle unendlich liebend- dennoch jedes Einzelne auf unterschiedliche Weise liebt?

(C.S. Lewis, 1898-1963, englischer Literatureissenschaftler und Schriftsteller)

Sonntag, 27.05.2007

SEA LIFE Hannover


[ via: SEA LIFE Aquarium Hannover - Reiseland Niedersachsen ]
Momentan habe ich Pfingstbesuch von meiner Freundin Melanie aus Hessen. Gestern haben wir uns das neue SEA LIFE Meeresaquarium in Hannover angeschaut. Knallbunte schöne Unterwasserwelt, die mich sofort an den Zeichentrick-Clownfisch Nemo erinnert hat. Ich wußte gar nicht, dass es so viele verschiedene schillernd-leuchtende Meeresbewohner gibt. Einige davon haben äußerst merkwürdige Namen: Doktorfisch, Zitronenfisch, Mondfisch, Teufelskrabbe, Nagelrochen, Fleckenrochen... Jede Menge Seesternarten haben wir gesehen, und Seepferdchen gab's auch zu bewundern. Es sieht lustig aus, wenn sie durch's Wasser schweben. Seht's euch einfach selbst mal an, das Meeresaquarium.

Samstag, 26.05.2007

Alles über Pfingsten


[ via: www.pfingstseiten.de - - Alles über Pfingsten von A - Z verständlich erklärt. ]
Auf die Frage "Was feiern wir an Pfingsten?" wissen 52 Prozent aller Bundesbürger keine Antwort oder antworten falsch. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der TV-Zeitschrift BILDWOCHE, die 1.000 Leser befragte. Diese Wissenlücke kann geschlossen werden. Für alle, die mehr über über den Geburtstag der christlichen Kirche erfahren möchten, habe ich eine informative Website gefunden. Viel Spaß beim Stöbern und Klicken und schöne Pfingsten euch allen, trotz angesagtem Regenwetter.

Freitag, 25.05.2007

Eine Clownin für die Affen


[ via: Clownin hält Affen im Zoo bei Laune ]
Christine Peter, Tieranimateurin im Krefelder Zoo, hält die Affen bei Laune. Sie ist zuständig für das Unterhaltungsprogramm der Schimpansen und denkt sich zum Beispiel knifflige Geduldspiele für sie aus, in denen Futter versteckt ist. "Die Tiere erkennen mich von Weitem. Sie wissen, jetzt wird es spannend." Die Berliner Tierpsychologin Jennifer Ringleb ist bgegeistert von der Idee, denn "im Zoo sind die Tiere unbeschäftigt und langweilen sich. Im Extremfall werden sie krank oder aggressiv. Beschäftigte Tiere wirken zufriedener, ausgeglichener.", so die Expertin.

Donnerstag, 24.05.2007

Das Esszett wird erwachsen


[ via: WEB.DE - Das kleine Esszett soll groß herauskommen (22.05.2007) ]
So richtig zur Geltung gekommen ist es nie wirklich, das kleine Esszett. Aber das soll sich jetzt ändern. Denn, wer derart hartnäckig kämpferisch die Neue Rechtschreibung überlebt, der muss einfach aus seiner Unscheinbarkeit ins rechte Licht gerückt werden. Das Esszett soll demnächst groß rauskommen und als eigenständiger Buchstabe ins Alphabet mit aufgenommen werden. Nummer 27 ist sozusagen auf dem Weg zu seiner Volljährigkeit und bekommt zukünftig einen exklusiven Platz als Großbuchstabe neben den anderen. Schrift-Designern rauchen bereits die Köpfe, wie es sich bestmöglich präsentieren kann nach so langer Jugend und Kinderzeit. Für ein würdiges Styling muss gesorgt werden vor seinem Debüt. Schließlich soll es nicht im Schatten des "Kollegen B" stehen. Die Verwechslungsgefahr besteht durchaus. Wir sind gespannt, Esszett, auf dein Erscheinen und erwarten dich mit Applaus!:-)

Mittwoch, 23.05.2007

Zickenalarm


[ via: Teure Rache für ein Glas Bier ]
Einem 24-jähriger Briten wurde ein harmloses Glas Bier zum Verhängnis. Als er seiner Verlobten nicht nach Hause folgen wollte und stattdessen lieber noch einen trinken wollte, versenkte diese wutentbrannt den Klein-Lastwagen ihres "Fast-Ehemanns" mit samt seinen Besitztümern in einem nahe gelegenen Hafenbecken. Die Sachen hatten einen Wert von 20.000 Euro. Darunter befand sich u.a. eine bereits bezahlte Reise in die Karibik. Ups... eine sehr spezielle Art der Konfliktbewältigung. Junge, sei froh, dass die Zicke noch nicht deine Frau war. Wer weiß, was sie in Zukunft noch alles fertig gebracht hätte...

Dienstag, 22.05.2007

E-Water


[ via: E-Water - Christliche Flashs und E-Cards ]
Neulich hat mir eine Freundin aus Lüneburg eine Mail von E-Water geschickt, über die ich mich sehr gefreut habe. Jede e-card hat wunderschöne Bildabfolgen und ist mit passender Musik unterlegt. Schaut einfach mal rein, schreibt jemandem, den ihr mögt und macht ihm/ihr damit eine Freude!:-)

Montag, 21.05.2007

Kamel "Goliath"


[ via: Schuhe für Kamel Goliath aus Ostwestfalen - wdr.de - Panorama ]
Goliath hat neue Schuhe. Die verdankt das Kamel aus Bonndorf einem orthpädischen Schumachermeister aus Vreden, der sich darauf spezialisiert hat, Schuhwerk für Übergrößen anzufertigen. Eigentlich für Menschen, aber Golitath hat ein genetisch bedingtes Fußleiden und hat deshalb schon einmal vor zwei Jahren Sandalen vom Schuster bekommen. Der Vredener Meister hat dafür Extra-Leisten in Bratpfannengröße hergestellt. Kamel Goliath arbeitet jetzt wieder neu besohlt als Therapie-Tier mit behinderten Kindern zusammen.

Sonntag, 20.05.2007

Freunde II


Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich es auch sein mag.
Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein.
Es muss jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgendwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt.

(Henry Miller, 1891-1980, amerikanischer Schriftsteller)
 

Samstag, 19.05.2007

Egoisten


[ via: WEB.DE - Junge Männer sind große Egoisten (16.05.2007) ]
Junge Männer unter 25 sind die größten Egoisten. Das geht aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Studie der Universitäten Mannheim, Jena und Innsbruck hervor. 5.000 Menschen nahmen dazu an dem Experiment einer Wochenzeitung teil. Die Leser hatten die Aufgabe, in einem Ultimatumspiel jeweils 600 Euro an drei Personen aufzuteilen. Eine davon waren sie selbst. Die fairsten Vorschläge kamen von Rentnern, dann folgten die Frauen. Junge Männer unter 25 Jahren waren dagegen vor allem auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Wirtschaftswissenschaftler Carsten Schmidt aus Mannheim merkt dazu an, dass es nur eine Personengruppe gibt, die in punkto Selbstbezogenheit noch einen drauf setzt: "Es gibt andere Experimente mit kleinen Kindern, die noch egoistischer sind."

Freitag, 18.05.2007

Pessimismus


[ via: Optimismus und Pessimismus: Wie wir uns Erfolg und Misserfolg erklären ]

Optimisten kommen leichter durch's Leben, als ständig zweifelnde Pessimisten. Das ist eine weit verbreitete Ansicht und meine eigene Lebenserfahrung bestätigt mir auch, dass sie stimmt. Dennoch ist der Lauf der Dinge nicht immer vorhersehbar, und dadurch müssen wir eben mit mehr oder weniger Unsicherheiten im Leben zurecht kommen. Besonders schwierig ist das, wenn sich wichtige Angelegenheiten über längere Zeit hinziehen und man sich wie im Nebel vorkommt. Zum Beispiel bei Themen wie Arbeitssuche, Partnerwahl und Familienplanung. Mal überwiegt die Hoffnung, mal die Skepsis. Dieses Wechselspiel von Optimismus und Pessimismus ist kein Zufall bzw. reines Ergebnis schwankender Tageslaunen. Das emotionale Hin und Her folgt bestimmten Mustern, in denen sowohl Hoffnung, als auch Zweifel ihren zugewiesenen Platz haben. Jedes für sich macht seinerzeit Sinn. Optimismus hilft, seine Gedanken und Anstrengungen auf ein persönliches Ziel auszurichten und ihm selbstbewusst entgegen zu gehen. Eine pessimistische Haltung kann allerdings ebenso ihre Vorteile haben: Weniger Enttäuschungen durch niedigere Erwartungen beispielsweise. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Pessimisten eher in der Lage sind, negative Auswirkungen abzumildern und nach Alternativen zu suchen, wenn das Befürchtete tatsächlich eintritt. Diese Erkenntnisse gehen auf eine Studie von Kate Sweeny zurück, einer Psychologin aus Florida. Sie ging zusammen mit ihren Kollegen der Frage nach "Wann und warum ändert man seine Einschätzung bezüglich eines ungewissen Zukunftprojektes?"

Ergebnis: Der Optimismus nimmt ab,

1. je mehr Informationen wir über das Projekt haben. Dadurch sehen wir die Lage klarer und der Interpretationsspielraum nimmt automatisch ab.
2. je näher die Stunde der Wahrheit rückt. Kurz vorher malen wir uns die Sache weniger positiv aus, als wenn sie noch lange bevorsteht.
3. wenn uns persönlich etwas besonders wichtig ist (z.B. die Gesundheit, wenn eine schwere Diagnose gestellt wird).
4. wenn wir uns den negativen Ausgang des Projektes besonders lebhaft und anschaulich vorstellen können.

Grundsätzlich geben Sweeny und ihr Team zu, dass eine positive Lebenseinstellung viele Vorteile mit sich bringt. In manchen Situationen ist es jedoch besser, seinen Optimismus etwas zu zügeln. Das hilft, Vorsichtsmaßnahmen mit einzuplanen, um von Schicksalsschlägen nicht unvorbereitet getroffen zu werden

Donnerstag, 17.05.2007

Wortschwall


[ via: Robert Gernhardt - Wikipedia ]

Erst tropft es Wort für Wort. Dann eint ein Fließen
solch Tropfen in noch ziellos Wagen Sätzen,
die frei mäandernd durst'ge Ganglien netzen.
Aus welchen wuchende Metaphern sprießen

Und wild erblühn. Und sich verwelkend schließen,
nun Teil der Wortflut, wenn auch nur in Fetzen,
das will vermengt zur Sprachbarriere hetzen,
um sich von Satz zu Absatz zu ergießen

Bis tief ins Tal. Dort füllen Wortkaskaden
ganz ausgewaschene, sinnentleerte Becken,
in welchen doch seit alters Dichter baden.

Dass dies Bad sinnlos ist, kann die nicht schrecken:
Ein Wortschwall reicht, um die maladen Waden
mit frischer Schreit- sprich Schreiblust zu begnaden.

(Robert Gernhardt,1937-2006, dt. Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Zeichner und Maler)

Mittwoch, 16.05.2007

Positive Impulse


[ via: Positive Impulse - Das innovative Motivationssystem - Poster zur Motivation, dynamische Motivationsbilder, Bild, Motivation, Poster ]
Gestern war ich zu einer Informationsveranstaltung für Existenzgründer beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) eingeladen. An den Flurwänden hängen dort überall schön eingerahmte Posterfotos mit motivierenden Zitaten, die positive Impulse geben sollen. Bei mir hat's geklappt. Ich finde die Idee klasse!:-) Sollte man generell in tristen Bürogebäuden einführen. Das hebt die Laune ernorm.

Dienstag, 15.05.2007

Freizeit


Den Wert eines Menschen erkennt man zuverlässig daran, was er mit seiner Freizeit anfängt.

(Karl Heinrich Waggerl 1897-1973, österr. Schriftsteller)

Montag, 14.05.2007

Raumakustik


[ via: FAST Audio ]
Gestern habe ich einen Fernsehbeitrag über den Raumakustik-Experten Thomas Fast gesehen. Es ist schon erstaunlich, wie man mit einfachen Mitteln die Akustik eines Raums positiv beeinflussen kann. Um bestmögliche Akustik zu bekommen, ist es wichtig, dass ein Raum so wenig Resonanz wie möglich erzeugt. Parkettböden sind beispielsweise starke Resonanzkörper. Ein dicker Teppichboden verbessert dagegen die Wahrnehmung von Klängen und Geräuschen in Räumen. Lässt man zum Beispiel eine Gabel auf Küchenfliesen fallen, so empfinden wir das Geräusch es Fallens wesentlich länger, als es tatsächlich ist. Ist die Nachhallzeit zu hoch, dann wird der eigentliche Klang verfälscht. Sogenannte Raumabsorber schlucken sozusagen unerwünschten Schall. Auch bestimmte Pflanzen sorgen für einen besseren Hörgenuss aus der Stereoanlage beim Musikhören.

Samstag, 12.05.2007

Zu Gast im Knast


[ via: WEB.DE - Gast im Knast: Gefängnisse werden zu Hotels (11.05.2007) ]
Man muss nicht erst eine Bank ausrauben, um mal Knastluft schnuppern zu können. Das geht auch einfacher und, was das weithin ausschlaggebendere Argument ist, vor allem kürzer. Die ehemalige Justizvollzugsanstalt Kaiserslautern bietet Hotel Knast für 45 Euro pro Nacht an. Streifenpyjama, Gefängnisfrühstück und Gitter-Zellenausblick inklusive. Michael Knoll, Initiator des Ganzen, und wie könnte es anders sein, von Beruf Advokat meint dazu: "Die Leute können hier richtiges Knast-Feeling bekommen." Na, toll! Wenn man sonst keine Probleme hat... "Hotel Alcatraz" bietet eine exklusive Zimmer, äh, pardon, Zellenausstattung mit original Gefängnisbett, Waschbecken und Toilette ohne Trennwand versteht sich. Etwas nobeler, aber dafür weniger ursprünglich, kann man's auch im südlichen Thüringen haben unter http://www.meininger-hotels-mit-flair.de/index.php?id=203 .

Freitag, 11.05.2007

Werbeverbot für Junkfood


[ via: Junkfood - EU beschließt Werbeverbot ]
"Fit statt Fett", so heißt eine aktuelle Kampagne der Bundesregierung, die dem Übergewicht der Deutschen zu Leibe rücken soll. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Kindern in unserem Land. Deshalb sieht die EU jetzt eine neue Fernsehrichtlinie vor, in der die Werbung von Junkfood auf Kinderkanälen verboten ist. Unter Junkfood versteht man Nahrung mit geringem Nährwert, sprich ungesunde Lebensmittel wie z.B. Pizza, Burger, Pommes, Schokolade und Limonadengetränke. Also keine Werbefilme mehr von McDonalds, Haribo & Co auf reinen Kinderkanälen. Mir stellt sich bei dieser Aktion folgende Frage: Ist das nicht etwas halbherzig, liebe Bundesregierung? Auf KI.KA, dem Kinderkanal der ARD, läuft sowieso keine Werbung. Und wer glaubt hier ernsthaft, dass Kinder nur auf den Kanälen rumzappen, die speziell für sie eingerichtet wurden?! Reine Augenwischerei. Konsequent wäre, diese Richtlinie für sämtliche Fernsehkanäle festzulegen. Dann würden die Erwachsenen ebenfalls nicht in Versuchung geführt. Wir haben doch schließlich eine Vorbildfunktion gegenüber den Kindern und Jugendlichen unserer Gesellschaft.

Donnerstag, 10.05.2007

Er ist wieder da!


[ via: WDR 2 - Der Sender. - Der Sonntag - Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück ]
Wumbaba is back! Was höchst erfreulich ist, denn ich habe schon beim Lesen des ersten Bandes fast am Boden gelegen vor Lachen.:-) Diesmal habe ich mir das Hörbuch zugelegt. Eine aufgezeichnete Live-Autorenlesung. Es ist schon ein besonderes Ohrvergnügen, Axel Hacke himself zu hören. Der Journalist und Buchautor versteht es, sich gut zu präsentieren. In "Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück" geht es weniger um Hackes hauseigene Verhörer, stattdessen zitiert er aus seinen zahlreichen Leserzuschriften, die unweigerlich vom Wumbaba-Virus zeugen. Da geht es z.B. um Owi, einem biblisch nicht belegbaren Sohn Gottes, geboren aus dem altbekannten Weihnachtslied "Stille Nacht". Darin heißt es ursprünglich: Stille Nacht, heilige Nacht, Gottes Sohn, oh, wie lacht lieb aus deinem göttlichen Mund". Tja, einmal nicht richtig hingehört und schon wird der Eigenname Owi draus, der der theologischen Fachwelt jetzt wahrscheinlich schlaflose Nächte bereitet, wer weiß... Im Radio gibt's Nachrichten aus Ohrschinken statt aus der amerikanischen Hauptstadt Washington und man geht lieber im Pippisee baden statt im Tittisee. Nur ein kleiner Vorgeschmack auf knapp 70 Minuten amüsante Lachmuskelaktivierung. Prädikat: Äußerst hörenswert!:-)

Mittwoch, 09.05.2007

A Beautiful Mind


[ via: Filmspiegel - Kritik - Beautiful Mind, A ]
Ich habe immer an Zahlen geglaubt. An die Gleichungen, die Gesetze der Logik, die zur Vernunft führen. Aber nach lebenslangen Bestrebungen dieser Art frage ich: Was ist die Logik in Wahrheit? Wer entscheidet, was Vernunft ist? Meine Suche führte mich durch das Physische, das Metaphysische, das Wahnhafte und wieder zurück. Und ich habe die Wichtigste Entdeckung meiner Karriere gemacht. Die Wichtigste Entdeckung meines Lebens: Nur in den rätselhaften Gleichungen der Liebe kann man irgendwelche logischen Gründe finden.

(John F. Nash bei seiner Nobelpreis-Verleihung 1994 in Stockholm in "A Beautiful Mind")

Dienstag, 08.05.2007

Hefe mit Spürnase


[ via: Bäckerhefe "riecht" Sprengstoff ]
Sachen gibt's... Ein amerikanisches Forscherteam von der Temple University in Philadelphia hat Hefe (für alle, in denen ein Lateiner-Herz schlägt: Saccharomyces cerevisiae) gentechnisch so verändert, dass sie jetzt Sprengstoff aufspüren kann. Die Gene stammen von Ratten, die damit zuvor Gerüche wahrgenommen haben. Die Nagetiere sind nämlich dafür bekannt, dass dieser Sinn besonders fein bei ihnen ausgeprägt ist. Wieder was gelernt. Durch eine weitere Genmanipulation der Hefe leuchtet die Backzutat außerdem noch grün auf, wenn sie zum Einsatz kommt. Dieses Phänomen ist auf ein Nebenprodukt des hochexplosiven Spengstoffs TNT zurückzuführen. Die Super-Hefe soll zukünftig u.a. bei der Suche von Landminen zum Einsatz kommen.

Montag, 07.05.2007

Bayless Conley


[ via: Answers with Bayless Conley ]
Gestern habe ich mal wieder eine Predigt von dem amerikanischen Pastor Bayless Conley im Fernsehen gesehen. Ich mag diesen Mann. Es lebt seinen Glauben so authentisch und ehrlich. Außerdem hat er die Fähigkeit, biblische Wahrheiten so anschaulich darzustellen, dass ich immer gute Impulse für meinen Alltag mitnehme. Answers with Bayless Conley kommt jeden Sonntag um 9 Uhr und wird auf "Das Vierte" ausgestrahlt.

Sonntag, 06.05.2007

Dankbarkeit


Nicht die Wünsche machen uns glücklich, sondern die Dankbarkeit.

(Thomas Romanus)

Samstag, 05.05.2007

Was Männerstimmen attraktiv macht


[ via: Scienceticker » Print » Was Männerstimmen attraktiv macht ]
Männerstimmen müssen nicht unbedingt tief klingen, damit Frauen sie attraktiv finden. Das geht auf Studien von Vivien Zuta zurück, die am Institut für Phonetik der Uni Frankfurt durchgeführt wurden. Danach gibt es unterschiedliche Eigenschaften, die die Stimme des Mannes im Ohr einer Hörerin angenehm erscheinen lassen. Neben der Grundfrequenz, die beim Mann im Durchschnitt bei 120 Hertz liegt, ist auch die Melodie des Sprechens von entscheidender Bedeutung. Eine ansteigende Sprechmelodie wird wesentlich angenehmer empfunden, als nasalierte Laute. Eine wichtige Rolle spielt zudem sowohl die Artikulationsgeschwindigkeit, als auch die Sprechgeschwindigkeit. Diese Vorliebe trifft allerdings nur auf deutsche Frauen zu. Die unterschiedliche Zusammensetzung der Weltsprachen, sowie ihre Laute und Melodieverläufe haben erheblichen Einfluss auf die Bewertung eines Sprechers. So stören sich beispielsweise Französinnen überhaupt nicht an nasalen Lauten.

Freitag, 04.05.2007

Geld verloren - das schmerzt


[ via: Geld verloren - das schmerzt ]
Mein unersättliches Interesse an neurowissenschaftlichen Sachverhalten hat mir heute mal wieder gezeigt, dass man nie auslernt. Bis zu diesem Tag wußte ich nämlich noch nicht, dass in der Redewendung "das schmerzt" oder "das tut weh" gleich Wahrheit im doppelten Sinne steckt.  Verliert jemand Geld,  dann werden im Gehirn die gleichen Areale aktiviert, die auch auf Empfindungen körperlichen Schmerzes reagieren. Das fand jetzt Ben Seymour vom Londoner University College zusammen mit seinem Forschungsteam heraus. In der Studie wurden 24 Untersuchungsteilnehmer mit Glückspielen beschäftigt und die Gehirnaktivität währenddessen mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen (MRT) beobacht. Ergebnis: Verloren die Probanden Geld, dann zeigte das Striatum dieselben Reaktionen, die üblicherweise auch bei Angst und Schmerz empfunden werden.   

Donnerstag, 03.05.2007

Effektives Büroschläfchen


[ via: Bei Hitze tut Büroschlaf gut ]
Anwesend sein und schlafen. In Japan heißt es "Inemuri" und ist völlig legitim. In Deutschland nennt man es "Nickerchen" und meint damit für gewöhnlich einen kleines Mittagsschläfchen. Allerdings ruft dieses Wort in vielen deutschen Köpfen eine Assoziation von Faulenzertum hervor. Warum eigentlich? Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass die Leistungsfähigkeit mittags ihren Tiefpunkt erreicht, und dass eine kurze Ruhepause besseres Weiterarbeiten ermöglicht. Der "Power-Napping"-Trend scheint sich in Deutschland immer noch nicht etabliert zu haben. Dabei habe ich doch bereits am 28.07.2006 in meinem Blogeintrag Herrn Benneter & Co dazu ermutigt, einen entsprechenden Gesetzesentwurf zu formulieren... Was ist daraus geworden, meine Herren? Ein effektives Büroschläfchen sollte niemand verwehren, denn es schlägt jedes Suppen-Koma in die Flucht! Wer gerne mehr zum Thema "Gesunde Mittagsruhe" lesen möchte, der möge http://zeus.zeit.de/text/2004/34/P-Steger anklicken.

Mittwoch, 02.05.2007

Der Club der toten Dichter


[ via: Der Club der toten Dichter ]
Worte und Gedanken können die Welt verändern. [...] Wir lesen und schreiben Gedichte  nicht nur so zum Spaß.  Wir lesen  und  schreiben Gedichte, weil wir zur Spezies  Mensch zählen, und die  Spezies  Mensch  ist von Leidenschaft erfüllt.  Und Medizin,  Wirtschaft, Jura und Technik sind zwar durchaus edele Ziele und auch notwendig, aber Poesie, Schönheit, Romantik, Liebe sind die Freuden unseres Lebens. Ich möchte an dieser Stelle Whitman zitieren: "Ich und mein Leben. Die immer wiederkehrenden Fragen, der endlose Zug der Ungläubigen, die Staädte voller Narren. Wozu bin ich da? Wozu nützt dieses Leben? Die Antwort: Damit du hier bist. Damit das Leben nicht zuende geht. Damit das Spiel der Mächte weiter besteht und du deinen Vers dazu beitragen kannst."

(John Keating zu seinen Schülern in "Der Club der toten Dichter")

Dienstag, 01.05.2007

Hunde ahmen nur nach, was für sie Sinn macht


[ via: WEB.DE - Studie: Hunde ahmen nur nach, was für sie Sinn macht (27.04.2007) ]
Hunde sind intelligente Tiere. Genauso wie Kinder imitieren nicht allein Verhaltensweisen, sondern ahmen stattdessen nur das nach, was für sie auch einen Sinn ergibt. Zu dieser Erkenntnis kamen jetzt Verhaltensforscher aus Wien und Budapest. In ihrer Studie trainierten die Wissenschaftler eine Hündin, mit ihrer Pfote einen Futterkasten zu öffnen, statt instinktiv mit dem Maul. Um ihren natürlichen Drang zu unterdrücken, bekam das Tier einen Tennisball ins Maul gesteckt. Als sie später von anderen Hunden beobachtet wurde, gingen diese selektiv vor und öffneten die Fresskiste mit ihren Mäulern, obwohl die Vorbild-Hündin es anders vormachte. Erst als der Leithündin der Ball aus dem Maul genommen wurde, ahmten die anderen Artgenossen die Pfoten-Methode nach. Nach diesen Ergebnissen sind Hunde sogar schlauer als Schimpansen.

Montag, 30.04.2007

Tiefliegende Geheimnisse


Die Physik erklärt die Geheimnisse der Natur nicht,
sie führt sie auf tiefliegendere Geheimnisse zurück.

(Carl Friedrich von Weizsäcker 1912-2007, dt. Physiker, Philosoph und Friedensforscher)

Sonntag, 29.04.2007

Schwerelos


[ via: WEB.DE - Stephen Hawking unternimmt Ausflug in die Schwerelosigkeit (27.04.2007) ]

Wie war das doch gleich noch mal mit Major Tom? Ach ja, richtig: "Völlig losgelöst von der Erde, schwebt das Raumschiff völlig schwerelos." Und nicht nur das Raumschiff, sondern auch der bekannte englische Astro-Physiker Stephen Hawking. Ob er diesen alten Kultsong von Peter Schilling wohl auch kennt? Wie dem auch sei: Hawkings hat sich jedenfalls zu seinem 65. Geburtstag den Traum der Schwerelosigkeit erfüllt. Das Gefühl, sein Körpergewicht nicht mehr zu spüren, ist an sich schon unglaublich. Für diesen Mann war es aber sicher eine Erfahrung der ganz besonderen Art, denn der habilitierte Wissenschaftler leidet seit seinem 25. Lebensjahr an Amyotropher Leteralslerose, kurz ALS. Eine degenerative Krankheit des motorischen Nervensystems, die dazu führt, dass Muskeln des gesamten Körpers fortschreitend gelähmt werden. Eine mutige Reise also, die er da unternommen hat. Ich wäre gern als Zeitzeugin mit dabei gewesen, als er so genussvoll durch die Luft schwebte, einfach um mich mit ihm zu freuen... Hawkings hat dieses Abenteuer aber nicht nur für sich selbst veranstaltet. "Ich glaube, die Menschheit hat keine Zukunft, wenn sie nicht ins Weltall geht. Ich möchte deshalb das öffentliche Interesse am Weltraum fördern," begründet er seinen Trip ins All. Mehr von und über Stephen Hawking gibt's unter www.hawking.org.uk .

Samstag, 28.04.2007

Alles hat seine Zeit


Alles hat seine Zeit:
eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben,
eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ernten,
eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Tanzen,
eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit zum Abschied.

(Kohelet 3, 1-4)

Freitag, 27.04.2007

Fahrbücherei


[ via: HANNOVER.DE - Fahrbibliothek ]
Als ich gestern mit dem Auto unterwegs war, fuhr ein Bus direkt vor mir. Kein normaler Linienbus, sondern eine rollende Bibliothek. Ich konnte die Bücherregale aus dem Fester meines Fahrzeugs gut erkennen. Die Fahrbücherei enthält ca. 4.500 Bücher, darunter Romane, Sachliteratur und Kinderbücher. Zusätzlich werden aber auch Kassetten, CDs, DVDs und CD-ROMs angeboten. Der Bestand wird laufend ergänzt und ausgetauscht. Alle 14 Tage macht die mobile Bibliothek Station in verschiedenen Stadtteilen Hannovers. Schöne Sache!:-) Solch einen Service gibt es auch in anderen deutschen Städten. Wo genau, das könnt ihr unter www.fahrbibliothek.de erfahren.

Donnerstag, 26.04.2007

Koffein-Seife


[ via: ThinkGeek :: Shower Shock Caffeinated Soap ]
Mal wieder die Nacht durchgemacht und dann am nächsten Morgen nicht aus den Federn gekommen? Für Leute, die nicht zur Arbeit müssen oder keine anderen Verpflichtungen haben, ist das kein Weltuntergang. Aber was machen die anderen? Eine Lösung des Problems bietet das britische Unternehmen ThinkGeek an: Seife mit Koffeinanteil, die bei der Körperpflege wirkt, wie starker Kaffee. "Shower Shock" heißt das Wundermittel. Die Haut absorbiert beim Duschen das Koffein, das aufputscht wie zwei Tassen Kaffee. Der Blutdruck steigt, und man fühlt sich danach wach und putzmunter für die nächsten vier Stunden. Freundlicherweise haben die Hersteller von "Shower Shock" daran gedacht, den Hygieneartikel mit Duftessenzen von Minze und Zitrus zu versetzen, denn wer riecht schon gern nach Kaffee?;-) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker... Der wird darauf hinweisen, dass die Seife für Schwangere und Kinder nicht geeignet ist.

Mittwoch, 25.04.2007

Dreh es, o Seele


Die Stirn ist feucht,
das Aug' so fahl,
so kenn ich ihn,
den Grönlandwal.

Im Nordmeer, da
ist er zuhaus,
er kommt nie aus
dem Wasser raus.

Und holt man ihn,
so sagt er knapp:
"Ihr schaufelt mir
das trock'ne Grab."


Das Meer ist tief,
die Welt ist schlecht,
wie ihr's auch dreht -
der Wal hat recht.

(Robert Gernhardt, 1937-2006, deutscher Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Zeichner und Maler)

Dienstag, 24.04.2007

Das Schwestern-finde-Büro


[ via: Big sister ]
In Düsseldorf gibt es einen Verein, der sich "Big sister" nennt. Er vermittelt im regionalen Raum große und kleine Schwestern an alle, die schon immer gerne eine haben wollten. Big sisters müssen mindestens 18, little sisters mindestens 8 Jahre alt sein, sich schriftlich beim Verein bewerben und einen Fragebogen ausfüllen. Danach werden Schwesternpaare ausgesucht, die gut zusammen passen, und los geht's mit dem Schwestern sein. Tolle Idee!:-) Ich fand es immer äußerst bedauerlich, ein Einzelkind zu sein und hätte gerne einen großen Bruder gehabt... Wie sieht's aus mit einem "Big brother e.V." in Norddeutschland? Existenzgründer vor!:-)

Montag, 23.04.2007

Ruhrzoo Gelsenkirchen


[ via: ZOOM Startseite ]
Ich war gestern in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen. Meine Freundin Maren arbeitet dort und hat mir eine private Führung durch den Zoo geschenkt. Das war super!:-) Das Wetter hätte nicht besser sein können. Wir waren vormittags da. Gegen Mittag waren die Kassenschlagen bereits endlos. Das tolle an dem Konzept des Ruhrzoos ist, dass man wirklich das Gefühl hat in eine andere Welt einzutauchen, wenn man die Erlebniswelten betritt. Die Alaska-Erlebniswelt und die Afrika-Erlebniswelt bestehen schon. 2009 kommt noch eine Dritte hinzu: die Asien-Erlebniswelt. Alles ist sehr ursprünglich angelegt, so dass die Tiere fast wie in freier Wildbahn leben. Also nicht in Käfighaltung, wie man das von früher kennt. Man muss manchmal ein Adlerauge haben, um die Zoobewohner überhaupt zu entdecken. Wenn ihr mal in der Nähe seid, fahrt hin und schaut's euch selbst an. Es lohnt sich sehr!:-)

Sonntag, 22.04.2007

Autobahnkirche Exter


[ via: www.autobahnkirchen.de - Autobahnkirche Exter ]
Zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen befindet sich auf der Wegstrecke von Dortmund Richtung Hannover die evangelische Autobahnkirche Exter, die zu Vlotho gehört. Hier können Reisende eine Pause einlegen, einfach in der Kirche sitzen, innehalten und dabei Körper und Seele Ruhe und Entspannung gönnen. Das ausliegende Gästebuch ist vollgeschrieben mit dankbaren Besuchereinträgen und bewegenden Gebetsanliegen. Ein lohnender Zwischenstop an der A 1.

Freitag, 20.04.2007

Das Bielefelder Modell


[ via: Das Bielefelder Modell ]
Auch im hohen Alter noch selbstbestimmt leben, wer wünscht sich das nicht? Die Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (BGW) macht das möglich. Das sogenannte "Selbstbestimmte Wohnen mit Versorgungssicherheit" ist bisher bundesweit einzigartig und nennt sich "Bielefelder Modell". Das Besondere daran ist, dass in den Seniorenwohnungsanlagen ein ambulanter Hauswirtschafts- und Pflegedienst mit integriert ist und damit für eine optimale Versorgung der Bewohner gesorgt wird. Bei Bedarf ist dieser Dienst rund um die Uhr präsent. Cooles Modell!:-) Das sollte Schule machen.

Donnerstag, 19.04.2007

Alles nur wegen Lüneburg!


[ via: DasErste.de - Rote Rosen ]
Ok, zur Feier des Tages oute ich mich: Ich bin Serienjunkie. Nicht generell, sondern in einem ganz speziellen Fall. Eine Telenovela namens "Rote Rosen". Drehort: Lüneburg. Und genau da liegt das Problem... alles nur wegen Lüneburg! Oder wer glaubt hier ernsthaft, dass ich mir sonst sowas ansehen würde?! Inhaltlich nichts für anspruchsvolle Gemüter, aber rein optisch einfach schön wegen der Außendrehs. Alles Motive, die ich kenne und mit denen ich Erinnerungen verbinde. X-mal bin ich dran vorbei gelaufen oder gefahren am Lüneburger Rathaus, dem Heine-Haus, der Ratsbücherei und dem Alten Kran am Stint. Ich kenne den Sande und die Grapengießer Str. in- und auswendig. Mir ist der Kurpark, der Liebesgrund, der Wasserturm, das Michaeliskloster, die Nikolai- und auch die Johanniskirche kein Fremdwort. Ich habe über acht Jahre in dieser schönen historischen Stadt gelebt und studiert und habe die Zeit dort sehr genossen. So viel zu meiner Verteidigung. Aber geheilt bin ich dadurch immer noch nicht von meiner Sucht. Dramatisch dabei ist, dass heute um 14:10 Uhr die hunderste Folge ausgestrahlt wird. Und damit nicht genug: Weitere 100 folgen. HILFE! Bleibt nur zu hoffen, dass sich das nicht endlos in die Länge zieht oder mich jemand therapiert...;-)

Mittwoch, 18.04.2007

Schokolade besser als Kuss


[ via: Schoko aufregender als ein Kuss ]
Der Geschmack von Schokolade törnt mehr an, als ein Kuss. Zu diesem überraschenden Ergebnis führten die Untersuchungen von David Lewis von der Universität Middlesex in England. Zusammen mit seinem Team fand der Wissenschaftler heraus, dass das erregende Gefühl von zartschmelzender Schokolade im Mund etwa vier mal so stark ist, wie ein leidenschaftlicher Kuss. In der kleinen Studie wurden bei 12 Personen sowohl die Hirnströme, als auch die Herzfrequenz gemessen. Beim Genuss der dunklen Köstlichkeit stieg die Herzfrequenz der Probanden von 60 Schlägen pro Minute auf bis zu 140 Herzschläge, und auch die Hirnaktivität verstärkte sich. Wow! Es ist zwar bekannt, dass inbesondere schwarze Schokolade mit hohem Kakaoanteil aufgrund ihrer stimulierenden Substanzen die Herzaktivität erhöht, aber die Dauer des Anstiegs sowie die Wirkungen auf's Gemüt waren für die Forscher dann doch verblüffend. Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings... wahrscheinlich ahnt ihr's schon: Drei Sekunden im Mund, drei Jahre auf den Hüften. Da entscheide ich mich doch eher für die absolut kalorienfreie Alternative!;-)

Dienstag, 17.04.2007

Kinder sind Zukunft!

Seit letzten Samstag läuft die ARD-Themenwoche, die sich um das Motto "Kinder sind Zukunft" dreht. Schönes Thema. Ich habe schon einige interessante und amüsante Berichte dazu gesehen, z.B. gestern einen ultimativen Ketchup-Test, natürlich von Kindern durchgeführt. Aber auch Filme, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben. Immer mehr Kinder weisen starke sprachliche Defizite in Vorschuluntersuchungen auf, vor allem ausgelöst durch Fernsehkonsum. Wirklich krass finde ich dabei, dass manche Kinder noch vor ihrer Einschulung eine eigene Flimmerkiste in ihrem Zimmer stehen haben. Zum Teil, damit die Eltern mal ihre Ruhe von ihnen haben... Die Weichen sprachlicher Entwicklung werden bis zum dritten Lebensjahr entscheidend gestellt. Alles, was sich bis dahin im Gehirn nicht vernetzt hat, ist sozusagen verloren und kann, von der Schulbildung angefangen, verheerende Folgen für das gesamte Leben haben. Klar kann man auch was nachholen, aber es ist auf jeden Fall ein sehr harter Weg des Trainings, der diese Lücken schließen kann. Wenn ich so etwas höre, dann bin ich wirklich froh, Anfang der 70er geboren worden zu sein. Meine Eltern hatten damals nur einen Schwarzweiß-Fernseher mit einem kleinen rausziehbaren Kindersicherungsschlüssel aus Plastik. Ich kann mich an meinen ersten Glotzen-Konsum nicht mehr genau erinnern, aber er war auf jeden Fall erst Ende der 70er Jahre. Gott sei dank, bzw. meinen Eltern sei dank! "Kinder sind Zukunft" läuft noch bis zum 21.04.07.

Montag, 16.04.2007

Die Sache mit Pontius


Sagt die eine Nonne zur anderen:
"Tja, jetzt ist noch so viel übrig vom gestrigen Buffet... Bevor wir das wegschmeissen müssen, pack' doch alles in einen Korb und bring' es den Bauarbeitern von gegenüber. Aber stell' ihnen vorher noch eine Frage, ob sie denn auch fromm sind."
Daraufhin geht die Nonne zu den Bauarbeitern rüber und fragt gleich den ersten, den sie trifft:
"Ich bringe Ihnen etwas zu essen. Aber vorher habe ich noch eine Frage an Sie: Kennen Sie Pontius Pilatus?"
Der Mann auf dem Baugerüst grübelt angestrengt, kratzt sich am Kopf und ruft dann seinem Kollegen ein Stockwerk höher zu:
"Sach' ma' kennste Pontius Pilatus?"
Der schüttelt den Kopf und brüllt einem Kollegen auf dem Nachbargerüst zu:
"Ey, is' Pontius da?"
Dieser brüllt zurück:
"Nö. Was willste denn von dem?"
Der andere zurück:
"Nix, aber seine Olle is' hier und will ihm was zu essen bringen!"
 

Sonntag, 15.04.2007

Unternehmerinnentag 2007


[ via: Unternehmerinnentag Ruhrgebiet - das größte Forum für Chefinnen in NRW ]
Am kommenden Samstag bin ich auf dem Unternehmerinnentag in Gelsenkirchen. Kann's kaum erwarten bzw. bin sehr gespannt, was mich dort erwarten wird, wer mir begegnet, welche Impulse mir gegeben werden. Cool, dass es so eine Veranstaltung gibt!:-) Vor allem freue ich mich aber auch, meine Freundin Maren wiederzusehen, mit der ich zu Lüneburger Unizeiten einige Jahre zusammen im Studentenwohnheim gelebt habe. Sie wohnt jetzt wieder in NRW. Wir haben uns lange nicht mehr live zu Gesicht bekommen. Wird mal wieder Zeit!:-)

Samstag, 14.04.2007

Maschsee


[ via: HANNOVER.DE - Maschsee ]
Gestern hat mich jemand versetzt, der sonst immer sehr zuverlässig und gewissenhaft ist. Bis jetzt weiß nicht weshalb, weil derjenige sich immer noch nicht bei mir gemeldet hat. Zuerst war ich total sauer, denn ich hatte mich ziemlich auf diese Verabredung gefreut. Außerdem hasse nichts so sehr, wie Unzuverlässigkeit und kann mich in solchen Situationen gedanklich richtig in meinen Ärger hineinsteigern. Aber wem ist damit geholfen? Mir ganz sicher nicht. Außerdem weiß ich nicht, was ihn verhindert hat. Es könnte ja auch etwas Schlimmes passiert sein... Auf dem Nachhauseweg bin ich am Maschsee vorbeigekommen und habe dort spontan einen Zwischenstop eingelegt. Das Wetter war einfach nur herrlich und dementsprechend war richtig viel los auf dem See und drumherum. Ich liebe das Wasser, in dem sich die Sonne spiegelt, glitzert und funkelt. Es ist kein Problem für mich, stundenlang meine Zeit damit verbringen, einfach nur auf das kühle Nass zu schauen. Das hat was sehr Beruhigendes. Da sieht man Segler, Paddler und Tretbootfahrer, Solar- und Touristenschiffe, Kajakfahrer, manchmal sogar Surfer und -natürlich nicht zu vergessen- Enten im und Möwen über dem Wasser. Aber es gibt ja auch noch so viele Leute zu beobachten, die sich nicht auf dem Wasser, sondern auf den Wegen um den Maschsee herum bewegen. Inline-Skater, Radfahrer, Jogger, Walker, Gassi-Geher, Kinderwagen-Schieber oder einfach nur müßige Spaziergänger. Ein Verhaltensforscher hätte wahrscheinlich seine helle Freude daran, all diese Menschen zu beobachten. Das hat schon allein mir als Laie Spaß gemacht...;-) Jedenfalls wurde mir auf meiner Bank, meinen Gedanken nachhängend, erstmals bewußt, wie sehr ich meine Geburtsstadt mag. Es ist schön, hier zu leben und überall so viel Grün in der Stadt. Mein Ärger war nach dieser 'Therapie' wie weggeblasen.:-)

Freitag, 13.04.2007

Unternehmer sind Verrückte


In der aktuellen "existenzielle" (www.existenzielle.de) habe ich gestern ein sehr interessantes Portrait von Anita Roddick, der Gründerin von Body Shop und eine der reichsten Frauen der Welt gelesen. Was für eine tolle Unternehmerin!:-) "Business darf sich nicht nur um's Geld drehen, es muss einen Beitrag für die Gesellschaft leisten", sagt die leidenschaftliche Aktivistin. Das bringt man locker über die Lippen, wenn man finanziell ausgesorgt hat... Trotzdem glaube ich, dass sie recht hat. Eine Geschäftsidee darf nicht monetären Zwängen unterliegen. Das würde jegliche Kreativität im Keim ersticken. Ein erfolgreiches Unternehmen braucht außerdem ethische und moralische Handlungsgrundlagen, um in seiner Arbeit glaubwürdig zu sein. "Nicht Regierungen, sondern Menschen verändern die Wirtschaft. Vor allem junge Menschen, die alternative Presse, Menschenrechtsgruppen, progressive Richtungen innerhalb der Kirchen", glaubt die Geschäftsfrau, die sich selbst als Außerseiterin bezeichnet. "Ein Außenseiter zu sein bedeutet, dass du nicht einfach akzeptierst, was man dir in der Schule beibringt, was du in der Presse liest, was die Politiker sagen. Außenseiter glauben an ihre eigenen Erfahrungen. Werte werden durch Erfahrungen geprägt und verändern sich mit ihnen. Ich war immer Aktivistin für Menschenrechte und für soziale Gerechtigkeit, als kleine Unternehmerin am Anfang und auch später im großen Geschäft. Alles, was ich wollte, war diesen Stil entwickeln, diese Wirkung erzielen, dieses Denken befördern." Ich ziehe sprichwörtlich den imaginären Hut auf meinem nicht-imaginären Kopf vor dieser Frau!

Donnerstag, 12.04.2007

Brücken

Am schwersten lernen wir im Leben,
welche Brücken wir benutzen
und welche wir abbrechen sollen.

(Unbekannt)
 

Mittwoch, 11.04.2007

Permanenter Stress verändert das Gehirn


[ via: Stress im Job: Autsch, mein Gehirn! - UniSPIEGEL - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten ]
Die Größe eines Gehirns sagt ja bekanntlich nichts über die Intelligenz eines Menschen aus. Fakt ist aber, dass ständige Stressbelastung dazu führt, dass das Gehirn schrumpft. Aua! Das hat sich bestimmt auch Psychlogie-Professor Thomas Elbert gedacht, als seine Forschungen zu diesem Resultat führten. Sozialer Druck verändert ausgerechnet das wichtigste Organ des Menschen, schleichend und völlig unbemerkt. Vor allem Akademiker strömen verstärkt mit Magendruck, Zittern, Herzrasen, Schlafstörungen und anderen Stress-Symptomen in die Arztpraxen. Dauerstress hat dramatische Folgen für unser Gehirn. Stresshormone beeinflussen nicht nur unseren Körper, sondern sie verändern auch das Gehirn, weiß der Experte aus Konstanz. "In gewissen Hirnbereichen schrumpft die Struktur und die Verästelungen werden weniger." Ein wenig Stress ist gut und führt sogar dazu, dass sich die Vernetzung der Gehirnzellen verbessert. Bei Dauerstress und traumatischen Erlebnissen passiert jedoch genau das Gegenteil.

Dienstag, 10.04.2007

Zarathustra



Die größten Ereignisse sind nicht die lautesten, sondern unsere leisesten Stunden.

(aus: "Also sprach Zarathustra"  von Friedrich Nietzsche, 1844-1900, deutscher Philosoph und Philologe)
 

Montag, 09.04.2007

Direkt zur Kanzlerin


[ via: Direkt zur Kanzlerin! » Home ]
Einen Podcast hat sie bereits. Neuerdings können auch direkte Mails an die Bundeskanzlerin geschrieben werden, die die Fragen und Anliegen der Nation offenlegen. Natürlich können nicht alle auf einmal beantwortet werden, aber wenigstens jede Woche die "Top 3", und die werden per Voting ermittelt. Die Idee zu diesem Projekt geht auf Studenten zurück. "Bei uns kann man die Probleme von der Basis lesen", sagt Mitbegründer Caveh Valipour Zonooz, 34-jähriger BWL-Student. Er und sein Team, das mittlerweile aus mehr als 20 Studenten besteht, sorgen auf diese Weise sozusagen für digitale Volksnähe. Ohne Zensur versteht sich. Gute Idee. Mehr davon!:-)

Sonntag, 08.04.2007

Osterlachen


[ via: 'risus paschalis' - Gedanken zum Osterlachen ]
In der aktuellen Wochenendausgabe der HAZ steht ein schöner Leitartikel von Jens Gundlach. Überschrift: "Denn ihr werdet lachen". Das Osterlachen (lateinisch: risus pauschalis) fand seinen Ursprung im 14. Jahrhundert, ganz einfach aus Freude darüber, dass Christus von den Toten auferstanden ist. Der Tod hat sich gewissermaßen an Gottes Sohn "verschluckt" und ist nun im Prinzip selber tot. Der Auferstandene hingegen lebt, und erweckt seine Anhänger, nachdem sie gestorben sind, ebenfalls zu ewigem Leben. So die Vorstellung des Mittelalters damals. Als Ausdruck der Freude über diese Heilshoffnung, hielt das Osterlachen Einzug in die Gottesdienste. Die Pastoren spickten ihre Osterpredigten mit Späßen, so dass sich das Kirchenvolk nur so vor Lachen bog. Das muss echt klasse gewesen sein!:-) Reformator Martin Luther lehnte diesen Brauch leider ab, und das Zeitalter der Aufklärung trug den Rest dazu bei, dass das Osterlachen im 19. Jahrhundert ganz und gar verstummte. Wie schade...
Sterbebegleiter berichten, dass am Totenbett zuweilen gelacht wird. Erinnert diese Tatsache nicht an den schönen alten Brauch des Osterlachens? "Wer glaubt, dass Gott den Kosmos aus dem Nichts schuf, wird nicht ausschließen, dass er Vergängliches neu erschaffen wird. Glauben nimmt dem Tod den Stachel."

Die besten Städte der Welt


Die Schweizer haben die Nase vorn. Das zeigt eine Studie zum internationalen Vergleich von Lebensqualität, die von der Beratungsgesellschaft Mercer Human Resourcce Consulting durchgeführt wurde. 215 Metropolen wurden nach 39 Kriterien beurteilt, die die Lebensqualität bestimmen. Dazu zählen soziale, ökologische, wirtschaftliche und politische Faktoren. Aber auch Aspekte wie die gesundheitliche Versorgung und die persönliche Sicherheit der Einwohner, sowie das Bildungswesen und die Infratruktur einer Stadt. Zürich ist auf Platz 1, gefolgt von Genf und Vancouver auf den Plätzen 2 und 3. Als beste deutsche Metropole findet sich Düsseldorf auf Platz 6, dicht gefolgt von Frankfurt und München auf dem 7. und 8. Rang. Schlusslicht ist die irakische Hauptstadt Bagdad.

Samstag, 07.04.2007

WM-Babys


[ via: Babyboom nach der Fußball-WM Schweini und Poldi sei Dank: Wir werden Eltern! - Panorama - sueddeutsche.de ]
Na, da soll noch mal jemand behaupten, die Deutschen seien kinderfeindlich! Der Beweis des Gegenteils liegt spätestens neun Monate nach der Fußball-WM in Deutschland vor: Völlig überfüllte Schwangerschafts-Vorbereitungskurse und ausgelastete Betten auf gynäkologischen Krankenhaus-Stationen. Experte Rolf Kliche aus Kassel erklärt sich den Baby-Boom folgendermaßen: "Die Einstellung des Körpers und die Rolle der Hormone werden oft unterschätzt. Wer eine positive Grundstimmung hat, wird auch einfacher schwanger." In den drei Geburtskliniken der Hessen-Metropole stieg die Geburtenrate im März 2007 um 23,5 Prozent an, und auch andere Städte melden mehr Babys als sonst. Nach Kliches These waren besonders die Norddeutschen und die Sachsen in Euphorie. Ich vermute mal, dass nach sechs bis sieben Jahren die Poldis, Lukas', Jogis, Jürgens und wie sie alle heißen, an deutschen Schulen Hochkonjunktur haben werden. Aber die kann man dann ja einfach durchnummerieren, damit es nicht zu unerwünschten Verwechslungen kommt...;-)

Freitag, 06.04.2007

Doku-Drama über Beethoven


[ via: ZDF.de - Giganten ]
Vorhin habe ich den ersten Teil der ZDF-Reihe "Giganten" im Fernsehen gesehen. Darin ging es um Beethoven, der in der Tat ein Gigant seines Faches war. Als graduierte Kulturwissenschaftlerin schlägt in meiner Brust u.a. auch das Herz einer Musikwissenschaftlerin. Aus dieser Position heraus betrachtet muss ich leider gestehen, dass mich der Film wenig überzeugt hat. Meiner Ansicht nach ist es an sich schon einmal äußerst bedenklich, wissenschaftliche Fakten mit den fiktiven Elementen eines Spielfilms zu vermischen. Mein Musikprofessor von der Uni hat uns als Studenten immer sehr davor gewarnt und uns stattdessen dazu angehalten, wissenschaftliche Forschung immer akribisch mit zeitgenössischen Belegen zu untermauern. Diese Aufforderung klingt bis heute in mir nach. Da ein Schwerpunkt des Films auf Beethovens Gehörleiden lag und ich mich als Studentin einmal intensiv im Rahmen einer Hausarbeit in dieses Thema vertieft habe, möchte ich an dieser Stelle etwas dazu beitragen, dass folgender Mythos begraben wird: Das weit verbreitete, äußerst hartnäckige Bild eines stocktauben Musikers, was sich über die Jahrhunterte in den Köpfen vieler eingenistet hat, entbehrt sich jeglicher Realität wissenschaftlicher Grundlagen. Ludwig van Beethoven (1770-1827) litt zwar an einer sehr starken, mit den Jahren stetig fortschreitenden Schwerhörigkeit, er war jedoch bis zu seinem Tod nie völlig taub. Ab 1824, also in seinen letzten Lebensjahren, kann man sein Gehörproblem durchaus als äußerst schwerwiegend bezeichnen, in den Jahren davor jedoch noch nicht.

Osterquiz


Die Ostertage haben begonnen. Wer Lust hat, sich inhaltlich ein wenig mit dem wichtigsten Fest der Christen zu beschäftigen, für den habe ich ein witziges Osterquiz gefunden. Unter www.eierfeier.de könnt ihr euer Glück versuchen bzw. euer Wissen auffrischen. Viel Spaß beim Lösen und schöne Osterfeiertage euch allen!:-)

Donnerstag, 05.04.2007

Frühlingssegen



Gott segne die Blumen an deinem Lebensweg,
ihre Farbe soll dich froh machen,
ihr Duft dich trösten,
ihre Beständigkeit soll dir Frieden bringen.
Gott sende dir viele Blumen,
dass dein Vertrauen wachse,
dass deine Hoffnung bestehe,
dass deine Liebe blühe.
Gott gebe deinem Leben Kraft zu blühen,
Liebe zu verschenken,
Freude weiter zu tragen,
Hoffnung zu wecken.
Der Segen des lebendigen Gottes
sei mit dir.

(Helmut Kraft)

Mittwoch, 04.04.2007

Der kleine Hörsaal


[ via: KlassikAkzente - Der kleine Hörsaal - Kinder entdecken die Welt der Töne ]
Gestern habe ich erstmals von dem musikpädagogischen Projekt "Der kleine Hörsaal" erfahren. Anders als im staubtrockenen Musikunterricht in der Schule, wird hier die Musik zum Leben erweckt. Namenhafte Künstler sind auf Augenhöhe mit ihren jungen Zuhörern, stellen ihr Lieblingsintrument ganz praktisch vor und diskutieren mit den Kindern über Interpretationen der Werke, die ihnen besonders gut gefallen. Außerdem erzählen sie noch aus ihrem Musikeralltag. Den Anfang haben Hilary Hahn und Thomas Quasthoff gemacht, die jeweils über die Geige und das Singen eine CD aufgenommen haben. Sie erscheinen diesen Monat bei der Deutschen Grammophon. Weitere Produktionen der Reihe sind bereits in Planung. Tolles Projekt!:-)

Dienstag, 03.04.2007

Sonne


Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke.

(August von Kotzebue, 1761-1819, deutscher Dramatiker und Schriftsteller)
 

Montag, 02.04.2007

Querflöten-Traum


[ via: Querflöte | Fragen und Verstehen | BR-Kinderinsel ]
Meine längste Schulfreundin Heike, die ich seit der ersten Klasse kenne, hat sich kürzlich einen Jugend- und Kindheitstraum erfüllt: Sie hat sich eine Querflöte gekauft. Ich selbst habe mit 20 Jahren angefangen, dieses Orchesterintrument spielen zu lernen und weiß noch genau, wie ich damals meine Eltern bequatscht habe und ihnen erklärte, wie ungeheuer wichtig es doch sei, neben dem Klavierspiel unbedingt noch Querflöte zu erlernen. Wer mich kennt, der weiß dass ich meine Zeit nie unnötig lange mit lästigem Notenlesen vergeudet habe. Ich wollte möglichst schnell vernünftige Sachen spielen, die sich nach was anhörten. Meine musikalische Begabung und die Fähigkeit nach Gehör spielen zu können, kamen mir bei diesem Vorhaben sehr zugute. Kaum hatte ich ein paar Töne drauf, schaltete ich das Radio oder irgendeine Kassette ein, und los ging's. Besonders viel geübt habe ich nie das, was man eigentlich, laut pädagogischer Vorgaben, hätte üben sollen. Meine damalige Lehrerin hat das ziemlich schnell kapiert und mir seitdem immer zweite Stimmen für Duette auf Band aufgenommen. Meine letzte Unterrichtsstunde liegt nun schon über zehn Jahre zurück. In meiner Unizeit hatte ich leider zu wenig Zeit dafür und habe mein Geld eher in Gesangsunterricht investiert. Sie hat also lange kein Tageslicht mehr gesehen, meine Flöte... Bis neulich, als mich Heike fragte, ob ich ihr nicht ein wenig beibringen könnte. Gestern habe ich sie getroffen und sie erzählte mir stolz, dass sie auch schon fleissig mit ihrem Mundstück geübt habe. Irgendwann rief dann allerdings eine Nachbarin an und erkundigte sich, ob Heikes Heizung defekt wäre...;-) Ja, ja, aller Anfang ist schwer - nicht nur für den (oder die) Übenden, sondern auch für die, die das Üben hören...

Samstag, 31.03.2007

13 Zeilen für das Leben



[ via: Gabriel García Márquez - Wikipedia ]

Ich mag dich nicht, weil du bist der du bist sondern dafür, wer ich bin, wenn ich mit dir zusammen bin.

Keine Person verdient deine Tränen und die, die sie verdienen werden dich nie zum Weinen bringen.

Nur weil dich jemand nicht so liebt, wie du es dir wünscht, heißt das nicht, dass er dich nicht mit ganzer Seele liebt.

Ein wahrer Freund ist der, der deine Hand nimmt, aber dein Herz berührt.

Die schlimmste Art, jemanden zu vermissen, ist die, an seiner Seite zu sitzen und zu wissen, dass er nie zu einem gehören wird.

Höre nie auf zu lächeln, auch dann nicht, wenn du sehr traurig bist, denn du weißt nicht, wer sich vielleicht in dein Lächeln verliebt.

Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person nicht die ganze Welt bedeuten.

Verbringe deine Zeit nicht mit jemandem, der sie nicht mit dir verbringen möchte.

Vielleicht möchte Gott, dass du im Laufe deines Lebens viele falsche Menschen kennenlernst damit du, wenn du die Richtigen triffst, sie auch zu schätzen weißt und dankbar für sie bist.

Weine nicht, weil es vorbei ist, lache weil es überhaupt passiert ist.

Es wird immer Menschen geben, die dich verletzen, also musst du weiter vertrauen und nur in Zukunft vorsichtiger sein, wem du ein zweites Mal vertraust.

Werde ein besserer Mensch und vergewissere dich, zu wissen wer du bist, bevor du jemand anderen kennenlernst und darauf wartest, dass er weiß wer du bist.

Strenge dich nicht so an, denn die besten Dinge passieren, wenn du sie am wenigsten erwartest.

(Gabriel García Márquez, kolumbianischer Schriftsteller, Journalist und Literatur-Nobelpreisträger)

Freitag, 30.03.2007

Hund verschluckt Gebiss


[ via: Frauchens Gebiss verschluckt ]
Ja, ja, so schnell kann's gehen: Nur ein Mal kurz auf's Klo und schwuppdiwupp keine Zähne mehr... Genau das ist Marjorie Johnson passiert. Die 62-jährige Rentnerin aus England suchte vergeblich ihr Gebiss, als sie vom Toilettengang zurück kam. Klein-Desmond, seines Zeichens einjähriger Jack Russell Terrier, nutzte flugs die kurzfristige Gelegenheit aus, um Frauchens "Dritte"  zu verputzen. Der Rüde musste drei Stunden notoperiert werden - zum stolzen Preis von 1800 Euro. Ich schätze mal, die gute Marjorie hatte danach auch noch Ausgaben für neuen Mundschmuck... Wie heißt es noch mal in dem Song von Annett Louisan? "Ich will doch nur spiel'n!" Wahrscheinlich war das genau das, was Desmond sich bei seiner Aktion dachte!;-)

Donnerstag, 29.03.2007

Fritz Pleitgen


[ via: Fritz Pleitgen. "Rastlos - Gelassen" - Programmtipps - LernZeit.de - WDR. Mehr wissen. Mehr können. ]
Fritz Pleitgen, langjähriger Intendant des WDR, verlässt am 31. März diesen Jahres die Rundfunkanstalt, um sein Zepter an Monika Piel weiter zu geben. Pleitgen sammelte bereits in seiner Jugend erste journalistische Erfahrungen und genoss später eine qualifizierte adäquate Journalistenausbildung. Danach folgte eine abwechslungsreiche Karriere, darunter verschiedene Stationen als Auslandskorrespontent, als politischer Chefredakteur, Hörfunkdirektor und schließlich als Intendant. Vergangenen Dienstag habe ich den zweiten Teil einer sehr interessanten Dokumentation über ihn gesehen. Besonders spannend fand ich dabei, dass er als Chef des WDR oft unkonventionelle Wege gegangen ist, die noch keiner vor ihm beschritten hat. Dadurch hat er dem Sender ein unverwechselbares Profil gegeben. Pleitgen hat mutig geprägt und seine Spuren hinterlassen.

Mittwoch, 28.03.2007

Post an den Osterhasen


[ via: Hanni Hase - Über mich ]
Im Osterhasenbüro in Ostereistedt bei Rotenburg an der Wümme herrscht momentan Hochbetrieb. Hanni Hase hat täglich jede Menge Post in seinem Briefkasten. Kein Wunder, es ist ja gerade Hauptsaison."Wieviele Hühner helfen dir?" oder "Warum sieht man dich nie?", das sind z.B. Fragen, die Hanni's Fans bewegen. Verständlich, denn das würde ich auch gerne wissen... Seit 1982 besteht der "Langohr-Service" nun schon. Natürlich hat Hanni Hase auch Mitarbeiter-Verstärkung. Solche Brieflawinen wären von ihm alleine nämlich unmöglich zu bewältigen. Die Antwort soll ja schließlich nicht erst zu Weihnachten ankommen. Jetzt wollt ihr bestimmt alle die Anschrift vom Osthasen haben, stimmt's?;-) Kein Problem. Schreibt einfach an:
Hanni Hase
Am Waldrand 12
27404 Ostereistedt

Dienstag, 27.03.2007

Grünpflanzen für's Büro


[ via: Plants for People ]
"Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte..." und das nicht nur draußen. Ein paar kleine Veränderungen im Büro, und schon zieht er auch in's Arbeitszimmer ein. Aus Grau mach Grün, das weckt nicht nur Frühlingsgefühle, so ganz nebenbei hat es auch noch andere positive Effekte. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen es: Grünpflanzen helfen gegen typische Bürokrankheiten wie Konzentrationsschwäche, Ermüdungserscheinungen oder Kopfschmerzen. Außerdem reduzieren sie den Geräuschpegel und verbessern das Raumklima. Schon ein wenig Grünzeug reicht aus, um die Raumluft von Schadstoffen zu reinigen. Zusätzlich beugen die grünen Helfer auch Erkältungskrankheiten vor, die durch trockene Heizungsluft entstehen können. Experten meinen: "Arbeiten unter Palmen hat nicht nur das gewisse Etwas - es bietet auch gewisse Extras." Denn ein begrüntes Büro wirkt sich positiv auf Mitarbeiter und Kunden aus. Und die Gestaltung von Räumen und Gebäude sagt sehr viel über die Unternehmenskultur aus. In ein Sekreteriat gehören freundliche Pflanzen, wie etwa Orchideengewächse oder auch ein fruchtiges Zitronenbäumchen. Im Wartezimmer beim Arzt machen sich Pflanzen mit großen, runden und sattgrünen Blättern besonders gut. Weitere Tipps zum Thema gibt's unter: www.dieraumbegruener.de und www.buerodersinne.de .

Montag, 26.03.2007

Der weiße Neger Wumbaba


[ via: ZDF.de - Der Weiße Neger Wumbaba ]
Ja, sowas kommt vor: Manchmal verhaspelt man sich schon mal beim Sprechen. Und wie sieht's beim Hören aus? Na klar, auch da passiert es von Zeit zu Zeit: Einmal nicht richtig hin gehört, und schon hat er sich ins Ohr eingenistet - der Verhörer. Wie sonst ist es zu erklären, dass jemand aus dem Lied "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius die Liedzeile "Der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Neger Wumbaba" statt "der weisse Nebel wunderbar" heraus hört?;-) Ein echter Brüller, oder?! Das dachte sich bestimmmt auch Erfolgsautor Axel Hacke. Der Kult-Kolumnist fing irgendwann an, solche Verhörer zu sammeln und hat sie dann später als "Kleines Handbuch des Verhörens" veröffentlicht. Coole Idee!:-) Schade, dass ich nicht schon eher darauf gekommen bin... Inzwischen gibt es bereits eine Fortsetzung von "Der weiße Neger Wumbaba", die da heißt (wie sollte es anders sein...) "Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück". Prädikat: Extrem lachmuskelanregend!:-) Mehr von und über Axel Hacke gibt's unter: www.axelhacke.de .

Samstag, 24.03.2007

Gold für Japan


[ via: Japanerinnen triumphieren bei Eiskunstlauf-WM | kurier.at ]
Wer mich gut kennt weiß, dass ich heute (oder sagen wir besser die halbe Woche...) regelrecht vor der Mattscheibe geklebt habe. Denn: Es war mal wieder Eiskunstlauf-WM. Beim Paarlaufen haben die Chinesen den Sieg davongetragen, der Weltmeister kommt diesmal aus Frankreich, und bei den Damen ging die Goldmedallie an eine Vertreterin des Gastgeberlandes Japan. Die sympathische Sportlerin Miki Ando darf sie nun um ihren Hals tragen. Sie lief ihre Kür äußerst konzentriert. Alle Zuschauer spürten die Anspannung und den enormen Druck, der auf den Schultern der jungen Japanerin lastete. Es ist ja auch besonders schwer, im Heimatland zu laufen und all den hohen Erwartungen anderer gerecht werden zu müssen. Wahrscheinlich ist es aber auch gleichzeitig ein Glücksgefühl, vor so vielen Landsleuten in einer restlos ausverkauften Eishalle sein Können zeigen zu dürfen. Hinterher brach es nur so aus ihr heraus. Die Tränen flossen, und beim anschließenden Interview im Tokioer Metropolitan Gymnasium konnte sie kaum ruhige Worte sprechen... Herzlichen Glückwunsch, Miki Ando!:-)

Hauptsache, es swingt


[ via: Roger Cicero ]
"Hauptsache, es swingt!", so lautet seine Maxime. Zumindest in musikalischer Hinsicht. Wie recht er doch hat! Das hätte glatt von mir kommen können...;-) Roger Cicero ist diesem Motto auf seiner neuen Platte "Männersachen" mehr als gerecht geworden. Seine klare und variable Stimme legt sich mit Verve in jede neue Aufgabe. Die Songtexte sind einfallsreich, witzig und charmant. Musikalisch unterlegt mit einem Mix aus leichtfüßigem Swing, dezentem Pop und atmosphärischen Jazzanteil. Es macht Spaß, ihm und seinen Jungs zuzuhören. Gar nicht so einfach, sich daraus einen Songfavoriten auszusuchen, weil jeder für sich was hat. Ich kann mich einfach nicht entscheiden zwischen "Zieh die Schuh aus", "Murphys Gesetz" und "Das ganze Leben ist ein Zoo". Und dann ist da ja auch noch der Titel für den Eurovision Song Contest... Tolles Album, Roger, nur eine kleine Bitte: Lass' nächstes Mal einfach das Wort "Geil" weg. Das passt so überhapt nicht ins Gesamtbild der Produktion!

Freitag, 23.03.2007

Eisbär "Knut"


[ via: Tier-Drama um Eisbär-Baby Knut - Bild.T-Online.de ]
In Berlin ist der Bär los - genauer gesagt: Eisbär Knut ist los. Das knuffige  Eisbärbaby  bringt Besucherherzen des Zoologischen Gartens in Deutschlands Hauptstadt zum schmelzen und soll heute erstmals Medienvertretern und Publikum live präsentiert werden. Knut erblickte am 05. Dezember 2006 das Licht der Welt. Eisbärmama Tosca bekam Zwillinge, doch eins der  beiden  Jungen  verstarb bereits  nach  vier Tagen. Nicht so Käpfernatur Knut. Er überlebte 44 Tage im Brutkasten und wurde anschließend von einem Tierpfleger mit der Milchflasche großgezogen, weil seine Mutter ihn nicht mehr annehmen wollte. Weltweit sind erfolgreiche Handaufzuchtsversuche von Eisbären äußerst selten. Bei seiner Geburt wog Knut noch 810 Gramm. Jetzt bringt er bereits stolze neun Kilo auf die Waage. Gut gemacht, Kleiner, weiter so!:-)

Donnerstag, 22.03.2007

Hans-Dietrich Genscher


[ via: Hans-Dietrich Genscher - Start ]
Der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher ist gestern 80 Jahre alt geworden. Seine Amtszeit ging von 1974 bis 1992. Ich bin sozusagen politisch mit ihm aufgewachsen. Er gehört neben Henning Scherf, ehemals regierender Bürgermeister von Bremen und dem verstorbenen früheren Bundespräsidenten Johannes Rau, zu meinen drei Lieblingspolitikern. Genschers Verdienste im Zuge der deutsch-deutschen Wiedervereinigung bleiben unvergessen. Der amtierende Bundespräsident Horst Köhler beschrieb Hans-Dietrich Genscher in einem Glückwunschbrief als "leidenschaftlichen Europäer und überzeugten Liberalen" der sich stets für Freiheit und Menschenrechte eingesetzt hat. In seinem Arbeitszimmer hatte der FDP-Politiker einen Globus stehen. Bekam er Staatsbesuch aus fernen Ländern, drehte er die Kugel immer so, dass sein Gast auf die Heimat blicken konnte. Eine sehr freundliche und weise Geste, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Wir Deutschen halten uns ja leider oft genug für den Nabel der Welt...

Mittwoch, 21.03.2007

Glückserlebnis Singen


[ via: tom doch, köln ]
In der aktuellen Ausgabe des Geo-Magazins geht es im Titelthema um das Glückserlebnis, das durch Singen ausgelöst wird. Viele Sprachen weisen bereits in der ursprünglichen Wortbedeutung darauf hin, das Singen etwas mit Zauber zu tun hat. Unser Atem fließt tiefer und stärker und auch die Stimmbänder schwingen anders, als wir es vom Sprechen her gewohnt sind. Die entscheidenden Veränderungen finden jedoch im Kopf statt: Beim Singen wird das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert, wodurch gleichzeitig Hormone im Körper freigesetzt und reguliert werden. Das alles geschieht sehr kurzfristig, so dass wir schnell in eine Art Rauschzustand geraten, der durch die erhöhte Kohlendioxid-Konzentration im Blut entsteht, bedingt durch ein tieferes Einatmen beim Singen. Langfristig stärkt regelmäßiges Singen sogar unser Immunsystem, erhöht die Konzentration und vernetzt unsere Gehirnzellen neu und differenzierter. Singen ist also wie ein Lebenselixier. Wer aktiv singt, erlebt weitaus stärkere Wirkungen in sich als derjenige, der die Musik nur passiv hört. Das kann ich als leidenschaftliche Sängerin nur bestätigen!:-)

Dienstag, 20.03.2007

Sozialpsychologie von Statussymbolen


[ via: WEB.DE - Statussymbole sind Stolperfallen (19.03.2007) ]
"Sage mir, was  du hast und ich sage dir, wer du bist!" Statussymbole sollen zeigen, dass jemand wichtig ist. Doch der richtige Umgang damit will gelernt sein, ansonsten kann das Spiel mit dem Status leicht nach hinten losgehen. Trägt jemand eine Cartier am Handgelenk, denkt jeder gleich: "Der (oder die) muss erfolgreich sein." Genau so ist es auch mit Titeln. Ein Doktorgrad steht für Kometenz. Wer etwas werden will, muss andere zumindest davon überzeugen, dass er (oder sie) es auch tatsächlich werden könnte. "Für die Karriere ist es unverzichtbar, zu wissen, wie und wann man seine Statussymbole zeigt", so Personality-Coach Claudia Cornelsen aus Hamburg. Autos und Uhren sind dabei die banalste Variante. Wer  viel im Ausland ist, demonstriert damit Weltläufigkeit. Es gibt fast nichts, was nicht als Statussymbol gelten könnte (Wohngegend, Kleidung etc.) Ein fataler Fehler im Bewerbungsgespräch ist das Protzen mit einem Markendress. Allgemein gilt im Umgang mit Statussymbolen: Nie zu dick auftragen!

Montag, 19.03.2007

Zur Marke werden


In der aktuellen Ausgabe des Magazins "Cosmopolitan" habe ich neulich einen guten Artikel gelesen."So werden Sie zur Marke" lautete die Überschrift. Es gibt viele Produkte und Labels, die unverwechselbar sind. Auch als Person ein starkes Profil zu haben, wer wünscht sich das nicht? So, wie Marken bei uns Qualität symbolisieren und Vertrauen schaffen, genau so ist es auch in menschlichen Beziehungen. Ob man es will oder nicht: Jeder Mensch ist heutzutage ein Teil der Wettbewerbsgesellschaft. Und in der erinnert man sich natürlich eher an markante Persönlichkeiten. Sie kommen schneller weiter und sind erfolgreicher als diejenigen, die nur in der Masse untergehen. Eine US-Studie hat gezeigt, dass drei wesentliche Faktoren für das berufliche Vorankommen ausschlaggebend sind, die unterschiedlich wiegen: Qualität der Arbeit (10 Prozent), persönlicher Eindruck (30 Prozent) und Bekanntheitsgrad (60 Prozent). Überrascht? Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Viel mehr Motivation, das eigene Profil zu schärfen und seine eigene Marke zu kreieren. Zum Beispiel gemeinsam mit einem Coach. Die Persönlichkeit entdecken, sie weiter ausbauen und schließlich vermarkten, das ist entscheidend. Mein Umfeld muss neugierig auf mich sein, sonst werde ich leicht übersehen, egal, wie gut ich bin. "Marken funktionieren nur über Emotionen", meint Coach Richard Schütze. Bildung und Intelligenz nützt nur dann, wenn beides auch gut verpackt ist. Man kann beispielsweise seine Biographie in Bildern und Motiven erzählen und sie in einem Vortrag oder Gespräch mit Anekdoten schmücken. Das weckt beim Zuhörer Gefühle, er kann sich die Informationen besser merken und verknüpft sie dann auch mit der Person des Erzählenden. Wie schafft man sich seinen Markenwert? Erstens: Durch bewusste Reflektion. Was macht mich aus? Wer bin ich? Welche Talente habe ich? Zweitens: Durch den Willen, dieses individuelle Profil entsprechend zu beleuchten, damit andere es entsprechend wahrnehmen können. Frei nach dem Motto "Sei, wer du bist und werde die (bzw. der), die (der) du sein kannst." Ergo: Immer schön authentisch bleiben und dabei das Beste aus sich rausholen. Viel Erfolg dabei!:-)

Sonntag, 18.03.2007

Kreativität


Kreativität bedeutet, etwas Neues ins Leben zu rufen
und den Weg zu bereiten,
dass das Unbekannte in das Bekannte eintreten kann.

Kreativität fängt da an,
wo der Verstand aufhört, das Denken zu behindern.

Leben heißt, kreativ sein.
Du brauchst nichts anderes zu tun, als deine Lebendigkeit zu beweisen.
 

Samstag, 17.03.2007

Das "Ich-Gewicht"

[ via: Maja Storch ]

Du liebe Zeit, was machen sich viele Leute für einen Stress, wenn es um das Thema Abnehmen geht! Von übertriebener Selbstdisziplin, über einseitiges Essen und Hungerkuren, bis hin zu überteuerten Trinkpülverchen und Tabletten, hat sich daraus mittlerweile eine ganze Industrie entwickelt, dass die Kasse der entsprechenen Firmen nur so klingelt. Dabei geht das doch viel entspannter und vor allem billiger. Das meint zumindest die Psychoanalytikerin Maja Storch. In ihrem Buch "Mein Ich-Gewicht" rät sie dazu, sich sein "Unbewusstes" mit ins Boot zu nehmen, anstatt dem Diätwahn zu verfallen. Das Zauberwort heißt Selbstregulation. Hirnforscher haben nämlich herausgefunden, dass jeder Mensch über zwei unterschiedliche Handlungssysteme verfügt: Das verstandsgesteuerte Bewusste und das impulsgesteuerte Unbewusste. Beide Systeme in einen harmonischen Einklang zu bringen, führt zum Erfolg. Doch die meisten Menschen müssen erst mal lernen, die Sprache ihres Unbewussten zu verstehen. Diese Sprache macht sich durch sogenannte "somatische Marker" bemerkbar. Das sind Signale des Körpers (z.B. Herzrasen, Schwitzen, inneres Zittern) oder Emotionen, oder aber auch eine Vermischung von Beidem. Permanent solche physischen und psychischen Alarmsignale zu ignorieren, das tut auf Dauer nicht gut. Deshalb: Schau dir dein Ziel genau an, und dann hör in dich hinein, welche Assoziationen und Gefühle du damit verbindest. Sind es Negative, formuliere dein Vorhaben neu, so dass für dich wirklich authentische positive Bilder in deinem Gehirn entstehen können. Also, nicht lieblos zu sich selbst sagen, "Ich will kein Trampeltier mehr sein", sondern besser: "Ich möchte leichtfüssig sein, wie ein Reh!". Auf diese Weise reguliert sich das Körpergefühl wie von selbst, und man erreicht sein ganz persönliches Wohlfühlgewicht. Vor allem viele Frauen lassen sich aber leider eher von ihrem (z.B. durch Werbung) fremdgesteuerten Körperbild steuern, was letztendlich nur zu Frust führen kann...

Freitag, 16.03.2007

102-Jähriger wird wieder ausgeladen


[ via: 102-Jährigen zum Spielen eingeladen ]
Jules Verdonck aus Belgien hatte neulich eine Einladung zu einer Kinderparty in seiner Post. Nette Geste der Vorschule, oder? Schade nur, dass die Einladung 100 Jahre zu spät kam. Der gute Jules ist nämlich stolze 102 Jahre alt. Aber, was kann er dafür? Als der Eingeladene ein Identifizierungs-Photo von sich an die Schule sandte, wurde er glatt wieder ausgeladen. Wie unhöflich... Wär' doch egal gewesen, ob 2 oder 102 Jahre, schließlich steckt irgendwie in jedem Mann ein Kind, ganz gleich, welchen Alters, oder?;-)

Donnerstag, 15.03.2007

Quasthoff meets Jazz


[ via: Thomas Quasthoff: PRODUKTIONEN ]
Was passiert eigentlich, wenn ein außergewöhnlicher Sänger aus dem klassischen Fach sich auf musikalisches Neuland begibt? Etwas sehr Schönes! Vorausgesetzt, man liebt Jazz. Das Ausnahmetalent Thomas Quasthoff kommt erstaunlich locker und entspannt rüber, ohne dabei an Souveränität zu verlieren. So, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Man spürt einfach, dass er Spaß bei der Produktion hatte. Deshalb macht "Watch What Happens" auch mir als Hörerin Freude. Mein persönliches Lieblingsstück heißt "Secret Love". Vielen, vielen Dank, Herr Quasthoff, für Ihr tolles Jazz-Album!:-)

Mittwoch, 14.03.2007

Miss Altersheim


[ via: Die schönste Seniorin im Altenheim - sueddeutsche.de ]
Von wegen 90-60-90 und so. Um eine Miss-Schärpe zu gewinnen gehören solche Idealmaße in Zukunft der Vergangenheit an. Zumindest in der Schweiz. Dort wurde nämlich erstmals der Titel "Miss Altersheim" vergeben. So darf sich jetzt Leontide Vallade nennen, denn sie überzeugte die Jury in Genf und setzte sich damit gegen neun Konkurrentinnen durch. Glückwunsch, Leontide! Und wann wird "Mister Altersheim" gekürt...?;-)

Dienstag, 13.03.2007

Abnehmen mit genügend Schlaf


[ via: Schlafmangel fördert Adipositas ]
Wer zu wenig schläft, wird schneller dick. Das haben Forscher aus Cleveland jetzt herausgefunden. Knapp 70.000 weibliche Untersuchungsteilnehmer mittleren Alters wurden über einen Zeitraum von 16 Jahren beobachtet, indem sie in regelmäßigen Abständen Fragebögen zu ihren Lebensgewohnheiten ausfüllten. Darunter auch Angaben zu Schlaf und Gewicht. Frauen, die bereits zu Beginn der Studie nur fünf Stunden oder weniger schliefen, hatten mehr Kilos auf ihren Rippen, obwohl sie nicht mehr Kalorien zu sich genommen hatten. Diejenigen jedoch, die täglich mindestens sieben Stunden oder mehr Schlaf hatten, nahmen weniger zu. Die Wissenschaftler vermuten dafür folgende Ursache: Wer ständig die Nacht zum Tag macht, stört den inneren Biorhythmus, der von Natur aus streng vorgegeben ist. Gerät dieser Rhythmus aus dem Takt, werden Faktoren wie Engergieverbrauch, Stoffwechsel und Hormonhaushalt negativ beeinflusst.

Montag, 12.03.2007

Vögel der Sorgen


Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Sorgen deinen Kopf umkreisen,
wohl aber, dass sie Nester in deinen Haaren bauen.

(Dr. Martin Luther, 1483-1546, dt. Theologe, Reformator und Bibelübersetzer)

Sonntag, 11.03.2007

Hectors Reise nach dem Glück


[ via: Rezensionen: F. Lelord: Hectors Reise - TourLiteratur ]
Meine langjährige Schulfreundin Melanie hat mir den Bestseller "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" von Francois Lelord geschenkt. Ich habe den Roman im Urlaub nur so verschlungen. Hector ist Psychiater. Er liebt seinen Beruf und seine Patienten lieben ihn. Doch so richtig glücklich ist Hector nicht wirklich. In seiner Praxis gehen einfach zu viele Menschen ein und aus, die eigentlich alles im Leben haben, um glücklich sein zu können. Sie sind es aber nicht. Was ist Glück und was macht glücklich? Mit dieser Frage im Herzen macht Hector sich auf die Suche nach würdigen Antworten. Seine Reise führt ihn zunächst nach China, dann nach Südafrika, in die USA und schließlich noch mal zurück nach Asien. Die erworbenen Glücks-Lektionen regen zum Nachdenken über das persönliche Glückskonto an. Und das nicht taubtrocken theoretisch, sondern sehr lebensnah und humorvoll. Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte. Prädikat: Hervorragend!

Samstag, 10.03.2007

Frauen regier'n die Welt


[ via: - Eurovision.de: Die offizielle Website zum Eurovision Song Contest ]
Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen: Ich mag Swing!:-) Deshalb gilt meine Sympathie auch ganz besonders dem diesjährigen deutschen Vertreter des Eurovision Song Contest in Helsinki. Roger Cicero hat mit seinem Beitrag "Frauen regier'n die Welt" beim Vorentscheid am Donnerstagabend in Hamburg bewiesen, dass Witz, Charme und musikalische Qualität ein gutes Komponentetrio sind, um völlig verdient das Ticket nach Finnland zu bekommen. Herzlichen Glückwunsch, Roger, und viel Erfolg im Mai beim Wettbewerb!

Freitag, 02.03.2007

Sackgasse


Wenn du in einer Sackgasse bist
und am liebsten umkehren würdest,
denn wünsche ich dir den Mut, es zu tun!
 

Donnerstag, 01.03.2007

Horst Schlämmers Blog

[ via: Horst Schlämmer » Über diese Seite ]
Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts, hat das alleine bleiben satt. Eine Lösung muss her, das steht außer Frage. Horsti macht jetzt Führerschein, denn "Je mehr Führerschein, desto weniger Single", so lautet die Devise! Die Theorie ist ihm zu dröge - er will fahren und möglichst gleich nach der ersten Fahrstunde Prüfung machen. Natürlich muss auch schnell ein geeignetes Auto her, denn wie wir alle wissen: Horst hat Rücken. Seine Freunde lässt er an seinem Abenteuer Führerschein via Blog teilhaben. Schließlich braucht er seelischen Beistand auf der Suche nach seinem Hasen. Sein Blog stößt auf so reges Interesse, dass er sich vor einiger Zeit Praktikantin Valerie zur Unterstützung mit ins Boot genommen hat. Dieser Blog ist Kult, Leute!:-)

Mittwoch, 28.02.2007

Allgemeines Rauchverbot


[ via: Norweger sind mit totalem Rauchverbot zufrieden ]

Allgemeines Rauchverbot in Restaurants, Kneipen und Bars hält in Europa immer mehr Einzug. Die Iren machten den vorbildlichen Anfang, in Norwegen "räuchern" seit knapp drei Jahren auch nur noch die Lachse und Italien führte vor zwei Jahren per Gesetz das Qualmverbot ein. Auch die Briten ziehen immer mehr nach. Da kann ich den genannten Regierungen nur ein Lob aussprechen und ihren Einwohnern zu diesem gesünderen Lebensstil gratulieren. Ich frage mich, warum sich deutsche Regierungsmänner und -frauen diesbzl. derart inkonsequent verhalten und weiterhin so einen "Eiertanz" veranstalten. Was wiegt mehr: Die Lobby der Tabakindustrie oder die Gesundheit der Deutschen?

Dienstag, 27.02.2007

Kartoffel-Nuss-Kuchen


[ via: Kartoffel-Nuß-Kuchen ]

Schon als kleines Mädchen hatte ich eine gewisse Affinität zum Krümelmonster aus der Sesamstrasse. Meine Sympathie war Krümel stets sicher. Nusskuchen zog ich besonders vor. Trockenes Kuchengebäck mag ich auch jetzt noch wesentlich lieber, als manch cremige Torte. Frei nach dem Motto: Je krümeliger, desto besser. Meine Aversion gegen Kartoffeln besteht ebenfalls seit frühster Kindheit und die Leute, die mich gut kennen und zum Essen einladen wissen, dass sich bis heute daran nichts geändert hat. Neulich brachte mein Vater Nusskuchen zum Kaffee mit, der aus Kartoffelmehl gebacken worden war. Keine Spur von Knollen-Geschmack, dafür aber wesentlich saftiger als herkömmlicher Nusskuchen. Einfach nur lecker. Was lernen wir daraus? Gute Tarnung ist alles!;-)

Montag, 26.02.2007

Blau des Himmels


Zweifle nicht am Blau des Himmels,
wenn über deinem Dach dunkle Wolken stehen.

(aus Indien)
 

Samstag, 24.02.2007

Himmlische Empfindung


Welch himmlische Empfindung ist es,
seinem Herzen zu folgen.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749- 1832, dt. Dichter)

Freitag, 23.02.2007

Swingin' Gerhardt

[ via: CD: A Tribute To Paul Gerhardt - Dieter Falk - Sendbuch.de ]

Meine aktuellste (gepresste) musikalische Errungenschaft ist die neue CD von Dieter Falk "A Tribute To Paul Gerhardt". Eine schöne Idee, dem Werk des Theologen und Lieddichters Paul Gerhardt (1607-1676) in seinem Gedenkjahr anerkennend zu begegnen. Falks moderne Interpretationen der ehrwürdigen Choräle macht einfach gute Laune und zeigt, dass alte Kirchenmusik überhaupt nicht verstaubt, sondern auch topaktuell klingen kann. Die Platte läuft bei mir seit Tagen rauf und runter!:-)

Mittwoch, 21.02.2007

7 Wochen Ohne


[ via: 7 Wochen Ohne - Die Fastenaktion der evangelischen Kirche - 7WO ]

Heute, am Aschermittwoch, beginnt "7 Wochen Ohne", eine Fastenaktion der evangelischen Kirche. Sie lädt dazu ein, die Passionszeit bewusst zu gestalten. Zum Beispiel durch den Verzicht von Fernsehen, Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten. Einfach für sich oder auch aus Solidatität gegenüber Benachteiligten. Man kann diese Zeit des lohnenden Verzichts aber auch dazu nutzen, um Platz für Veränderungen zu schaffen und neue Perspektiven für sich zu schaffen. Eine gute Sache, wie ich finde. Deshalb werde ich in diesen Wochen auf Schokolade verzichten. Die Aktion endet am Ostersonntag.

Dienstag, 20.02.2007

Intellektuelle meiden Karneval


[ via: Intellektuelle meiden Karneval ]
Endlich ist er vorbei. Naja, fast vorbei. Aber die Hauptsache ist doch: Ich habe den Rosenmontag ohne bleibende Schäden überstanden. Der Kölner Psychologe Wolfgang Oelsner merkt an, dass Intellektuelle einen großen Bogen um den Karneval machen. "Schriftsteller, bildende Künstler, Intellektuelle und Akademiker haben mitunter Angst vor Trivialität." Was heißt hier mitunter, Herr Oelsner? Angeblich werde in der 5. Jahreszeit auch intelligenter Humor geboten. Also, ich habe bis jetzt noch keinen gefunden. Letzte Chance für diese Saison, Jecken: Überzeugt mich, und schickt mir was rüber!

Montag, 19.02.2007

Pantomime vom Feinsten


[ via: Der spanische Pantomime Carlos Martinez ]

Der spanische Pantomime-Künstler Carlos Martínez hat gestern in Hannover sein 25jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. In der Tat ist das "Time to celebrate" und so hieß auch das Bühnenprogramm, was das Beste aus einem viertel Jahrhundert wortloser Kunst vereinte. Von schallendem Lachen bis zur Muchsmäuschenstille konnte man im verdunkelten Raum als Zuschauer alles erleben, was der Alltag so zu bieten hat. Vom Warten an der Bushaltestelle, bis hin zum Chaos, das entstehen kann, wenn ein Mann ohne Kochkünste sich daran versucht, Pfannkuchen zu backen. Die perfekte Mimik und enorme Körperbeherrschung des sympathischen Künstlers aus Barcelona haben mich berührt und begeistert, oft zum Schmunzeln und auch zum Nachdenken gebracht. Ein ganz wunderbarer Abend, er nach Wiederholung verlangt.

Samstag, 17.02.2007

Idee

Nichts auf der Welt ist so mächtig,
wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

(Victor Hugo, 1802 - 1885, franz. Schriftsteller)

Sonntag, 12.11.2006

Durstige Seele

Du kannst mit allen Wassern der Philosophie gewaschen sein,
du kannst dich mit Schnaps volllaufen lassen und deine Adern mit Drogen voll pumpen,
du kannst aus dem Ozean der Weltreligionen Weisheit schlürfen,
du kannst aus den trüben Tümpeln der Horoskope und Wahrsagerei saufen,
du kannst das eiskalte Wasser des atheistischen Materialismus schlucken -
aber deine Seele wird dabei verdursten.

(Dr. Theo Lehmann, Theologe und Autor)

Donnerstag, 12.10.2006

Tür

Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich dafür eine andere.
Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt
und die geöffnete nicht beachtet.

(André Gide, 1869 - 1951, franz. Autor und Literatur-Nobelpreisträger)

Samstag, 07.10.2006

Gedanken

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

(Chinesische Weisheit)

Freitag, 06.10.2006

Menschliche Pflicht

Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten,
wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.

(Mahatma Gandhi, 1869 - 1948, indischer Freiheitskampfer)

Donnerstag, 05.10.2006

Gelassenheit

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins.

(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830 - 1916, österr. Schriftstellerin)

Mittwoch, 04.10.2006

Zynismus


Zynismus: das Ergebnis einer Verbindung von Bequemlichkeit mit Machtlosigkeit.

(Bertrand Russel, 1872 - 1970, engl. Mathematiker und Literatur-Nobelpreisträger)

Dienstag, 03.10.2006

Tag der Deutschen Einheit


Jedes Jahr neu wird er groß gefeiert und ehrwürdig bedacht - der Tag der Deutschen Einheit. Die Sichtweisen darauf sind sicher sehr unterschiedlich. Für die einen war der Mauerfall der Befreiungschlag schlechthin, verbunden mit vielen neuen und alten Hoffnungen, die zum Teil erfüllt wurden, teils aber auch unerfüllt blieben. Die anderen mussten erst mal lernen, mit dieser neu gewonnenen Freiheit umzugehen und haben es vielleicht bis heute nicht geschafft. Für mich ist dieser Tag positiv besetzt. Einfach deshalb, weil sich in meinem Leben durch die deutsch-deutsche Vereinigung Freundschaften ergeben haben. Freunschaften zu für mich sehr wertvollen Menschen, denen ich ohne dieses geschichtsträchtige Ereignis wahrscheinlich nie begegnet wäre. Ein wahrer Grund zur Dankbarkeit!:-)

Sonntag, 01.10.2006

Mein eigenes Ding

[ via: Jugendarbeitslosigkeit: Schauspielern für einen Job Jobs FOCUS Online in Kooperation mit MSN ]

Ich war gestern in Oldenburg, um mir ein außergewöhliches Theaterprojekt anzuschauen. 60 arbeitslose Jugendliche zwischen 17 und 24 Jahren haben unter professioneller Anleitung ein Bühnenstück zum Thema Jugendarbeitslosigkeit inszeniert. Nicht mit vielen Worten, dafür aber mit viel Bildhaftigkeit, selbst geschriebener Musik und Tanz. Ich bin noch ganz bewegt und begeistert von dem, was da innerhalb von sieben Wochen auf die Beine gestellt wurde. So viel Potential, was ohne dieses Projekt nie zum Vorschein gekommen wäre und dadurch ein Gefühl der Wertschätzung, der Anerkennung, einfach des Gesehenwerdens. Eine Erfahrung, die positiv prägt und sicher ermutigter in die Zukunft blicken lässt. Es sollte mehr solcher Projekte geben!:-)

Samstag, 30.09.2006

Bankier


Bankier: ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint
und ihn sofort zurück haben will, wenn es zu regnen beginnt.

(Mark Twain, 1835 - 1910, amerikanischer Schriftsteller)

Freitag, 29.09.2006

Lesen

Wer zu lesen versteht,
besitzt den Schlüssel zu großen Taten,
zu unerträumten Möglichkeiten.

(Aldous Huxley, 1894 - 1963, engl. Schriftsteller und Kritiker)

Mittwoch, 27.09.2006

Dreijähriger ersteigert Auto


[ via: Dreijähriger ersteigert Auto bei Ebay - ONLINE - NEWS - PC-Welt - pcwelt.de ]

Bisher dachte ich ja immer, dass Kinder ihre Eltern mit Handyschulden in die Bredouille bringen würden, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Ein dreijähriger Knirps aus England hat bei einer Internet-Auktion ein 9.000 Pfund (ca. 14.000 Euro) teures Auto ersteigert. Der kleine Jack nutze mal eben die Gelegenheit, sein wahrscheinlich erstes wichtiges Geschäft zu tätigen, als seine Mutter kurz den Raum verließ. Der Computer war noch an und der Login bei Ebay noch aktiv. Wer kann da schon widerstehen? Die Eltern erfuhren per Email-Bestätigung von ihrem neuen Gebrauchtwagen. Den Namen Jack Neal sollte sich die Wirtschaftswelt merken - aus dem wird noch mal was!;-)

Dienstag, 26.09.2006

Wissen

Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagt.

(Matthias Claudius, 1740 - 1815, dt. Dichter, Lyriker und Journalist)

Montag, 25.09.2006

Gute Bildung


http://www.bundespraesident.de/-,2.633054/Berliner-Rede-von-Bundespraesi.htm

Gute Bildung stellt den ganzen Menschen in den Mittelpunkt.[...]

Zuallererst hilft gute Bildung uns, das zu entwickeln, was in jedem einzelnen von uns steckt; was uns von Gott gegeben ist. [...]

Bildung bedeutet nicht nur Wissen und Qualifikation, sondern auch Orientierung und Urteilskraft. Bildung gibt uns einen inneren Kompass. Sie befähigt uns, zwischen Wichtig und Unwichtig und zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

(Horst Köhler in seiner "Berliner Rede" vom 21.09.2006)

Sonntag, 24.09.2006

Optimist


Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der
Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.

(Theodor Fontane, 1819 - 1889, deutscher Schriftsteller)

Samstag, 23.09.2006

Die Ameisen


[ via: Joachim Ringelnatz - Biografie - Gedichte - Hörbuch - Links ]

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh,
und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.;-)

(Jochaim Ringelnatz, 1883 - 1934, Schriftsteller und Maler)

Freitag, 22.09.2006

Freude an der Arbeit


Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.

(Aristoteles, 384 v. Chr. - 322 v. Chr., griech. Philosoph)

Donnerstag, 21.09.2006

Ärzte

Ärzte haben es am besten von allen Berufen:
Ihre Erfolge laufen herum und ihre Misserfolge werden begraben. ;-)

(Jacques Tati, 1908 - 1982, franz. Schauspieler und Kömödiant)

Mittwoch, 20.09.2006

Das Frühaufsteher-Gen

[ via: Das Gen, das uns zu Frühaufstehern macht ]

Ich war heute sehr früh wach. Wer weiss, vielleicht gehöre ich ja auch zu den Menschen, die das Frühaufsteher-Gen in sich tragen. Denn ob man mit dem ersten krähen eines Hahns wach wird oder lieber länger schläft, das kann man sich nicht aussuchen. Es ist genetisch festgelegt. Genau dieses Gen haben jetzt Immunforscher an der Berliner Charité entschlüsselt. Eine krankhafte Ausprägung dieses Gens zeigt sich darin, dass die innere Uhr eines Menschen vor geht. Man wird dann bereits um vier Uhr morgens wach und schon um sechs Uhr abends wieder müde. In welche Aufsteher-Kategorie ich aber nun gehöre, weiss ich allerdings nicht so genau. Mein innerer Rhythmus richtet sich eher danach, wann die ersten Sonnenstrahlen aufgehen.

Dienstag, 19.09.2006

Karrierekiller

http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?ArtID=82411&KatID=e

Mangelnde Kritikfähigkeit und zu schlechte Selbsteinschätzung sind die Top-Karrierekiller. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Bundesverbands deutscher Unternehmensberater (BDU) und der Zeitschrift Wirtschaftswoche. Mehr als die Hälfte aller interviewten Personalberater gaben diese beiden Gründe an. Weiterhin können die Unfähigkeit, die Spielregeln des eigenen Unternehmens zu durchschauen sowie die Unfähigkeit interne informelle Netzwerke zu pflegen ein echtes Hindernis sein, um beruflich vorwärts zu kommen. Wer die eigenen Ziele nicht kennt, tritt ebenfalls auf der Stelle. Als weniger negativ  gelten hingegen  Eigenschaften wie  Ungeduld, keine externen Netzwerke pflegen zu können sowie undankbar gegenüber seinen Förderern zu sein.

Montag, 18.09.2006

Säen und ernten

Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat,
säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit,
säe eine Gewohnheit und du erntest eine Haltung,
säe eine Haltung und du erntest einen Charakter.

Sonntag, 17.09.2006

Slapstick vom Feinsten


[ via: 3sat.online ]

Gestern abend gab's im Fernsehen "Slapstick International" im Rahmen des 3sat Kulturfestivals.. Mit von der Partie waren Gardi Hutter, das musikalische Duo Tenor Stenzel & Mister Kivits und Men in Coats. Moderiert wurde das Ganze von Michael Quast, der u.a. ein Kartoffel-Musical zum Besten gab. Slapstick vom Feinsten! Ich habe schallend gelacht.:-)

Samstag, 16.09.2006

Glück II


Glück entsteht oft durch die Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,
Unglück durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

(Wilhelm Busch, 1832 - 1908, deutscher Dichter, Zeichner und Maler)

Freitag, 15.09.2006

Einigkeit

Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht,
ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.

(Konfuzius, chinesischer Philosoph)

Donnerstag, 14.09.2006

Zwillingstreffen


[ via: erbseundwurzel.de | castingagentur für twins more ]

Am diesem Wochenende stehen in Wolfsburg nicht die Autos mit den zwei großen Buchstaben im Mittelpunkt sondern zwei, die wie einem Ei dem anderen gleichen. Oder auch mehrere. Zumindest äußerlich. Am 15. und 16.09.2006 findet in der Volkswagen-Metropole ein großes Zwillingstreffen statt. Da würd' ich mich ja liebend gern untermischen und einfach nur beobachten, was so alles passiert.:-) Unsichtbar mit Hilfe eine Tarnkappe sozusagen. Das Phänomen "Eineiigkeit" hat mich nämlich schon als Kind fasziniert. Naja, aber aus der Realisierung meines Wunsches wird wohl nichts werden, denn woher soll ich so kurzfristig einen Tarnhelm nehmen...?;-)

Mittwoch, 13.09.2006

Verlust


Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.

(Arthur Schopenhauer, 1788 - 1860, deutscher Philosoph)

Dienstag, 12.09.2006

Der Blick ins Leere


http://www2.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?id=124220&D=7&M=9&Y=2006

"Sieh' mich an, wenn ich mir dir rede!" Diese Ermahnung sollte man sich lieber abgewöhnen, denn der Blick ins Leere fördert das Denkvermögen. Das haben jetzt britische Forscher an der Uni Sterling herausgefunden. 30 Probanden sollten mathematische Aufgaben lösen. Wenn sie dabei jemandem ins Gesicht schauten, konnten sie sich definitiv schlechter konzetrieren, als wenn sie ins Leere blickten. Der Grund: Emotionale Informationen aus Gesichtern mindern die Aufmerksamkeit und damit die Denkleistung.

Montag, 11.09.2006

Politik


In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben,
sondern recht zu behalten.

(Konrad Adenauer, 1876 - 1967, 1. deutscher Bundeskanzler)

Sonntag, 10.09.2006

Pausen


Für ein gutes Gespräch
sind die Pausen genauso wichtig, wie die Worte.

(Heimito von Doderer, 1896 - 1966, österr. Schriftsteller)

Samstag, 09.09.2006

So macht Schule Spaß


http://archiv-der-zukunft.de/

Gestern gab's Rahmen des Weltbildungstages den ganzen Abend auf "terranova" Filme über innovative Ganztagsschulen in Skandinavien und Deutschland. Ein Thema, was mich regelrecht entzündet hat!:-) Hört man auf, Kinder in das enge Korsett eines normalen Schulsystems zu zwängen, passieren erstaunliche Dinge: Das Lernen wird zum Abenteuer. Lesen bekommt Genussfaktor. Kreativität wird freigesetzt und vernetztes Denken wird zum Kinderspiel. Die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, was gerade gelernt werden will, vertreibt den Leistungsdruck aus den Klassenzimmern, denn es gibt erst mal lange Zeit keine Noten. Jeder wird in seiner Andersartigkeit akzeptiert und wertgeschätzt. Der Lehrer ist nicht mehr gefürchteter Gegner, sondern wird zum Partner und Freund in der Welt des Wissens. Ganz nebenbei führt das alles zu besten Ergebnissen in Sachen Pisa-Studie. Traumhaft und doch realisierbar, wie mir gestern klargeworden ist. Wie gerne hätte auch ich zu meiner Schulzeit so eine Schule besucht...

Freitag, 08.09.2006

Journalisten


Journalisten: Menschen, die in einem anderen Beruf
mit weniger Arbeit mehr Geld verdient hätten...

(Robert Lembke, 1913 - 1989, deutscher Journalist und TV-Moderator)

[Anm. der Bloggerin: ...aber an diesem anderen Beruf bestimmt weniger Spaß hätten!:-) ]

Donnerstag, 07.09.2006

Was Gesten verraten

[ via: Warum Tony Blair an seinem Finger spielt ]

Sie ist meist unbewußt und verrät mehr über uns, als uns manchmal lieb ist - unsere Körpersprache. Selbst das beste Coaching schafft es nicht, sie völlig zu kontrollieren. Wenn Toni Blair zum Beispiel mit seinem kleinen Finger spielt, ist das ein Zeichen davor, dass ihn jemand nervös macht. Fühlt er sich bedroht, so sieht man seine Hand auf dem Magen liegen. Ist der amtierende Präsident der USA unsicher, dann beißt er sich in die Wange. Bill Clinton zeigt seine emotionale Berührtheit durch häufiges Beißen auf seine Lippen. Politiker setzen solche Gesten natürlich manchmal auch ganz gezielt ein.  

Mittwoch, 06.09.2006

Gesetze


Wenn man alle Gesetze studieren wollte,
so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten. ;-)

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832, deutscher Dichter)

Dienstag, 05.09.2006

Mehrheit für Rauchverbot


Die meisten Deutschen sind für ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Von 1000 befragten Bundesbürgern waren 540 für die Verbannung der Gimmstengel aus deutschen Kneipen, Restaurants und Bistros, 460 wollen weiter qualmen. Ein Ergebnis, was mich hoffen lässt, dass auch unser Land bald zu einem Nichtraucher-Paradies werden wird...