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Mittwoch, 04.04.2012

Bibelbrot

"Nimm dir aber Weizen, Gerste, Bohnen, Linsen, Hirse und Spelt und tu alles in ein Gefäß und mache dir Brot daraus, dass du daran zu essen hast ..."
(Hesekiel 4, Vers 9).

Die Firma "backaldrin" aus Österreich hat sich dieses Bibelzitat zu Herzen genommen und ein Brot kreiert, das nach diesem Rezept gebacken wird. Von jedem verkauften Bibelbrot® gehen zehn Prozent des Verkaufspreises an wohltätige Zwecke, wie z. B. die Kinderkrebshilfe.

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Brot mal selber zu backen - hier kommen die Zutaten... so wird es gebacken:

600 g Sauerteig aus Dinkel- oder Weizenmehl
4 Tasse/n Weizenmehl
2 Tasse/n Mehl (Gerstenmehl)
1 Tasse Sojamehl
¼ Tasse Hirsemehl
1 Tasse Dinkelmehl
½ Tasse Linsen, rote , gekocht und zerstampft
1 ½ EL Olivenöl
2 ½ Tasse/n Wasser, lauwarmes
½ TL Salz nach Geschmack
1 TL Honig

Zubereitung:

Eine Tasse entspricht einer normalen kleine Kaffeetasse.

Die Mehlsorten gut miteinander vermischen. Die Linsen mit Olivenöl und etwas Wasser pürieren. Den Brei mit dem restlichen Wasser in eine große Schüssel geben. Langsam nach und nach die Mehlmischung zugeben, anschließend den Sauerteig einrühren. Die Masse gut verkneten, bis sie schön glatt ist (ich verwende dazu den Mixer mit Knethaken). Den Honig lasse ich weg, da es mir sonst zu süß wird.

Den Backofen auf 250°C vorheizen. Den Teig in zwei Kastenformen (35 cm) füllen und ca. 1/2 - 3/4 Std. bei 30 – 40°C gehen lassen.

Anschließend das Brot zuerst 10 Min. bei 250°C, dann 10 Min bei 220°C, 10 Min. bei 200°C und 20 - 30 Minuten bei 190°C backen. Wenn das Brot beim Klopftest hohl klingt, ist es fertig.

Das Brot zum Auskühlen auf einen Rost stürzen, mit etwas kaltem Wasser besprühen oder bepinseln. Anschneiden am besten 1 Tag später.

Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 12 Std.

Freitag, 23.03.2012

Equal Pay Day

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Man sollte meinen, das sei selbstverständlich, doch leider ist Deutschland in dieser Hinsicht ein Entwicklungsland. Damit sich das bald ändert, gibt es den sogenannten Equal Pay Day, der am heutigen Tag durch zahlreiche Aktionen dafür kämpft, dass gleiche Bezahlung unabhängig vom Geschlecht zur Normalität wird. Denn Fakt ist leider, dass Frauen in nahezu allen Berufsbranchen weniger Geld bekommen, als ihre männlichen Kollegen. So viel zum Thema Gleichberechtigung. Zwar haben Mädchen oftmals bessere Noten in der Schule und machen häufiger Abitur. An den Unis auf der Überholspur, machen sie häufig die besseren Abschlüsse. Doch wozu der ganze Ehrgeiz, wenn in der Arbeitswelt von diesem weiblichen „Aufwärtstrend“ kaum etwas zu spüren ist? Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen hält sich vehement und liegt in Deutschland durchschnittlich bei 23 Prozent. Im EU-Durchschnitt beträgt die Gehaltslücke 15 Prozent. Nur Zypern, Estland und die Slowakei schneiden noch schlechter bei der Lohngerechtigkeit ab. Besonders betroffen sind Flugbegleiterinnen und Köchinnen. Bleibt wirklich zu hoffen, dass immer mehr Frauen dagegen aufstehen!

Donnerstag, 08.03.2012

Internationaler Frauentag

Heute, am 08. März, ist Internationaler Frauentag oder kurz Weltfrauentag. Er wurde erstmals 1911 in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Die Vereinten Nationen haben diesen Tag später weltweit für die Rechte der Frau und den Weltfrieden festgesetzt. Leider ist der Frauentag heute vielerorts zu einer Mischung aus Valentins- und Muttertag geworden. Dabei gibt es noch viel zu tun in Sachen Gleichberechtigung - und das überall auf der Welt. Deutschland könnte sich zum Beispiel von Ruanda eine Scheibe abschneiden. Oder noch besser: von Lesotho. Die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding wandte sich gegen „das Feigenblatt eines symbolhaften Tages“ und stellte im März 2008 fest: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. […] Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“ Im Jahr 2010 plädierte Alice Schwarzer für eine komplette Streichung des Tages: „Schaffen wir ihn […] endlich ab, diesen gönnerhaften 8. März! Und machen wir aus dem einen Frauentag im Jahr 365 Tage für Menschen, Frauen wie Männer.“

Freitag, 02.03.2012

Frühling

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

(Eduard Mörike, 1804 - 1875)

Mittwoch, 29.02.2012

Forever young

Es gibt Menschen, die mich doch tatsächlich darum bedauern, am Heiligabend Geburtstag zu haben. Macht euch keine Sorgen, für mich ist es eine Ehre an diesem Tag geboren zu sein. Ich bin ein Christkind und dazu noch an einem Sonntag auf die Welt gekommen. Gibt es was besseres? Das ist doch auf jeden Fall besser, als am 29. Februar Geburtstag zu haben. Es hätte durchaus passieren können, denn ich wurde eigentlich erst zwei Monate später erwartet. Ein unschlagbarer Vorteil von Schaltjahrkindern ist aber natürlich, dass sie immer jung bleiben, weil sie streng genommen nur alle vier Jahre älter werden. In diesem Sinne zu später Stunde hier noch einen herzlichen Glückwunsch an alle, die heute Geburtstag haben!:-)

Facebook & Co

"Man hatte plötzlich die Möglichkeit, allen alles zu sagen, aber man hatte, wenn man es sich überlegte, nichts zu sagen."

(Berthold Brecht, 1898 - 1956)

Dienstag, 28.02.2012

Skype

Gestern hatte ich ein Ton-Problem mit meinem Skype. Ich konnte meine Gesprächspartner zwar sehen und hören, sie mich aber leider nur sehen und nicht hören. Bereits am Sonntag hatte ich alles Mögliche angestellt, um das Problem zu beheben, war aber leider erfolglos. Da ich am Montagabend ein wichtiges Gespräch in den USA zu führen hatte, war ich etwas unter Druck und hatte am Montag morgens die Idee, mein Problem ins Business-Netzwerk "Xing" zu posten. Daraufhin hat sich tatsächlich jemand gemeldet, der mich per Ferndiagnose eine Stunde lang supportet hat. Gemeinsam konnten wir das Problem lösen. Solche Erlebnisse machen mich glücklich!:-)

Montag, 27.02.2012

Fehler

"Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen."

(Winston Churchill, 1874 - 1965)

Sonntag, 26.02.2012

Asia - Fremd und geheimnisvoll

Ich komme gerade aus dem GOP-Varieté in Hannover, wo ich mir zusammen mit meinen Eltern die letzte Vorstellung des Showprogramms "Asia - Fremd und geheimnisvoll" angeschaut habe. Über's Fernsehen hatte ich von einem türkischen Sandmaler erfahren, den ich unbedingt noch sehen wollte. Sandmalerei, das ist wirklich eine wunderschöne Kunst! Aber auch ansonsten hat sich der Varieté-Besuch wirklich gelohnt! Akrobatik vom Feinsten, lebendige Roboter und, mein persönlicher Favorit: Electric Boogie Tänzer Kai Eikermann, der extreme Ähnlichkeit mit Meister Propper hat. Mit seiner Körperkomik stellt er wirklich alles in den Schatten. Ich habe Tränen gelacht!:-) Die Show ist ab 01. März in Essen und danach noch in München zu sehen.

Samstag, 25.02.2012

Arbeitsamt streicht Vierjährigem das Kindergeld

Kein Witz, sondern eine wahre Geschichte: Tom (4 Jahre) bekam neulich Post vom Arbeitsamt Chemnitz. Na ja, ehrlich gesagt war der Brief an seine Eltern adressiert, mit der dringenden Aufforderung, zügig einen Nachweis über das Ende der Berufsausbildung von Tom zuzusenden. Nobody's perfect, wahrscheinlich ein Computerfehler, möge man jetzt denken. Doch weit gefehlt. Die zuständige Sachbearbeiterin ließ es sich nicht nehmen, dem Schreiben noch folgendes persönlich hinzuzufügen: "Sollten Sie nicht rasch antworten, wird das Kindergeld umgehend gestrichen." Na, das ist doch mal 'ne klare Ansage. Toms Mama Kerstin reagierte prompt und schrieb an die Familienkasse der Arbeitsagentur: "Die erbetenen Unterlagen können wir frühestens circa 2026 übersenden, und das auch nur, wenn kein Abitur oder Studium erfolgt. Tom weiß auch noch gar nicht, was er einmal werden möchte." Also wirklich Leute, überfordert den Kurzen doch nicht so! Der hat noch nicht mal seine Zuckertüte zur Einschulung gekriegt! Peinlich, peinlich, liebes Arbeitsamt Chemnitz! Amtssprecher Frank Vollgold äußerte sich folgendermaßen zu dem Vorfall: „Das war ein großes Versehen, es tut uns leid. Selbstverständlich zahlen wir für Tom weiter Kindergeld.“ Noch mal Glück gehabt, lieber Tom. Genieße deine Kindheit! Und, wer weiß, vielleicht wirst du ja mal Feuerwehrmann oder so...

Freitag, 24.02.2012

Schwedens royaler Nachwuchs

Die Schweden sind momentan ganz aus dem Häuschen, denn Kronprinzessin Victoria hat gestern eine kleine Tochter zur Welt gebracht. "Heute Morgen, um 4 Uhr 26 wurde eine 51 Zentimeter große und 3280 Gramm schwere, sehr süße, kleine Prinzessin geboren", verkündete Prinz Daniel sichtlich bewegt der Presse um 7 Uhr im Karolinska Krankenhaus. Mutter und Kind sind wohlauf. Wie es sich heutzutage für einen stolzen Papa gehört, hat Prinz Daniel eigenhändig die Nabelschnur durchtrennt. Offiziell hat die neue königliche Erdenbürgerin noch keinen Namen. Victoria und Daniel sollen sich aber bereits auf einen geeinigt haben und werden ihn heute im Laufe des Tages bekannt geben. Bin gespannt.

Donnerstag, 23.02.2012

Bedeutung des Lebens

"Es ist schwer, das Leben eines Menschen in seiner Bedeutung zu beurteilen. Einige würden sagen, man misst es an denen, die man zurücklässt. Einige meinen, man misst es am Glauben oder an der Liebe. Andere wiederum sagen, das Leben hätte nicht die geringste Bedeutung. Ich, ich glaube, man misst sich an den Menschen, die sich ihrerseits an einem selbst messen."

(Morgan Freeman in "Das Beste kommt zum Schluss")

Mittwoch, 22.02.2012

Fastenzeit

Heute, am Aschermittwoch, beginnt "7 Wochen Ohne", eine Fastenaktion der evangelischen Kirche. Sie lädt dazu ein, die Passionszeit bewusst zu gestalten. Zum Beispiel durch den Verzicht von Fernsehen, Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten. Einfach für sich oder auch aus Solidatität gegenüber Benachteiligten. Man kann diese Zeit des lohnenden Verzichts aber auch dazu nutzen, um Platz für Veränderungen zu schaffen und neue Perspektiven für sich zu schaffen. Eine gute Sache, wie ich finde. Da ich einen "süßen Zahn" habe, werde ich in diesen Wochen auf Süßigkeiten verzichten. Die Aktion endet am Ostersonntag.

Dienstag, 21.02.2012

Jeffrey Tate

Gestern bin ich durch eine Fernsehsendung erstmals auf den englischen Stardirigenten Jeffrey Tate aufmerksam geworden. Der Mann hat Charme, Humor und auch ansonsten richtig was drauf. Er ist 1943 in Salisbury mit Spina bifida (offener Rücken) und Kyphose (Krümmung der Wirbelsäule) geboren worden. Trotzdem hat Tate sich nicht unterkriegen lassen. Er studierte zunächst Medizin in Cambridge und praktizierte danach als Facharzt für Augenheilkunde. Doch die Liebe zur Musik war stärker, und so setzte er noch ein Musikstudium drauf. Mittlerweile dirigiert er an den bekanntesten Opernhäusern der Welt und ist Chefdirigent der Hamburger Symphoniker. Wow! Aufgrund seiner Behinderung ist er der einzige sitzende Dirigent, was ihm bei seiner Arbeit allerdings keinen Zacken aus der Krone bricht. Ich find's einfach nur toll! Als Kind hatte ich ebenfalls den Wunsch, Orchesterdirigentin zu werden. Ich hatte sehr frühen Bezug zu Orchestermusik und habe dabei regelmäßig meine Puppen formiert und den Taktstock geschwungen!;-) Es gibt Dinge, die man wohl nie vergisst...

Montag, 20.02.2012

Joachim Gauck

Ich bin so happy über den Verlauf der Dinge in Sachen Bundespräsident, dass ich zur Feier des Tages diesen Blog wiederbelebe. Die wochenlangen Peinlichkeiten haben ein Ende - Yes, we Gauck!:-) Das hätten wir alles schon zwei Jahre früher haben können. Da habe ich übrigens schon über's Internet mein Votum für ihn abgegeben. Er war ja schon damals der Bundespräsident der Herzen. Ganz nebenbei sieht er noch dazu meinem Großvater väterlicherseits sehr ähnlich, den ich leider nie richtig kennenlernen konnte. Er starb, als ich noch ein kleines Mädchen war...
Aber zurück zu Joachim Gauck: 1940 in Rostock geboren, Theologe, Bürgerrechtler, parteiloser Politiker und Publizist. Er wurde ab 1990 Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde, der sog. "Gauck-Behörde", die den Stasi-Nachlass verwaltet und öffentlich zugänglich macht. Seit 2000 hat er die Leitung diesbezüglich an Marianne Birthler abgegeben und engagiert sich seitdem gesellschaftspolitisch mit Vortägen und Medienaktivitäten. Gauck ist u. a. Vorsitzender der Vereinigung "Gegen das Vergessen - Für Demokratie" und ist für seine Aktivitäten schon mehrfach ausgezeichnet worden. Nun ist ihm erneut die größte Ehre zuteil geworden, die man politisch erlangen kann - wie 2010 ist er wieder zum Kandidaten des Bundespräsidenten vorgeschlagen worden. Ich wünschte, wir hätten schon den 18. März 2012, dann wäre er es schon offiziell...

Samstag, 26.03.2011

Das verrückte Haus

Wer schon immer mal die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten wollte, der hat seit heute in Bispingen Gelegenheit dazu. Dort gibt es ein Einfamilienhaus, das auf seinem Dach steht. Darauf muss man erst mal kommen. Das Kopfstehhaus ist die neue Touristenattraktion der Lüneburger Heide. Das verrückte Haus hat einiges zu bieten. Auf über 120 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen steht alles verkehrt herum. Sämtliche Einrichtungsgegenstände vom Tisch bis zur Kloschüssel. Handstandsperspektive unkompliziert sozusagen. Allerdings ist das Haus noch um ca. 6 Grad längs- und quergeneigt, was den Gleichgewichtssinn eines jeden Besuchers vor Herausforderungen stellt.
Wer's mag, kann's für fünf Euro besichtigen. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 11 bis 23 Uhr.
Mehr Infos unter: http://www.dasverruecktehaus-bispingen.de/

Sonntag, 13.03.2011

Kapuzineraffen helfen Körperbehinderten

Neulich bin ich auf eine tolle Organisation in den USA aufmerksam geworden: Helping Hands. Sie bildet Kapuzineräffchen aus, damit diese später körperbehinderten Menschen zur Hand gehen können. Die kleinen Helfer sind nämlich für ihre besondere Geschicklichkeit bekannt. Saftflasche aufdrehen, Telefon bringen oder mal eben am Kopf kratzen? Alles kein Problem. In Bosten werden sie mehrere Jahre für ihren Job ausgebildet, um danach z.B. Querschnittsgelähmten im Haushalt zu helfen. Na ja, und im Gegenzug gibt's natürlich jede Menge Kuscheleinheiten. Bisher kannte ich diese Art von Dienst nur bei Golden Retrievern, was mich schon sehr begeistert. Aber diese Idee gefällt mir ebenso.
http://www.monkeyhelpers.org/

Mittwoch, 13.10.2010

Frühstück bei Stefanie

Ich hau' mich jedes Mal weg vor lachen, seit mein Vater mich darauf aufmerksam gemacht hat. Immer werktags um 7:17 Uhr gibt's was Neues zu hören aus Steffis Schlemmer-Bistro. Stefanie, die Gastgeberin und Protagonistin der Satire, eröffnet das Gespräch über tagesaktuelle Themen stets mit der Frage "Was gibt's Neues?". Mit von der Partie: Frührentner Herr Ahlers (Vorname Georg) mit seinem Standardsatz "Ja, dat tut ja nix zur Sache.". Er macht einen auf Oberlehrer, indem er alles entsprechend kommentiert. Des Weiteren ist da noch Lebenskünstler Udo, arbeitslos, ("Das kannst haben."), der aufgrund seiner finanziellen Lage wieder bei Mutti lebt. Und, last but not least, Opa Gehrke (schwerhörig), der nach dem Motto „Früher war sowieso alles besser!“ lebt. Für seine geistige Fitness löst er regelmäßig Kreuzworträtsel. Zum Abschluss jeder Episode fragt meist Herr Ahlers Opa Gehrke: „Was macht dein Rätsel, Franz?“. Darauf antwortet Opa Gehrke dann mit einer typischen Kreuzworträtselfrage wie z.B. „Aromatisches Getränk mit drei Buchstaben?“. Meistens klingt sich daraufhin Steffi ein und gibt immer eine scheinbar passende Antwort. Die wiederkehrende Pointe dabei ist, dass stets und sehr variantenreich eine falsche Antwort gegeben wird (im Beispiel: „Rum“ statt „Tee“) oder eine Antwort, die auf andere Weise den Hörer belustigt (Frage von Opa Gehrke: „Gegenteil von Hinten?“ – Antwort von Stefanie: „Was hast Du denn vorne schon?“ – Opa Gehrke: „Noch nix.“ – Stefanie: „Dann weiß ich es auch nicht.“).
Neuerdings gibt's "Frühstück bei Stefanie" nicht mehr nur für's Ohr auf NDR 2, sondern auch für's Auge abends ab 18:45 Uhr bei "DAS" im NDR-Fernsehen.
Für alle Fans hier der Radiopodcast: feed://www.ndr.de/podcast/podcast2956.xml
oder ein Videobeispiel unter: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/media/fbs147.html

Donnerstag, 07.10.2010

Keine Schokolade bei Migräne?

Schokolade verursacht Migräne. Diese Aussage ist in den Köpfen weit verbreitet. Neuste Erkenntnisse belegen allerdings, dass es sich dabei allerdings um einen Irrtum handelt, so Professor Peter Kropp vom Zentrum für Nervenheilkunde der Universität Rostock. Bis zu 70 Prozent der Patienten berichten zwar, dass sie vor der Migräne-Attacke Heißhunger auf Süßes haben, doch eine Studie belegt, dass Süßigkeiten nicht der Auslöser sind. Die Lust darauf sei lediglich ein Signal für die bevorstehende Migräne. Das ist laut Kropp einfach erklärt: "Das Hirn benötigt Energie für die kommende Attacke". Auch Streit mit dem Partner ist kein Auslöser. Die zuvor oft bestehende Gereiztheit oder Nervosität fördere lediglich den Streit. Wenn Migräne-Patienten wissen, dass ein Glas Sekt oder Wein eine Migräneattacke bewirken könnte, verzichten sie lieber darauf. Neue Studien verdeutlichen aber: Migräne-Auslöser zu vermeiden, das verstärkt die Symptome und führt noch zu mehr Symptomen. "Patienten sollten besser lernen, mit diesen Triggerfaktoren umzugehen", empfiehlt Kropp. Denn man kann "den Kopf" an die Migräne-Auslöser gewöhnen: "Löst Rotwein Migräne aus, sollten Patienten zum Beispiel ruhig ab und zu ein Glas trinken. Das funktioniert auch mit homöopathischen Dosen, also stark verdünnt."

Dienstag, 05.10.2010

Kollektives Frust-Singen

Der Angestellte ist sauer auf seinen Chef, weil der mal wieder nervt. Die Studenten sind sauer auf die Politik, weil die nicht mit der versprochenen Barfög-Erhöhung rüberkommt. Die Mutter ist sauer, weil der Nachwuchs mal wieder seine Zimmer nicht aufgeräumt hat. Man könnte endlos fortfahren in dieser Reihe... Jede(r) hat mal das Bedürfnis, seinem Ärger Luft zu machen. In Köln gibt es eine besonders nette Art, sich den Frust von der Seele zu trällern, denn die Rheinmetropole hat den größten Beschwerdechor der Welt. Egal, ob Bahnverspätung, Hundekot oder Handylärm, alles darf besungen werden. Das befreit und fördert ganz nebenbei noch die Gesundheit. Denn medizinische Studien belegen: Gemeinschaftliches Singen stärkt Herz, Kreislauf und Immunsystem. Und es baut den Stress, den man rausschmettert gleich wieder ab, weil man beim Singen tiefer atmet als in normalen Stress-Situationen. Praktisch, oder?;-)
So einen Frust-Chor sollte es eigentlich in jeder Stadt geben. http://www.beschwerdechor.de/

Montag, 06.09.2010

Hundekino auf den Shetland-Inseln

Es gibt anscheinend nichts, was es heutzutage nicht gibt. Ein cleverer Kinobesitzer auf den Shetland-Inseln dachte sich: "Jeder soll eine Chance haben, ins Kino zu gehen." Und so gib's beim örtlichen Filmfestival eben u.a. Doggy-Filmchen zu sehen, damit auch die Vierbeiner auf ihre Kosten kommen. In Begleitung von Herrchen und Frauchen natürlich. Sozusagen zur emotionalen Unterstützung für Waldi, Bello & Co. Oder auch einfach nur, um endlich mal wieder alle Kinokarten zu verkaufen. Wie dem auch sei, ich stelle mir das gerade lebhaft vor Augen vor: Karten kaufen an der Kasse und gleich noch ein paar Leckerlis, wie Hundekuchen und Popcorn dazu. Da ist die Stimmung doch gleich obenauf. Die Spezialvorführungen eines Kurzfilms über einen ungehorsamen Vierbeiner dauern zwar nur fünf Minuten, haben aber regen Zulauf. Weil es an Kinosälen mangelt, findet alles in Werkshallen statt oder sogar in einem Fleischmarkt. Gute Gründe für einen Kinobesuch gibt es genug. So z.B. diese: "Mein Hund hat ein Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, deshalb ist es gut für ihn, sich zu konzentrieren". Oder: "Sie hatte bislang ein sehr abgeschiedenes Leben, deshalb kann ich sie nicht oft genug ausführen, um Kontakte zu bekommen". Klingt einleuchtend. Eine Weltneuheit ist die Kultur für Hunde allerdings nicht. Hundekonzerte und andere Veranstaltungen hat es bereits schon gegeben, jedoch haben sie es noch nicht bis nach Shetland geschafft. Die Inseln haben rund 22 000 Bewohner. Die Zahl der Hunde ist nicht bekannt. Wär' doch mal eine interessante Aufgabe für britische Statistiker...

Freitag, 20.08.2010

Zehn Tipps für einen entspannten Schlaf

Fast jede(r) kennt ab und zu das Problem: Man kann nicht schlafen und wälzt sich im Bett unruhig hin und her. Das kann sich demnächst schnell ändern, wenn man folgendes beachtet:

1) Grübeleien vermeiden, indem sie vorher zu Papier gebracht werden.
2) Das Bett nur als Bett zum schlafen benutzen und nicht zum lesen oder
fernsehen (Stimuluskontrolle) Wer nach zehn Minuten nicht schläft, sollte
wieder aufstehen.
3) Nach geistiger Arbeit zwei Stunden Entspannung einplanen. Zum Beispiel
durch Autogenes Training. Fernsehen oder Computerspiele sollten
vermieden werden. Laut Studien ist Medienkonsum der Hauptgrund für
Schlafdefizite.
4) Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen und keinen Mittagsschlaf
machen. Das erzeugt genug Müdigkeit zur Nacht.
5) Leicht verdauliches Essen vor dem Schlafengehen. Schlemmen oder Fasten
ist tabu.
6) Alkohol (Bier, Wein) und koffeinhaltige Getränke (Cola, Kaffee, schwarzer
und grüner Tee) sollten vermieden werden.
7) Auf Nikotin (Zigarette, Zigarre, Pfeife) verzichten, da es anregend wirkt.
8) Kein Sport direkt vor dem Schlafengehen. Der Körper braucht vier bis sechs
Stunden, um "herunterzufahren". Besser einen entspannten
Abendspaziergang machen.
9) Warme Bäder machen müde.
10) Das Schlafzimmer sollte dunkel, ruhig und angenehm kühl sein (14-18
Grad) und auch Frischluft enthalten. Also am besten das Fenster auf kipp
stellen.

Mittwoch, 18.08.2010

Kotzbrocken haben schlechtere Gefäße

Streitsüchtige, unkollegiale, arrogante und manipulative Zeitgenossen, im Volksmund auch gern als "Kotzbrocken" betitelt, haben schlechtere Blutgefäße. Das hat ein Forscherteam um Dr. Angelina Sutin aus Baltimore in einer wissenschaftlichen Studie belegt. Gemeinsam mit italienischen Kollegen hat Sutin zunächst die Ergebnisse eines Persönlichkeitstests analysiert, dem sich über 5.500 Einwohner aus vier Städten der Insel Sardinien unterzogen hatten. Dieser Test gab Auskunft über persönliche Wesenszüge wie Vertrauen, Aufrichtigkeit, Uneigennützigkeit, Nachgiebigkeit oder Bescheidenheit. Die dabei ermittelten Persönlichkeitsmerkmale wurden schließlich in Beziehung zu Ergebnissen einer echokardiografischen Untersuchung gesetzt. Eine verdickte Gefäßwandschicht gilt als frühes Zeichen einer atherosklerotischen Gefäßveränderung und birgt das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall in sich. Bei ihrer Analyse stießen die Forscher dann tatsächlich auf eine Beziehung zwischen Persönlichkeit und Gefäßzustand. Sie stellten fest, dass die unfreundlichsten und unangenehmsten Testpersonen ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko haben, eine Herzerkrankung zu bekommen. Die meist als sanftmütiger geltenden Frauen blieben davon nicht verschont. Zwar war bei ihnen eine Verdickung der Halsschlagader insgesamt seltener nachweisbar als bei Männern, Frauen die jedoch als eher weniger angenehme Mitmenschen zu erkennen waren, hatten eine ebenso ausgeprägte Gefäßwandverdickung wie Männer. Mein Tipp also für alle, die noch Kotzbrocken sind: Immer schön geschmeidig bleiben! Euer Herz wird's euch danken und eure Mitmenschen ebenso.

Sonntag, 15.08.2010

Deutsch-amerikanische Hochzeit II

Gestern war ich auf einer deutsch-amerikanischen Hochzeit in Eckerde (bei Barsinghausen) eingeladen. Die Trauung fand im Garten eines alten Ritterguts statt. Susi und Ryan sind besondere Menschen, die mir sehr am Herzen liegen. Es war beeindruckend zu sehen und zu hören, wie sich beide gegenseitig das Treueversprechen in tiefer Zuneigung gaben. Es brannten zunächst zwei Kerzen, an denen danach eine Einheitskerze (Unity) entzündet wurde. Die beiden einzelnen Kerzen wurden anschließend gelöscht. Ein schönes Sinnbild. Aus zwei Menschen, die nun ihre Wege gemeinsam gehen, wird eine Einheit.
http://www.ewedding.com/Sites/SusiUndRyan

Donnerstag, 22.07.2010

Tierischer Intelligenztest

Wer ist klüger - Hund oder Katze? Diese Frage wurde gestern in der NDR-Sendung "Expeditionen ins Tierreich" gestellt. Ein nicht tierisch ernst zu nehmender Wettstreit. Sind doch Herkunft, Verhalten und Lebensweisen der beiden Tierarten viel zu verschieden. Aber das Experiment hat dennoch etwas amüsantes. Da war z.B. Kater Harry der zählen kann, wenn man ihn mit Tonsignalen dazu auffordert. Eine Fähigkeit, die Hunde nicht besitzen. Allerdings können sie im Gegensatz zu Katzen die menschliche Augensprache besser verstehen. Katze Pepsi war für die berühmten "Wie-ans-Futter-kommen"-Spielchen zuständig. Katzen kriegen besser hin, weil ihnen meistens Plan B einfällt, wenn Plan A nicht funktioniert. Hunde brauchen dafür menschliche Hilfe. Aber es gibt auch wirklich intelligente Hunde. Border Collie Rico beispielsweise kann auf Zuruf über 200 Spielzeuge apportieren, angefangen vom Plüsch-Big-Mac bis hin zum kleinen BVB-Fußball. Ein Schäferhund aus Ungarn, Assistenzhund für einen Rollstuhlfahrer, setzt sogar noch einen drauf: Er kann mit Hilfe von Symbolgegenständen zeigen, ob er raus möchte, Hunger hat oder ob er Hilfe benötigt. Wer ist intelligenter - Hund oder Katze? Ergebnis: Beide gleich, aber auf verschiedenen Gebieten.

Dienstag, 20.07.2010

Lachforschung

Treffen sich ein Afrikaner, ein Brite und ein Ägypter. Was passiert? Man kann davon ausgehen, dass vor allem viel gelacht wird. Denn diese drei Nationalitäten gelten als besonders humorvoll. Laut Rainer Stollmann, Lachforscher aus Bremen, ist das deutsche Lachen immer etwas gedämpft. Uns Deutschen fehlt z.B. im Vergleich zu den Afrikanern die Leichtigkeit. Für sie gehört Lachen zur Kommunikation dazu. Dabei wird auch übereinander gelacht, aber es wird nicht als Kränkung empfunden, es ist eben einfach so. In Europa gelten die Briten als witzigste Nation. Sie besitzen die Freiheit, alles, was sie ernst sagen, auch humorvoll zu sagen. In arabischen Gefilden sind wiederum die Ägypter als besonders lustig bekannt.
Stollmann sagt, dass die Urform des Lachens das Kitzeln ist. Wird jemand unter dem Fuß gekitzelt, dann zieht er ihn weg. Ein Schutzreflex. Wird dieser unterdrückt, dann staut sich die Energie im Körper auf und bricht über das Zwerchfell aus. Lachen hat etwas Eruptives, Krampfhaftes. Lachen ist wie ein epileptischer Anfall, der Spaß macht.
Ähnlich ist es bei einem Witz. Der kitzelt uns auch - und zwar an unserer Vernunft-Haut. Ein guter Witz braucht deshalb ein verblüffendes Moment, einen Widerspruch. Irgendwas muss uns irritieren. Aber nicht so sehr, dass wir uns abwenden wollen. Bekanntes und Befremdliches müssen in einer Balance stehen, sonst verstehen wir den Witz nicht.

Samstag, 17.07.2010

Nina Hagen

Für die einen ist sie schlagfertiger Bürgerschreck mit schräger Art und schrillem Outfit. Für andere wiederum ist sie schlicht und einfach die Punk-, Rock-, und Blues-Queen in einer Person. Musikalische Vielsaitigkeit kommt in ihr zum klingen. Das zeigt sich auch jetzt in ihrer neusten Platte "Personal Jesus", auf der sie lupenreinen Gospel vom Feinsten präsentiert. Manch eine(r) mag sich jetzt fragen: "Was ist das denn??" Das ist ihre Überzeugung. Sie glaubt an Jesus Christus. Das, was sie eigentlich schon aus ihrer Kindheit wusste, hat sie bereits im August 2009 in ihrem Taufbekenntnis im kleinen niedersächsischen Schüttorf öffentlich zum Ausdruck gebracht: Personal Jesus is her Lord. In ihrer neuesten musikalischen Produktion bringt Nina das facettenreich rüber. Prädikat: Hörenswert!

Mittwoch, 14.07.2010

Tipps gegen Sommerhitze

Wie ging doch gleich der Songtext von 2Raumwohnung...

36 Grad
und es wird noch heißer,
mach den Beat nie wieder leiser,
36 grad
kein Ventilator,
das Leben kommt mir gar nicht hart vor,
36 grad...

Die momentane Affenhitze kann ganz schön fertigmachen, oder? Deshalb kommen hier meine ultimativen Tipps, um einen kühlen Kopf zu behalten:

1. Für Kühle Räume sorgen
Morgens und abends mit Durchzug lüften und danach die Räume mit Rollos o.a. abdunkeln.

2. Sendepause für elektronische Geräte
Computer, Fernseher & Co strahlen Wärme ab. Deshalb: In den Pausen ausschalten, statt auf Standby-Modus.

3. Sport nur moderat betreiben
Sport ist zwar gut für die Gesundheit, aber an Hochsommertagen ist Power tabu! Schwimmen dagegen erfrischt.

4. Trinken, trinken und noch mal trinken
Mindestens zwei Liter Wasser täglich, besser noch drei oder vier.

5. Leichte Kleidung tragen, Kopfbedeckung und Sonnenschutzcreme

6. Erfrischungen für den Körper
Ein kühles Fußbad, ein kalter Waschlappen für's Gesicht.

7. Leichte und frische Kost
Frisches Obst, leckere grüne Salate, mageres Putenfleisch etc.

8. Für guten Schlaf sorgen
Möglichst bei offenem Fester, leichte Bekleidung, luftige Bettdecke.

Donnerstag, 08.07.2010

Blockflöte statt Vuvuzela

Der Traum vom WM-Finale ist seit gestern zwar ausgeträumt, wer aber trotzdem noch beim Endspiel mitfiebern und vor allem laut mittröten will, dem rät eine Medizinerin zur Blockflöte. Warum? Na, ein Grund ist zumindest klar: Vuvuzelas schaden dem Trommelfell. Durch die Dinger werden außerdem noch Keime unter's Fußvolk gepustet, und sie können auch verantwortlich für Zysten an der Schilddrüse sein. Denn durch kräftiges Vuvuzelablasen entsteht ein zu hoher Venendruck, der eine Schilddrüsenzyste hervorrufen kann. Also, liebe Fußballfreunde - rauf auf den Dachboden und die alte Blockflöte aus Kindertagen entstauben! Schickt mir eure Fotos vom kollektiven Massenflöten beim Finalspiel!;-)

Montag, 28.06.2010

Kein iPhone für Linkshänder

Ich bin absoluter Apple-Fan! Seitdem Vista auf dem Markt ist, hatte ich die Nase voll von Windows, habe mich endgültig von Microsoft verabschiedet und mir einen Mac Mini gekauft. Den würde ich jetzt auch nicht wieder hergeben. Und ein iPhone? Ja, das wäre auch nicht verkehrt. Doch was muss ich da gerade zu meinem Entsetzen im Internet lesen?
Linkshänder verzweifeln am neuen iPhone, weil sie keinen Empfang kriegen, sobald sie ihr Handy in die linke Hand nehmen. Hallo?? Ich bin Linkshänder...
Ein Leidensgenosse schrieb direkt eine Mail an Apple-Chef Steve Jobs. Die hätte auch von mir kommen können. Zitat: "Ich liebe mein neues iPhone 4 (saubere Arbeit), aber wenn ich meine Hand an den Metallrahmen halte, hat es keinen Empfang." Man würde darauf wohl eine Entschuldigung erwarten, doch was schreibt Mr. Jobs zurück? Zitat: "Versuchen Sie einfach, es nicht so zu halten." Wie bitte? Hat der Mann schon mal etwas von gutem Service, Dienstleistung oder gar Diplomatie gehört? Wohl eher weniger, wie mir scheint. Dafür kursiert nun der Mailverkehr in sämtlichen Technik-Blogs. Na, wenn das mal nicht am Image kratzt... Das Thema iPhone-Kauf hat sich für mich jedenfalls erst einmal erledigt.

Mittwoch, 23.06.2010

Verworfen

"Wenn wir wie Jesus werden wollen,
dann können wir nicht erwarten,
immer gemocht zu werden oder beliebt zu sein.
Wir müssen uns darauf vorbereiten, verworfen zu werden."

Henry Nouwen

Mittwoch, 10.03.2010

Liebe

„Gott achtet nicht darauf, wie viel wir tun,
sondern mit wie viel Liebe wir etwas tun.“

Mutter Theresa

Dienstag, 30.06.2009

Urlaub

Urlaub ist, nichts zu tun und dafür den ganzen Tag zur Verfügung zu haben.;-)

Freitag, 19.06.2009

Zeit

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die
wir nicht nutzen.“

(Lucius Annaeus Seneca)

Samstag, 28.06.2008

Lebensregel

Geh deinen Weg ruhig - mitten in Lärm und Hast
und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.

Steh mit allen auf gutem Fusse, wenn es geht,
aber gib dich selber nicht auf dabei.

Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar
und höre die anderen auch an, selbst die Unwissenden,
Dummen - sie haben auch ihre Geschichte.

Laute und zänkische Menschen meide.
Sie sind eine Plage für dein Gemüt.

Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst,
wisse, dass Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten.
Denn es wird immer grössere und geringere
Menschen geben als dich.

Freue dich an deinen Erfolgen und Plänen.
Strebe wohl danach weiterzukommen,
doch bleibe bescheiden.
Das ist ein guter Besitz
im wechselnden Glück des Lebens.

Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften.
Die Welt ist voll Tricks und Betrug.
Aber werde nicht blind für das,
was dir an Tugend begegnet.

Sei du selber - vor allem:
heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst.
Doch denke nicht verächtlich von der Liebe,
wo sie sich wieder regt.
Sie erfährt soviel Entzauberung,
erträgt soviel Dürre
und wächst doch voller Ausdauer,
immer neu, wie Gras.

Nimm den Ratschluss deiner Jahre mit Freundlichkeit an.
Und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.

Pflege die Kräfte deines Gemütes,
damit es dich schützen kann,
wenn Unglück dich trifft,
aber überfordere dich nicht durch Wunschträume.
Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlorenheit.
Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir.

Im Übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst.
Du bist ein Kind der Schöpfung,
nicht weniger als die Blume und die Sterne es sind.
Du hast ein Recht darauf, hier zu sein.
Und ob du es merkst oder nicht - ohne Zweifel entfaltet
sich die Schöpfung so, wie sie es soll.

Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst.
Und was auch immer deine Mühen und Träume sind
in der lärmenden Verwirrung des Lebens
- halte Frieden mit deiner eigenen Seele.

Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei
und ihren zerronnenen Träumen
- die Welt ist immer noch schön !

(Lebensregel aus der Old Saint Paul`s Church, 1692, von Baltimore)

Dienstag, 24.06.2008

Zwei Dinge

Ich habe im Laufe meines Lebens zwei Dinge erkannt:
Es gibt einen Gott. Und ich bin es nicht.

(Jim Henderson)

Donnerstag, 01.05.2008

Meer von Wohltaten

Wo ein Tröpflein Unglück ist,
daselbst ist ein ganzes Meer von Wohltaten Gottes.

(Martin Luther)

Donnerstag, 17.04.2008

Zuhause


[ via: Gesundheit Institute ]
Das ganze Leben ist eine Suche nach dem Zuhause. Für Vertreter, Sekretäre, Bergarbeiter, Bienenzüchter, Schwertschlucker... für uns alle. Alle rastlosen Herzen dieser Welt versuchen, einen Weg nach Hause zu finden.

(Robin Williams, aus dem Film "Patch Adams")

Dienstag, 08.04.2008

Lebendig



Frage dich nicht, was die Welt braucht.
Frage dich, was dich lebendig macht.
Und dann gehe hin und tue das Entsprechende.
Denn die Welt braucht nichts so sehr, wie Menschen, die lebendig geworden sind.

(Gill Baine)

Freitag, 28.03.2008

The Message

God made my life complete when I placed all the pices before him.
God rewrote the text of my life when I opened the book of my heart to his eyes.
(Psalm 18, 20 und 24)

Als ich ihm all die zerbrochenen Teile meines Lebens in die Hand gab, hat Gott sie wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt.
Er hat den Text meines Lebens neu geschrieben, als ich ihm das Buch meines Herzens geöffnet habe.
(Psalm 18, 20 und 24)

Samstag, 01.03.2008

Schlagfertigkeit


Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.

(Mark Twain, 1835-1910, amerikanischer Schriftsteller)
 

Donnerstag, 22.11.2007

Traditioneller Santa-Claus-Ruf in Gefahr?

"In Zukunft bitte "Ha-Ha-Ha" statt "Ho-Ho-Ho"!" Diese Anweisung der Firma Westaff musste sich die australische Santa-Claus-Delegation in Sidney anhören. Begründung: Der traditionelle "Ho-Ho-Ho"-Ruf könne Kinder erschrecken. Eine regelrechte Welle Weihnachtsmänner-Empörung folgte, einige Nikoläuse quittierten sogar ihren Dienst. Jugendschützer hielten die Befürchtung, dass Kinderseelen durch diese Art der Ansprache Schaden nehmen, allerdings für reichlich übertrieben. Einige reagierten sogar genervt und forderten: "Lasst Santa in Ruhe!". Ganz meine Meinung! Westaff zog daraufhin sein Verbot zurück. Alle Vertreter im rot-weißen Mantel grüßen nun wieder wie gewohnt. Gut so!

Mittwoch, 21.11.2007

Schreibblo(g)ckaden

Was hilft eigentlich gegen Schreibblog... ähm, Schreibblockaden? Viel schreiben. Na gut, da schreib' ich doch gleich mal was über Schreibblockaden in diesem Blog. Man unterscheide grob zwischen Typ 1, dem "Keinen-Anfang-Finder", Typ 2, dem "Um-Jedes-Wort-Ringende" und Typ 3, dem "Gar-Nicht-Erst-Anfanger", weil er allein schon beim Gedanken daran ein grummeliges Gefühl im Bauch verspürt. Die Gründe für dieses oder jenes Verhalten können verschiedene Ursachen haben. Zum einen sind sie in Versagensängsten begründet, die durch innere Sätze wie "Mein Text wird schlecht.", "Was denken andere darüber?", "Ich blamiere mich.", zum anderen sind sie perfektionistischer Natur ("Das schaffe ich nicht gut genug.") oder sie werden durch Größenphantasien ("Ich habe sooo viele Ideen. Wo fange ich an, wo höre ich auf?") hervorgerufen. All das killt die Schreiblust. Sehr beliebt sind auch sogenannte Vermeidungsstrategien, nach dem Motto "Nie war die Wohnung so sauber, wie heute." Was kann man nicht alles veranstalten, um sich von seinem eigentlichen Problem abzulenken... Aufschieberitis, in Fachkreisen Procrastination genannt, ist ebenfalls eine weit verbreitete Verdrängungstaktik. Lösen lässt sich die Schreibblockade zum Beispiel folgendermaßen:
1) Schreib, so viel du kannst, z.B. über tägliche Erlebnisse in einem Tagebuch.
2) Sammele wenn nötig. zunächst ausreichend Kenntnisse über das, worüber du schreiben willst.
3) Versuche persönliche Probleme vorher zu bearbeiten.
4) Vermeide weitmöglichst äußere Störungen und Ablenkungen.
5) Erstelle einen Schreibplan (z.B. Mind Mapping).
6) Schreib zuerst, wie dir der Schnabel gewachsen ist und korrigiere erst später den Stil, wenn nötig.
7) Sprich mit anderen über deine Schreibblockade, anstatt darüber zu grübeln und suche aktiv nach Lösungsmöglichkeiten.
Viel Erfolg!

Mittwoch, 10.10.2007

Sprachcomputer überlisten

Wer hat nicht schon mal Bekanntschaft mit sogenannten Spracherkennungssystemen am Telefon gemacht? Die Deutsche Bahn hat eins, die T-Com hat eins und die Bundesagentur für Arbeit hat eins, um nur einige zu nennen. Schön kostengünstig und zeitsparend für die Unternehmen, aber nervig und unpersönlich für die meisten Kunden am anderen Ende der Leitung. Vor allem, wenn einen die Sprachcomputer ständig falsch verstehen oder man in endlosen Warteschleifen hängt. Deshalb am besten gar nicht erst auf auf das Spielchen einlassen. Stattdessen lieber gleich nach Zustandekommen der Verbindung munter und fröhlich ein Liedchen in den Hörer trällern, allerdings ohne Text bitte, denn der wird vom anonymen Gegenüber als Sprache verstanden. Also einfach auf "lalala" oder die Lippen zum Pfeifen spitzen und los geht's. Nach wenigen Takten eine Pause machen und abwarten, was passiert. Die Analyse des armen unmusikalischen Computers bleibt erfolglos, dafür verbindet er aber freundlicherweise mit dem nächsten Servicemitarbeiter. Nett, oder?;-)

von New.born um # 20:34 in Dies und das

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Dienstag, 28.08.2007

Sorgen

Halte dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.

(Abraham Lincoln, 1809-1865, 16. US-Präsident)
 

Dienstag, 14.08.2007

Das Einstein-Rätsel

 

Im letzten Jahrhundert verfasste Albert Einstein das folgende Rätsel. Er behauptete, 98 Prozent der Weltbevölkerung seien nicht in der Lage, es zu lösen. Wer gehört zu den schlauen zwei Prozent? Bei diesem Rätsel gibt es keinen Trick, nur pure Logik ist gefragt. Viel Glück dabei und nicht aufgeben!
1. Es gibt fünf Häuser mit je einer Farbe.
2. In jedem Haus wohnt eine Person einer anderen Nationalität.
3. Jeder Hausbewohner bevorzugt ein bestimmtes Getränk, raucht eine bestimmte Zigarettenmarke und hält ein bestimmtes Haustier.
4. Keine der fünf Personen trinkt das gleiche Getränk, raucht die gleichen Zigaretten oder hält das gleiche Tier, wie einer seiner Nachbarn.
Frage: Wem gehört der Fisch?
Hinweise:
1. Der Brite lebt im roten Haus.
2. Der Schwede hält einen Hund.
3. Der Däne trinkt gerne Tee.
Lösungsvorschläge sind willkommen. Viel Erfolg!

Dienstag, 07.08.2007

Große Begebenheiten


Die großen Begebenheiten der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden sich.

(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker)

Montag, 06.08.2007

Rollstuhl-Model-Wettbewerb

Es soll ja Leute geben, die lieber wegschauen, wenn sie Menschen im Rollstuhl begegen. Bei der Modelagentur "beauties in motion" ist genau das Gegenteil angesagt. Hinschauen, wenn bildschöne Models sich in Szene setzen. Das sie dabei im Rollstuhl sitzen statt zu laufen, spielt überhaupt keine Rolle. Viel mehr geht es dabei um eine positive Ausstrahlung und Lebenseinstellung trotz Handicap. In diesem Jahr schrieb die Agentur erstmals international einen Schönheitswettbewerb aus. Anfang Oktober fällt die Entscheidung im GOP in Hannover.

von New.born um # 20:05 in Dies und das

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Freitag, 03.08.2007

Fitness für Arbeitslose

Im Jobcenter Luckenwerder (Brandenburg) kommen die Langzeitarbeitslosen jetzt ins Schwitzen. Statt im x-ten Berwerbungstraining zu sitzen, sind Nordic Walking, Aqua-Fitness, Tanzen und sonstige sportliche Aktivitäten angesagt. Dieses einzigartige Projekt hat die Luckenwerder Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft (Luba) zusammen mit Krankenkassen sowie dem Verein "Gesund & Aktiv" gestartet. Sieben Monate lang drei- bis fünfmal pro Woche freien Eintritt in die Mucki-Bude, denn "Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt macht die Leute krank." sagt Luba-Chef Jens Kräker. Sport stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstvertrauen und kann zu neuen Kontakten führen. Alle, die an diesem Projekt teilnehmen, verpflichen sich außerdem zu einem 1-Euro-Job. Zum Trübsal blasen bleibt so kaum mehr Zeit.

von New.born um # 20:06 in Dies und das

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Donnerstag, 02.08.2007

Veränderung


Nichts ist dazu verurteilt,
so zu bleiben, wie es ist.

(Unbekannt)

Mittwoch, 01.08.2007

Rauchverbot

"Nase zu und durch" hieß es noch am letzten Sonntag, als ich mit Freunden essen war und wir uns unseren Nichtraucherplatz -einmal durch die Qualmzone durch- im hintersten Raum des Lokales ergattern mussten. Juchu, damit ist jetzt endlich Schluss. In Niedersachen gilt ab heute das Anti-Raucher-Gesetz. Keine Glimmstengel mehr in Gaststätten und anderen öffentlichen Räumen (Krankenhäuser, Schulen und Behörden). Schönen Dank für diesen Nichtraucherschutz. Längst überfällig, aber besser spät, als nie!

von New.born um # 19:05 in Dies und das

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Dienstag, 31.07.2007

Freude III


Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln,
in allem anderen können sie grundverschieden sein.

(Sully Prudhomme, 1839-1907, franz. Schriftsteller)

Montag, 30.07.2007

Kälte-Kick für Sportler

Ein kleiner Aufenthalt im Eisschrank und sportliche Höchstleistungen lassen nicht mehr lange auf sich warten. Das besagen zumindest Studien, die Sportwissenschaftler der Uni Münster und der Uni Dortmund durchgeführt haben. Dazu wurden über 50 Hobby- und Spitzensportler für zweieinhalb Minuten in einer Kältekammer bei minus 120 Grad schockgefroren. Uuaaah...! Erstaunliches Ergebnis dieser Aktion: Die Probanden erreichten eine optimale körperliche Ausgangsverfassung. Extreme Kühlung vor hoher physischer Belastung spart Energieressourcen und steigert die Leistungskraft, denn durch Schwitzen allein kühlt der Körper nicht genug ab. Durch einen Kälte-Kick dagegen wird ein zu schneller Temperaturanstieg verzögert, so dass bessere sportliche Ergebnisse erzielt werden können. Diese Erkenntnisse könnten für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Peking von großem Nutzen sein, denn dort sollten Athleten trotz extremer Hitze Höchstleistungen vollbringen.

von New.born um # 21:34 in Dies und das

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Sonntag, 29.07.2007

Au-pair-Doku

Zur Zeit läuft auf Vox eine Doku-Serie über Au-pairs, in der junge Auslandslustige in ihrem Alltag in der Ferne begleitet wurden. Kanada, England, USA, Costa Rica - Traumziele für einen Ausstieg aus Gewohntem, aber längst nicht immer Zuckerschlecken. Höchstens vielleicht für eine Russin, die ihre Heimat für ein paar Monate in Deutschland verlässt und dabei zunächst einmal einen Wohlstandsschock zu verarbeiten hat. Heute abend kommt der dritte Teil der 8-teiligen Serie "Auf und davon" um 20:15 Uhr.

von New.born um # 19:03 in Dies und das

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Samstag, 28.07.2007

Entdecken


Es ist spannend, Menschen zu entdecken. Vielleicht gibt es überhaupt nichts Spannenderes. Das heißt, doch. Gibt's. Gott entdecken! Aber den entdeckt man nicht selten in - Menschen.

(Jürgen Werth, Journalist und Liedermacher)

Freitag, 27.07.2007

Ritter Fips und das Geigenspiel



Mit falschen Tönen, doch nicht feige, strich Fips die Saiten seiner Geige, bis ihm die Mutter sagte: "Fips, ich tret nicht gern dir auf den Schlips, doch darf ein Fips von Fipsenstein nicht bloß ein kleiner Geiger sein! Du bist der Mitwelt Größres schuldig!"
"Na schön," sprach da der Sohn geduldig, "ich weiß was Größres: Ich latsche zu Meister Bim und lerne Bratsche!" ;-)

(Heinz Erhardt, 1909-1979, dt. Komiker, Musiker, Dichter, Schauspieler und Entertainer)


Donnerstag, 26.07.2007

Klassiker


Klassiker sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben.

(Gilbert Keith Chesterton, 1874-1936, engl. Schriftsteller)

Mittwoch, 25.07.2007

Ulrich Mühe

Der Schaupieler Ulrich Mühe ist tot. Er starb am vergangenen Sonntag an Krebs im Alter von 54 Jahren. Bekannt wurde Mühe vor allem durch den Kinofilm "Das Leben der Anderen", den er durch seine schauspielerische Leistung besonders mit prägte. Bei der Oscar-Verleihung im Februar 2007 trat er zum letzten Mal öffentlich auf. Ulrich Mühe hinterlässt seine Frau und fünf Kinder.

von New.born um # 12:16 in Dies und das

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Montag, 23.07.2007

Nasenspray

Neulich lag ich mit einer dicken Erkältung im Bett. Ganz schön unangenehm, wenn die Nase so verstopft ist. Ich habe kaum Luft bekommen. Um wenigstens die Nächte zu überstehen, nahm ich ein Nasenspray. Diese Prozedur mit Kopf über und so... ihr wisst schon. Ich wundere mich noch, warum's kaum gewirkt hat - jetzt weiß ich wieso: Kopf nach vorne beugen und auf die Füße sehen. Mit der rechten Hand ins linke und mit der linken Hand ins rechte Nasenloch sprühen. Dann hilft's, zumindest laut der Ärztezeitung.

von New.born um # 19:32 in Dies und das

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Freitag, 20.07.2007

Das weiß doch jedes Kind!

Quizshows gibt es im Fernsehen ja eigentlich schon bis zum Abwinken, aber seit Anfang Juli gibt's eine im Programm, deren Konzept mir gut gefällt. In "Das weiß doch jedes  Kind" zeigen Kindern den Erwachsenen, was sie alles drauf haben, bzw. was alles drin steckt in ihren klugen Köpfen. Die schlauen Kids stehen den Quizkandidaten wahlweise als Banknachbar zur Seite, bei dem sie spicken, abschreiben oder sich letzte Rettung holen können. Man hält nicht für möglich, was diese jungen Joker so alles wissen. Cordula Stratmann moderiert das Ganze mit ihrer  sympathischen  Art  und ihrem  sprühenden  Witz. Schaut's euch einfach mal an. "Das weiß doch jedes Kind", jeden Freitag um 20:15 Uhr auf Sat 1.

von New.born um # 09:17 in Dies und das

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Donnerstag, 19.07.2007

Hundeeis

Österreichische Hunde haben's gut, zumindest die Vierbeiner, die in Wien Gassi gehen. Im Eissalon "Iori" gibt's nämlich nicht nur 20 Eissorten für Herrchen und Frauchen, neuerdings gibt's auch für Waldi, Bello & Co was zu schlecken. Leckeres "Dogissimo - Gelato per Cani" zu deutsch: Hundeeis. Sorten: Vanille, Reis und Soja. Garantiert ohne Fett-, Zucker- und Milchgehalt. Ein Journalist urteilte nach öffentlicher Eigenverköstigung wie folgt: "Das schmeckt wie Stahl, auf den ein Hund gepinkelt hat." Wie unhöflich... ich frage mich ernsthaft, woher der Kollege weiß, wie uriniertes Metall schmeckt?! Gebt dem Mann was Ordentliches zu essen!;-) Allen Vierbeinern aber jedenfalls weiterhin ein leckes Schleckvergnügen.:-)

von New.born um # 17:10 in Dies und das

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Mittwoch, 18.07.2007

Vergangenes


Lass Vergangenes nicht dein Leben diktieren, doch nutze es als Ratgeber für deine Zukunft.

(Chinesisches Sprichwort)

Dienstag, 17.07.2007

Gummistiefel-Weitwurf-WM

Wettbewerbe gibt's, von deren Existenz ich bisher gar nichts wußte. Die Weltmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf zum Beispiel. In diesem Jahr erstmals in Berlin ausgetragen, schleuderten insgesamt 180 Gummistiefelweitwurf-Wettkämpfer nach Herzenslust schwarzes Latex durch die Lüfte bzw. in die Weite. Allein 100 Teilnehmer davon kamen aus Finnland, wo die Sportart übrigens erfunden wurde. Wen wundert's also, dass die Skandinavier von Anfang an als Favoriten gehandelt wurden. Die Finnen haben tatsächlich Gold im Teamwettkampf abgeräumt. Deutschland gewann die Silbermedallie. Weltmeister in seiner Klasse wurde der 16jährige Max Berndt aus Brandenburg. Sein Wurfgeschoss flog 38,75 Meter weit.

von New.born um # 09:03 in Dies und das

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Montag, 16.07.2007

Gesunde Mittagspause

[Ein hastiges Brötchen am Schreibtisch. So sieht die Gestaltung der Mittagspause für 35 Prozent der Arbeitnehmer in Europa aus. Zumindest laut der Umfrageergebnisse des Internetportals Monster. Demnach nehmen sich 34 Prozent aller Befragten Zeit für eine ausgedehnte Mittagsmahlzeit. Den krassen Gegensatz dazu bilden neun Prozent, die es tatsächlich schaffen, gar nichts zu Mittag zu essen. Fokusiert auf Deutschland, ergeben sich folgende Ergebisse:  29 Prozent aller Deutschen verbringen ihre Pause am Schreibtisch, 32 Prozent gönnen sich dagegen eine  stressfreie  Mittagspause, und 14 Prozent lassen ihr Mittagessen komplett ausfallen. In Frankreich, Italien und der Schweiz nimmt jeder zweite Arbeitnehmer ein entspanntes Essen zur Mittagszeit. Polen und Ungarn verzichten am häufigsten darauf.  

von New.born um # 11:15 in Dies und das

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Sonntag, 15.07.2007

Drei Arten von Menschen


Es gibt drei Arten von Menschen, mit denen es gut ist, zu verkehren:
die innerlich Starken, die Aufrichtigen und die, die viel gelernt haben.

(Chinesisches  Sprichwort)

Samstag, 14.07.2007

50 Jahre Götz

Seit zwei Tagen gehört er nun auch dazu - zum Cub der 50er. Am 12. Juli ist das musikalische Multitalent Götz Alsmann 50 Jahre alt geworden. Sein äußeres Markenzeichen ist die Haartolle. Der promovierte Musikwissenschaftler liebt die Schlager der 50er Jahre, und musikalisch macht ihm so schnell keiner was vor... oder sagen wir besser... was nach. Auf diesem Fachgebiet brilliert er in Theorie und Praxis. Als passionierter Jazz-Pianist bringt er jedes Klavier zum wackeln, mal ernst, mal witzig, mal charmant. Kein Wunder also, dass er zum "Klavierspieler des Jahres 2007" gekürt wurde. Den Meisten ist Alsmann jedoch als Moderator der WDR-Sendung "Zimmer frei" an der Seite von Christine Westermann bekannt. Ein Spaßvogel mit viel Niveau, der mich in seiner Höchstform Bauchschmerzen vor Lachen kriegen lässt.:-) Happy Birthday nachträglich, lieber Götz Alsmann! Bleiben Sie so, wie Sie sind, mit all Ihren Facetten."

von New.born um # 11:14 in Dies und das

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Freitag, 13.07.2007

Eure Kinder



Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch und obwohl sie mit euch sind,
gehören sie euch doch nicht.
Ihr könnt ihnen eure Liebe geben, aber nicht Eure Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr könnt ihrem Körper ein Heim geben, aber nicht ihrer Seele,
denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt,
nicht mal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es beim Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebendige Pfeile ausgeschickt werden.

(Khalil Gibran, 1883-1931, libanesischer Maler, Dichter und Philisoph)

Dienstag, 10.07.2007

Freundschaft


Was für den Vogel die Kraft der Schwingen, ist für den Menschen die Freundschaft:
Sie erhebt ihn über den Staub der Erde.

(Zenta Maurina, 1897-1978, lettische Schriftstellerin)

Montag, 09.07.2007

Privatkopien bleiben legal

Lang hat's ja gedauert, aber jetzt steht's endlich fest: Kopieren für den Privatgebrauch ist keine Rechtswidrigkeit, es sei denn, man hat dafür einen vorhandenen Kopierschutz geknackt. Als Mensch mit viel Sinn für's ästhetisch Schöne, der sein Geld beim Anblick von Büchern und Tonträgern nur schwer festhalten kann, gibt es dazu nur eins zu sagen: Schönen Dank, lieber Bundestag, deine Entscheidung macht mich glücklich!:-)

von New.born um # 19:33 in Dies und das

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Sonntag, 08.07.2007

Roger Cicero Live

Ich war gestern mit Freunden auf dem Open-Air-Konzert von Roger Cicero und seiner Band. Zwei Stunden vor Beginn goss es noch wie aus Kübeln, aber als die Jungs auf die Gilde Parkbühne kamen, war der Himmel strahlend blau, und das blieb bis zum Konzertende so. Das Gelände war voll besetzt, und wir hatten sehr gute Stehplätze vorne links. Von der Seite aus konnte man alles super sehen. Die CD "Männersachen" hat sich schon seit diesem Frühjahr ihren Platz in meinem Plattenschrank ergattert, aber es ist schon etwas ganz Besonderes, die Big Band von Roger Cicero live zu erleben. Die Jungs sind einfach gut drauf, geniale Musiker, die super Stimmung und Witz verbreiten können. Wer bisher glaubte, alle Hannoveraner wären stocksteif und könnten nicht mitgehen, der wurde spätestens gestern eines Besseren belehrt. Es ging nicht ohne mehrere Zugaben. Ein toller Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde!:-)

von New.born um # 09:30 in Dies und das

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Samstag, 07.07.2007

Immer weniger Deutsche bleiben beim ersten Partner

Die Liebe für's Leben scheint es bei den Deutschen kaum noch zu geben. Das zeigt zumindest eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg, die 1.990 Personen ab 16 Jahren im Auftrag der Zeitschrift "Apotheken Umschau" zu diesem Thema befragt hat. 58,7 Prozent aller Interviewten gaben an, nach ihrer ersten Beziehung noch mindestens zwei weitere gehabt zu haben. Die 30 bis 59-jährigen waren mindestens dreimal liiert, fast ein Drittel dieser Altersgruppe sogar viermal. Die Generation 60+ hatte durchnittlich zwei Beziehungen, vierzig Prozent dieser Altersgruppe haben sich dauerhaft gebunden. Allgemein gibt sich nur etwa jeder Fünfte (21,1 Prozent) mit einem einzigen Partner für's Leben zufrieden. Wie schade...

von New.born um # 13:55 in Dies und das

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Donnerstag, 05.07.2007

Segeln


[ via: Segelschule Windwaerts Steinhuder Meer ]
Ich komme gerade von einer Schnupper-Segelstunde auf dem Steinhuder Meer zurück und kann nur sagen: Ich bin begeistert! Wir hatten gutes Wetter. Die gesamten zwei Stunden hat es nicht geregnet, genug Wind in den Segeln hatten wir auch, und mitten auf dem Meer hat die Sonne gestrahlt. So lass ich mir das gefallen!:-) Es ist toll und macht richtig Spaß.

Dienstag, 03.07.2007

Öko-Charles

Das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds setzt neuerdings auf Öko. Der britische Tronfolger Prinz Charles hat als erste umweltfreundliche Figur Einzug in das legendäre Museum gehalten. Hergestellt aus rein biologischen Inhaltsstoffen fast ohne Kohlenstoff mit Recycling-Methode und mit rein organischen Farben angemalt, gibt uns' Charles ein gutes Vorbild für nachfolgende Bienenwachs-Kandidaten der Londoner Ausstellung ab. Riecht bestimmt super!;-)

von New.born um # 08:23 in Dies und das

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Montag, 02.07.2007

XING - nicht nur für Geschäftskontakte

Vor ca. einem Monat habe ich mein Profil bei Xing (früher: OpenBC) reingestellt, um dadurch vielleicht den ein oder anderen Geschäftskontakt knüpfen zu können. Und was passiert? Plötzlich besucht mein Grundschulfreund Martin, den ich seit 24 Jahren aus den Augen verloren hatte, meine Profilseite. Hab mich riesig gefreut, ihn auf diese Weise wieder kontaktieren zu können!:-)

von New.born um # 17:18 in Dies und das

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Sonntag, 01.07.2007

Liebe III


Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten.

(Berthold Brecht, 1898-1956, dt. Dramatiker und Lyriker)

Samstag, 30.06.2007

Welch' ein Geschenk ist ein Lied


Schon wenn der erste Ton erklingt, beginnt der Raum zu atmen und zu leben, ist es wie ein Erschauern, wie ein Schweben, als ob ein Zauber uns bezwingt. Und eine Melodie befreit und aus dem Irrgarten uns'rer Gedanken und öffnet alle Schleusen alle Schranken unserer Seele weit. Und löst uns los von Raum und Zeit und aus der egen Dunkelheit tragen die Töne rin Gedicht auf bunten Flügeln in das Licht, ein Schwarm von Schmetterlingen, der zur Sonne fliegt! Welch ein Geschenk ist ein Lied!

Betrübt lässt es  uns glücklich sein, doch glücklich kann es uns zu Tränen rühren, und es lässt uns in uns'rem Hochmut spüren, wie ohnmächtig wir sind und klein! Wo Worte hilflos untergeh'n, vermag ein Lied allein ein Kind zu trösten, all seine dunk'len Ängste und den größten Kummer gleich fortzuweh'n. Denn alles, was sich in uns regt, jedes Gefühl, das uns bewegt, jede Hoffnung die uns erfüllt, hat ein getreues Spegelbild im Fluss der Töne, der stets wechselnd weiterzieht. Welch ein Geschenk ist ein Lied!

(Reinhard Mey, Liedermacher)
 

Donnerstag, 28.06.2007

Fitness der Gedanken

Der französische Schriftsteller Balzac hat einmal gesagt: "Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik." Ich habe eine Website gefunden, auf der man für unterschiedliche Lebenssituationen Anregungen bekommt, seine negativen Gedanken in positive und konstruktive umzuwandeln. Die Idee ist an sich nicht schlecht, wenn auch die angeführten Beispiele manchmal etwas plump erscheinen. Über ein Beispiel habe ich schallend gelacht:

Situation im Straßenverkehr: Opa vor einem.
Bestehendes negatives Gefühl: Ärger.
Gedachter Gedanke in dieser Situation: Mach dich runter von der Strecke, du Mumie!
Neuer, positiver Gedanke: Wenn Opa noch selber fährt brauch ich ihn nicht zu fahren (Arzt,
Apotheke, einkaufen usw.) - all das müsste der Nachwuchs übernehmen...
Neues, positives Gefühl: Verständnis.

von New.born um # 07:34 in Dies und das

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Mittwoch, 27.06.2007

Wissen ist Macht


Scientia potentia est.
(Francis Bacon, 1561-1626, englischer Philosoph)

Dienstag, 26.06.2007

Hochintelligente Zweijährige wird Mitglied bei Mensa

Gerade mal zwei Jahre und neun Monate alt und schon bei Mensa aufgenommen. Da frage ich mich, was Georgia Brown aus der südenglischen Grafschaft Hampshire noch alles bevorsteht. Die kleine Britin hat einen IQ von 152 und ist nun das jüngste Mensa-Mitglied weltweit. Wow! Als hochintelligent gilt, wer einen Intelligenzquotienten von mindestens 130 hat. Bin gespannt, was man in Zukunft noch so von Georgia sieht, hört oder liest. www.mensa.de

von New.born um # 08:38 in Dies und das

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Montag, 25.06.2007

Ihr Name ist Programm

Die Holländerin Hélène de Gier hat eine Lotteriegeselschaft auf Entschädigung verklagt, weil sie nicht ertragen kann, dass ihre Nachbarn jetzt reich sind. Hätte sie sich an dem gemeinsamen Postleitzahlen-Glücksspiel beteiligt, dann könnte sie sich jetzt ebenfalls ihres neuen Wohlstands erfreuen. Doch leider, leider hat sie kein Los gekauft und ist jetzt krank vor Neid. Oder vielleicht vor Gier? Dann würde sie wenigstens ihrem Namen alle Ehre machen. Das Gericht in Amsterdam wies die Klage ab. Die Lotteriegesellschaft könne schließlich nichts dafür, dass die Nachbarn von Frau de Gier sie jetzt mit dem vielen Reichtum ärgern und vor ihr protzen. Des einen Freud ist des anderen Leid.

von New.born um # 15:36 in Dies und das

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Sonntag, 24.06.2007

Ausdauer


Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.

(Wilhelm Busch, 1832-1908, dt. Dichter, Zeichner und Maler)

Samstag, 23.06.2007

Tipps gegen Stress bei der Arbeit

Arbeiten, bis zum tot umfallen. In Japan gibt es ein eigenes Wort dafür: Karoshi. Immer größerer Leistungsdruck und ausufernde Arbeitszeiten führen zu solch ungesundem Verhalten - nicht nur in Asien. Stress ist auch hierzulande ein weit verbreitetes Thema. "Stress liegt dann vor, wenn die Anforderungen die Bewältigungsmöglichkeiten überschreiten", so lautet die Definition des Internationalen Arbeitsamtes in Genf. Allerdings lässt sich Stress nicht objektiv an einer bestimmten Arbeitsbelastung messen. Was den einen stresst, lässt den anderen völlig ruhig bleiben. Es ist wichtig, auf die Signale seines Körpers zu achten und gegebenenfalls alte Pfade zu verlassen. Unausgeglichenheit, Ungeduld oder schlechte Stimmung sind Zeichen unseres Frühhwarnsystems. Dann ist es notwendig, bewußt Pausen einzulegen und Methoden für sich zu finden, abzuschalten. Beispielsweise durch mehr Bewegung. Permanent ingnorierte Stresssymptome führen letztendlich zur Endstation: Burn out. Dann helfen keine Anti-Stress-Tipps mehr, sondern nur noch professionelle Hilfe. In Zeiten unsicherer Arbeitsplätze ist das alles leichter gesagt, als getan. Trotzdem hier ein paar einfache Tipps zur Stressprävention:
1. Gute Zeiteinteilung (z.B. nach dem Prinzip 60:20:20. Das heißt: 60 Prozent der Arbeitszeit wird für die eigentliche Arbeit eingeplant, die beiden restlichen 40 Prozent jeweils zur Hälfte für unerwartete Aufgaben und spontane Aktivitäten.)
2. Prioritäten setzen, d.h. das Wichtigste (Terminsachen) immer zuerst erledigen!
3. Unangenehmes zuerst, d.h. bei zwei gleich wichtigen Aufgaben immer die Unbeliebte vorweg. Aufgeschobenes blockiert und lähmt.
4. Tabula rasa, d.h. alles vom Schreibtisch räumen, was von der momentanen Aufgabe ablenkt. Ein aufgeräumter Schreibtisch setzt mehr Kreativität frei und schafft mehr Übersicht für erleichtertes Arbeiten.
5. "Nein"-sagen lernen, d.h. dringende Aufgaben, die kurzfristig erledigt werden müssen, dürfen nicht ständig zur Tagesordnung gehören, stattdessen sollten lieber realistische Zeitpunkte verhandelt werden.
6. Minipausen einlegen, d.h. immer wieder mal zwischendurch abschalten und kurz entspannen!
7. Ausgleich schaffen, d.h. die Arbeit im Büro lassen bzw. zwischen Job und Freizeit trennen (z.B. Musik hören, Sport treiben, Freunde treffen).

von New.born um # 10:06 in Dies und das

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Freitag, 22.06.2007

Drei Wege, klug zu handeln


Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der Edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der Leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der Bitterste.

(Chinesische Weisheit)

Donnerstag, 21.06.2007

Auto-Schuhe auf Knopfdruck

Autounfälle wegen Stöckelschuhen sind keine Seltenheit. Das ergab eine Umfrage der britischen Versicherungsgesellschaft Seilas' Wheels. Vier von fünf Frauen der insgesamt 754 Befragten gaben zu, dass sie fast oder  tatsächlich schon mal einen  Autounfall verursacht haben, weil sie am Steuer hochhackige Schuhe trugen. Damit kann man nämlich schon mal locker vom Pedal rutschen. Teures Fahrvergnügen für die Schönheit, oder? Anlass für Sheilas' Wheels,  jetzt zu handeln. Das Unternehmen hat die Produktion von Schuhen in Auftrag gegeben, die sich auf Knopfdruck von hohe in flachere Damenschuhe verwandeln lassen. Das Abrutsch-Problem wird mit den neuen Tretern erheblich gemindert und die Ladies können ihre Flip Flops in Zukunft zu Hause lassen. 18 Prozent aller Umfrageteilnehmerinnen gaben allerdings an, dass sie am liebsten barfuss Auto fahren. Tja, dagegen kann man wohl nix machen...;-)

von New.born um # 08:08 in Dies und das

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Mittwoch, 20.06.2007

Jugend testet

Man lernt nie aus: Bisher waren mir Wettbewerbe wie "Jugend musiziert", Jugend jazzt" und "Jugend forscht" bekannt. Von "Jugend testet" habe ich heute zum ersten Mal gelesen. Der Wettbewerb richtet sich an testbegeisterte Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren, wird von Stiftung Warentest ausgeschrieben und findet alle zwei Jahre statt. Was getestet wird entscheiden die Teilnehmer selbst, es muss sich allerdings entweder um ein Produkt oder um eine Dienstleistung handeln. Den ersten Preis in der Kategorie Produkttests haben zwei Gymnasiastinnen aus Bayern für die Untersuchung kindersicherer Flaschenöffnungen abgeräumt. Im Bereich Dienstleistungen ging der Sieg an eine 17-jährige Schülerin aus NRW, die wissen wollte, wie touristenfreundlich die 12 Fussball-WM-Städte sind.   

von New.born um # 17:42 in Dies und das

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Dienstag, 19.06.2007

Mandarinen-Quark


[ via: Blinde Kuh: Kinder-Küche - Mandarinen-Quark ]
Ich habe gerade eine Rezeptseite für Kinder entdeckt und bin dabei auf eine Nachspeise gestoßen, die mich extrem an meine eigene Kindheit erinnert... lecker!:-)

Montag, 18.06.2007

Psychologischer Integritätstest

Unterschlagung, Korruption, Veruntreuung, Betrug und Diebstahl von Know-how oder Gütern sind Unternehmern heutzutage kein Fremdwort mehr. Durch Wirtschaftskriminalität entstehen Firmen häufig extreme finanzielle Verluste und Wettbewerbsnachteile. Oftmals kommen die Täter aus der eigenen Belegschaft. Deshalb haben Darmstädter Psychologen einen Test entwickelt, um die Integrität und Ehrlichkeit von Stellenbewerbern vorab zu überprüfen. Unternehmensschäden sollen so frühzeitig vorgebeugt werden. Der Psychologische Integirtäts-Test, kurz PIT genannt, umfasst 161 Fragen und dauert 30 bis 45 Minuten. Es werden darin nicht nur Neigungen zum Diebstahl, sondern alle Facetten von schädigendem Verhalten abgefragt.  Man kann ihn Bewerbern in Papierform oder auch online vorlegen. Beim Onlinetest haben die Personalverantwortlichen bereits wenige Minuten später die Auswertung der Daten vorliegen, die ihnen als PDF-Datei zugemailt wird. Eine einfache Auswertung kostet das Unternehen pro Bewerber 20 Euro, etailiertere Angaben kosten 30 Euro. Der Test ersetzt jedoch keinesfalls ein ausführliches Bewerbungsgespräch.

von New.born um # 11:01 in Dies und das

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Sonntag, 17.06.2007

Gottes Stimme hören


Auf Gottes Stimme zu hören ist, wie nachts Auto zu fahren.
Die Scheinwerfer geben gerade genug Licht ab, dass wir das nächste Stück Straße direkt vor uns erkennen können. Und dieses Licht reicht aus, um uns nach Hause zu bringen.

(Suzanne Farnham, amerikanische Autorin)
 

Samstag, 16.06.2007

Überlaß es der Zeit


Erscheint dir etwas unerhört,
bist du tiefsten Herzens empört,
bäume dich nicht auf, versuch's nicht mit Streit,
berühr es nicht, überlaß es der Zeit.
Am ersten Tage wirst du feige dich schelten,
am zweiten läßt du dein Schweigen schon gelten,
am dritten hast du's überwunden;
alles ist wichtig nur auf Stunden.
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

(Theodor Fontane, 1819-1898, dt. Schriftsteller und Apotheker)

Freitag, 15.06.2007

Mimik - Spiegel der Seele

Es gibt Gesichter, in denen kann man lesen, wie in einem offenen Buch. Das ist kein Zufall, denn insgesamt 36 Gesichtsmuskeln sind damit beschäftigt, die sechs Grundemotionen Freude, Trauer, Angst, Ekel, Wut und Überraschung tief aus unserem Innern ans Licht zu bringen. Freude zeigen wir, indem wir herzhaft lachen, die Mundwinkel nach oben ziehen und dabei die Zähne bei geöffnetem Mund zum Vorschein kommen. Echtes Lachen ist aber hauptsächlich an den Augenfalten zu erkennen, die im Volksmund auch Krähenfüße genannt werden. Trauer zeigt sich dagegen durch heruntergezogene Mundwinkel und sie ist auch in den Augen zu sehen. Bei Ekel rümpfen wir die Nase, bei Angst reissen wir die Augen weit auf und blicken starr, Wut ist an zusammengezogenen Augenbrauen, Stirnfalten und meist an einer roten Gesichtsfarbe zu erkennen. Sind wir überrascht, sind Augen und Mund weit geöffnet. Übrigens: Blinde haben genau die gleiche Mimik, wie Sehende. Das beweist, dass die Sprache unseres Gesichts nicht erlernt, sondern angeboren ist.

von New.born um # 07:19 in Dies und das

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Donnerstag, 14.06.2007

Suchtwoche 2007

Heute beginnt die SuchtWoche 2007, eine bundesweite Aktion von unterschiedlichen Veranstaltungen in zahlreichen Städten. Die fünf Tage stehen unter dem Hauptthema "Alkohol". In Zeiten von Flatrate-Partys, bei denen sich manch einer/eine bis ins Koma säuft, scheint mir dieses Thema mehr als angebracht und hoch aktuell zu sein. Der Pro-Kopf-Verbrauch dieser Zivilisationsdroge beträgt in Deutschland jährlich 14 Liter reinen Alkohol. Bleibt nur zu hoffen, dass die Aktionswoche zu entsprechender Folgenaufklärung führt und für einen verantwortungsbewussteren Umgang mit Spirituosen sorgt. Allen Verantwortlichen wünsche ich viel Erfolg dabei.

von New.born um # 07:50 in Dies und das

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Mittwoch, 13.06.2007

Traumberuf Tierarzt

Momentan strahlt der Fernsehsender Arte eine interessante Doku-Serie aus. Ein Kamerateam hat angehende Veterinäre und Tierpfleger der Tierärztlichen Hochschule Hannover ein Praxissemester lang bei ihrer Arbeit begleitet und gefilmt. Schöne und spannende Momentaufnahmen aus dem Alltag der Hochschule. Die Serie läuft noch diese Woche, jeweils ab 20:15 Uhr auf Arte. Schaut mal rein.

von New.born um # 07:11 in Dies und das

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Dienstag, 12.06.2007

Spanische Nonnen testen Bier

50 spanische Nonnen aus drei Klöstern haben für einheimische Landwirte alkoholfreies Bier getestet. Die von einem Brauaereiverband finanzierte Studie sollte herausfinden, inwieweit sich ein mäßiger Genuss von Hopfen auf den Stoffwechsel von Menschen auswirkt. Ergebnis: Hopfenkonsum in Maßen fördert den Stoffwechsel und senkt den Cholesterinspiegel. Auf die Frage, warum man ausgerechnet Nonnen für diesen Test ausgesucht habe, sagt Schwester Almerinda: "Man hat gesagt, dass für die Studie verantwortungsbewusste Leute benötigt wurden, die einen geregelten Tagesablauf haben und sich ausgewogen ernähren."

von New.born um # 07:23 in Dies und das

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Montag, 11.06.2007

Ein Traum


Ein Traum, ein Traum ist unser Leben auf Erden hier.
Wie Schatten auf den Wogen schweben und schwinden wir,
und messen unsre trägen Tritte nach Raum und Zeit;
und sind (und wissen's nicht) in Mitte der Ewigkeit.

(Johann Gottfried Herder, 1744-1803, dt. Dichter, Philosoph, Theologe und Übersetzer)

Sonntag, 10.06.2007

Durst

Ich habe mir gestern das Theaterstück "Durst" angesehen. Inszeniert von Harald Schandry nach der gleichnamigen Romanvorlage von Michael Kumpfmüller, inhaltlich basierend auf eine authentische Begebenheit 1999 in Frankfurt. Eine junge Frau, 19 Jahre alt, hat zwei kleine Söhne, mit denen sie maßlos überfordert ist. Deshalb bricht sie eines Tages aus ihrem Alltag aus. Sie schließt die Kinder in einem Zimmer ein, wirft den Schlüssel ins Klo und spült ihn herunter. Danach verlässt sie die gemeinsame Wohnung und kehrt erst dreizehn Tage später wieder zurück. Die Kinder sind inzwischen verdurstet. Starker Tobak und extrem harter Bühnenstoff, was wohl erklärt, weshalb gestern mehr Schauspieler als Zuschauer zugegen waren. Solch einem Thema setzt sich kaum jemand bewußt aus. Das Innenleben der Mutter wird intensiv aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Sie ist emotional selbst noch ein Kind, naiv, weltfremd, egoistisch, ausgestattet mit einem ausgeprägten Verdrängungsmechanismus, ohne wirkliche Anlage für ernsthafte Veranstwortung gegenüber ihren Kindern. Sie hat nicht nur Durst nach Wasser, sie hat auch Durst nach Leben, Freiheit, Ruhe, Angenommen sein und Liebe. Doch das findet sie kaum, wenn überhaupt, dann nur sehr kurzfristig beim Shoppen oder als Prostituierte bei ihren Freiern. Die fünf äußerst konzentrierten Schauspieler brachten Höchstleistung an diesem heißen Sommerabend. Das Stück ist, wenn auch schwer zu verkraften, dennoch sehr lohnenswert anzuschauen. Gut, dass es in unserer überbespaßten Gesellschaft noch Regisseure gibt, die den Mut besitzen, auch solche Inszenierungen auf die Bühne zu bringen.

von New.born um # 08:44 in Dies und das

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Samstag, 09.06.2007

Kirchentag 2007

Ich bin kein Fan von Ökumene, aber mein Herz schlägt höher, wenn Christen in Einheit den ins Zentrum rücken, der der Begründer und Namensgeber ihres Glaubens ist - Jesus Christus. Gestern war davon etwas zu spüren, im ökumenischen Abendgottesdienst im Kölner Dom. Jesus stand im Mittelpunkt der Veranstaltung und nicht so sehr die religiösen Rituale, wie es sonst häufig der Fall ist. Mir gefällt außerdem, dass das erzkatholische Köln in den Tagen des Evangelischen Kirchentags Einigkeit schon allein dadurch demonstriert, dass alle katholischen Kirchen ihre Türen weit geöffnet haben für die Teilnehmer dieses Festes. Das finde ich toll!:-) Wie sonst sollen die, die noch keine Christen sind erkennen, was uns untereinander verbindet? http://www.kirchentag.net/

von New.born um # 08:54 in Dies und das

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Freitag, 08.06.2007

Rock-Gipfel gegen Armut

Das ganze Medienspektakel um G8 in Heiligendamm geht mir ziemlich auf den Zeiger. Diskussion über die Armut der Entwicklungsstaaten bei einem feudalen Dinner...da bleibt die Glaubwürdigkeit doch irgendwie auf der Strecke. Wär's nicht auch etwas bescheidener gegangen? Da gefällt mir doch das Engagement von Herbert Grönemeyer wesentlich besser. Ich habe den Rock-Gipfel gestern im Fernsehen verfolgt. Dafür geb' ich gern meine Stimme. Klasse Aktion, mehr davon!:-)

von New.born um # 09:09 in Dies und das

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Donnerstag, 07.06.2007

Wetterfühligkeit

Dieses schwüle Wetter kann einem ganz schön zusetzen, oder? Ich habe eine gute Seite gefunden, auf der die Zusammenhänge von Wetter und Befindlichkeit gut erklärt werden. Dort gibt es auch Tipps, wie man selber aktiv dagegen angehen kann. Schaut mal drauf.

von New.born um # 06:54 in Dies und das

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Mittwoch, 06.06.2007

Glück III


Ob wir verdienen, dass wir glücklich sind?
Wirf nicht den Zweifel in dein Glück hinein!
Des Menschen Glück ist seines Wesens Kind:
Wer glücklich ist, verdient es auch zu sein!

(Richard Dehmel, 1863-1920, deutscher Dichter und Schriftsteller)

Dienstag, 05.06.2007

Weisse Bescheid


Horsti macht jetzt neuerdings einen auf Quizmaster. Diese Ambitionen hatte er ja damals schon bei Günther Jauch in "Wer wird Millionär" http://www.youtube.com/watch?v=WnRHItFtlxY&mode=related&search= an den Tag gelegt und hat dafür sogar später den Deutschen Fernsehpreis 2006 abgesahnt. Schlämmer hat nun allerdings keine eigene Fernsehshow, sondern versucht sein Glück im Netz als Online-Quizmaster unter www.weissebescheid.de . Also, wenn ihr mich fragt, reicht das Ding um Längen nicht an den Auftritt bei "Wer wird Millionär" heran. Außerdem ist es viel zu teuer. Aber wer's mag, der soll Spaß dran haben...

Montag, 04.06.2007

GOP-Varieté in Hannover

Ich war gestern im GOP-Varieté in Hannover. Es war zwar die Nachmittagsvorstellung, aber sobald man der Theater betritt, vergißt man die Tageszeit und taucht in eine bunte Glitzerwelt ein. So ging es mir jedenfalls. Klavierkabarettist Sebastian Krämer modertierte, sang und spielte sich durch das abwechslungsreiche Showprogramm. Jede Menge Artistik wurde geboten sowie Magie und Zauberei. Ein bauchredender Frosch war mit von der Partie und ein Maulwurf mit Artikulationsschwierigkeiten, ebenfalls Falkenhorst, der Frosch, mit erstaunlichen Entertainerqualitäten, der verblüffend viel Ähnlichkeit zu Kermit von den Muppets aufwies. (Vielleicht Zwillingsfrösche?) Diplom-Puppenspieler René Marik erweckte sie zum Leben. Besonders gut gefallen haben mir auch die Jongleure Stefan & Phillip, die mit ihren Bällen so kinderleicht und unbeschwert hantierten, dass ich sofort Lust verspürte, es auch einmal auszuprobieren. Ein ganz bezaubernder Sonntagnachmittag!:-)

von New.born um # 13:45 in Dies und das

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Sonntag, 03.06.2007

Shaun, das Schaf

Vor einiger Zeit bin ich auf "Shaun, the sheep" aufmerksam geworden. Knetschaf Shaun lebt mit seiner Herde auf dem Bauernhof eines etwas dusseligen Landwirts, dessen Wachhund Bitzer und noch anderen Tieren zusammen, wo es jede Menge Abenteuer erlebt. Sowas ist ja genau mein Fall!:-) Shaun feierte sein Debüt bereits vor zwölf Jahren im Oscar-gekrönten Animationsfilm Wallace & Gromit, den ich leider damals nicht im Kino gesehen habe. Macht nix, wozu gibt's schließlich den Kinderkanal?!;-) Shaun ist nämlich inzwischen groß raus gekommen und hat jetzt seine eigene Serie. Jeden Samstag und Sonntag um 18 Uhr auf KiKa. Wer's nicht abwarten kann, der kann ja schon mal auf Shauns Website http://www.shaunthesheep.com/ klicken.

von New.born um # 09:19 in Dies und das

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Samstag, 02.06.2007

Organspende

Jedes Jahr am ersten Samstag im Juni ist der Tag der Organspende. Gut, dass es so einen Gedenktag gibt, denn es ist erschreckend, wieviele Menschen weltweit an Organschäden leiden, bzw. auf ein neues Herz, eine neue Niere oder ein anderes wichtiges Organ warten, um eine Chance auf Überleben zu haben. Allein in Deutschland sind es 12.000 Personen. Traurig ist auch, dass zwar 80 Prozent der Deutschen einer Organspende gegenüber aufgeschlossen sind, allerdings nur 12 Prozent einen Organspenderausweis mit sich tragen. Tja, und haben wollen sie alle eins, wenn es sie mal selber trifft... Eine Freundin von mir hat vor Jahren eine Niere von ihrem Vater gespendet bekommen und lebt heute quitschfidel, ist verheiratet und Mutter von zwei kleinen Mädchen. Ich weiß nicht, ob ich wirklich zu so einer Lebendspende in der Lage wäre, aber eins weiß ich ganz sicher: Als Verstorbene brauche ich keins meiner Organe mehr. Warum sollte ich dann nicht jemandem helfen, weiter leben zu können?

von New.born um # 09:03 in Dies und das

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Freitag, 01.06.2007

Gelotologie

In Fachkreisen nennt man es Gelotologie, die positive Auswirkung auf unsere Gesundheit, wenn wir lachen. Studien belegen, dass es stimmt - Lachen ist gesund. Die Gelotologie hat sich mittlerweile zu einem eigenen Fachgebiet entwickelt. Experten unterscheiden zwischen drei Lacharten: Die durch emotionale Anregung erzeugte gute Grundstimmung (z.B. im Urlaub), die kognitive Anregung (z.B. durch einen  erzählten Witz) und die motorische Anregung (z.B. durch Kitzeln). Sowohl das kognitive, als auch das motorische Lachen bedürfen kommunikativer Situationen, um einen Überraschungsmoment zu erzeugen, der uns zum Lachen bringt. Empfängt unser Gehirn einen solchen Reiz, dann lachen wir. "Dabei sind über hundert Muskeln beteiligt - von der Gesichtsmuskulatur bis zur Atemmuskulatur", sagt Prof. Carsten Niemitz, Leiter des Instituts für Humanbiologie und Anthropologie an der Freien Universität Berlin. "Bei vollem Lachen  wird der  ganze  Körper  erfasst: Der  Kopf  wird  bewegt, der  Körper  biegt  und krümmt  sich. Der  Fachmann  nennt das  Generalisierung."  Wenn wir lachen, atmen wir viel tiefer, als sonst. Das wiederum wirkt sich günstig auf den ganzen Körper aus: Die Sauerstoffversorung steigt, die Bronchien werden durchlüftet, die Muskeln entspannt und das Herz-Kreislauf-System angeregt. Die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol wird dadurch gehemmt. Stattdessen schüttet unser Gehirn mehr Serotonin aus, was im Volksmund auch als Glückshormon bezeichnet wird. Heilungsprozesse werden also durch Lachen in Gang gesetzt. Außerdem fühlt man sich einfach gut dabei, oder? Heute schon gelacht?;-)

von New.born um # 11:26 in Dies und das

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Donnerstag, 31.05.2007

Weltnichtrauchertag 2007

"Rauchfrei genießen", so lautet das Motto des heutigen Weltnichtrauchertages der Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organization). Das wünsche ich mir schon lange. Damit dieser Leitspruch bald Realität wird, setzen sich u.a. die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen dafür ein, dass öffentliche Gebäude, speziell in der Gastronomie, zu rauchfreien Zonen werden. Sehr schön, weiter so! In England tritt dieses Anliegen bereits ab dem ersten Juli diesen Jahres gesetzlich in Kraft, so dass sogar demnächst an Kirchen, zum Ärgernis der religiösen Würdenträger, ein Schild mit der Aufschrift "Rauchen verboten" angebracht werden muss.

von New.born um # 08:47 in Dies und das

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Mittwoch, 30.05.2007

Phänomen Ohrwurm

Ganz ohne Aufenthaltsgenehmigung schleicht er sich ins Ohr und nistet sich danach hartnäckig ein, oftmals ohne eine genaue Angabe seiner Verweildauer. Der Wurm des Ohres. Milder Zwangsgedanke, machmal nervig und doch beglückend. Kurzzeitiger mentaler Kontrollverlust. Juckreiz im Gehirn, aber gegen inneres Kratzen ist er meist immun, der Ohrwurm. Studien belegen: Wird ein bekanntes Musikstück unterbrochen, spielt das musikalisches Gedächtnis es trotzdem weiter, denn der auditive Kortex, zuständig für die Verarbeitung akustischer Signale im Gehirn, arbeitet so weiter, als ob die Musik noch an sein würde. Kommen keine neuen ablenkenden Reize dazu, dann ist der Ohrwurm geboren. Will man ihn wieder loswerden, dann hilft folgendes: Entweder gezielt an etwas anderes denken oder das ganze Lied einmal durchsingen, um es damit abzuschließen. Falls das alles nichts hilft - don't worry, be happy, denn der Ohrwurm zieht meistens nach ein paar Stunden wieder aus, um sich eine neue Bleibe zu suchen.;-)

von New.born um # 08:52 in Dies und das

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Dienstag, 29.05.2007

Arbeitslosenseelsorge

Mike Gallen (51) ist katholischer Pastoralreferent in München und der einzige hauptamtliche Arbeitslosenseelsorger Deutschlands. Angst, Scham, Depression und Verzweiflung, das sind die Gefühle, mit denen der gebürtige Neuseeländer bei seiner Arbeit konfrontiert wird. Am Telefon, im persönlichen Gespräch unter vier Augen, in der Theatergruppe oder beim Malen. Zusammen mit Betroffenen frühstücken und Informationen austauschen, auch das gehört zu seiner Tätigkeit als Seelsorger. "Kirche ist, wenn Leute zusammenkommen und es um das Leben und den Einsatz für das Leben geht. Man findet sich aus der Not zusammen und versucht, aus dieser Not heraus Leben zu gestalten.", meint Mike Gallen. Tagtäglich hat er ein offenes Ohr für die inneren Verletzungen arbeitsloser Menschen und muss dann selbst mit dem Gehörten klarkommen. Seine Frau ist Psychologin. Die Münchnerin hilft ihrem Mann bei der späteren Verarbeitung.
Die große Zahl an Erwerbslosen in Deutschland zeigt die Notwendigkeit auf, dass solch eine wichtige Anlaufstelle, wie sie bereits in Bayern existiert, auch unbedingt bundesweit vermehrt in weiteren Städten eingerichtet werden muss. Nur so können Betroffene Ermutigung und Trost in ihrer schwierigen Lebenssituation erfahren.

von New.born um # 09:20 in Dies und das

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Montag, 28.05.2007

Liebe II



Warum sonst sollten Einzelwesen erschaffen sein als um deswillen, dass Gott -sie alle unendlich liebend- dennoch jedes Einzelne auf unterschiedliche Weise liebt?

(C.S. Lewis, 1898-1963, englischer Literatureissenschaftler und Schriftsteller)

Sonntag, 27.05.2007

SEA LIFE Hannover

Momentan habe ich Pfingstbesuch von meiner Freundin Melanie aus Hessen. Gestern haben wir uns das neue SEA LIFE Meeresaquarium in Hannover angeschaut. Knallbunte schöne Unterwasserwelt, die mich sofort an den Zeichentrick-Clownfisch Nemo erinnert hat. Ich wußte gar nicht, dass es so viele verschiedene schillernd-leuchtende Meeresbewohner gibt. Einige davon haben äußerst merkwürdige Namen: Doktorfisch, Zitronenfisch, Mondfisch, Teufelskrabbe, Nagelrochen, Fleckenrochen... Jede Menge Seesternarten haben wir gesehen, und Seepferdchen gab's auch zu bewundern. Es sieht lustig aus, wenn sie durch's Wasser schweben. Seht's euch einfach selbst mal an, das Meeresaquarium.

von New.born um # 16:11 in Dies und das

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Samstag, 26.05.2007

Alles über Pfingsten

Auf die Frage "Was feiern wir an Pfingsten?" wissen 52 Prozent aller Bundesbürger keine Antwort oder antworten falsch. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der TV-Zeitschrift BILDWOCHE, die 1.000 Leser befragte. Diese Wissenlücke kann geschlossen werden. Für alle, die mehr über über den Geburtstag der christlichen Kirche erfahren möchten, habe ich eine informative Website gefunden. Viel Spaß beim Stöbern und Klicken und schöne Pfingsten euch allen, trotz angesagtem Regenwetter.

von New.born um # 07:25 in Dies und das

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Freitag, 25.05.2007

Eine Clownin für die Affen

Christine Peter, Tieranimateurin im Krefelder Zoo, hält die Affen bei Laune. Sie ist zuständig für das Unterhaltungsprogramm der Schimpansen und denkt sich zum Beispiel knifflige Geduldspiele für sie aus, in denen Futter versteckt ist. "Die Tiere erkennen mich von Weitem. Sie wissen, jetzt wird es spannend." Die Berliner Tierpsychologin Jennifer Ringleb ist bgegeistert von der Idee, denn "im Zoo sind die Tiere unbeschäftigt und langweilen sich. Im Extremfall werden sie krank oder aggressiv. Beschäftigte Tiere wirken zufriedener, ausgeglichener.", so die Expertin.

von New.born um # 07:23 in Dies und das

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Donnerstag, 24.05.2007

Das Esszett wird erwachsen

So richtig zur Geltung gekommen ist es nie wirklich, das kleine Esszett. Aber das soll sich jetzt ändern. Denn, wer derart hartnäckig kämpferisch die Neue Rechtschreibung überlebt, der muss einfach aus seiner Unscheinbarkeit ins rechte Licht gerückt werden. Das Esszett soll demnächst groß rauskommen und als eigenständiger Buchstabe ins Alphabet mit aufgenommen werden. Nummer 27 ist sozusagen auf dem Weg zu seiner Volljährigkeit und bekommt zukünftig einen exklusiven Platz als Großbuchstabe neben den anderen. Schrift-Designern rauchen bereits die Köpfe, wie es sich bestmöglich präsentieren kann nach so langer Jugend und Kinderzeit. Für ein würdiges Styling muss gesorgt werden vor seinem Debüt. Schließlich soll es nicht im Schatten des "Kollegen B" stehen. Die Verwechslungsgefahr besteht durchaus. Wir sind gespannt, Esszett, auf dein Erscheinen und erwarten dich mit Applaus!:-)

von New.born um # 06:51 in Dies und das

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Mittwoch, 23.05.2007

Zickenalarm

Einem 24-jähriger Briten wurde ein harmloses Glas Bier zum Verhängnis. Als er seiner Verlobten nicht nach Hause folgen wollte und stattdessen lieber noch einen trinken wollte, versenkte diese wutentbrannt den Klein-Lastwagen ihres "Fast-Ehemanns" mit samt seinen Besitztümern in einem nahe gelegenen Hafenbecken. Die Sachen hatten einen Wert von 20.000 Euro. Darunter befand sich u.a. eine bereits bezahlte Reise in die Karibik. Ups... eine sehr spezielle Art der Konfliktbewältigung. Junge, sei froh, dass die Zicke noch nicht deine Frau war. Wer weiß, was sie in Zukunft noch alles fertig gebracht hätte...

von New.born um # 07:26 in Dies und das

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Dienstag, 22.05.2007

E-Water

Neulich hat mir eine Freundin aus Lüneburg eine Mail von E-Water geschickt, über die ich mich sehr gefreut habe. Jede e-card hat wunderschöne Bildabfolgen und ist mit passender Musik unterlegt. Schaut einfach mal rein, schreibt jemandem, den ihr mögt und macht ihm/ihr damit eine Freude!:-)

von New.born um # 08:58 in Dies und das

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Montag, 21.05.2007

Kamel "Goliath"

Goliath hat neue Schuhe. Die verdankt das Kamel aus Bonndorf einem orthpädischen Schumachermeister aus Vreden, der sich darauf spezialisiert hat, Schuhwerk für Übergrößen anzufertigen. Eigentlich für Menschen, aber Golitath hat ein genetisch bedingtes Fußleiden und hat deshalb schon einmal vor zwei Jahren Sandalen vom Schuster bekommen. Der Vredener Meister hat dafür Extra-Leisten in Bratpfannengröße hergestellt. Kamel Goliath arbeitet jetzt wieder neu besohlt als Therapie-Tier mit behinderten Kindern zusammen.

von New.born um # 13:08 in Dies und das

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Sonntag, 20.05.2007

Freunde II


Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich es auch sein mag.
Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein.
Es muss jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgendwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt.

(Henry Miller, 1891-1980, amerikanischer Schriftsteller)
 

Samstag, 19.05.2007

Egoisten


[ via: WEB.DE - Junge Männer sind große Egoisten (16.05.2007) ]
Junge Männer unter 25 sind die größten Egoisten. Das geht aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Studie der Universitäten Mannheim, Jena und Innsbruck hervor. 5.000 Menschen nahmen dazu an dem Experiment einer Wochenzeitung teil. Die Leser hatten die Aufgabe, in einem Ultimatumspiel jeweils 600 Euro an drei Personen aufzuteilen. Eine davon waren sie selbst. Die fairsten Vorschläge kamen von Rentnern, dann folgten die Frauen. Junge Männer unter 25 Jahren waren dagegen vor allem auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Wirtschaftswissenschaftler Carsten Schmidt aus Mannheim merkt dazu an, dass es nur eine Personengruppe gibt, die in punkto Selbstbezogenheit noch einen drauf setzt: "Es gibt andere Experimente mit kleinen Kindern, die noch egoistischer sind."

Freitag, 18.05.2007

Pessimismus


[ via: Optimismus und Pessimismus: Wie wir uns Erfolg und Misserfolg erklären ]

Optimisten kommen leichter durch's Leben, als ständig zweifelnde Pessimisten. Das ist eine weit verbreitete Ansicht und meine eigene Lebenserfahrung bestätigt mir auch, dass sie stimmt. Dennoch ist der Lauf der Dinge nicht immer vorhersehbar, und dadurch müssen wir eben mit mehr oder weniger Unsicherheiten im Leben zurecht kommen. Besonders schwierig ist das, wenn sich wichtige Angelegenheiten über längere Zeit hinziehen und man sich wie im Nebel vorkommt. Zum Beispiel bei Themen wie Arbeitssuche, Partnerwahl und Familienplanung. Mal überwiegt die Hoffnung, mal die Skepsis. Dieses Wechselspiel von Optimismus und Pessimismus ist kein Zufall bzw. reines Ergebnis schwankender Tageslaunen. Das emotionale Hin und Her folgt bestimmten Mustern, in denen sowohl Hoffnung, als auch Zweifel ihren zugewiesenen Platz haben. Jedes für sich macht seinerzeit Sinn. Optimismus hilft, seine Gedanken und Anstrengungen auf ein persönliches Ziel auszurichten und ihm selbstbewusst entgegen zu gehen. Eine pessimistische Haltung kann allerdings ebenso ihre Vorteile haben: Weniger Enttäuschungen durch niedigere Erwartungen beispielsweise. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Pessimisten eher in der Lage sind, negative Auswirkungen abzumildern und nach Alternativen zu suchen, wenn das Befürchtete tatsächlich eintritt. Diese Erkenntnisse gehen auf eine Studie von Kate Sweeny zurück, einer Psychologin aus Florida. Sie ging zusammen mit ihren Kollegen der Frage nach "Wann und warum ändert man seine Einschätzung bezüglich eines ungewissen Zukunftprojektes?"

Ergebnis: Der Optimismus nimmt ab,

1. je mehr Informationen wir über das Projekt haben. Dadurch sehen wir die Lage klarer und der Interpretationsspielraum nimmt automatisch ab.
2. je näher die Stunde der Wahrheit rückt. Kurz vorher malen wir uns die Sache weniger positiv aus, als wenn sie noch lange bevorsteht.
3. wenn uns persönlich etwas besonders wichtig ist (z.B. die Gesundheit, wenn eine schwere Diagnose gestellt wird).
4. wenn wir uns den negativen Ausgang des Projektes besonders lebhaft und anschaulich vorstellen können.

Grundsätzlich geben Sweeny und ihr Team zu, dass eine positive Lebenseinstellung viele Vorteile mit sich bringt. In manchen Situationen ist es jedoch besser, seinen Optimismus etwas zu zügeln. Das hilft, Vorsichtsmaßnahmen mit einzuplanen, um von Schicksalsschlägen nicht unvorbereitet getroffen zu werden

Donnerstag, 17.05.2007

Wortschwall

Erst tropft es Wort für Wort. Dann eint ein Fließen
solch Tropfen in noch ziellos Wagen Sätzen,
die frei mäandernd durst'ge Ganglien netzen.
Aus welchen wuchende Metaphern sprießen

Und wild erblühn. Und sich verwelkend schließen,
nun Teil der Wortflut, wenn auch nur in Fetzen,
das will vermengt zur Sprachbarriere hetzen,
um sich von Satz zu Absatz zu ergießen

Bis tief ins Tal. Dort füllen Wortkaskaden
ganz ausgewaschene, sinnentleerte Becken,
in welchen doch seit alters Dichter baden.

Dass dies Bad sinnlos ist, kann die nicht schrecken:
Ein Wortschwall reicht, um die maladen Waden
mit frischer Schreit- sprich Schreiblust zu begnaden.

(Robert Gernhardt,1937-2006, dt. Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Zeichner und Maler)

Mittwoch, 16.05.2007

Positive Impulse

Gestern war ich zu einer Informationsveranstaltung für Existenzgründer beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) eingeladen. An den Flurwänden hängen dort überall schön eingerahmte Posterfotos mit motivierenden Zitaten, die positive Impulse geben sollen. Bei mir hat's geklappt. Ich finde die Idee klasse!:-) Sollte man generell in tristen Bürogebäuden einführen. Das hebt die Laune ernorm.

von New.born um # 05:53 in Dies und das

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Dienstag, 15.05.2007

Freizeit


Den Wert eines Menschen erkennt man zuverlässig daran, was er mit seiner Freizeit anfängt.

(Karl Heinrich Waggerl 1897-1973, österr. Schriftsteller)

Montag, 14.05.2007

Raumakustik

Gestern habe ich einen Fernsehbeitrag über den Raumakustik-Experten Thomas Fast gesehen. Es ist schon erstaunlich, wie man mit einfachen Mitteln die Akustik eines Raums positiv beeinflussen kann. Um bestmögliche Akustik zu bekommen, ist es wichtig, dass ein Raum so wenig Resonanz wie möglich erzeugt. Parkettböden sind beispielsweise starke Resonanzkörper. Ein dicker Teppichboden verbessert dagegen die Wahrnehmung von Klängen und Geräuschen in Räumen. Lässt man zum Beispiel eine Gabel auf Küchenfliesen fallen, so empfinden wir das Geräusch es Fallens wesentlich länger, als es tatsächlich ist. Ist die Nachhallzeit zu hoch, dann wird der eigentliche Klang verfälscht. Sogenannte Raumabsorber schlucken sozusagen unerwünschten Schall. Auch bestimmte Pflanzen sorgen für einen besseren Hörgenuss aus der Stereoanlage beim Musikhören.

von New.born um # 08:16 in Dies und das

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Samstag, 12.05.2007

Zu Gast im Knast

Man muss nicht erst eine Bank ausrauben, um mal Knastluft schnuppern zu können. Das geht auch einfacher und, was das weithin ausschlaggebendere Argument ist, vor allem kürzer. Die ehemalige Justizvollzugsanstalt Kaiserslautern bietet Hotel Knast für 45 Euro pro Nacht an. Streifenpyjama, Gefängnisfrühstück und Gitter-Zellenausblick inklusive. Michael Knoll, Initiator des Ganzen, und wie könnte es anders sein, von Beruf Advokat meint dazu: "Die Leute können hier richtiges Knast-Feeling bekommen." Na, toll! Wenn man sonst keine Probleme hat... "Hotel Alcatraz" bietet eine exklusive Zimmer, äh, pardon, Zellenausstattung mit original Gefängnisbett, Waschbecken und Toilette ohne Trennwand versteht sich. Etwas nobeler, aber dafür weniger ursprünglich, kann man's auch im südlichen Thüringen haben unter http://www.meininger-hotels-mit-flair.de/index.php?id=203 .

von New.born um # 07:00 in Dies und das

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Freitag, 11.05.2007

Werbeverbot für Junkfood

"Fit statt Fett", so heißt eine aktuelle Kampagne der Bundesregierung, die dem Übergewicht der Deutschen zu Leibe rücken soll. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Kindern in unserem Land. Deshalb sieht die EU jetzt eine neue Fernsehrichtlinie vor, in der die Werbung von Junkfood auf Kinderkanälen verboten ist. Unter Junkfood versteht man Nahrung mit geringem Nährwert, sprich ungesunde Lebensmittel wie z.B. Pizza, Burger, Pommes, Schokolade und Limonadengetränke. Also keine Werbefilme mehr von McDonalds, Haribo & Co auf reinen Kinderkanälen. Mir stellt sich bei dieser Aktion folgende Frage: Ist das nicht etwas halbherzig, liebe Bundesregierung? Auf KI.KA, dem Kinderkanal der ARD, läuft sowieso keine Werbung. Und wer glaubt hier ernsthaft, dass Kinder nur auf den Kanälen rumzappen, die speziell für sie eingerichtet wurden?! Reine Augenwischerei. Konsequent wäre, diese Richtlinie für sämtliche Fernsehkanäle festzulegen. Dann würden die Erwachsenen ebenfalls nicht in Versuchung geführt. Wir haben doch schließlich eine Vorbildfunktion gegenüber den Kindern und Jugendlichen unserer Gesellschaft.

von New.born um # 07:11 in Dies und das

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Donnerstag, 10.05.2007

Er ist wieder da!

Wumbaba is back! Was höchst erfreulich ist, denn ich habe schon beim Lesen des ersten Bandes fast am Boden gelegen vor Lachen.:-) Diesmal habe ich mir das Hörbuch zugelegt. Eine aufgezeichnete Live-Autorenlesung. Es ist schon ein besonderes Ohrvergnügen, Axel Hacke himself zu hören. Der Journalist und Buchautor versteht es, sich gut zu präsentieren. In "Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück" geht es weniger um Hackes hauseigene Verhörer, stattdessen zitiert er aus seinen zahlreichen Leserzuschriften, die unweigerlich vom Wumbaba-Virus zeugen. Da geht es z.B. um Owi, einem biblisch nicht belegbaren Sohn Gottes, geboren aus dem altbekannten Weihnachtslied "Stille Nacht". Darin heißt es ursprünglich: Stille Nacht, heilige Nacht, Gottes Sohn, oh, wie lacht lieb aus deinem göttlichen Mund". Tja, einmal nicht richtig hingehört und schon wird der Eigenname Owi draus, der der theologischen Fachwelt jetzt wahrscheinlich schlaflose Nächte bereitet, wer weiß... Im Radio gibt's Nachrichten aus Ohrschinken statt aus der amerikanischen Hauptstadt Washington und man geht lieber im Pippisee baden statt im Tittisee. Nur ein kleiner Vorgeschmack auf knapp 70 Minuten amüsante Lachmuskelaktivierung. Prädikat: Äußerst hörenswert!:-)

von New.born um # 07:17 in Dies und das

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Mittwoch, 09.05.2007

A Beautiful Mind

Ich habe immer an Zahlen geglaubt. An die Gleichungen, die Gesetze der Logik, die zur Vernunft führen. Aber nach lebenslangen Bestrebungen dieser Art frage ich: Was ist die Logik in Wahrheit? Wer entscheidet, was Vernunft ist? Meine Suche führte mich durch das Physische, das Metaphysische, das Wahnhafte und wieder zurück. Und ich habe die Wichtigste Entdeckung meiner Karriere gemacht. Die Wichtigste Entdeckung meines Lebens: Nur in den rätselhaften Gleichungen der Liebe kann man irgendwelche logischen Gründe finden.

(John F. Nash bei seiner Nobelpreis-Verleihung 1994 in Stockholm in "A Beautiful Mind")

von New.born um # 08:01 in Dies und das

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Dienstag, 08.05.2007

Hefe mit Spürnase

Sachen gibt's... Ein amerikanisches Forscherteam von der Temple University in Philadelphia hat Hefe (für alle, in denen ein Lateiner-Herz schlägt: Saccharomyces cerevisiae) gentechnisch so verändert, dass sie jetzt Sprengstoff aufspüren kann. Die Gene stammen von Ratten, die damit zuvor Gerüche wahrgenommen haben. Die Nagetiere sind nämlich dafür bekannt, dass dieser Sinn besonders fein bei ihnen ausgeprägt ist. Wieder was gelernt. Durch eine weitere Genmanipulation der Hefe leuchtet die Backzutat außerdem noch grün auf, wenn sie zum Einsatz kommt. Dieses Phänomen ist auf ein Nebenprodukt des hochexplosiven Spengstoffs TNT zurückzuführen. Die Super-Hefe soll zukünftig u.a. bei der Suche von Landminen zum Einsatz kommen.

von New.born um # 07:00 in Dies und das

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Montag, 07.05.2007

Bayless Conley

Gestern habe ich mal wieder eine Predigt von dem amerikanischen Pastor Bayless Conley im Fernsehen gesehen. Ich mag diesen Mann. Es lebt seinen Glauben so authentisch und ehrlich. Außerdem hat er die Fähigkeit, biblische Wahrheiten so anschaulich darzustellen, dass ich immer gute Impulse für meinen Alltag mitnehme. Answers with Bayless Conley kommt jeden Sonntag um 9 Uhr und wird auf "Das Vierte" ausgestrahlt.

von New.born um # 07:18 in Dies und das

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Sonntag, 06.05.2007

Dankbarkeit


Nicht die Wünsche machen uns glücklich, sondern die Dankbarkeit.

(Thomas Romanus)

Samstag, 05.05.2007

Was Männerstimmen attraktiv macht

Männerstimmen müssen nicht unbedingt tief klingen, damit Frauen sie attraktiv finden. Das geht auf Studien von Vivien Zuta zurück, die am Institut für Phonetik der Uni Frankfurt durchgeführt wurden. Danach gibt es unterschiedliche Eigenschaften, die die Stimme des Mannes im Ohr einer Hörerin angenehm erscheinen lassen. Neben der Grundfrequenz, die beim Mann im Durchschnitt bei 120 Hertz liegt, ist auch die Melodie des Sprechens von entscheidender Bedeutung. Eine ansteigende Sprechmelodie wird wesentlich angenehmer empfunden, als nasalierte Laute. Eine wichtige Rolle spielt zudem sowohl die Artikulationsgeschwindigkeit, als auch die Sprechgeschwindigkeit. Diese Vorliebe trifft allerdings nur auf deutsche Frauen zu. Die unterschiedliche Zusammensetzung der Weltsprachen, sowie ihre Laute und Melodieverläufe haben erheblichen Einfluss auf die Bewertung eines Sprechers. So stören sich beispielsweise Französinnen überhaupt nicht an nasalen Lauten.

von New.born um # 07:30 in Dies und das

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Freitag, 04.05.2007

Geld verloren - das schmerzt

Mein unersättliches Interesse an neurowissenschaftlichen Sachverhalten hat mir heute mal wieder gezeigt, dass man nie auslernt. Bis zu diesem Tag wußte ich nämlich noch nicht, dass in der Redewendung "das schmerzt" oder "das tut weh" gleich Wahrheit im doppelten Sinne steckt.  Verliert jemand Geld,  dann werden im Gehirn die gleichen Areale aktiviert, die auch auf Empfindungen körperlichen Schmerzes reagieren. Das fand jetzt Ben Seymour vom Londoner University College zusammen mit seinem Forschungsteam heraus. In der Studie wurden 24 Untersuchungsteilnehmer mit Glückspielen beschäftigt und die Gehirnaktivität währenddessen mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen (MRT) beobacht. Ergebnis: Verloren die Probanden Geld, dann zeigte das Striatum dieselben Reaktionen, die üblicherweise auch bei Angst und Schmerz empfunden werden.   

von New.born um # 07:48 in Dies und das

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Donnerstag, 03.05.2007

Effektives Büroschläfchen

Anwesend sein und schlafen. In Japan heißt es "Inemuri" und ist völlig legitim. In Deutschland nennt man es "Nickerchen" und meint damit für gewöhnlich einen kleines Mittagsschläfchen. Allerdings ruft dieses Wort in vielen deutschen Köpfen eine Assoziation von Faulenzertum hervor. Warum eigentlich? Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass die Leistungsfähigkeit mittags ihren Tiefpunkt erreicht, und dass eine kurze Ruhepause besseres Weiterarbeiten ermöglicht. Der "Power-Napping"-Trend scheint sich in Deutschland immer noch nicht etabliert zu haben. Dabei habe ich doch bereits am 28.07.2006 in meinem Blogeintrag Herrn Benneter & Co dazu ermutigt, einen entsprechenden Gesetzesentwurf zu formulieren... Was ist daraus geworden, meine Herren? Ein effektives Büroschläfchen sollte niemand verwehren, denn es schlägt jedes Suppen-Koma in die Flucht! Wer gerne mehr zum Thema "Gesunde Mittagsruhe" lesen möchte, der möge http://zeus.zeit.de/text/2004/34/P-Steger anklicken.

von New.born um # 06:27 in Dies und das

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Mittwoch, 02.05.2007

Der Club der toten Dichter

Worte und Gedanken können die Welt verändern. [...] Wir lesen und schreiben Gedichte  nicht nur so zum Spaß.  Wir lesen  und  schreiben Gedichte, weil wir zur Spezies  Mensch zählen, und die  Spezies  Mensch  ist von Leidenschaft erfüllt.  Und Medizin,  Wirtschaft, Jura und Technik sind zwar durchaus edele Ziele und auch notwendig, aber Poesie, Schönheit, Romantik, Liebe sind die Freuden unseres Lebens. Ich möchte an dieser Stelle Whitman zitieren: "Ich und mein Leben. Die immer wiederkehrenden Fragen, der endlose Zug der Ungläubigen, die Staädte voller Narren. Wozu bin ich da? Wozu nützt dieses Leben? Die Antwort: Damit du hier bist. Damit das Leben nicht zuende geht. Damit das Spiel der Mächte weiter besteht und du deinen Vers dazu beitragen kannst."

(John Keating zu seinen Schülern in "Der Club der toten Dichter")

von New.born um # 07:11 in Dies und das

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Dienstag, 01.05.2007

Hunde ahmen nur nach, was für sie Sinn macht

Hunde sind intelligente Tiere. Genauso wie Kinder imitieren nicht allein Verhaltensweisen, sondern ahmen stattdessen nur das nach, was für sie auch einen Sinn ergibt. Zu dieser Erkenntnis kamen jetzt Verhaltensforscher aus Wien und Budapest. In ihrer Studie trainierten die Wissenschaftler eine Hündin, mit ihrer Pfote einen Futterkasten zu öffnen, statt instinktiv mit dem Maul. Um ihren natürlichen Drang zu unterdrücken, bekam das Tier einen Tennisball ins Maul gesteckt. Als sie später von anderen Hunden beobachtet wurde, gingen diese selektiv vor und öffneten die Fresskiste mit ihren Mäulern, obwohl die Vorbild-Hündin es anders vormachte. Erst als der Leithündin der Ball aus dem Maul genommen wurde, ahmten die anderen Artgenossen die Pfoten-Methode nach. Nach diesen Ergebnissen sind Hunde sogar schlauer als Schimpansen.

von New.born um # 07:58 in Dies und das

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Montag, 30.04.2007

Tiefliegende Geheimnisse


Die Physik erklärt die Geheimnisse der Natur nicht,
sie führt sie auf tiefliegendere Geheimnisse zurück.

(Carl Friedrich von Weizsäcker 1912-2007, dt. Physiker, Philosoph und Friedensforscher)

Sonntag, 29.04.2007

Schwerelos

Wie war das doch gleich noch mal mit Major Tom? Ach ja, richtig: "Völlig losgelöst von der Erde, schwebt das Raumschiff völlig schwerelos." Und nicht nur das Raumschiff, sondern auch der bekannte englische Astro-Physiker Stephen Hawking. Ob er diesen alten Kultsong von Peter Schilling wohl auch kennt? Wie dem auch sei: Hawkings hat sich jedenfalls zu seinem 65. Geburtstag den Traum der Schwerelosigkeit erfüllt. Das Gefühl, sein Körpergewicht nicht mehr zu spüren, ist an sich schon unglaublich. Für diesen Mann war es aber sicher eine Erfahrung der ganz besonderen Art, denn der habilitierte Wissenschaftler leidet seit seinem 25. Lebensjahr an Amyotropher Leteralslerose, kurz ALS. Eine degenerative Krankheit des motorischen Nervensystems, die dazu führt, dass Muskeln des gesamten Körpers fortschreitend gelähmt werden. Eine mutige Reise also, die er da unternommen hat. Ich wäre gern als Zeitzeugin mit dabei gewesen, als er so genussvoll durch die Luft schwebte, einfach um mich mit ihm zu freuen... Hawkings hat dieses Abenteuer aber nicht nur für sich selbst veranstaltet. "Ich glaube, die Menschheit hat keine Zukunft, wenn sie nicht ins Weltall geht. Ich möchte deshalb das öffentliche Interesse am Weltraum fördern," begründet er seinen Trip ins All. Mehr von und über Stephen Hawking gibt's unter www.hawking.org.uk .

Samstag, 28.04.2007

Alles hat seine Zeit


Alles hat seine Zeit:
eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben,
eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ernten,
eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Tanzen,
eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit zum Abschied.

(Kohelet 3, 1-4)

Freitag, 27.04.2007

Fahrbücherei

Als ich gestern mit dem Auto unterwegs war, fuhr ein Bus direkt vor mir. Kein normaler Linienbus, sondern eine rollende Bibliothek. Ich konnte die Bücherregale aus dem Fester meines Fahrzeugs gut erkennen. Die Fahrbücherei enthält ca. 4.500 Bücher, darunter Romane, Sachliteratur und Kinderbücher. Zusätzlich werden aber auch Kassetten, CDs, DVDs und CD-ROMs angeboten. Der Bestand wird laufend ergänzt und ausgetauscht. Alle 14 Tage macht die mobile Bibliothek Station in verschiedenen Stadtteilen Hannovers. Schöne Sache!:-) Solch einen Service gibt es auch in anderen deutschen Städten. Wo genau, das könnt ihr unter www.fahrbibliothek.de erfahren.

von New.born um # 08:08 in Dies und das

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Donnerstag, 26.04.2007

Koffein-Seife

Mal wieder die Nacht durchgemacht und dann am nächsten Morgen nicht aus den Federn gekommen? Für Leute, die nicht zur Arbeit müssen oder keine anderen Verpflichtungen haben, ist das kein Weltuntergang. Aber was machen die anderen? Eine Lösung des Problems bietet das britische Unternehmen ThinkGeek an: Seife mit Koffeinanteil, die bei der Körperpflege wirkt, wie starker Kaffee. "Shower Shock" heißt das Wundermittel. Die Haut absorbiert beim Duschen das Koffein, das aufputscht wie zwei Tassen Kaffee. Der Blutdruck steigt, und man fühlt sich danach wach und putzmunter für die nächsten vier Stunden. Freundlicherweise haben die Hersteller von "Shower Shock" daran gedacht, den Hygieneartikel mit Duftessenzen von Minze und Zitrus zu versetzen, denn wer riecht schon gern nach Kaffee?;-) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker... Der wird darauf hinweisen, dass die Seife für Schwangere und Kinder nicht geeignet ist.

von New.born um # 08:07 in Dies und das

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Mittwoch, 25.04.2007

Dreh es, o Seele


Die Stirn ist feucht,
das Aug' so fahl,
so kenn ich ihn,
den Grönlandwal.

Im Nordmeer, da
ist er zuhaus,
er kommt nie aus
dem Wasser raus.

Und holt man ihn,
so sagt er knapp:
"Ihr schaufelt mir
das trock'ne Grab."


Das Meer ist tief,
die Welt ist schlecht,
wie ihr's auch dreht -
der Wal hat recht.

(Robert Gernhardt, 1937-2006, deutscher Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Zeichner und Maler)

Dienstag, 24.04.2007

Das Schwestern-finde-Büro

In Düsseldorf gibt es einen Verein, der sich "Big sister" nennt. Er vermittelt im regionalen Raum große und kleine Schwestern an alle, die schon immer gerne eine haben wollten. Big sisters müssen mindestens 18, little sisters mindestens 8 Jahre alt sein, sich schriftlich beim Verein bewerben und einen Fragebogen ausfüllen. Danach werden Schwesternpaare ausgesucht, die gut zusammen passen, und los geht's mit dem Schwestern sein. Tolle Idee!:-) Ich fand es immer äußerst bedauerlich, ein Einzelkind zu sein und hätte gerne einen großen Bruder gehabt... Wie sieht's aus mit einem "Big brother e.V." in Norddeutschland? Existenzgründer vor!:-)

von New.born um # 08:07 in Dies und das

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Montag, 23.04.2007

Ruhrzoo Gelsenkirchen

Ich war gestern in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen. Meine Freundin Maren arbeitet dort und hat mir eine private Führung durch den Zoo geschenkt. Das war super!:-) Das Wetter hätte nicht besser sein können. Wir waren vormittags da. Gegen Mittag waren die Kassenschlagen bereits endlos. Das tolle an dem Konzept des Ruhrzoos ist, dass man wirklich das Gefühl hat in eine andere Welt einzutauchen, wenn man die Erlebniswelten betritt. Die Alaska-Erlebniswelt und die Afrika-Erlebniswelt bestehen schon. 2009 kommt noch eine Dritte hinzu: die Asien-Erlebniswelt. Alles ist sehr ursprünglich angelegt, so dass die Tiere fast wie in freier Wildbahn leben. Also nicht in Käfighaltung, wie man das von früher kennt. Man muss manchmal ein Adlerauge haben, um die Zoobewohner überhaupt zu entdecken. Wenn ihr mal in der Nähe seid, fahrt hin und schaut's euch selbst an. Es lohnt sich sehr!:-)

von New.born um # 07:07 in Dies und das

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Sonntag, 22.04.2007

Autobahnkirche Exter

Zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen befindet sich auf der Wegstrecke von Dortmund Richtung Hannover die evangelische Autobahnkirche Exter, die zu Vlotho gehört. Hier können Reisende eine Pause einlegen, einfach in der Kirche sitzen, innehalten und dabei Körper und Seele Ruhe und Entspannung gönnen. Das ausliegende Gästebuch ist vollgeschrieben mit dankbaren Besuchereinträgen und bewegenden Gebetsanliegen. Ein lohnender Zwischenstop an der A 1.

von New.born um # 17:36 in Dies und das

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Freitag, 20.04.2007

Das Bielefelder Modell

Auch im hohen Alter noch selbstbestimmt leben, wer wünscht sich das nicht? Die Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (BGW) macht das möglich. Das sogenannte "Selbstbestimmte Wohnen mit Versorgungssicherheit" ist bisher bundesweit einzigartig und nennt sich "Bielefelder Modell". Das Besondere daran ist, dass in den Seniorenwohnungsanlagen ein ambulanter Hauswirtschafts- und Pflegedienst mit integriert ist und damit für eine optimale Versorgung der Bewohner gesorgt wird. Bei Bedarf ist dieser Dienst rund um die Uhr präsent. Cooles Modell!:-) Das sollte Schule machen.

von New.born um # 07:36 in Dies und das

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Donnerstag, 19.04.2007

Alles nur wegen Lüneburg!

Ok, zur Feier des Tages oute ich mich: Ich bin Serienjunkie. Nicht generell, sondern in einem ganz speziellen Fall. Eine Telenovela namens "Rote Rosen". Drehort: Lüneburg. Und genau da liegt das Problem... alles nur wegen Lüneburg! Oder wer glaubt hier ernsthaft, dass ich mir sonst sowas ansehen würde?! Inhaltlich nichts für anspruchsvolle Gemüter, aber rein optisch einfach schön wegen der Außendrehs. Alles Motive, die ich kenne und mit denen ich Erinnerungen verbinde. X-mal bin ich dran vorbei gelaufen oder gefahren am Lüneburger Rathaus, dem Heine-Haus, der Ratsbücherei und dem Alten Kran am Stint. Ich kenne den Sande und die Grapengießer Str. in- und auswendig. Mir ist der Kurpark, der Liebesgrund, der Wasserturm, das Michaeliskloster, die Nikolai- und auch die Johanniskirche kein Fremdwort. Ich habe über acht Jahre in dieser schönen historischen Stadt gelebt und studiert und habe die Zeit dort sehr genossen. So viel zu meiner Verteidigung. Aber geheilt bin ich dadurch immer noch nicht von meiner Sucht. Dramatisch dabei ist, dass heute um 14:10 Uhr die hunderste Folge ausgestrahlt wird. Und damit nicht genug: Weitere 100 folgen. HILFE! Bleibt nur zu hoffen, dass sich das nicht endlos in die Länge zieht oder mich jemand therapiert...;-)

von New.born um # 07:25 in Dies und das

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Mittwoch, 18.04.2007

Schokolade besser als Kuss

Der Geschmack von Schokolade törnt mehr an, als ein Kuss. Zu diesem überraschenden Ergebnis führten die Untersuchungen von David Lewis von der Universität Middlesex in England. Zusammen mit seinem Team fand der Wissenschaftler heraus, dass das erregende Gefühl von zartschmelzender Schokolade im Mund etwa vier mal so stark ist, wie ein leidenschaftlicher Kuss. In der kleinen Studie wurden bei 12 Personen sowohl die Hirnströme, als auch die Herzfrequenz gemessen. Beim Genuss der dunklen Köstlichkeit stieg die Herzfrequenz der Probanden von 60 Schlägen pro Minute auf bis zu 140 Herzschläge, und auch die Hirnaktivität verstärkte sich. Wow! Es ist zwar bekannt, dass inbesondere schwarze Schokolade mit hohem Kakaoanteil aufgrund ihrer stimulierenden Substanzen die Herzaktivität erhöht, aber die Dauer des Anstiegs sowie die Wirkungen auf's Gemüt waren für die Forscher dann doch verblüffend. Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings... wahrscheinlich ahnt ihr's schon: Drei Sekunden im Mund, drei Jahre auf den Hüften. Da entscheide ich mich doch eher für die absolut kalorienfreie Alternative!;-)

von New.born um # 08:10 in Dies und das

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Dienstag, 17.04.2007

Kinder sind Zukunft!

Seit letzten Samstag läuft die ARD-Themenwoche, die sich um das Motto "Kinder sind Zukunft" dreht. Schönes Thema. Ich habe schon einige interessante und amüsante Berichte dazu gesehen, z.B. gestern einen ultimativen Ketchup-Test, natürlich von Kindern durchgeführt. Aber auch Filme, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben. Immer mehr Kinder weisen starke sprachliche Defizite in Vorschuluntersuchungen auf, vor allem ausgelöst durch Fernsehkonsum. Wirklich krass finde ich dabei, dass manche Kinder noch vor ihrer Einschulung eine eigene Flimmerkiste in ihrem Zimmer stehen haben. Zum Teil, damit die Eltern mal ihre Ruhe von ihnen haben... Die Weichen sprachlicher Entwicklung werden bis zum dritten Lebensjahr entscheidend gestellt. Alles, was sich bis dahin im Gehirn nicht vernetzt hat, ist sozusagen verloren und kann, von der Schulbildung angefangen, verheerende Folgen für das gesamte Leben haben. Klar kann man auch was nachholen, aber es ist auf jeden Fall ein sehr harter Weg des Trainings, der diese Lücken schließen kann. Wenn ich so etwas höre, dann bin ich wirklich froh, Anfang der 70er geboren worden zu sein. Meine Eltern hatten damals nur einen Schwarzweiß-Fernseher mit einem kleinen rausziehbaren Kindersicherungsschlüssel aus Plastik. Ich kann mich an meinen ersten Glotzen-Konsum nicht mehr genau erinnern, aber er war auf jeden Fall erst Ende der 70er Jahre. Gott sei dank, bzw. meinen Eltern sei dank! "Kinder sind Zukunft" läuft noch bis zum 21.04.07.

von New.born um # 08:27 in Dies und das

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Montag, 16.04.2007

Die Sache mit Pontius


Sagt die eine Nonne zur anderen:
"Tja, jetzt ist noch so viel übrig vom gestrigen Buffet... Bevor wir das wegschmeissen müssen, pack' doch alles in einen Korb und bring' es den Bauarbeitern von gegenüber. Aber stell' ihnen vorher noch eine Frage, ob sie denn auch fromm sind."
Daraufhin geht die Nonne zu den Bauarbeitern rüber und fragt gleich den ersten, den sie trifft:
"Ich bringe Ihnen etwas zu essen. Aber vorher habe ich noch eine Frage an Sie: Kennen Sie Pontius Pilatus?"
Der Mann auf dem Baugerüst grübelt angestrengt, kratzt sich am Kopf und ruft dann seinem Kollegen ein Stockwerk höher zu:
"Sach' ma' kennste Pontius Pilatus?"
Der schüttelt den Kopf und brüllt einem Kollegen auf dem Nachbargerüst zu:
"Ey, is' Pontius da?"
Dieser brüllt zurück:
"Nö. Was willste denn von dem?"
Der andere zurück:
"Nix, aber seine Olle is' hier und will ihm was zu essen bringen!"
 

Sonntag, 15.04.2007

Unternehmerinnentag 2007

Am kommenden Samstag bin ich auf dem Unternehmerinnentag in Gelsenkirchen. Kann's kaum erwarten bzw. bin sehr gespannt, was mich dort erwarten wird, wer mir begegnet, welche Impulse mir gegeben werden. Cool, dass es so eine Veranstaltung gibt!:-) Vor allem freue ich mich aber auch, meine Freundin Maren wiederzusehen, mit der ich zu Lüneburger Unizeiten einige Jahre zusammen im Studentenwohnheim gelebt habe. Sie wohnt jetzt wieder in NRW. Wir haben uns lange nicht mehr live zu Gesicht bekommen. Wird mal wieder Zeit!:-)

von New.born um # 08:39 in Dies und das

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Samstag, 14.04.2007

Maschsee

Gestern hat mich jemand versetzt, der sonst immer sehr zuverlässig und gewissenhaft ist. Bis jetzt weiß nicht weshalb, weil derjenige sich immer noch nicht bei mir gemeldet hat. Zuerst war ich total sauer, denn ich hatte mich ziemlich auf diese Verabredung gefreut. Außerdem hasse nichts so sehr, wie Unzuverlässigkeit und kann mich in solchen Situationen gedanklich richtig in meinen Ärger hineinsteigern. Aber wem ist damit geholfen? Mir ganz sicher nicht. Außerdem weiß ich nicht, was ihn verhindert hat. Es könnte ja auch etwas Schlimmes passiert sein... Auf dem Nachhauseweg bin ich am Maschsee vorbeigekommen und habe dort spontan einen Zwischenstop eingelegt. Das Wetter war einfach nur herrlich und dementsprechend war richtig viel los auf dem See und drumherum. Ich liebe das Wasser, in dem sich die Sonne spiegelt, glitzert und funkelt. Es ist kein Problem für mich, stundenlang meine Zeit damit verbringen, einfach nur auf das kühle Nass zu schauen. Das hat was sehr Beruhigendes. Da sieht man Segler, Paddler und Tretbootfahrer, Solar- und Touristenschiffe, Kajakfahrer, manchmal sogar Surfer und -natürlich nicht zu vergessen- Enten im und Möwen über dem Wasser. Aber es gibt ja auch noch so viele Leute zu beobachten, die sich nicht auf dem Wasser, sondern auf den Wegen um den Maschsee herum bewegen. Inline-Skater, Radfahrer, Jogger, Walker, Gassi-Geher, Kinderwagen-Schieber oder einfach nur müßige Spaziergänger. Ein Verhaltensforscher hätte wahrscheinlich seine helle Freude daran, all diese Menschen zu beobachten. Das hat schon allein mir als Laie Spaß gemacht...;-) Jedenfalls wurde mir auf meiner Bank, meinen Gedanken nachhängend, erstmals bewußt, wie sehr ich meine Geburtsstadt mag. Es ist schön, hier zu leben und überall so viel Grün in der Stadt. Mein Ärger war nach dieser 'Therapie' wie weggeblasen.:-)

von New.born um # 09:08 in Dies und das

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Freitag, 13.04.2007

Unternehmer sind Verrückte


In der aktuellen "existenzielle" (www.existenzielle.de) habe ich gestern ein sehr interessantes Portrait von Anita Roddick, der Gründerin von Body Shop und eine der reichsten Frauen der Welt gelesen. Was für eine tolle Unternehmerin!:-) "Business darf sich nicht nur um's Geld drehen, es muss einen Beitrag für die Gesellschaft leisten", sagt die leidenschaftliche Aktivistin. Das bringt man locker über die Lippen, wenn man finanziell ausgesorgt hat... Trotzdem glaube ich, dass sie recht hat. Eine Geschäftsidee darf nicht monetären Zwängen unterliegen. Das würde jegliche Kreativität im Keim ersticken. Ein erfolgreiches Unternehmen braucht außerdem ethische und moralische Handlungsgrundlagen, um in seiner Arbeit glaubwürdig zu sein. "Nicht Regierungen, sondern Menschen verändern die Wirtschaft. Vor allem junge Menschen, die alternative Presse, Menschenrechtsgruppen, progressive Richtungen innerhalb der Kirchen", glaubt die Geschäftsfrau, die sich selbst als Außerseiterin bezeichnet. "Ein Außenseiter zu sein bedeutet, dass du nicht einfach akzeptierst, was man dir in der Schule beibringt, was du in der Presse liest, was die Politiker sagen. Außenseiter glauben an ihre eigenen Erfahrungen. Werte werden durch Erfahrungen geprägt und verändern sich mit ihnen. Ich war immer Aktivistin für Menschenrechte und für soziale Gerechtigkeit, als kleine Unternehmerin am Anfang und auch später im großen Geschäft. Alles, was ich wollte, war diesen Stil entwickeln, diese Wirkung erzielen, dieses Denken befördern." Ich ziehe sprichwörtlich den imaginären Hut auf meinem nicht-imaginären Kopf vor dieser Frau!

Donnerstag, 12.04.2007

Brücken

Am schwersten lernen wir im Leben,
welche Brücken wir benutzen
und welche wir abbrechen sollen.

(Unbekannt)
 

Mittwoch, 11.04.2007

Permanenter Stress verändert das Gehirn

Die Größe eines Gehirns sagt ja bekanntlich nichts über die Intelligenz eines Menschen aus. Fakt ist aber, dass ständige Stressbelastung dazu führt, dass das Gehirn schrumpft. Aua! Das hat sich bestimmt auch Psychlogie-Professor Thomas Elbert gedacht, als seine Forschungen zu diesem Resultat führten. Sozialer Druck verändert ausgerechnet das wichtigste Organ des Menschen, schleichend und völlig unbemerkt. Vor allem Akademiker strömen verstärkt mit Magendruck, Zittern, Herzrasen, Schlafstörungen und anderen Stress-Symptomen in die Arztpraxen. Dauerstress hat dramatische Folgen für unser Gehirn. Stresshormone beeinflussen nicht nur unseren Körper, sondern sie verändern auch das Gehirn, weiß der Experte aus Konstanz. "In gewissen Hirnbereichen schrumpft die Struktur und die Verästelungen werden weniger." Ein wenig Stress ist gut und führt sogar dazu, dass sich die Vernetzung der Gehirnzellen verbessert. Bei Dauerstress und traumatischen Erlebnissen passiert jedoch genau das Gegenteil.

von New.born um # 08:38 in Dies und das

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Dienstag, 10.04.2007

Zarathustra



Die größten Ereignisse sind nicht die lautesten, sondern unsere leisesten Stunden.

(aus: "Also sprach Zarathustra"  von Friedrich Nietzsche, 1844-1900, deutscher Philosoph und Philologe)
 

Montag, 09.04.2007

Direkt zur Kanzlerin

Einen Podcast hat sie bereits. Neuerdings können auch direkte Mails an die Bundeskanzlerin geschrieben werden, die die Fragen und Anliegen der Nation offenlegen. Natürlich können nicht alle auf einmal beantwortet werden, aber wenigstens jede Woche die "Top 3", und die werden per Voting ermittelt. Die Idee zu diesem Projekt geht auf Studenten zurück. "Bei uns kann man die Probleme von der Basis lesen", sagt Mitbegründer Caveh Valipour Zonooz, 34-jähriger BWL-Student. Er und sein Team, das mittlerweile aus mehr als 20 Studenten besteht, sorgen auf diese Weise sozusagen für digitale Volksnähe. Ohne Zensur versteht sich. Gute Idee. Mehr davon!:-)

von New.born um # 08:06 in Dies und das

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Sonntag, 08.04.2007

Osterlachen

In der aktuellen Wochenendausgabe der HAZ steht ein schöner Leitartikel von Jens Gundlach. Überschrift: "Denn ihr werdet lachen". Das Osterlachen (lateinisch: risus pauschalis) fand seinen Ursprung im 14. Jahrhundert, ganz einfach aus Freude darüber, dass Christus von den Toten auferstanden ist. Der Tod hat sich gewissermaßen an Gottes Sohn "verschluckt" und ist nun im Prinzip selber tot. Der Auferstandene hingegen lebt, und erweckt seine Anhänger, nachdem sie gestorben sind, ebenfalls zu ewigem Leben. So die Vorstellung des Mittelalters damals. Als Ausdruck der Freude über diese Heilshoffnung, hielt das Osterlachen Einzug in die Gottesdienste. Die Pastoren spickten ihre Osterpredigten mit Späßen, so dass sich das Kirchenvolk nur so vor Lachen bog. Das muss echt klasse gewesen sein!:-) Reformator Martin Luther lehnte diesen Brauch leider ab, und das Zeitalter der Aufklärung trug den Rest dazu bei, dass das Osterlachen im 19. Jahrhundert ganz und gar verstummte. Wie schade...
Sterbebegleiter berichten, dass am Totenbett zuweilen gelacht wird. Erinnert diese Tatsache nicht an den schönen alten Brauch des Osterlachens? "Wer glaubt, dass Gott den Kosmos aus dem Nichts schuf, wird nicht ausschließen, dass er Vergängliches neu erschaffen wird. Glauben nimmt dem Tod den Stachel."

von New.born um # 18:11 in Dies und das

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Die besten Städte der Welt

Die Schweizer haben die Nase vorn. Das zeigt eine Studie zum internationalen Vergleich von Lebensqualität, die von der Beratungsgesellschaft Mercer Human Resourcce Consulting durchgeführt wurde. 215 Metropolen wurden nach 39 Kriterien beurteilt, die die Lebensqualität bestimmen. Dazu zählen soziale, ökologische, wirtschaftliche und politische Faktoren. Aber auch Aspekte wie die gesundheitliche Versorgung und die persönliche Sicherheit der Einwohner, sowie das Bildungswesen und die Infratruktur einer Stadt. Zürich ist auf Platz 1, gefolgt von Genf und Vancouver auf den Plätzen 2 und 3. Als beste deutsche Metropole findet sich Düsseldorf auf Platz 6, dicht gefolgt von Frankfurt und München auf dem 7. und 8. Rang. Schlusslicht ist die irakische Hauptstadt Bagdad.
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von New.born um # 09:01 in Dies und das

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Samstag, 07.04.2007

WM-Babys

Na, da soll noch mal jemand behaupten, die Deutschen seien kinderfeindlich! Der Beweis des Gegenteils liegt spätestens neun Monate nach der Fußball-WM in Deutschland vor: Völlig überfüllte Schwangerschafts-Vorbereitungskurse und ausgelastete Betten auf gynäkologischen Krankenhaus-Stationen. Experte Rolf Kliche aus Kassel erklärt sich den Baby-Boom folgendermaßen: "Die Einstellung des Körpers und die Rolle der Hormone werden oft unterschätzt. Wer eine positive Grundstimmung hat, wird auch einfacher schwanger." In den drei Geburtskliniken der Hessen-Metropole stieg die Geburtenrate im März 2007 um 23,5 Prozent an, und auch andere Städte melden mehr Babys als sonst. Nach Kliches These waren besonders die Norddeutschen und die Sachsen in Euphorie. Ich vermute mal, dass nach sechs bis sieben Jahren die Poldis, Lukas', Jogis, Jürgens und wie sie alle heißen, an deutschen Schulen Hochkonjunktur haben werden. Aber die kann man dann ja einfach durchnummerieren, damit es nicht zu unerwünschten Verwechslungen kommt...;-)

von New.born um # 07:59 in Dies und das

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Freitag, 06.04.2007

Doku-Drama über Beethoven

Vorhin habe ich den ersten Teil der ZDF-Reihe "Giganten" im Fernsehen gesehen. Darin ging es um Beethoven, der in der Tat ein Gigant seines Faches war. Als graduierte Kulturwissenschaftlerin schlägt in meiner Brust u.a. auch das Herz einer Musikwissenschaftlerin. Aus dieser Position heraus betrachtet muss ich leider gestehen, dass mich der Film wenig überzeugt hat. Meiner Ansicht nach ist es an sich schon einmal äußerst bedenklich, wissenschaftliche Fakten mit den fiktiven Elementen eines Spielfilms zu vermischen. Mein Musikprofessor von der Uni hat uns als Studenten immer sehr davor gewarnt und uns stattdessen dazu angehalten, wissenschaftliche Forschung immer akribisch mit zeitgenössischen Belegen zu untermauern. Diese Aufforderung klingt bis heute in mir nach. Da ein Schwerpunkt des Films auf Beethovens Gehörleiden lag und ich mich als Studentin einmal intensiv im Rahmen einer Hausarbeit in dieses Thema vertieft habe, möchte ich an dieser Stelle etwas dazu beitragen, dass folgender Mythos begraben wird: Das weit verbreitete, äußerst hartnäckige Bild eines stocktauben Musikers, was sich über die Jahrhunterte in den Köpfen vieler eingenistet hat, entbehrt sich jeglicher Realität wissenschaftlicher Grundlagen. Ludwig van Beethoven (1770-1827) litt zwar an einer sehr starken, mit den Jahren stetig fortschreitenden Schwerhörigkeit, er war jedoch bis zu seinem Tod nie völlig taub. Ab 1824, also in seinen letzten Lebensjahren, kann man sein Gehörproblem durchaus als äußerst schwerwiegend bezeichnen, in den Jahren davor jedoch noch nicht.

von New.born um # 21:28 in Dies und das

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Osterquiz

Die Ostertage haben begonnen. Wer Lust hat, sich inhaltlich ein wenig mit dem wichtigsten Fest der Christen zu beschäftigen, für den habe ich ein witziges Osterquiz gefunden. Unter www.eierfeier.de könnt ihr euer Glück versuchen bzw. euer Wissen auffrischen. Viel Spaß beim Lösen und schöne Osterfeiertage euch allen!:-)

von New.born um # 07:42 in Dies und das

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Donnerstag, 05.04.2007

Frühlingssegen



Gott segne die Blumen an deinem Lebensweg,
ihre Farbe soll dich froh machen,
ihr Duft dich trösten,
ihre Beständigkeit soll dir Frieden bringen.
Gott sende dir viele Blumen,
dass dein Vertrauen wachse,
dass deine Hoffnung bestehe,
dass deine Liebe blühe.
Gott gebe deinem Leben Kraft zu blühen,
Liebe zu verschenken,
Freude weiter zu tragen,
Hoffnung zu wecken.
Der Segen des lebendigen Gottes
sei mit dir.

(Helmut Kraft)

Mittwoch, 04.04.2007

Der kleine Hörsaal

Gestern habe ich erstmals von dem musikpädagogischen Projekt "Der kleine Hörsaal" erfahren. Anders als im staubtrockenen Musikunterricht in der Schule, wird hier die Musik zum Leben erweckt. Namenhafte Künstler sind auf Augenhöhe mit ihren jungen Zuhörern, stellen ihr Lieblingsintrument ganz praktisch vor und diskutieren mit den Kindern über Interpretationen der Werke, die ihnen besonders gut gefallen. Außerdem erzählen sie noch aus ihrem Musikeralltag. Den Anfang haben Hilary Hahn und Thomas Quasthoff gemacht, die jeweils über die Geige und das Singen eine CD aufgenommen haben. Sie erscheinen diesen Monat bei der Deutschen Grammophon. Weitere Produktionen der Reihe sind bereits in Planung. Tolles Projekt!:-)

von New.born um # 08:13 in Dies und das

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Dienstag, 03.04.2007

Sonne


Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke.

(August von Kotzebue, 1761-1819, deutscher Dramatiker und Schriftsteller)
 

Montag, 02.04.2007

Querflöten-Traum

Meine längste Schulfreundin Heike, die ich seit der ersten Klasse kenne, hat sich kürzlich einen Jugend- und Kindheitstraum erfüllt: Sie hat sich eine Querflöte gekauft. Ich selbst habe mit 20 Jahren angefangen, dieses Orchesterintrument spielen zu lernen und weiß noch genau, wie ich damals meine Eltern bequatscht habe und ihnen erklärte, wie ungeheuer wichtig es doch sei, neben dem Klavierspiel unbedingt noch Querflöte zu erlernen. Wer mich kennt, der weiß dass ich meine Zeit nie unnötig lange mit lästigem Notenlesen vergeudet habe. Ich wollte möglichst schnell vernünftige Sachen spielen, die sich nach was anhörten. Meine musikalische Begabung und die Fähigkeit nach Gehör spielen zu können, kamen mir bei diesem Vorhaben sehr zugute. Kaum hatte ich ein paar Töne drauf, schaltete ich das Radio oder irgendeine Kassette ein, und los ging's. Besonders viel geübt habe ich nie das, was man eigentlich, laut pädagogischer Vorgaben, hätte üben sollen. Meine damalige Lehrerin hat das ziemlich schnell kapiert und mir seitdem immer zweite Stimmen für Duette auf Band aufgenommen. Meine letzte Unterrichtsstunde liegt nun schon über zehn Jahre zurück. In meiner Unizeit hatte ich leider zu wenig Zeit dafür und habe mein Geld eher in Gesangsunterricht investiert. Sie hat also lange kein Tageslicht mehr gesehen, meine Flöte... Bis neulich, als mich Heike fragte, ob ich ihr nicht ein wenig beibringen könnte. Gestern habe ich sie getroffen und sie erzählte mir stolz, dass sie auch schon fleissig mit ihrem Mundstück geübt habe. Irgendwann rief dann allerdings eine Nachbarin an und erkundigte sich, ob Heikes Heizung defekt wäre...;-) Ja, ja, aller Anfang ist schwer - nicht nur für den (oder die) Übenden, sondern auch für die, die das Üben hören...

von New.born um # 08:28 in Dies und das

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Samstag, 31.03.2007

13 Zeilen für das Leben



[ via: Gabriel García Márquez - Wikipedia ]

Ich mag dich nicht, weil du bist der du bist sondern dafür, wer ich bin, wenn ich mit dir zusammen bin.

Keine Person verdient deine Tränen und die, die sie verdienen werden dich nie zum Weinen bringen.

Nur weil dich jemand nicht so liebt, wie du es dir wünscht, heißt das nicht, dass er dich nicht mit ganzer Seele liebt.

Ein wahrer Freund ist der, der deine Hand nimmt, aber dein Herz berührt.

Die schlimmste Art, jemanden zu vermissen, ist die, an seiner Seite zu sitzen und zu wissen, dass er nie zu einem gehören wird.

Höre nie auf zu lächeln, auch dann nicht, wenn du sehr traurig bist, denn du weißt nicht, wer sich vielleicht in dein Lächeln verliebt.

Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person nicht die ganze Welt bedeuten.

Verbringe deine Zeit nicht mit jemandem, der sie nicht mit dir verbringen möchte.

Vielleicht möchte Gott, dass du im Laufe deines Lebens viele falsche Menschen kennenlernst damit du, wenn du die Richtigen triffst, sie auch zu schätzen weißt und dankbar für sie bist.

Weine nicht, weil es vorbei ist, lache weil es überhaupt passiert ist.

Es wird immer Menschen geben, die dich verletzen, also musst du weiter vertrauen und nur in Zukunft vorsichtiger sein, wem du ein zweites Mal vertraust.

Werde ein besserer Mensch und vergewissere dich, zu wissen wer du bist, bevor du jemand anderen kennenlernst und darauf wartest, dass er weiß wer du bist.

Strenge dich nicht so an, denn die besten Dinge passieren, wenn du sie am wenigsten erwartest.

(Gabriel García Márquez, kolumbianischer Schriftsteller, Journalist und Literatur-Nobelpreisträger)

Freitag, 30.03.2007

Hund verschluckt Gebiss

Ja, ja, so schnell kann's gehen: Nur ein Mal kurz auf's Klo und schwuppdiwupp keine Zähne mehr... Genau das ist Marjorie Johnson passiert. Die 62-jährige Rentnerin aus England suchte vergeblich ihr Gebiss, als sie vom Toilettengang zurück kam. Klein-Desmond, seines Zeichens einjähriger Jack Russell Terrier, nutzte flugs die kurzfristige Gelegenheit aus, um Frauchens "Dritte"  zu verputzen. Der Rüde musste drei Stunden notoperiert werden - zum stolzen Preis von 1800 Euro. Ich schätze mal, die gute Marjorie hatte danach auch noch Ausgaben für neuen Mundschmuck... Wie heißt es noch mal in dem Song von Annett Louisan? "Ich will doch nur spiel'n!" Wahrscheinlich war das genau das, was Desmond sich bei seiner Aktion dachte!;-)

von New.born um # 07:41 in Dies und das

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Donnerstag, 29.03.2007

Fritz Pleitgen

Fritz Pleitgen, langjähriger Intendant des WDR, verlässt am 31. März diesen Jahres die Rundfunkanstalt, um sein Zepter an Monika Piel weiter zu geben. Pleitgen sammelte bereits in seiner Jugend erste journalistische Erfahrungen und genoss später eine qualifizierte adäquate Journalistenausbildung. Danach folgte eine abwechslungsreiche Karriere, darunter verschiedene Stationen als Auslandskorrespontent, als politischer Chefredakteur, Hörfunkdirektor und schließlich als Intendant. Vergangenen Dienstag habe ich den zweiten Teil einer sehr interessanten Dokumentation über ihn gesehen. Besonders spannend fand ich dabei, dass er als Chef des WDR oft unkonventionelle Wege gegangen ist, die noch keiner vor ihm beschritten hat. Dadurch hat er dem Sender ein unverwechselbares Profil gegeben. Pleitgen hat mutig geprägt und seine Spuren hinterlassen.

von New.born um # 09:02 in Dies und das

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Mittwoch, 28.03.2007

Post an den Osterhasen

Im Osterhasenbüro in Ostereistedt bei Rotenburg an der Wümme herrscht momentan Hochbetrieb. Hanni Hase hat täglich jede Menge Post in seinem Briefkasten. Kein Wunder, es ist ja gerade Hauptsaison."Wieviele Hühner helfen dir?" oder "Warum sieht man dich nie?", das sind z.B. Fragen, die Hanni's Fans bewegen. Verständlich, denn das würde ich auch gerne wissen... Seit 1982 besteht der "Langohr-Service" nun schon. Natürlich hat Hanni Hase auch Mitarbeiter-Verstärkung. Solche Brieflawinen wären von ihm alleine nämlich unmöglich zu bewältigen. Die Antwort soll ja schließlich nicht erst zu Weihnachten ankommen. Jetzt wollt ihr bestimmt alle die Anschrift vom Osthasen haben, stimmt's?;-) Kein Problem. Schreibt einfach an:
Hanni Hase
Am Waldrand 12
27404 Ostereistedt

von New.born um # 08:24 in Dies und das

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Dienstag, 27.03.2007

Grünpflanzen für's Büro

"Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte..." und das nicht nur draußen. Ein paar kleine Veränderungen im Büro, und schon zieht er auch in's Arbeitszimmer ein. Aus Grau mach Grün, das weckt nicht nur Frühlingsgefühle, so ganz nebenbei hat es auch noch andere positive Effekte. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen es: Grünpflanzen helfen gegen typische Bürokrankheiten wie Konzentrationsschwäche, Ermüdungserscheinungen oder Kopfschmerzen. Außerdem reduzieren sie den Geräuschpegel und verbessern das Raumklima. Schon ein wenig Grünzeug reicht aus, um die Raumluft von Schadstoffen zu reinigen. Zusätzlich beugen die grünen Helfer auch Erkältungskrankheiten vor, die durch trockene Heizungsluft entstehen können. Experten meinen: "Arbeiten unter Palmen hat nicht nur das gewisse Etwas - es bietet auch gewisse Extras." Denn ein begrüntes Büro wirkt sich positiv auf Mitarbeiter und Kunden aus. Und die Gestaltung von Räumen und Gebäude sagt sehr viel über die Unternehmenskultur aus. In ein Sekreteriat gehören freundliche Pflanzen, wie etwa Orchideengewächse oder auch ein fruchtiges Zitronenbäumchen. Im Wartezimmer beim Arzt machen sich Pflanzen mit großen, runden und sattgrünen Blättern besonders gut. Weitere Tipps zum Thema gibt's unter: www.dieraumbegruener.de und www.buerodersinne.de .

von New.born um # 07:11 in Dies und das

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Montag, 26.03.2007

Der weiße Neger Wumbaba

Ja, sowas kommt vor: Manchmal verhaspelt man sich schon mal beim Sprechen. Und wie sieht's beim Hören aus? Na klar, auch da passiert es von Zeit zu Zeit: Einmal nicht richtig hin gehört, und schon hat er sich ins Ohr eingenistet - der Verhörer. Wie sonst ist es zu erklären, dass jemand aus dem Lied "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius die Liedzeile "Der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Neger Wumbaba" statt "der weisse Nebel wunderbar" heraus hört?;-) Ein echter Brüller, oder?! Das dachte sich bestimmmt auch Erfolgsautor Axel Hacke. Der Kult-Kolumnist fing irgendwann an, solche Verhörer zu sammeln und hat sie dann später als "Kleines Handbuch des Verhörens" veröffentlicht. Coole Idee!:-) Schade, dass ich nicht schon eher darauf gekommen bin... Inzwischen gibt es bereits eine Fortsetzung von "Der weiße Neger Wumbaba", die da heißt (wie sollte es anders sein...) "Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück". Prädikat: Extrem lachmuskelanregend!:-) Mehr von und über Axel Hacke gibt's unter: www.axelhacke.de .

von New.born um # 08:42 in Dies und das

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Samstag, 24.03.2007

Gold für Japan

Wer mich gut kennt weiß, dass ich heute (oder sagen wir besser die halbe Woche...) regelrecht vor der Mattscheibe geklebt habe. Denn: Es war mal wieder Eiskunstlauf-WM. Beim Paarlaufen haben die Chinesen den Sieg davongetragen, der Weltmeister kommt diesmal aus Frankreich, und bei den Damen ging die Goldmedallie an eine Vertreterin des Gastgeberlandes Japan. Die sympathische Sportlerin Miki Ando darf sie nun um ihren Hals tragen. Sie lief ihre Kür äußerst konzentriert. Alle Zuschauer spürten die Anspannung und den enormen Druck, der auf den Schultern der jungen Japanerin lastete. Es ist ja auch besonders schwer, im Heimatland zu laufen und all den hohen Erwartungen anderer gerecht werden zu müssen. Wahrscheinlich ist es aber auch gleichzeitig ein Glücksgefühl, vor so vielen Landsleuten in einer restlos ausverkauften Eishalle sein Können zeigen zu dürfen. Hinterher brach es nur so aus ihr heraus. Die Tränen flossen, und beim anschließenden Interview im Tokioer Metropolitan Gymnasium konnte sie kaum ruhige Worte sprechen... Herzlichen Glückwunsch, Miki Ando!:-)

von New.born um # 20:58 in Dies und das

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Hauptsache, es swingt

"Hauptsache, es swingt!", so lautet seine Maxime. Zumindest in musikalischer Hinsicht. Wie recht er doch hat! Das hätte glatt von mir kommen können...;-) Roger Cicero ist diesem Motto auf seiner neuen Platte "Männersachen" mehr als gerecht geworden. Seine klare und variable Stimme legt sich mit Verve in jede neue Aufgabe. Die Songtexte sind einfallsreich, witzig und charmant. Musikalisch unterlegt mit einem Mix aus leichtfüßigem Swing, dezentem Pop und atmosphärischen Jazzanteil. Es macht Spaß, ihm und seinen Jungs zuzuhören. Gar nicht so einfach, sich daraus einen Songfavoriten auszusuchen, weil jeder für sich was hat. Ich kann mich einfach nicht entscheiden zwischen "Zieh die Schuh aus", "Murphys Gesetz" und "Das ganze Leben ist ein Zoo". Und dann ist da ja auch noch der Titel für den Eurovision Song Contest... Tolles Album, Roger, nur eine kleine Bitte: Lass' nächstes Mal einfach das Wort "Geil" weg. Das passt so überhapt nicht ins Gesamtbild der Produktion!

von New.born um # 07:49 in Dies und das

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Freitag, 23.03.2007

Eisbär "Knut"

In Berlin ist der Bär los - genauer gesagt: Eisbär Knut ist los. Das knuffige  Eisbärbaby  bringt Besucherherzen des Zoologischen Gartens in Deutschlands Hauptstadt zum schmelzen und soll heute erstmals Medienvertretern und Publikum live präsentiert werden. Knut erblickte am 05. Dezember 2006 das Licht der Welt. Eisbärmama Tosca bekam Zwillinge, doch eins der  beiden  Jungen  verstarb bereits  nach  vier Tagen. Nicht so Käpfernatur Knut. Er überlebte 44 Tage im Brutkasten und wurde anschließend von einem Tierpfleger mit der Milchflasche großgezogen, weil seine Mutter ihn nicht mehr annehmen wollte. Weltweit sind erfolgreiche Handaufzuchtsversuche von Eisbären äußerst selten. Bei seiner Geburt wog Knut noch 810 Gramm. Jetzt bringt er bereits stolze neun Kilo auf die Waage. Gut gemacht, Kleiner, weiter so!:-)

von New.born um # 08:22 in Dies und das

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Donnerstag, 22.03.2007

Hans-Dietrich Genscher

Der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher ist gestern 80 Jahre alt geworden. Seine Amtszeit ging von 1974 bis 1992. Ich bin sozusagen politisch mit ihm aufgewachsen. Er gehört neben Henning Scherf, ehemals regierender Bürgermeister von Bremen und dem verstorbenen früheren Bundespräsidenten Johannes Rau, zu meinen drei Lieblingspolitikern. Genschers Verdienste im Zuge der deutsch-deutschen Wiedervereinigung bleiben unvergessen. Der amtierende Bundespräsident Horst Köhler beschrieb Hans-Dietrich Genscher in einem Glückwunschbrief als "leidenschaftlichen Europäer und überzeugten Liberalen" der sich stets für Freiheit und Menschenrechte eingesetzt hat. In seinem Arbeitszimmer hatte der FDP-Politiker einen Globus stehen. Bekam er Staatsbesuch aus fernen Ländern, drehte er die Kugel immer so, dass sein Gast auf die Heimat blicken konnte. Eine sehr freundliche und weise Geste, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Wir Deutschen halten uns ja leider oft genug für den Nabel der Welt...

von New.born um # 07:06 in Dies und das

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Mittwoch, 21.03.2007

Glückserlebnis Singen

In der aktuellen Ausgabe des Geo-Magazins geht es im Titelthema um das Glückserlebnis, das durch Singen ausgelöst wird. Viele Sprachen weisen bereits in der ursprünglichen Wortbedeutung darauf hin, das Singen etwas mit Zauber zu tun hat. Unser Atem fließt tiefer und stärker und auch die Stimmbänder schwingen anders, als wir es vom Sprechen her gewohnt sind. Die entscheidenden Veränderungen finden jedoch im Kopf statt: Beim Singen wird das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert, wodurch gleichzeitig Hormone im Körper freigesetzt und reguliert werden. Das alles geschieht sehr kurzfristig, so dass wir schnell in eine Art Rauschzustand geraten, der durch die erhöhte Kohlendioxid-Konzentration im Blut entsteht, bedingt durch ein tieferes Einatmen beim Singen. Langfristig stärkt regelmäßiges Singen sogar unser Immunsystem, erhöht die Konzentration und vernetzt unsere Gehirnzellen neu und differenzierter. Singen ist also wie ein Lebenselixier. Wer aktiv singt, erlebt weitaus stärkere Wirkungen in sich als derjenige, der die Musik nur passiv hört. Das kann ich als leidenschaftliche Sängerin nur bestätigen!:-)

von New.born um # 11:00 in Dies und das

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Dienstag, 20.03.2007

Sozialpsychologie von Statussymbolen

"Sage mir, was  du hast und ich sage dir, wer du bist!" Statussymbole sollen zeigen, dass jemand wichtig ist. Doch der richtige Umgang damit will gelernt sein, ansonsten kann das Spiel mit dem Status leicht nach hinten losgehen. Trägt jemand eine Cartier am Handgelenk, denkt jeder gleich: "Der (oder die) muss erfolgreich sein." Genau so ist es auch mit Titeln. Ein Doktorgrad steht für Kometenz. Wer etwas werden will, muss andere zumindest davon überzeugen, dass er (oder sie) es auch tatsächlich werden könnte. "Für die Karriere ist es unverzichtbar, zu wissen, wie und wann man seine Statussymbole zeigt", so Personality-Coach Claudia Cornelsen aus Hamburg. Autos und Uhren sind dabei die banalste Variante. Wer  viel im Ausland ist, demonstriert damit Weltläufigkeit. Es gibt fast nichts, was nicht als Statussymbol gelten könnte (Wohngegend, Kleidung etc.) Ein fataler Fehler im Bewerbungsgespräch ist das Protzen mit einem Markendress. Allgemein gilt im Umgang mit Statussymbolen: Nie zu dick auftragen!

von New.born um # 06:21 in Dies und das

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Montag, 19.03.2007

Zur Marke werden


In der aktuellen Ausgabe des Magazins "Cosmopolitan" habe ich neulich einen guten Artikel gelesen."So werden Sie zur Marke" lautete die Überschrift. Es gibt viele Produkte und Labels, die unverwechselbar sind. Auch als Person ein starkes Profil zu haben, wer wünscht sich das nicht? So, wie Marken bei uns Qualität symbolisieren und Vertrauen schaffen, genau so ist es auch in menschlichen Beziehungen. Ob man es will oder nicht: Jeder Mensch ist heutzutage ein Teil der Wettbewerbsgesellschaft. Und in der erinnert man sich natürlich eher an markante Persönlichkeiten. Sie kommen schneller weiter und sind erfolgreicher als diejenigen, die nur in der Masse untergehen. Eine US-Studie hat gezeigt, dass drei wesentliche Faktoren für das berufliche Vorankommen ausschlaggebend sind, die unterschiedlich wiegen: Qualität der Arbeit (10 Prozent), persönlicher Eindruck (30 Prozent) und Bekanntheitsgrad (60 Prozent). Überrascht? Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Viel mehr Motivation, das eigene Profil zu schärfen und seine eigene Marke zu kreieren. Zum Beispiel gemeinsam mit einem Coach. Die Persönlichkeit entdecken, sie weiter ausbauen und schließlich vermarkten, das ist entscheidend. Mein Umfeld muss neugierig auf mich sein, sonst werde ich leicht übersehen, egal, wie gut ich bin. "Marken funktionieren nur über Emotionen", meint Coach Richard Schütze. Bildung und Intelligenz nützt nur dann, wenn beides auch gut verpackt ist. Man kann beispielsweise seine Biographie in Bildern und Motiven erzählen und sie in einem Vortrag oder Gespräch mit Anekdoten schmücken. Das weckt beim Zuhörer Gefühle, er kann sich die Informationen besser merken und verknüpft sie dann auch mit der Person des Erzählenden. Wie schafft man sich seinen Markenwert? Erstens: Durch bewusste Reflektion. Was macht mich aus? Wer bin ich? Welche Talente habe ich? Zweitens: Durch den Willen, dieses individuelle Profil entsprechend zu beleuchten, damit andere es entsprechend wahrnehmen können. Frei nach dem Motto "Sei, wer du bist und werde die (bzw. der), die (der) du sein kannst." Ergo: Immer schön authentisch bleiben und dabei das Beste aus sich rausholen. Viel Erfolg dabei!:-)

Sonntag, 18.03.2007

Kreativität


Kreativität bedeutet, etwas Neues ins Leben zu rufen
und den Weg zu bereiten,
dass das Unbekannte in das Bekannte eintreten kann.

Kreativität fängt da an,
wo der Verstand aufhört, das Denken zu behindern.

Leben heißt, kreativ sein.
Du brauchst nichts anderes zu tun, als deine Lebendigkeit zu beweisen.
 

Samstag, 17.03.2007

Das "Ich-Gewicht"

Du liebe Zeit, was machen sich viele Leute für einen Stress, wenn es um das Thema Abnehmen geht! Von übertriebener Selbstdisziplin, über einseitiges Essen und Hungerkuren, bis hin zu überteuerten Trinkpülverchen und Tabletten, hat sich daraus mittlerweile eine ganze Industrie entwickelt, dass die Kasse der entsprechenen Firmen nur so klingelt. Dabei geht das doch viel entspannter und vor allem billiger. Das meint zumindest die Psychoanalytikerin Maja Storch. In ihrem Buch "Mein Ich-Gewicht" rät sie dazu, sich sein "Unbewusstes" mit ins Boot zu nehmen, anstatt dem Diätwahn zu verfallen. Das Zauberwort heißt Selbstregulation. Hirnforscher haben nämlich herausgefunden, dass jeder Mensch über zwei unterschiedliche Handlungssysteme verfügt: Das verstandsgesteuerte Bewusste und das impulsgesteuerte Unbewusste. Beide Systeme in einen harmonischen Einklang zu bringen, führt zum Erfolg. Doch die meisten Menschen müssen erst mal lernen, die Sprache ihres Unbewussten zu verstehen. Diese Sprache macht sich durch sogenannte "somatische Marker" bemerkbar. Das sind Signale des Körpers (z.B. Herzrasen, Schwitzen, inneres Zittern) oder Emotionen, oder aber auch eine Vermischung von Beidem. Permanent solche physischen und psychischen Alarmsignale zu ignorieren, das tut auf Dauer nicht gut. Deshalb: Schau dir dein Ziel genau an, und dann hör in dich hinein, welche Assoziationen und Gefühle du damit verbindest. Sind es Negative, formuliere dein Vorhaben neu, so dass für dich wirklich authentische positive Bilder in deinem Gehirn entstehen können. Also, nicht lieblos zu sich selbst sagen, "Ich will kein Trampeltier mehr sein", sondern besser: "Ich möchte leichtfüssig sein, wie ein Reh!". Auf diese Weise reguliert sich das Körpergefühl wie von selbst, und man erreicht sein ganz persönliches Wohlfühlgewicht. Vor allem viele Frauen lassen sich aber leider eher von ihrem (z.B. durch Werbung) fremdgesteuerten Körperbild steuern, was letztendlich nur zu Frust führen kann...

von New.born um # 11:33 in Dies und das

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Freitag, 16.03.2007

102-Jähriger wird wieder ausgeladen

Jules Verdonck aus Belgien hatte neulich eine Einladung zu einer Kinderparty in seiner Post. Nette Geste der Vorschule, oder? Schade nur, dass die Einladung 100 Jahre zu spät kam. Der gute Jules ist nämlich stolze 102 Jahre alt. Aber, was kann er dafür? Als der Eingeladene ein Identifizierungs-Photo von sich an die Schule sandte, wurde er glatt wieder ausgeladen. Wie unhöflich... Wär' doch egal gewesen, ob 2 oder 102 Jahre, schließlich steckt irgendwie in jedem Mann ein Kind, ganz gleich, welchen Alters, oder?;-)

von New.born um # 08:54 in Dies und das

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Donnerstag, 15.03.2007

Quasthoff meets Jazz

Was passiert eigentlich, wenn ein außergewöhnlicher Sänger aus dem klassischen Fach sich auf musikalisches Neuland begibt? Etwas sehr Schönes! Vorausgesetzt, man liebt Jazz. Das Ausnahmetalent Thomas Quasthoff kommt erstaunlich locker und entspannt rüber, ohne dabei an Souveränität zu verlieren. So, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Man spürt einfach, dass er Spaß bei der Produktion hatte. Deshalb macht "Watch What Happens" auch mir als Hörerin Freude. Mein persönliches Lieblingsstück heißt "Secret Love". Vielen, vielen Dank, Herr Quasthoff, für Ihr tolles Jazz-Album!:-)

von New.born um # 09:02 in Dies und das

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Mittwoch, 14.03.2007

Miss Altersheim

Von wegen 90-60-90 und so. Um eine Miss-Schärpe zu gewinnen gehören solche Idealmaße in Zukunft der Vergangenheit an. Zumindest in der Schweiz. Dort wurde nämlich erstmals der Titel "Miss Altersheim" vergeben. So darf sich jetzt Leontide Vallade nennen, denn sie überzeugte die Jury in Genf und setzte sich damit gegen neun Konkurrentinnen durch. Glückwunsch, Leontide! Und wann wird "Mister Altersheim" gekürt...?;-)

von New.born um # 08:59 in Dies und das

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Dienstag, 13.03.2007

Abnehmen mit genügend Schlaf

Wer zu wenig schläft, wird schneller dick. Das haben Forscher aus Cleveland jetzt herausgefunden. Knapp 70.000 weibliche Untersuchungsteilnehmer mittleren Alters wurden über einen Zeitraum von 16 Jahren beobachtet, indem sie in regelmäßigen Abständen Fragebögen zu ihren Lebensgewohnheiten ausfüllten. Darunter auch Angaben zu Schlaf und Gewicht. Frauen, die bereits zu Beginn der Studie nur fünf Stunden oder weniger schliefen, hatten mehr Kilos auf ihren Rippen, obwohl sie nicht mehr Kalorien zu sich genommen hatten. Diejenigen jedoch, die täglich mindestens sieben Stunden oder mehr Schlaf hatten, nahmen weniger zu. Die Wissenschaftler vermuten dafür folgende Ursache: Wer ständig die Nacht zum Tag macht, stört den inneren Biorhythmus, der von Natur aus streng vorgegeben ist. Gerät dieser Rhythmus aus dem Takt, werden Faktoren wie Engergieverbrauch, Stoffwechsel und Hormonhaushalt negativ beeinflusst.

von New.born um # 08:46 in Dies und das

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Montag, 12.03.2007

Vögel der Sorgen


Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Sorgen deinen Kopf umkreisen,
wohl aber, dass sie Nester in deinen Haaren bauen.

(Dr. Martin Luther, 1483-1546, dt. Theologe, Reformator und Bibelübersetzer)

Sonntag, 11.03.2007

Hectors Reise nach dem Glück

Meine langjährige Schulfreundin Melanie hat mir den Bestseller "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" von Francois Lelord geschenkt. Ich habe den Roman im Urlaub nur so verschlungen. Hector ist Psychiater. Er liebt seinen Beruf und seine Patienten lieben ihn. Doch so richtig glücklich ist Hector nicht wirklich. In seiner Praxis gehen einfach zu viele Menschen ein und aus, die eigentlich alles im Leben haben, um glücklich sein zu können. Sie sind es aber nicht. Was ist Glück und was macht glücklich? Mit dieser Frage im Herzen macht Hector sich auf die Suche nach würdigen Antworten. Seine Reise führt ihn zunächst nach China, dann nach Südafrika, in die USA und schließlich noch mal zurück nach Asien. Die erworbenen Glücks-Lektionen regen zum Nachdenken über das persönliche Glückskonto an. Und das nicht taubtrocken theoretisch, sondern sehr lebensnah und humorvoll. Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte. Prädikat: Hervorragend!

von New.born um # 08:43 in Dies und das

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Samstag, 10.03.2007

Frauen regier'n die Welt

Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen: Ich mag Swing!:-) Deshalb gilt meine Sympathie auch ganz besonders dem diesjährigen deutschen Vertreter des Eurovision Song Contest in Helsinki. Roger Cicero hat mit seinem Beitrag "Frauen regier'n die Welt" beim Vorentscheid am Donnerstagabend in Hamburg bewiesen, dass Witz, Charme und musikalische Qualität ein gutes Komponentetrio sind, um völlig verdient das Ticket nach Finnland zu bekommen. Herzlichen Glückwunsch, Roger, und viel Erfolg im Mai beim Wettbewerb!

von New.born um # 11:33 in Dies und das

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Freitag, 02.03.2007

Sackgasse


Wenn du in einer Sackgasse bist
und am liebsten umkehren würdest,
denn wünsche ich dir den Mut, es zu tun!
 

Donnerstag, 01.03.2007

Horst Schlämmers Blog

Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts, hat das alleine bleiben satt. Eine Lösung muss her, das steht außer Frage. Horsti macht jetzt Führerschein, denn "Je mehr Führerschein, desto weniger Single", so lautet die Devise! Die Theorie ist ihm zu dröge - er will fahren und möglichst gleich nach der ersten Fahrstunde Prüfung machen. Natürlich muss auch schnell ein geeignetes Auto her, denn wie wir alle wissen: Horst hat Rücken. Seine Freunde lässt er an seinem Abenteuer Führerschein via Blog teilhaben. Schließlich braucht er seelischen Beistand auf der Suche nach seinem Hasen. Sein Blog stößt auf so reges Interesse, dass er sich vor einiger Zeit Praktikantin Valerie zur Unterstützung mit ins Boot genommen hat. Dieser Blog ist Kult, Leute!:-)
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von New.born um # 10:51 in Dies und das

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Mittwoch, 28.02.2007

Allgemeines Rauchverbot

Allgemeines Rauchverbot in Restaurants, Kneipen und Bars hält in Europa immer mehr Einzug. Die Iren machten den vorbildlichen Anfang, in Norwegen "räuchern" seit knapp drei Jahren auch nur noch die Lachse und Italien führte vor zwei Jahren per Gesetz das Qualmverbot ein. Auch die Briten ziehen immer mehr nach. Da kann ich den genannten Regierungen nur ein Lob aussprechen und ihren Einwohnern zu diesem gesünderen Lebensstil gratulieren. Ich frage mich, warum sich deutsche Regierungsmänner und -frauen diesbzl. derart inkonsequent verhalten und weiterhin so einen "Eiertanz" veranstalten. Was wiegt mehr: Die Lobby der Tabakindustrie oder die Gesundheit der Deutschen?

Dienstag, 27.02.2007

Kartoffel-Nuss-Kuchen

Schon als kleines Mädchen hatte ich eine gewisse Affinität zum Krümelmonster aus der Sesamstrasse. Meine Sympathie war Krümel stets sicher. Nusskuchen zog ich besonders vor. Trockenes Kuchengebäck mag ich auch jetzt noch wesentlich lieber, als manch cremige Torte. Frei nach dem Motto: Je krümeliger, desto besser. Meine Aversion gegen Kartoffeln besteht ebenfalls seit frühster Kindheit und die Leute, die mich gut kennen und zum Essen einladen wissen, dass sich bis heute daran nichts geändert hat. Neulich brachte mein Vater Nusskuchen zum Kaffee mit, der aus Kartoffelmehl gebacken worden war. Keine Spur von Knollen-Geschmack, dafür aber wesentlich saftiger als herkömmlicher Nusskuchen. Einfach nur lecker. Was lernen wir daraus? Gute Tarnung ist alles!;-)

Montag, 26.02.2007

Blau des Himmels


Zweifle nicht am Blau des Himmels,
wenn über deinem Dach dunkle Wolken stehen.

(aus Indien)
 

Samstag, 24.02.2007

Himmlische Empfindung


Welch himmlische Empfindung ist es,
seinem Herzen zu folgen.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749- 1832, dt. Dichter)

Freitag, 23.02.2007

Swingin' Gerhardt

Meine aktuellste (gepresste) musikalische Errungenschaft ist die neue CD von Dieter Falk "A Tribute To Paul Gerhardt". Eine schöne Idee, dem Werk des Theologen und Lieddichters Paul Gerhardt (1607-1676) in seinem Gedenkjahr anerkennend zu begegnen. Falks moderne Interpretationen der ehrwürdigen Choräle macht einfach gute Laune und zeigt, dass alte Kirchenmusik überhaupt nicht verstaubt, sondern auch topaktuell klingen kann. Die Platte läuft bei mir seit Tagen rauf und runter!:-)

Mittwoch, 21.02.2007

7 Wochen Ohne

Heute, am Aschermittwoch, beginnt "7 Wochen Ohne", eine Fastenaktion der evangelischen Kirche. Sie lädt dazu ein, die Passionszeit bewusst zu gestalten. Zum Beispiel durch den Verzicht von Fernsehen, Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten. Einfach für sich oder auch aus Solidatität gegenüber Benachteiligten. Man kann diese Zeit des lohnenden Verzichts aber auch dazu nutzen, um Platz für Veränderungen zu schaffen und neue Perspektiven für sich zu schaffen. Eine gute Sache, wie ich finde. Deshalb werde ich in diesen Wochen auf Schokolade verzichten. Die Aktion endet am Ostersonntag.

Dienstag, 20.02.2007

Intellektuelle meiden Karneval

Endlich ist er vorbei. Naja, fast vorbei. Aber die Hauptsache ist doch: Ich habe den Rosenmontag ohne bleibende Schäden überstanden. Der Kölner Psychologe Wolfgang Oelsner merkt an, dass Intellektuelle einen großen Bogen um den Karneval machen. "Schriftsteller, bildende Künstler, Intellektuelle und Akademiker haben mitunter Angst vor Trivialität." Was heißt hier mitunter, Herr Oelsner? Angeblich werde in der 5. Jahreszeit auch intelligenter Humor geboten. Also, ich habe bis jetzt noch keinen gefunden. Letzte Chance für diese Saison, Jecken: Überzeugt mich, und schickt mir was rüber!

Montag, 19.02.2007

Pantomime vom Feinsten

Der spanische Pantomime-Künstler Carlos Martínez hat gestern in Hannover sein 25jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. In der Tat ist das "Time to celebrate" und so hieß auch das Bühnenprogramm, was das Beste aus einem viertel Jahrhundert wortloser Kunst vereinte. Von schallendem Lachen bis zur Muchsmäuschenstille konnte man im verdunkelten Raum als Zuschauer alles erleben, was der Alltag so zu bieten hat. Vom Warten an der Bushaltestelle, bis hin zum Chaos, das entstehen kann, wenn ein Mann ohne Kochkünste sich daran versucht, Pfannkuchen zu backen. Die perfekte Mimik und enorme Körperbeherrschung des sympathischen Künstlers aus Barcelona haben mich berührt und begeistert, oft zum Schmunzeln und auch zum Nachdenken gebracht. Ein ganz wunderbarer Abend, er nach Wiederholung verlangt.

Samstag, 17.02.2007

Idee

Nichts auf der Welt ist so mächtig,
wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

(Victor Hugo, 1802 - 1885, franz. Schriftsteller)

Sonntag, 12.11.2006

Durstige Seele

Du kannst mit allen Wassern der Philosophie gewaschen sein,
du kannst dich mit Schnaps volllaufen lassen und deine Adern mit Drogen voll pumpen,
du kannst aus dem Ozean der Weltreligionen Weisheit schlürfen,
du kannst aus den trüben Tümpeln der Horoskope und Wahrsagerei saufen,
du kannst das eiskalte Wasser des atheistischen Materialismus schlucken -
aber deine Seele wird dabei verdursten.

(Dr. Theo Lehmann, Theologe und Autor)

Donnerstag, 12.10.2006

Tür

Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich dafür eine andere.
Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt
und die geöffnete nicht beachtet.

(André Gide, 1869 - 1951, franz. Autor und Literatur-Nobelpreisträger)

Samstag, 07.10.2006

Gedanken

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

(Chinesische Weisheit)

Freitag, 06.10.2006

Menschliche Pflicht

Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten,
wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.

(Mahatma Gandhi, 1869 - 1948, indischer Freiheitskampfer)

Donnerstag, 05.10.2006

Gelassenheit

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins.

(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830 - 1916, österr. Schriftstellerin)

Mittwoch, 04.10.2006

Zynismus


Zynismus: das Ergebnis einer Verbindung von Bequemlichkeit mit Machtlosigkeit.

(Bertrand Russel, 1872 - 1970, engl. Mathematiker und Literatur-Nobelpreisträger)

Dienstag, 03.10.2006

Tag der Deutschen Einheit


Jedes Jahr neu wird er groß gefeiert und ehrwürdig bedacht - der Tag der Deutschen Einheit. Die Sichtweisen darauf sind sicher sehr unterschiedlich. Für die einen war der Mauerfall der Befreiungschlag schlechthin, verbunden mit vielen neuen und alten Hoffnungen, die zum Teil erfüllt wurden, teils aber auch unerfüllt blieben. Die anderen mussten erst mal lernen, mit dieser neu gewonnenen Freiheit umzugehen und haben es vielleicht bis heute nicht geschafft. Für mich ist dieser Tag positiv besetzt. Einfach deshalb, weil sich in meinem Leben durch die deutsch-deutsche Vereinigung Freundschaften ergeben haben. Freunschaften zu für mich sehr wertvollen Menschen, denen ich ohne dieses geschichtsträchtige Ereignis wahrscheinlich nie begegnet wäre. Ein wahrer Grund zur Dankbarkeit!:-)

Sonntag, 01.10.2006

Mein eigenes Ding

Ich war gestern in Oldenburg, um mir ein außergewöhliches Theaterprojekt anzuschauen. 60 arbeitslose Jugendliche zwischen 17 und 24 Jahren haben unter professioneller Anleitung ein Bühnenstück zum Thema Jugendarbeitslosigkeit inszeniert. Nicht mit vielen Worten, dafür aber mit viel Bildhaftigkeit, selbst geschriebener Musik und Tanz. Ich bin noch ganz bewegt und begeistert von dem, was da innerhalb von sieben Wochen auf die Beine gestellt wurde. So viel Potential, was ohne dieses Projekt nie zum Vorschein gekommen wäre und dadurch ein Gefühl der Wertschätzung, der Anerkennung, einfach des Gesehenwerdens. Eine Erfahrung, die positiv prägt und sicher ermutigter in die Zukunft blicken lässt. Es sollte mehr solcher Projekte geben!:-)

Samstag, 30.09.2006

Bankier


Bankier: ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint
und ihn sofort zurück haben will, wenn es zu regnen beginnt.

(Mark Twain, 1835 - 1910, amerikanischer Schriftsteller)

Freitag, 29.09.2006

Lesen

Wer zu lesen versteht,
besitzt den Schlüssel zu großen Taten,
zu unerträumten Möglichkeiten.

(Aldous Huxley, 1894 - 1963, engl. Schriftsteller und Kritiker)

Mittwoch, 27.09.2006

Dreijähriger ersteigert Auto

Bisher dachte ich ja immer, dass Kinder ihre Eltern mit Handyschulden in die Bredouille bringen würden, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Ein dreijähriger Knirps aus England hat bei einer Internet-Auktion ein 9.000 Pfund (ca. 14.000 Euro) teures Auto ersteigert. Der kleine Jack nutze mal eben die Gelegenheit, sein wahrscheinlich erstes wichtiges Geschäft zu tätigen, als seine Mutter kurz den Raum verließ. Der Computer war noch an und der Login bei Ebay noch aktiv. Wer kann da schon widerstehen? Die Eltern erfuhren per Email-Bestätigung von ihrem neuen Gebrauchtwagen. Den Namen Jack Neal sollte sich die Wirtschaftswelt merken - aus dem wird noch mal was!;-)

Dienstag, 26.09.2006

Wissen

Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagt.

(Matthias Claudius, 1740 - 1815, dt. Dichter, Lyriker und Journalist)

Montag, 25.09.2006

Gute Bildung

Gute Bildung stellt den ganzen Menschen in den Mittelpunkt.[...]

Zuallererst hilft gute Bildung uns, das zu entwickeln, was in jedem einzelnen von uns steckt; was uns von Gott gegeben ist. [...]

Bildung bedeutet nicht nur Wissen und Qualifikation, sondern auch Orientierung und Urteilskraft. Bildung gibt uns einen inneren Kompass. Sie befähigt uns, zwischen Wichtig und Unwichtig und zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

(Horst Köhler in seiner "Berliner Rede" vom 21.09.2006)

Sonntag, 24.09.2006

Optimist


Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der
Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.

(Theodor Fontane, 1819 - 1889, deutscher Schriftsteller)

Samstag, 23.09.2006

Die Ameisen


[ via: Joachim Ringelnatz - Biografie - Gedichte - Hörbuch - Links ]

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh,
und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.;-)

(Jochaim Ringelnatz, 1883 - 1934, Schriftsteller und Maler)

Freitag, 22.09.2006

Freude an der Arbeit


Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.

(Aristoteles, 384 v. Chr. - 322 v. Chr., griech. Philosoph)

Donnerstag, 21.09.2006

Ärzte

Ärzte haben es am besten von allen Berufen:
Ihre Erfolge laufen herum und ihre Misserfolge werden begraben. ;-)

(Jacques Tati, 1908 - 1982, franz. Schauspieler und Kömödiant)

Mittwoch, 20.09.2006

Das Frühaufsteher-Gen

Ich war heute sehr früh wach. Wer weiss, vielleicht gehöre ich ja auch zu den Menschen, die das Frühaufsteher-Gen in sich tragen. Denn ob man mit dem ersten krähen eines Hahns wach wird oder lieber länger schläft, das kann man sich nicht aussuchen. Es ist genetisch festgelegt. Genau dieses Gen haben jetzt Immunforscher an der Berliner Charité entschlüsselt. Eine krankhafte Ausprägung dieses Gens zeigt sich darin, dass die innere Uhr eines Menschen vor geht. Man wird dann bereits um vier Uhr morgens wach und schon um sechs Uhr abends wieder müde. In welche Aufsteher-Kategorie ich aber nun gehöre, weiss ich allerdings nicht so genau. Mein innerer Rhythmus richtet sich eher danach, wann die ersten Sonnenstrahlen aufgehen.

Dienstag, 19.09.2006

Karrierekiller

Mangelnde Kritikfähigkeit und zu schlechte Selbsteinschätzung sind die Top-Karrierekiller. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Bundesverbands deutscher Unternehmensberater (BDU) und der Zeitschrift Wirtschaftswoche. Mehr als die Hälfte aller interviewten Personalberater gaben diese beiden Gründe an. Weiterhin können die Unfähigkeit, die Spielregeln des eigenen Unternehmens zu durchschauen sowie die Unfähigkeit interne informelle Netzwerke zu pflegen ein echtes Hindernis sein, um beruflich vorwärts zu kommen. Wer die eigenen Ziele nicht kennt, tritt ebenfalls auf der Stelle. Als weniger negativ  gelten hingegen  Eigenschaften wie  Ungeduld, keine externen Netzwerke pflegen zu können sowie undankbar gegenüber seinen Förderern zu sein.

von New.born um # 10:42 in Dies und das

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Montag, 18.09.2006

Säen und ernten

Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat,
säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit,
säe eine Gewohnheit und du erntest eine Haltung,
säe eine Haltung und du erntest einen Charakter.

Sonntag, 17.09.2006

Slapstick vom Feinsten

Gestern abend gab's im Fernsehen "Slapstick International" im Rahmen des 3sat Kulturfestivals.. Mit von der Partie waren Gardi Hutter, das musikalische Duo Tenor Stenzel & Mister Kivits und Men in Coats. Moderiert wurde das Ganze von Michael Quast, der u.a. ein Kartoffel-Musical zum Besten gab. Slapstick vom Feinsten! Ich habe schallend gelacht.:-)

Samstag, 16.09.2006

Glück II


Glück entsteht oft durch die Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,
Unglück durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

(Wilhelm Busch, 1832 - 1908, deutscher Dichter, Zeichner und Maler)

Freitag, 15.09.2006

Einigkeit

Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht,
ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.

(Konfuzius, chinesischer Philosoph)

Donnerstag, 14.09.2006

Zwillingstreffen

Am diesem Wochenende stehen in Wolfsburg nicht die Autos mit den zwei großen Buchstaben im Mittelpunkt sondern zwei, die wie einem Ei dem anderen gleichen. Oder auch mehrere. Zumindest äußerlich. Am 15. und 16.09.2006 findet in der Volkswagen-Metropole ein großes Zwillingstreffen statt. Da würd' ich mich ja liebend gern untermischen und einfach nur beobachten, was so alles passiert.:-) Unsichtbar mit Hilfe eine Tarnkappe sozusagen. Das Phänomen "Eineiigkeit" hat mich nämlich schon als Kind fasziniert. Naja, aber aus der Realisierung meines Wunsches wird wohl nichts werden, denn woher soll ich so kurzfristig einen Tarnhelm nehmen...?;-)

Mittwoch, 13.09.2006

Verlust


Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.

(Arthur Schopenhauer, 1788 - 1860, deutscher Philosoph)

Dienstag, 12.09.2006

Der Blick ins Leere

"Sieh' mich an, wenn ich mir dir rede!" Diese Ermahnung sollte man sich lieber abgewöhnen, denn der Blick ins Leere fördert das Denkvermögen. Das haben jetzt britische Forscher an der Uni Sterling herausgefunden. 30 Probanden sollten mathematische Aufgaben lösen. Wenn sie dabei jemandem ins Gesicht schauten, konnten sie sich definitiv schlechter konzetrieren, als wenn sie ins Leere blickten. Der Grund: Emotionale Informationen aus Gesichtern mindern die Aufmerksamkeit und damit die Denkleistung.

Montag, 11.09.2006

Politik


In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben,
sondern recht zu behalten.

(Konrad Adenauer, 1876 - 1967, 1. deutscher Bundeskanzler)

Sonntag, 10.09.2006

Pausen


Für ein gutes Gespräch
sind die Pausen genauso wichtig, wie die Worte.

(Heimito von Doderer, 1896 - 1966, österr. Schriftsteller)

Samstag, 09.09.2006

So macht Schule Spaß

Gestern gab's Rahmen des Weltbildungstages den ganzen Abend auf "terranova" Filme über innovative Ganztagsschulen in Skandinavien und Deutschland. Ein Thema, was mich regelrecht entzündet hat!:-) Hört man auf, Kinder in das enge Korsett eines normalen Schulsystems zu zwängen, passieren erstaunliche Dinge: Das Lernen wird zum Abenteuer. Lesen bekommt Genussfaktor. Kreativität wird freigesetzt und vernetztes Denken wird zum Kinderspiel. Die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, was gerade gelernt werden will, vertreibt den Leistungsdruck aus den Klassenzimmern, denn es gibt erst mal lange Zeit keine Noten. Jeder wird in seiner Andersartigkeit akzeptiert und wertgeschätzt. Der Lehrer ist nicht mehr gefürchteter Gegner, sondern wird zum Partner und Freund in der Welt des Wissens. Ganz nebenbei führt das alles zu besten Ergebnissen in Sachen Pisa-Studie. Traumhaft und doch realisierbar, wie mir gestern klargeworden ist. Wie gerne hätte auch ich zu meiner Schulzeit so eine Schule besucht...

Freitag, 08.09.2006

Journalisten


Journalisten: Menschen, die in einem anderen Beruf
mit weniger Arbeit mehr Geld verdient hätten...

(Robert Lembke, 1913 - 1989, deutscher Journalist und TV-Moderator)

[Anm. der Bloggerin: ...aber an diesem anderen Beruf bestimmt weniger Spaß hätten!:-) ]

Donnerstag, 07.09.2006

Was Gesten verraten

Sie ist meist unbewußt und verrät mehr über uns, als uns manchmal lieb ist - unsere Körpersprache. Selbst das beste Coaching schafft es nicht, sie völlig zu kontrollieren. Wenn Toni Blair zum Beispiel mit seinem kleinen Finger spielt, ist das ein Zeichen davor, dass ihn jemand nervös macht. Fühlt er sich bedroht, so sieht man seine Hand auf dem Magen liegen. Ist der amtierende Präsident der USA unsicher, dann beißt er sich in die Wange. Bill Clinton zeigt seine emotionale Berührtheit durch häufiges Beißen auf seine Lippen. Politiker setzen solche Gesten natürlich manchmal auch ganz gezielt ein.  

Mittwoch, 06.09.2006

Gesetze


Wenn man alle Gesetze studieren wollte,
so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten. ;-)

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832, deutscher Dichter)

Dienstag, 05.09.2006

Mehrheit für Rauchverbot


Die meisten Deutschen sind für ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Von 1000 befragten Bundesbürgern waren 540 für die Verbannung der Gimmstengel aus deutschen Kneipen, Restaurants und Bistros, 460 wollen weiter qualmen. Ein Ergebnis, was mich hoffen lässt, dass auch unser Land bald zu einem Nichtraucher-Paradies werden wird...

Montag, 04.09.2006

Zitate


Von der Mehrzahl der Werke bleiben nur die Zitate übrig.
Ist es dann nicht besser, von Anfang an nur die Zitate aufzuschreiben?;-)

(Stanislaw Jerzy Lec,1909 -1966, polnischer Satiriker)

Sonntag, 03.09.2006

Scheidewege


An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.

(Charlie Chaplin, 1889 - 1977, engl. Schauspieler)

Samstag, 02.09.2006

Umgang mit Feinden


Sei reizend zu deinen Feinden.
Nichts ärgert sie mehr.

(Carl Orff, 1895 - 1982, deutscher Komponist und Musikpädagoge)

Freitag, 01.09.2006

Hochzeits-Website

Meine Freundin Baggi hat in diesem Sommer geheiratet. Einige Wochen vor der Hochzeit hat sie eine Mail an alle Hochzeitsgäste verschickt, die einen Link zu einer Wedding-Website enthielt. Auf diesen Webseiten sind jede Menge Infos über Braut und Bräutigam und ihre gemeinsame Liebesgeschichte zu lesen. Zudem gibt's sehr schöne Photos zu sehen. Äußerst originelle Idee, um Freunde, Verwandte und Bekannte an diesem wichtigen Ereignis teilhaben zu lassen!:-) 

Donnerstag, 31.08.2006

Neider


Die Anzahl unserer Neider bestätigen unsere Fähigkeiten.

(Oscar Wilde)

Mittwoch, 30.08.2006

Erfahrungen

Erfahrungen sind wie Samenkörner,
aus denen die Klugheit emporwächst.

(Konrad Adenauer)

Dienstag, 29.08.2006

Duftöle gegen Beschwerden

Duftöle helfen gegen Stress und Schmerzen. Das Krebszentrum der Universität Texas setzt daher u.a. Aromatherapien ein, um betroffenen Patienten Linderung zu verschaffen und sie zudem alles über die Wirkung von Duftölen zu lehren. Levendelöl hilft beispielsweise bei Schlafstörungen, Stress und Migräne. Rosmarinöl lindert Muskelschmerzen und Hypertonie und hilft bei kalten Händen und Füßen. Chinaöl macht eine verstopfte Nase frei, ist verdauungsfördernd und hilft gegen Übelkeit und Erbrechen. Lorbeeröl und Ylang-Ylang-Öl lindern Magenbeschwerden, rheumatische Beschwerden und sie können außerdem Hautausschläge beheben.

Montag, 28.08.2006

Das Steckenpferd


Der eine liebt Konkretes nur,
der andre das Abstrakte,
der dritte schwärmt für die Natur,
und deshalb für das Nackte.
Der vierte mag nur Fleisch vom Schwein,
der fünfte Milch und Eier,
der sechste liebt den Moselwein,
der siebte Fräulein Meier.
Für jeden gibt es was von Wert,
für das er lebt und streitet,
und jeder hat sein Steckenpferd,
auf dem er immer reitet.

(Heinz Erhardt)

Sonntag, 27.08.2006

Menschen beurteilen

Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will,
so frage man sich immer:
"Möchtest du den zum Vorgesetzten haben?"

(Kurt Tucholsky)

Samstag, 26.08.2006

Simplify your life


Wer hätte das gedacht - schon der gute alte Aristoteles wusste:
"Was es alles gibt, was ich nicht brauche..." ;-)

Freitag, 25.08.2006

Spinner


Menschen mit einer neuen Idee
gelten so lange als Spinner,
bis sich die Sache durchgesetzt hat.

(Mark Twain)

Donnerstag, 24.08.2006

Tyrannei



Wir sollten niemals aus den Augen verlieren,
dass der Weg zur Tyrannei
mit der Zerstörung der Wahrheit beginnt.

(Bill Clinton)

Mittwoch, 23.08.2006

Rauchverbot für Tom und Jerry

Immer mehr EU-Länder schließen sich einer gesundheitsfreundlichen Maßnahme an: Allgemeines Rauchverbot an öffentlichen Orten. Selbst die Zeichentrickfiguren Tom & Jerry müssen jetzt dran glauben, denn sämtliche Raucher-Szenen wurden aus der beliebten Kinderserie herausgeschnitten. Zumindest in England. Ein Beschluss der britischen "Regulierungsbehörde der Unterhaltungsindustrie" (Ofcom), um Kinder durch's Fernsehprogramm nicht zum Rauchen zu animieren. Glückwunsch zu dieser weisen Entscheidung. Ich hab' die Serie lange nicht mehr gesehen, aber mein Erinnerungsvermögen ist noch soweit intakt, dass ich mich an jede Menge Brutalitäten, Aus-dem-Fenster- oder Aus-dem-Sonstwo-Sprünge etc. entsinnen kann. Das war übrigens der Grund, warum ich diese Serie nie besonders mochte. Das einzige, was mir daran gefiel, war der Vorspann mit Udo Jürgens Lied "Vielen Dank für die Blumen". Das war's dann aber auch schon. Wenn ich was zu sagen hätte bei dieser Regulierungsbehörde, würd' ich ja sämtliche Brutalo-Szenen cutten, aber dann bliebe von dem Cartoon wahrscheinlich fast nix mehr übrig... Trotzdem: "Danke, Udo, für den netten Song!"  

Dienstag, 22.08.2006

Krebsforschung

Gestern abend habe ich erfahren, dass die Schwester eines guten Freundes unheilbar an Krebs erkrankt ist und wahrscheinlich noch vor Weihnachten sterben wird. Ich kenne sie und mag sie sehr. Sie ist gerade mal Mitte 40... Die Nachricht hat mich tief betroffen und sprachlos gemacht. Erst nachts habe ich es wirklich begriffen und konnte weinen. Sie wird drei Kinder zurücklassen. Bereits im letzten Jahr musste ich hilflos mit ansehen, wie eine Freundin mit 59 ebenfalls dieser heimtückischen Krankheit erlag. Wenn es doch nur schon ein heilsames Mittel dagegen geben würde... Was mich tröstet, ist dass die Betroffene selbst inneren Frieden über ihr Schicksal hat. Sie weiß, wo sie hingeht. Das wusste auch meine verstorbene Freundin.

Montag, 21.08.2006

Schmeichler

Ein Schmeichler ist ein Freund,
der dir unterlegen ist, oder vorgibt, es zu sein.

(Aristoteles) 

Sonntag, 20.08.2006

Sterben

Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist,
verdient nicht, zu leben.

(Martin Luther King)

Freitag, 18.08.2006

Intelligenz


Intelligenz zeigt sich nicht im Gebrauch von Fremdworten,
sondern darin,
mit einfachen Wort auch schwierige Botschaften zu transportieren.

(Loni Franke, Freie Journalistin)

[Anm. der Bloggerin: "Ich hab's ja schon imma jesacht... ;-) Schönen Dank für dieses treffende Zitat, Frau Franke!"]

Leben und Leben lassen

"Leben und Leben lassen", so heißt eine private Initiative von einer Freundin aus Berlin, die sich dafür stark macht, noch ungeborenes Leben zu schützen. Manchmal scheint eine Lebenssituation total verfahren und aussichtslos zu sein, aber gerade dann ist es wichtig, sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliches erlebt haben und durch die Unterstützung anderer mögliche Alternativen zu einer Abtreibung zu finden. Schön, dass es so eine Initiative gibt!:-)

von New.born um # 09:10 in Dies und das

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Donnerstag, 17.08.2006

Gehaltsbetrug

In unserem Jahrhundert, in dem glücklicherweise Frauen mittlerweile genauso einer beruflichen Tätigkeit nachgehen können wie Männer, würde man eigentlich vermuten, dass beide Geschlechter auch gleichermaßen für ihre Arbeit entlohnt werden. Leider ist dem immer noch nicht so, wie ein Bericht der Sendung "Plusminus" am Dienstag aufzeigte. Schade eigentlich, dass diese traurige Realität heute immer noch in deutschen Unternehmen vorherrscht. Die Hans-Böckler-Stiftung belegt, dass Frauen im Schnitt fast ein Viertel weniger Geld verdienen, obwohl sie vollkommen gleichwertige Arbeit leisten. Ich frage mich: Warum ist das so? Die Diskriminierung fängt schon damit an, dass weibliche Bewerber bei den Gehaltsverhandlungen von vornherein weniger Geld angeboten bekommen als Männer. Ein Unding, wie ich finde. Der EU-Vergleich zeigt, dass Deutschland bei diesem Lohntüten-Betrug Platz 3 belegt. Ein Armutszeugnis für die angeblich so fortschrittlich denkenden deutschen Unternehmen, oder? Mehr Transparenz in Sachen Geld würde sicher helfen, diesen Missstand zu beseitigen. Also, werfen wir doch einfach mal unseren (Höflichkeits?)-Grundsatz "Über Geld spricht man nicht!", aus unseren Köpfen und informieren uns vorher mal, was so allgemein in dieser oder jener Branche an Moos üblich ist. Wozu gibt es Lohnspiegel... (siehe z.B. Blogeintrag vom 08.01.2006)

Mittwoch, 16.08.2006

Macht-Code der Beziehung

Der aktuelle Focus-Titel handelt vom Macht-Code der Beziehung. Die Machtverhältnisse in der Partnerschaft werden  bereits in den ersten Minuten des Kennenlernenes sichtbar. Sie prägen häufig das gesamte spätere Zusammenleben. Sowohl Mann als auch Frau versuchen ständig, ihre Interessen durchzusetzen, häufig auch im Verborgenen. Der Psychologe Wolfgang Krüger meint, dass nur drei kleine Fragen über die Machtstruktur in Beziehungen entscheiden: "Wer bestimmt, was als Nächstes passiert?" , "Wer lenkt bei Konflikten ein?" und "Wer ist weniger verliebt und bewahrt damit seine Überlegenheitsrolle?". Ein Kräftemessen in der Partnerschaft ist völlig normal und unproblematisch, solange eine positive Grundstimmung zwischen beiden herrscht. Wer nur eine Beziehung eingeht, um nicht mehr allein oder nur finanziell abgesichert zu sein, wird immer der Unterlegene bleiben. Eigene Lebensinhalte und Freunde sind daher wichtig, um eine zu große Abhängigheit voneinander zu vermeinden. Aber auch gemeinsame Ziele und Visionen sind entscheidend, damit die Liebesbeziehung lebendig bleibt nicht zum Selbstzweck wird. 

Montag, 14.08.2006

Menschliche Dummheit

Zwei Dinge sind unendlich,
das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher... ;-)

(Albert Einstein)

Freitag, 11.08.2006

Mosaik unserer Seele


Wie manches, dem wir kaum Beachtung schenken,
uns dennoch für ein ganzes Leben prägt,
uns seinen bunten Stein als ein Andenken
ins Mosaik unserer Seele trägt.

(aus: "Beim Blättern in den Bildern meiner Kindheit" von Reinhard Mey, deutscher Liedermacher und Chansoneur)

Donnerstag, 10.08.2006

Kleine Leute

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

Mittwoch, 09.08.2006

Geizhälse


Geizhälse: die Plage ihrer Zeitgenossen,
aber das Entzücken ihrer Erben. ;-)

(Theodor Fontane)

Dienstag, 08.08.2006

König "Kuli"

Für mich war er der König der deutschen Fernsehunterhaltung und bleibt bis heute unübertroffen: Hans Joachim Kulenkampff. 1921 in Bremen geboren, studierte er nach dem Abitur Theaterschaupiel in Berlin und wurde danach zum Wehrdienst eingezogen. Nach dem Krieg feierte er 1946 Theatererfolge und arbeitete 1950 auch als Rundfunksprecher. Drei Jahre später bekam er seine erste eigene Fernsehshow, "Wer gegen wen?". Sein Charme und seine Schlagfertigkeit machten ihn zum Liebling der Fernsehzuschauer. Er selbst liebte jedoch viel mehr das Theater, obwohl man ihn  dort nie so anerkannt hat, wie im Fernsehen. Von 1964 bis 1987 feierte er als Quizmaster von "Einer wird gewinnen" (kurz EWG) seine größten Erfolge mit traumhaften Einschaltquoten. Persönlich war Kulenkampff die schnöde Unterhaltungskultur des Massenmediums allerdings zuwider. Viel lieber hat er  Formate zur Bildung des Zuschauers bedient (z.B. "Nachtgedanken" und "Feuerabend"), auch   wenn diese immer nur eine kleine Elite angezogen hat. 1998 starb Hans Joachim Kulenkampff einem Krebsleiden.

Montag, 07.08.2006

Lange Bank

Wer kennt das nicht aus Schule, Uni oder Arbeitsleben: Eine unangenehme Aufgabe liegt vor einem. Erste Reaktion: "Och, muss ja nicht gleich heute sein..." Schwups, steht sie da: Die "Lange Bank". Zumindest imaginär. Und sie neigt dazu, immer länger und länger zu werden. Ähnlich, wie die Nase einer berühmten italienischen Holzpuppe. Bis irgendwann das Chaos perfekt ist. Untersuchungen aus den USA haben gezeigt, dass ein Viertel aller Erwachsenen sich dem Problem des Aufschiebens hilflos ausgesetzt fühlt. Bei Studenten kommt das Phänomen sogar zu 70 Prozent vor. Hans-Werner Rückert, Psychologe an der Studienberatungsstelle der Freien Universität Berlin weiß aus Erfahrung, dass der typische Aufschieber eher ehrgeizig ist und sich wie ein Workaholic verhält.Er fängt x Sachen an, aber wenn es dann ernst wird - sprich, der Abgabetermin bedrohlich näher rückt, ist er wie gelähmt. Ursache: Übersteigerter Perfektionismus kombiniert mit Versagensangst. Die Lange Bank dient dabei zum Selbstschutz. Wer nicht arbeitet kann auch nicht versagen und somit auch nicht sich selbst oder andere enttäuschen. Umgekehrt gibt es übrigens auch die Angst vor zu großem Erfolg und der damit verbundenen Angst, späterer Verantwortung nicht gewachsen zu sein. Ein Teufelskreis. Deshalb hat der Uni-Psychologe ein Buch mit dem Titel "Schluss mit dem ewigen Aufschieben" geschrieben. Es ist  im Campus-Verlag erschienen und kostet 15,90 Euro.

Sonntag, 06.08.2006

Freunde


Freunde sind wie eine Familie,
die wir uns selbst aussuchen.

Samstag, 05.08.2006

Gute Zeiten


Eine gute Zeit fällt nicht vom Himmel.
Wir schaffen sie selbst.
Sie liegt bereit in unserem Herzen.

(Fjodor M. Dostojewski)

Freitag, 04.08.2006

Ich selbst

Selbstaussage
Ich mach mir nichts aus Marschmusik,
ich mach mir nichts aus Schach.
Die Marschmusik macht mir zuviel,
das Schach zuwenig Krach.

Selbstfindung
Ich weiß nicht, was ich bin.
Ich schreibe das gleich hin.
Da hab'n wir den Salat:
Ich bin ein Literat. ;-)

(Robert Gernhardt)

Donnerstag, 03.08.2006

Zukunft

Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte,
für die Tapferen ist sie die Chance.


(Victor Hugo)

Mittwoch, 02.08.2006

Ich sprach


Ich sprach nachts: Es werde Licht!
Aber heller wurd' es nicht.

Ich sprach: Wasser werde Wein!
Doch das Wasser ließ es sein.

Ich sprach: Lahmer, du kannst gehen.
Doch er blieb auf Krücken stehen.

Da ward' auch dem Dümmsten klar,
dass ich nicht der Heiland war. ;-)

(Robert Gernhardt)

Dienstag, 01.08.2006

Neues versuchen

Fürchte nie, etwas Neues zu versuchen.
Laien haben die Arche gebaut, Experten die Titanic.

(Autor unbekannt)

Montag, 31.07.2006

Hochzeit auf Schloss Reinbek


[ via: Schloss Reinbek | Offizielle Homepage ]
Am Samstag war ich bei einer deutsch-englischen Hochzeit auf Schloss Reinbek (bei Hamburg) eingeladen. Meine Freundin Baggi, die ursprünglich aus Hamburg kommt, hat Paul geheiratet. Ein sympathischer Brite. Besonders bewegend fand ich, dass der Bräutigam sein Treueversprechen in der Muttersprache der Braut gegeben hat, obwohl er kaum deutsch spricht. Ganz ähnlich habe ich es schon mal auf einer deutsch-amerikanischen Eheschließung erlebt (siehe Blogeintrag vom 18.09.05). Die Lieder, die während des Traugottesdienstes gesungen wurden, erklangen zweisprachig, was ich ebenfalls sehr schön fand. Die englischen Gäste waren dabei deutlich inbrünstiger und lauter zu hören!;-) Gefeiert wurde später auf Schloss Reinbek. Das besondere Ambiente dort ist wunderschön!:-) An diese Hochzeitsfeier werde ich mich noch lange zurückerinnern.

Freitag, 28.07.2006

Power-Napping

Bei dieser Hitze meldet sich mein Mittagstief bereits früher als gewohnt. Das scheint nicht nur mir so zu gehen. Auch Klaus-Uwe Benneter, Ex-Generalsekretär der SPD, gab gestern sein Statement in der Zeitung mit den vier Buchstaben, (die mit der höchsten Auflage, die angeblich keiner liest) dazu ab: "Ich bin für die Einführung einer sogenannten Siesta von 12 bis 16 Uhr. Auch wir in Mitteleuropa müssen uns langfristig auf ein Klima wie in Südeuropa einstellen." Wo er recht hat, hat er recht. Hans Christian Ströbele, Fraktionsvize der Grünen, ist für eine anderthalb bis zweistündige Mittagspause. Sehr gut, meine Herren, meine Stimme ist Ihnen sicher! Dann könnt' ich endlich ohne schlechtes Gewissen regelmäßiges Power-Napping machen. Denn: Zahlreiche Studien renommierter Institutionen (unter ihnen z.B. die NASA) haben bereits die Effektivität dieses wirksamen Mittagsschläfchens belegt. Also, Jungs an der politischen Front: Formuliert schon mal den Gesetzesentwurf!:-)

von New.born um # 08:43 in Dies und das

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Donnerstag, 27.07.2006

Entweder - Oder

Zwischen Entweder und Oder führt noch manches Sträßlein.

(Joseph Viktor von Scheffel)

Mittwoch, 26.07.2006

Eiswürfel


[ via: Eiswuerfel.de ]
Also, diese tropischen Temperaturen in Deutschland machen mir momentan echt zu schaffen. Eine Firma in Essen-Kettwig hätte aber sicher nichts dagegen, wenn es noch länger dabei bleibt. Die Inhaber der Eisfabrik verdienen sich bei diesem Wetter eine goldene Nase, denn die Aufträge nehmen kein Ende. Da macht wahrscheinlich allen die Arbeit richtig Spaß in den angenehm kühlen Fabrikhallen. Beneidenswert! Andere schwitzen in Anzug und Krawatte, z.B. in einer Bankfiliale. Da hilft nur eins: Ein kühles Getränk stets griffbereit. Anregungen dazu gibt's unter http://www.absolut-mecklenburg.de/root/portal/index.php?seite=425 Die Eiswürfel dafür könnt ihr ja dann in Essen bestellen!:-)

Dienstag, 25.07.2006

Museum der gebrochenen Herzen

Eigentlich war geplant, die Ausstellung nur zwei Wochen in Zagreb zu präsentieren. Doch Interesse war so groß, dass es jetzt sogar auf Welttournee geht - das Museum der gebrochenen Herzen. Gegründet wurde es von den kroatischen Landsleuten Olinka Vistica und Dranzen Grubisic. Zu den Zeugnissen des Liebeskummers gehören Teddybären, Liebesgedichte, Fotos und zahlreiche andere Exponate. Die meisten Zusendungen kommen aus England und können demnächst auch in London, Paris, Istanbul und Venedig besichtigt werden.

von New.born um # 08:46 in Dies und das

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Montag, 24.07.2006

Fehler verbergen

Mit all' der Mühe, mit der wir manche unserer Fehler verbergen,
könnten wir sie uns leicht abgewöhnen.

(Michelangelo)

Freitag, 21.07.2006

Kant und die Torte


Eines Tages geschah es Kant,
daß er keine Worte fand.

Stundenlang hielt er den Mund
und er schwieg nicht ohne Grund.

Ihm fiel absolut nichts ein,
drum ließ er das Sprechen sein.

Erst als man ihn zum Essen rief,
wurd' er wieder kreativ,

und sprach die schönen Worte:
"Gibt es hinterher noch Torte?" ;-)

(Robert Gernhardt)

Donnerstag, 20.07.2006

Zwei Antjes treffen sich im World Wide Web

Ich bin immer wieder freudig überrascht darüber, wie viele Surfer so täglich in meinem Blog landen. Meistens sehe ich nur die Hits (Zugriffe) in meiner Blogstatistik, aber manchmal krieg' ich auch einen netten Kommentar von jemandem, den ich gar nicht kenne. So wie gestern zum Beispiel: Da habe ich was über wachhaltende Wirkung von Kaffee geschrieben und Antje kommentierte, bzw. bedankte sich dafür. Da eine Lüneburger Freundin von mir ebenfalls Antje heißt, dachte ich zuerst an sie. Bis ich später einen Hinweis auf den dazugehörigen  Blog fand. Der wird momentan in Australien "gefüttert". Internet is global village. Deutschland trifft Australien und das alles nur über den gleichen Vornamen. Das hat doch was Nettes!:-) 

Doktor "Oma"

Na, das find' ich doch richtig taff: Bev Greensill (46) aus Chester (England), Mutter von sechs Kindern und bereits Oma, träumte ihr ganzes Leben davon, Ärztin zu sein. Allerdings ging sie schon mit 16 von der Schule ab und gründete eine Familie. Später kam die Scheidung. "Jetzt oder nie", dachte sie sich danach wahrscheinlich, denn sie machte ihren Schulabschluss nach, fing an zu studieren und hat, zeitgleich mit ihrer Tochter Amy (22), den Doktorgrad erworben. Irgend jemand hat mal gesagt: "Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum!" Diese Geschichte ist doch ein schönes Beispiel dafür... Glückwunsch, Bev!:-)

von New.born um # 08:47 in Dies und das

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Mittwoch, 19.07.2006

Lachende Gesichter

Was der Sonnenschein für die Blumen ist,
das sind lachende Gesichter für die Menschen. :-)

(Joseph Addison)

Dienstag, 18.07.2006

Kaffee macht so fit wie ein Nickerchen

Lange Autofahrt hinter sich, draußen setzt schon die Dunkelheit ein, doch der Zielort ist noch längst nicht in Sicht? Dann bitte unbedingt die nächste Autobahnraststätte ansteuern, aussteigen und sich erst mal einen Kaffee genehmigen. Denn: Eine Tasse Kaffee hat ungefähr die gleiche Wirkung, wie eine halbe Stunde Schlaf. Diese Tatsache haben jetzt Forscher aus Bordeaux in einer Studie mit zwölf Teilnehmern bewiesen. Der koffeinhaltige Wachmacher  verhalf neun von zwölf Autofahrern bei Nacht zu einer guten Fahrleistung. Acht von zwölf fühlten sich nach einem Nickerchen ebenso fit, doch nur zwei von zwölf Fahrern, die koffeinfreien Kaffee getrunken hatten, fuhren nachts genauso sicher, wie tagsüber.

Montag, 17.07.2006

Musik

Die Musik drückt das aus,
was nicht gesagt werden kann
und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.

(Victor Hugo)

Sonntag, 16.07.2006

Ich bin dann mal weg

Ich habe mir am Freitag in einer Lüneburger Buchhandlung Hape Kerkelings Reisetagebuch "Ich bin dann mal weg" als Hörbuch gekauft. Auf sechs CDs beschreibt er seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg. Fast 800 Kilometer von Saint-Jean-Pied-de-Port bis nach Santiago de Compostela per pedes. In den siebeneinhalb Stunden zuhören (mit Pausen auf zwei Tage verteilt) bin ich in Gedanken mit ihm mit gewandert, habe schallend gelacht, wurde nachdenklich, habe geschmunzelt, mehrmals eine Gänsehaut bekommen und am Ende Freundentränen im Auge gehabt. Dieses Hörbuch hat einen ganz besonderen Charme, vor allem dadurch, dass der Autor es selber vorliest und nebenbei seine zahlreichen dialektischen Fähigkeiten mit einfließen lässt. Ein amüsant-unterhaltsamer Hörgenuss mit viel Tiefgang. Prädikat: Äußerst empfehlens- bzw. hörenswert!:-)

Partner-Hunde

Durch eine Doku-Soap auf Vox, bin ich auf einen Verein in Salzburg aufmerksam geworden. Partner-Hunde Österreich bildet von klein auf Golden Retriever aus, damit diese später Rollstuhlfahrern zu einem selbstbestimmteren Leben verhelfen bzw. ihnen bei Alltagsproblemen assistieren können. Golden Retriever sind von Natur aus sehr verspielt und hilfsbereit und können somit, professionell auf die Bedürfnisse des späteren Hundebesitzers ausgebildet, zu einem wirklichen Lebenspartner werden. Die Idee stammt aus Amerika und begeistert mich regelrecht!:-) Mehr dazu ist heute auf Vox um 15:30 Uhr zu sehen.

von New.born um # 12:39 in Dies und das

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Donnerstag, 13.07.2006

Der glücklichste Platz auf Erden

Am besten lebt es sich im Südsee-Inselstaat Vanuatu.Das ergab eine Studie der britischen Stiftung New Economics Foundation (NEF).Grundlage der Daten waren Informationen zur Lebenserwartung, Lebenszufriedenheit und Umweltbelastung. Platz zwei belegt Kolumbien, an dritter Stelle ist Costa Rica. Deutschland liegt abgeschlagen auf Rang 77. Ergo: Hoher Entwicklungsstandard bringt nicht automatisch Lebensglück mit sich.

Mittwoch, 12.07.2006

Rudi Carrell

[ via: Rudi Carrell :: Die inoffizielle Fanseite ]

Deutschland hat mir zehn mal mehr gegeben,
als ich es mir je erhofft habe.
Ich verdanke diesem wunderbaren Land mein Leben.

Witze kann man nur aus dem Ärmel schütteln,
wenn man sie vorher hereingesteckt hat.

Nachrichtensprecher fangen stets mit Guten Abend an
und brauchen dann 15 Minuten, um zu erklären,
dass es kein guter Abend ist.

Dienstag, 11.07.2006

Leben

Leben ist das, was passiert,

während du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen.

(John Lennon)

Montag, 10.07.2006

Genießen


Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen,
dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

(Samuel Butler)

Samstag, 08.07.2006

Das Geheimnis der Stradivarius

Geigenvirtuosen aller Herren Länder schwören auf ihren einzigartigen Klang. Doch was ist  tatsächlich dran an dem auf Antonio Stradivari zurückgehenden Steichinstrument? Mythos oder Wirklichkeit? Diese Frage stellt sich die Doku "Das Geheimnis der Stradivarius". Es zu lüften, das reizt Fachleute seit Jahrhunderten. Super spannendes Thema! Auch ich gehörte zu den Leuten, die lange davon überzeugt waren, die Meistergeige sofort klanglich von anderen unterscheiden zu können. Doch ich wurde eines Besseren belehrt... (siehe Blog-Eintrag vom 22.12.2005). Genauso ging es den Testhörern in der Dokumentation.  Musiker, Geigenbauer und  Akustiker sowie Chemiker und Klimaforscher sind dem Geheimnis auf der Spur, befinden sich bisher aber noch auf eher hypothetischem Boden. Ich denke, es hängt viel an der Rolle des Violinisten und daran, was er dem Instrument durch Professionalität  und Hingabe entlocken kann, aber ich lasse mich natürlich gern anderweitig überzeugen. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Freitag, 07.07.2006

Fussball-WM 2006

Noch bevor sie begann wünschte ich mir Wochen zuvor bereits sehnlichst, dass sie doch bald vorbei sein möge. Der Grund: Einkaufs- und Fernsehtrauma. Kaum betrat ich einen Supermarkt, überall Produkte in schwarz-weißer Fussballpappe, XXL-Fan-Packs usw.. Auch das Fernsehen schien sich dieser Manie angeschlossen zu haben. Auf sämtlichen Kanälen grüner Rasen mit zwei gegenüberstehenden Toren, mittendrin ein schwarz-weißes rundes Leder. Und überall hörte man nur vier Buchstaben: Mit F fing's an, mit A hörte es auf. HILFE - einen Arzt bitte! Aber als es dann wirklich los ging: Super Stimmung in Hannover, kunterbunter Kulturenmix, schwarz-rot-goldene Fähnchen, die fröhlich an Autos wehen u.v.m.. Irgendwann spang dann selbst auf mich der "Fussballfunke" über. Das Spiel Deutschland gegen Polen ließ mich noch kalt, aber das gegen Ecuador, Schweden, Argentinien und Italien habe ich dann auch mit Begeisterung verfolgt. Was so eine angenehm tolerante Grundhaltung, gepaart mit  ein wenig Patriotismus so alles bewirken kann... ist schon erstaunlich. Selbst jetzt, nach dem Ausscheiden der "Deutschen 11" hat sich die Stimmung nicht grundlegend geändert. "Danke für euren engagierten Einsatz, Jungs und: Viel Glück am Samstag gegen Portugal!:-)"  Eigentlich sollte die WM ja dazu beitragen, dass das Bild der Deutschen im Ausland "aufpoliert" wird. Vielmehr glaube ich, dass sich das Bild der Deutschen über die Deutschen dadurch verbessert hat. Dafür hat sich selbst mein Trauma gelohnt!;-)

Donnerstag, 06.07.2006

Lachen hilft gegen Schmerzen

Gestern gab's auf 3sat einen sehr interessanten Beitrag über die schmerzlindernde Wirkung des Lachens. Der Züricher Lachforscher Willibald Ruch hat ein Experiment mit 77 Personen durchgeführt, die ihre Hände in Eiswasser tauchen sollten. Aua. Schmerz lass nach! Das ließ er tatsächlich, nachdem zuvor die Lachmuskeln der Probanden kräftig angeregt wurden. Die Schmerzempfindlichkeit sank um 30 Prozent, sprich - die Testpersonen hielten das Eiswasserbad länger aus, wenn sie vorher gelacht hatten, als ohne. Beim Lachen werden nämlich Endorphine im Gehirn freigesetzt, die zu einer Schmerzlinderung führen können. Wer mehr darüber wissen möchte: Am 01. August gibt's im Deutschlandfunk um 16:35 Uhr eine Sendung unter dem Titel "Lachen macht gesund".

von New.born um # 09:51 in Dies und das

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Mittwoch, 05.07.2006

Kaffee verleitet zur Zustimmung

Wer mit dem Gedanken spielt, sich demnächst ein Haus zu kaufen und sich bereits mit einem Makler verabredet hat, der sollte im Verhandlungsgespräch auf den Genuss von Kaffee verzichten. Denn: Kaffee verleitet zur Zustimmung. Das haben australische Wissenschaftler der University of Queensland in Brisbane jetzt in einer Studie herausgefunden. Die Probanden wurden, entgegen ihrer eigentlichen Überzeugung, von Psychologen dazu gebracht, die Vorzüge von Sterbehilfe anzuerkennen. Das Ganze geschah mit Hilfe eines Glases Orangensaft, der mit Koffein versetzt war. Irgendwie erinnert mich die Geschichte an Studien mit Oxytocin (weibliches Hormon), das ebenfalls manipulativ wirkt. Das Hormon, in Form von Nasenspray verabreicht, steigert es das Vertrauen in sozial unklaren Situationen. Also vorsicht, wenn demnächst ein Vertreter mit Nasenspray an der Tür klingelt, der gleich noch 'ne Kanne voll Kaffee mitbringt...;-)

Dienstag, 04.07.2006

Liebe

Liebe den Mann, der dich "hübsch" nennt und nicht sexy.

Der dich zurückruft, auch wenn du aufgelegt hast.

Der wach bleibt, nur, um dich schlafen zu sehen.

Der deine Stirn küßt.

Der dich der ganzen Welt zeigen will, auch wenn du nicht zurechtgemacht bist.

Dem es nicht wichtig ist, ob du im Laufe der Jahre dicker oder dünner geworden bist.

Den, der sagt: "Was möchtest du heute essen, ich koche".

Den, der vor seinen Freunden deine Hand nimmt.

Warte auf den, der dir ständig sagt, was du ihm bedeutest und was er für ein Glückspilz sei, dich zu haben.

Und der dich seinen Freunden mit den Worten vorstellt: "Das ist sie."

Liebe ihn, denn er liebt dich und wird es wahrscheinlich immer tun.

Samstag, 01.07.2006

Kraft

Um Kraft in der Öffentlichkeit zu haben,

müssen wir Kraft im Verborgenen empfangen.

(Charles Spurgeon)

Donnerstag, 22.06.2006

Geschenk

Was du bist, ist Gottes Geschenk an dich,

was du daraus machst, ist dein Geschenk an Gott.

(Dänisches Sprichwort)

Frucht

Wenn dein Leben fruchtlos ist, ist es gleichgültig, wer dich lobt,

und wenn dein Leben fruchtbar ist, ist es gleichgültig, wer dich kritisiert.

(John Bunyan)

von New.born um # 13:13 in Dies und das

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Dienstag, 13.06.2006

Hoffnung & Glaube

Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.

Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.

(Peter Kucmic)

Samstag, 03.06.2006

Brennen & Entzünden

[ via: Zentrum für Augustinusforschung Würzburg - Startseite ]

Nur wer selbst brennt, kann andere entzünden.

(Augustinus)

Dienstag, 16.05.2006

Was es ist

[ via: Was es ist ]

Es ist Unsinn sagt die Vernunft

Es ist was es ist sagt die Liebe

Es ist Unglück sagt die Berechnung

Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst

Es ist aussichtslos sagt die Einsicht

Es ist was es ist sagt die Liebe

Es ist lächerlich sagt der Stolz

Es ist leictsinnig sagt die Vorsicht

Es ist unmöglich sagt die Erfahrung

Es ist was es ist sagt die Liebe

(Erich Fried)

Montag, 10.04.2006

Freundlichkeit

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen.

Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe.

Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

(Lao Tse)

Sonntag, 09.04.2006

Ice Age 2 - Jetzt taut's

Ich habe mir gestern die Fortsetzung von  "Ice Age"  im Kino angeschaut. Das alt bewährte Team (Manni, Sid, Diego und Scart) kämpft in dem Streifen  gegen die Folgen der globalen Erwärmung an. Diesmal allerdings mit Verstärkung einer Mammut-Dame namens Ellie und den zwei hyperaktiven Opossum-Brüdern Crash und Eddie. Eigentlich hatte ich ja noch auf eine "Eiszeit-Blondine" (siehe Blog-Eintrag vom 28.02.06) gehofft - leider vergebens... schade!;-) Der Film ist aber trotzdem sehenswert.

Samstag, 01.04.2006

Schwierigkeiten

Schwieirgkeiten sind nur falsch verstandene Abenteuer.

(Gilbert K. Chesterton)

Freitag, 31.03.2006

Gartenzwerg-Fachkongress

Heute beginnt mitten im schönen Thüringer Wald, genauer gesagt im Trusetal, der 1. Trusetaler Zwergenkongress. Man trifft sich im Haus des Zwerges, das sich, wer hätte das gedacht, im Zwergenpark befindet. Frank Ullrich, Chef des Trusetaler Zwergen-Parks und leidenschaftlicher Experte seines Fachs, will sich dafür einsetzen, dass zukünfig alle zwei Jahre ernsthaft über das Thema Zwergenkunde gefachsimpelt werden kann. Schließlich ist der Gartenzwerg des Deutschen liebstes Kulturgut. Nur gibt das keiner wirklich zu, obwohl schätzungsweise 15 Millionen  kleine  Zipfelmützen-Kollegen deutsche Vorgärten zieren. Zumindest 50 Kongress-Teilnehmer bekennen sich jetzt vorbildlich dazu, vom 31.03. bis 02.04.06. Wichtig zu wissen ist, dass Gartenzwerg nicht gleich Gartenzwerg ist. Die Internationale Vereinigung zum Schutz der Gartenzwerge (IVZSG) in Basel hat genaue Merkmale festgelegt: männlich, 69 Zentimeter groß und aus Ton muss er sein, Zipfelmütze und Bart sind zudem unverzichtbar. Alles klar?;-)   

Donnerstag, 30.03.2006

Humor

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

(Joachim Ringelnatz)

Mittwoch, 29.03.2006

Anders denken

Der Andersdenkende ist kein Idiot,

er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert.


(Paul Watzlawick)

Dienstag, 28.03.2006

Zimmerpreis nach Gewicht

Nicht nur Obst und Gemüse werden nach Gewicht verkauft, auch Hotelzimmer an der Nordsee. Allerdings werden nicht die einzelnen Zimmermöbel des Raumes gewogen, sondern der Gast, der dort einziehen möchte. 50 Cent pro Kilo Eincheckgewicht. Da kann der Urlaub zum richtigen Schnäppchen werden - vorausgesetzt, man ist nicht stark übergewichtig. Aber auch dann bleibt es erschwinglich, denn der normale Hotelzimmerpreis wird nie überschritten. Dennoch sollen die Gäste zum Abnehmen angespornt werden im "Hotel Ostfriesland" in Norden. Witzig, originell und irgendwie echt ostfriesich gut!;-)  

Sonntag, 26.03.2006

Führen mit Möhren

Fünf Protionen Obst und Gemüse am Tag, dazu raten Ernährungsexperten. Mindestens eine Möhre pro Woche, das empfehlen Adrian Gostick und Chester Elton in ihrem Management-Ratgeber "Führen mit Möhren". Darin geht es um Mitarbeitermotivation und um eine Karotten-Unternehmenskultur. Die Karotte steht für Anerkennung und Lob. Ein sicherlich sehr lesenswertes Buch für Führungskräfte.

Freitag, 24.03.2006

Frag-Mutti.de

[ via: Frag-Mutti.de - DAS Nachschlagewerk (nicht nur) für Junggesellen... ]

Zwei Junggesellen aus dem Schwabenland, sie werden Bernhard und Hans-Jörg genannt, zogen eines Tages von Zuhaus an einen Ort des akademischen Wissens hinaus. Zusammen bezogen sie ein feines Domizil, was ihnen recht gut gefiel. Doch nicht nur von Büchern konnten die beiden leben, auch was zu Essen sollte es regelmäßig geben. Aber wie stellt man's richtig an, so dass man es hinterher auch genießen kann? Zum Glück hat jeder Mann eine Mutter die man bei solchen Fragen anrufen kann. Daraus entstand die Idee www.frag-mutti.de!:-)

Donnerstag, 23.03.2006

Lügner erkennen

Lügner entlarvt man, indem man bestimmte Gesten an ihnen registriert. Häufiges durch die Haare fahren oder die Berührung der Nase zum Beispiel. Außerdem sind sie nervös und weichen Blicken aus. Ein weitläufig verbreiteter Irrglaube. Denn Forscher aus England und Italien haben jetzt herausgefunden, dass gerade derjenige, der nicht die Wahrheit sagt, sich besonders konzentriert und direkten Augenkontakt hält. Er macht weniger Gesten als andere. Des öfteren liegt allerdings schon mal die Hand auf dem Herz - häufige Politikergeste...

Mittwoch, 22.03.2006

Baulärm besser als Mozart?

Dr. Ilhan Özer, Chefarzt einer Frauenklinik in Anatolien, wollte seinen werdenden Müttern etwas Gutes tun: Um dem unangenehmen Geräuschpegel zu trotzen, der durch anstehende Umbauarbeiten im Krankenhaus nicht zu verhindern war, beschallte er das Spital mit sanfter Musik von Mozart und Schubert. Die schwangeren Frauen wußten dies jedoch nicht zu würdigen. Sie unterschrieben eifrig eine Petition mit der Forderung, unverzüglich die Musik abzuschalten. Der Baulärm sei ja noch hinnehmbar, aber die Musik sei unerträglich! Eine bittere Pille für den Klinikleiter und Mozart-Liebhaber. Er musste kapitulieren. Sachen gibt's... und das im Mozartjahr. Dabei ist doch erwiesen, dass Mozartmusik sich positiv auf die Entwicklung von Babys auswirkt. Mich würde interessieren, wie das z.B. bei Presslufthammergeräuschen ist. Wissenschaftler vor! Vielleicht ergeben sich ja bahnbrechende Erkenntnisse aus den Untersuchungsergebnissen.;-) Egal was dabei herauskommt - ich bevorzuge Mozart statt Baulärm.  

Montag, 20.03.2006

Die Made

Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Morgens sprach die Made:
"Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol'. So leb denn wohl.
Halt! Noch eins, denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa!"

Also sprach sie und entwich.
Made junior jedoch schlich
hinterdrein, und das war schlecht,
denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine fade
Made ohne Gnade. - Schade.

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde.
(Heinz Erhardt)

Sonntag, 19.03.2006

Optimisten

Optimisten führen eine Niederlage auf etwas zurück,

das sich ändern lässt,

so das sie beim nächsten Mal Erfolg haben werden. 

(Daniel Goleman)

Samstag, 18.03.2006

Warten

Alles kommt  zu dem, der warten kann.

(Chilenisches Sprichwort)

Freitag, 17.03.2006

Fünf Freiheiten

Freiheit, zu sehen und zu hören was ist, statt zu sehen und zu hören, was sein sollte oder einmal sein wird.

Freiheit, zu sagen was du fühlst und denkst, statt zu sagen, was du darüber sagen solltest.

Freiheit, zu fühlen was du fühlst, statt zu fühlen, was du fühlen solltest.

Freiheit, um das zu bitten, was du möchtest, statt immer auf die Erlaubnis zu warten.

Freiheit, um der eigenen Interessen willen Risiken einzugehen, statt sich dafür zu entscheiden "auf Nummer Sicher zu gehen" und "das Boot nicht zum Kentern zu bringen".

(Virginia Satir)

Donnerstag, 16.03.2006

Expedition ins Gehirn

Gestern gab's den ersten Teil der Dokumentationsreihe "Expedition ins Gehirn" im ARD-Fernsehen. Sog. "Savants" stehen im Mittelpunkt des Dreiteilers. "Savants" sind Menschen mit besonderer Inselbegabung, die sie dazu befähigt, außergewöhnliche Höchstleistungen in einem kleinen Teilgebiet zu vollbringen, ohne es jemals zuvor erlernt zu haben. Unglaubliche Gedächtnisleistungen zum Beispiel. Kognitiv sind "Savants" jedoch stark minderbegabt, so dass sie kaum in der Lage sind, selbstständig zu überleben. Betroffen sind Autisten oder Menschen mit anderen Hirnschädigungen. Dustin Hoffmann spielte im Kinofilm "Rainman" den wohl spektakulärsten "Savant", der im wahren Leben Kim Peek heißt. Ein wahres Gedächtnis-Genie, das sämtliche Enzyklopädien und Telefonbücher auswendig kennt. Super spannende Doku - freu mich schon auf den nächsten Teil am kommenden Mittwoch!:-) 

Mittwoch, 15.03.2006

Weltverbrauchertag 2006

Heute ist Weltverbrauchertag. "Verbraucherbildung" ist in diesem Jahr das Motto. Welche Rechte habe ich als Konsument? Verbraucherschutzorganisationen bieten dazu zahlreiche Infoveranstaltugen und kostenlose Beratung bundesweit auch in Deutschland an. 17 Fragen zur Verbraucherbildung gibt's praktisch und schnell schon im Online-Test. Wer also heute nur wenig Zeit zur Verfügung hat - damit geht's auch. Viel Spaß beim Quiz!:-) 

Dienstag, 14.03.2006

Kommunizierende Weingläser

Einige Freunde von mir leben über den gesamten Globus verstreut im Ausland. Die meisten davon sind in Deutschland geboren und aufgewachsen, und ich habe sie hier kennengelernt. Zum Glück gibt es heutzutage Telefon und Internet, so dass wir, trotz der vielen tausend Kilometer die zwischen uns liegen, in Verbindung bleiben können. Dennoch ist das kein Vergleich zu einem gemütlichen Abend, an dem man sich gegenübersitzt und in die Augen schauen kann. Amerikanische Forscher haben jetzt Weingläser erfunden, die über flüssige Sensoren, LED-Anzeigen und drahtlose Verbindungen miteinander kommunizieren können. Hebt also beispielsweise meine Freundin in Amerika ihr Glas, leuchtet mein Glas in Deutschland rot auf,  ganz egal wie weit wir voneinander entfernt sind. Führe ich das Glas dann an die Lippen, wird der Rand ihres Glases weiß, damit sie sieht, wann ich trinke und es ist fast so, als würden wir gemeinsam anstoßen. Ursprünglich ist die die Idee für Paare gedacht, die eine Fernbeziehung führen. Man könnte damit aber auch die Flüssigkeitszufuhr alter und kranker Menschen steuern und verbessern. 

Montag, 13.03.2006

Orientalische Wintersuppe

Wie wär's heute mal mit einer leckeren orientalischen Wintersuppe zum Mittagessen? Hier kommt mein Rezeptvorschlag:

Zutaten:
1 ½ l Gemüsebrühe
(Suppengrün, Möhren und Kohlrabi in Wasser auskochen, Brühe salzen)
1/8 l Sahne
1/8 l Joghurt
1 Tasse Reis
1 Bund Minze
1 großer Bund Dill

So wird?s gemacht:
Warme Brühe mit der Sahne und den kleingehackten Kräutern verrühren. Joghurt unterrühren. Zum Schluß den gegarten Reis dazugeben. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine halbe Stunde durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal kurz erwärmen. Nicht mehr kochen! Tipp: Besonders aromatisch wird die Suppe, wenn in der Gemüsebrühe zum Schluß Zitronengras mitkocht. Gutes Gelingen und guten Appetit!

Sonntag, 12.03.2006

Der Berg

Hätte man sämtliche Berge der ganzen Welt,

zusammengetragen und übereinandergestellt

und wäre zu Füßen dieses Massivs,

ein rieiges Meer, ein breites und tiefs.

Und stürzte nun, unter Donnern und Blitzen

der Berg in dieses Meer - na, das würd' spritzen!;-)

(Heinz Erhardt)

Samstag, 11.03.2006

Happy Birthday, Janosch!

Der beliebte Kinderbuchautor und Illustrator Janosch wird heute 75 Jahre alt. Jeder vierte Deutsche kennt seine kleinen Heldenfiguren Günter Kastenfrosch, Tigerente, kleiner Bär, keiner Tiger, nicht zu vergessen meine sympathische Namensgenossin Antje und viele andere mehr. Über 100 Bücher von Horst Eckert, so sein bürgerlicher Name, wurden bisher in  über 30  verschiedene Sprachen  übersetzt.  Die wohl allgemein bekannteste Geschichte von ihm ist "Oh, wie schön ist Panama!". Seit 25 Jahren lebt der freiheitsliebende Anarchist nun schon auf der Atlantikinsel Teneriffa und will seinen Geburtstag zurückgezogen, ohne öffentliche Auftritte, fernab von seinen Fans begehen. Ich sehe ihn regelrecht vor meinem inneren Auge, wie er  gemütlich mit einem Glas Rotwein in einer Hängematte liegt, und sich die Sonne um die Nase scheinen lässt. Happy Birthday, Janosch!:-)

Freitag, 10.03.2006

Winterfrust-Petition

Casi hat eine Petition gegen den Winter gestartet und mich durch seinen Kommentar in meinem Blog darauf aufmerksam gemacht. Eine nette Idee, die hoffentlich bald für Frühlingswetter sorgt. Tragt Eure kreativen Anti-Winter/Pro-Frühlingsgründe ein!:-)

Donnerstag, 09.03.2006

Niederlage

Sie hatten alles trainiert, nur nicht die Niederlage.

(Kurt Bartsch)

Mittwoch, 08.03.2006

Unbekannte Wege gehen

Um zu werden, was du nicht bist,

musst du Wege gehen, die du nicht kennst.

(T. S. Eliot)

Dienstag, 07.03.2006

Heilmann & Co

Ok, zur Feier des Tages oute ich mich: Auch ich gehöre zu den Menschen, die allwöchentlich Dienstagabend um fünf nach neun vom ARD-Fernseh-Serien-Virus befallen werden. Bei durchschnittlich knapp sechs Millionen Zuschauern, könnte man wahrlich von einer Volkskrankheit sprechen. Heute wird die 300. Folge von "In aller Freundschaft" ausgestrahlt. Glückwunsch, Sachsenklinik!;-)   

Montag, 06.03.2006

Amaryllis-Ausstellung

Wer Amaryllispflanzen mag, der sollte unbedingt die blütenprächtige Ausstellung  dieser schönen Gewächse anschauen. Sie ist derzeit in einem der Berggarten-Schauhäuser der Herrenhäuser Gärten in Hannover zu bewundern und ein wunderbares Mittel gegen den kalten und tristen Winter draußen. So viele leuchtende Farben auf einmal garantieren auf jeden Fall gute Laune. Ich war schon da und spreche aus Erfahrung.:-)   Bis zum kommenden Sonntag (12. März) ist sie noch geöffnet. Nutzt die Gelegenheit. Der Eintritt kostet nur zwei Euro. Es lohnt sich! 

Sonntag, 05.03.2006

Mensch

Mensch: das einzige Wesen, das im Fliegen eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann.;-)

(Loriot)

Samstag, 04.03.2006

Die Reform der Reform

Aus alt mach neu, mach wieder (fast) alt. Das ist das Ergebnis von fast zwei Jahrzehnten Rechtschreib-Refomversuchen. Zu viel Zeit für Chaos und Uneinigkeit. Deshalb löste allein das Stichwort Orthographie irgendwann unwillkürlich einen Gähnreflex bei mir aus. Inzwischen schreibt sowieso jeder wie er will und mixt fröhlich aus alter und neuer Regelung zusammen. Wen wundert's?

Freitag, 03.03.2006

maerz in Hannover

Viele prominente Hannoveraner sind mit von der Partie, in dem Hörbuch-Krimi "maerz in Hannover". Heinz-Rudolf Kunze, Herbert Schmalstieg, Jobst Plog, Gabi Bauer und Marc Bartor zum Beispel. Die Autorin Claudia Cornelsen nennt ihn eine Liebeserklärung an die Stadt, denn das Hörbuch bietet Spannung und Stadtporträt zugleich. Eine pensionierte Kommissarin (gesprochen von Marianne Bernhardt) wird Zeugin eines Mordes in den Herrenhäuser Gärten. 152 Minuten Krimi-Unterhaltung für knapp 20 Euro. Der gesamte Erlös geht an die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung. Schöne Idee!:-)   

Donnerstag, 02.03.2006

Ungeduld

Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt,

die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.

(Friedrich Hölderlin)

Mittwoch, 01.03.2006

Meteorologischer Frühlingsanfang

Meteorologisch gesehen ist bereits heute Frühlingsanfang. Schade nur, dass man draußen überhaupt nichts davon sieht. "Hallo, Herr Kachelmann! Ich habe keine Lust mehr auf Winter!" Zwar habe ich so meine Zweifel, dass dieser Blog-Hilferuf wirklich was nützt, aber versuchen kann man's ja mal.;-) Wahrscheinlich wird es aber doch wieder darauf hinauslaufen, dass ich mir selber helfen muss. Zum Beispiel hiermit:

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Allein diese Zeilen von Eduard Mörike (1804-1875) verursachen doch schon Frühlingsgefühle, oder? Einfach ein paar Male am Tag aufsagen und abwarten, wie sich das Wetter in den nächsten Tagen entwickelt. Zumindelst stellt sich dann schon mal innerlich der Frühling ein!:-)

Dienstag, 28.02.2006

Eiszeit-Blondinen

Interessant: Gestern abend habe ich zum ersten Mal den Kinofilm "Ice Age" gesehen und mich über Faultier Sid, Manfred das Mammut, Säbelzahntiger Diego und Scart, das kleine Eichhörnchen amüsiert. Heute steht in der Ärztezeitung, dass bereits in der Eiszeit Bondinen bevorzugt wurden. In "Ice Age" kam gar keine vor... Vielleicht ist diese Nachricht nur noch nicht zu den Machern des Film durchgedrungen. Warten wir auf "Ige Age 2"!;-)

Freitag, 24.02.2006

Feg dich fit!

Keine Zeit für sportliche Betätigung? Diese Ausrede hält spätestens nicht mehr stand, seit das Buch "Feg dich fit!" von Iris Hammelmann erschienen ist. Workout beim Hausputz sozusagen. Eine nur so vor Sauberkeit strahlende Wohnung und sich gleichzeitig fit wie ein Turnschuh fühlen, beides zusammen klingt gut, oder? Bei täglichen Routinearbeiten im Haushalt die Muskeln stärken, Wadentraining beim Bügeln, selbst für's Einkaufen hält die Autorin Gesundheitstipps bereit. Das Buch kostet 10,95 Euro und ist im Urania-Verlag erschienen.

Montag, 20.02.2006

Ängste vertreiben

Wenn sich Ängste in dein Herz schleichen wollen,

denke an das Schöne und Wunderbare in deinem Leben, auch an deine Leistungen.

So vertreibst du deine Ängste in der Spanne eines Augenaufschlags. 

(Vera Simon)

Sonntag, 19.02.2006

Spuren hinterlassen

Geh nicht nur die glatten Straßen.

Geh Wege, die noch niemand ging,

damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

(Antoine de Saint-Exupery)

Samstag, 18.02.2006

Inneres Gleichgewicht

Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind,

dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.

(Sokrates) 

Freitag, 17.02.2006

Heinrich Heine

Der bedeutende deutsche Dichter Heinrich Heine (1797-1856) ist heute vor 150 Jahren in Paris gestorben. Dieser Gedenktag bietet Anlass, eines seiner Gedichte in diesem Blog zu verewigen:

Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Die hat einen andern erwählt;
Der andre liebt eine andre,
Und hat sich mit dieser vermählt.

Das Mädchen heiratet aus Ärger
Den ersten besten Mann,
Der ihr in den Weg gelaufen;
Der Jüngling ist übel dran.

Es ist eine alte Geschichte,
Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret,
Dem bricht das Herz entzwei.

Eine wahre Begebenheit, denn Heine liebte seine Hamburger Cousine Amalie, sie jedoch jemand anderen. Dieser wiederum liebte eine andere. Heinich und Amalie kamen nie zusammen, was Heine schwer zu schaffen machte.

Donnerstag, 16.02.2006

Qualmfreies England

Neulich hatte  ich mich ja schon über das konsequente Rauchverbot in Spanien gefreut, jetzt ziehen auch die Briten nach. In sämtlichen öffentlichen Einrichtungen, darunter Bahnhöfe, Behörden sowie auch in Pubs heißt es (zwar erst, aber immerhin) ab Sommer 2007: No smoking, please! England folgt damit  u.a. dem Beispiel von  Irland, Italien, Norwegen, Schweden, Neuseeland und vieler Bundesstaaten der USA, wo das Gesetz schon längst besteht. Wann ist es endlich in Deutschland so weit?

Mittwoch, 15.02.2006

Einsteins Erkenntnis

Wenn ich in den Grübeleien eines langen Lebens etwas gelernt habe, so ist es dies,

dass wir von einer tiefen Einsicht in die elementaren Vorgänge viel weiter entfernt sind,

als die meisten Zeitgenossen glauben.

(Albert Einstein)

Dienstag, 14.02.2006

Knöllchen-Streik

Über den Streik im öffentlichen Dienst, der sich inzwischen auf acht Bundesländer ausgeweitet hat, streiten sich die Gemüter. Wer stapelt schon gerne seine vollen Müllsäcke in der Garage, weil die Müllabfuhr streikt? Über eines sind sich jedoch alle einig: Einen "Knöllchen-Streik" der Politessen könnte man das ganze Jahr über locker verkraften...;-)

Montag, 13.02.2006

Stimme als Visitenkarte

Sie ist täglich im Einsatz und sagt mehr über uns aus, als wir denken. Unsere Stimme. Sie ist wie eine Visitenkarte. Eine angenehm klingende Stimme findet interessierte Zuhörer, deshalb lohnt es sich, daran zu arbeiten. Denn Klang und Ausdruckskraft unserer Stimme sind uns nicht angeboren, sondern wir lernen von Anfang an durch Zuhören. Häufige Fehler beim Sprechen sind nachlässige Artikulation, sprich Nuscheln oder das Verschlucken von Endsilben; zu leises oder zu lautes Sprechen; zu schnell oder zu langsam  reden; gleichmäßig zu hohes Stimmniveau (Piepsstimme); und das Quetschen der Stimme, was auf zu wenig Resonanz hinweist. Die richtige Kombination aus Kopf- und Bauchstimme, in Fachkreisen  Indifferenzlage genannt,  kann wahre Wunder bewirken und lässt die Stimme richtig rund klingen. 

Folgende Summübung macht die Stimme angenehmer und farbreicher: Langsam ausatmen und dann wieder ein. Die Lippen leicht aufeinander legen. Während die Luft aus der Nase weicht, laut und kräftig summen. Beim Summen kitzelt es leicht auf den Lippen. Der Resonanzkörper vibriert dabei. Insgesamt fünfmal beim Summen ausatmen. Die Indifferenzlage ist erreicht, wenn der Summton nach mehrmaliger Wiederholung wie von selbst  immer in der gleichen Höhe klingt. Viel Erfolg beim Üben!:-)  

Sonntag, 12.02.2006

Noten & Nöte

Alle meine Noten bringen mich nicht aus den Nöten,

und ich schreibe Noten überhaupt nur aus Nöten.

(Ludwig van Beethoven)

Samstag, 11.02.2006

Einfach die Welt verändern

Eine Freundin hat mich gestern auf  "We are what we  do" aufmerksam gemacht. "We are what we  do" ist eine Bewegung, die dazu aufruft, mit alltäglichen Dingen die Welt im Kleinen positiv zu verändern. Sie bieten dazu 50 Anregungen an, z.B. ein Lächeln verschenken, jemandem im Bus seinen Platz anbieten, verschiedene Dinge  recyceln und vieles mehr. Die Ideen sind in dem Buch  "Einfach die Welt verändern"  zusammengefasst. Ständige Ideenerweiterung jedoch ausdrücklich erwünscht. Durch viele kleine Gesten kann etwas Großes passieren, das auf andere überspringt und sich so immer weiter fortsetzt. Tolle Idee, die richtig Lust zum mitmachen bei mir entfacht!:-)

Freitag, 10.02.2006

Jede Sekunde ein neuer Blog

Online-Journale werden immer beliebter. Wie sonst erklärt sich das Phänomen, dass in jeder Sekunde ein neuer Blog entsteht? Häufig stecken Privatpersonen dahinter, doch längst gehen auch renommierte Zeitungen, Magazine, Radio- und Fernsehsender diesem Trend nach. Als ich im Juni 2005 meinen Blog eingrichtete, war ich zunächst skeptisch, ob ich ihn wirklich jeden Tag aktualisieren würde. Eine Sorge, die schnell verflogen ist, denn bloggen macht richtig Spaß!:-)

Donnerstag, 09.02.2006

Blume

Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.

(Finnisches Sprichwort)

Mittwoch, 08.02.2006

Johannes Rau

"Er hat die Menschen gemocht, und sie haben die Zuneigung erwidert."

(Bundespräsident Horst Köhler über seinen Vorgänger Johannes Rau)

Dienstag, 07.02.2006

Nie wieder schnarchen

Schnarchen ist ein sensibeles Thema. Die meisten Leute behaupten ja, sie würden nicht schnarchen. Aber woher wollen sie das wissen? Leidtragende Ehepartner werden um ihren Schlaf gebracht, während der (oder die) Schnarcher(in) süße Träume hat, es sei denn, er (oder sie) wacht selbst von den eigenen lauten Schnarchgeräuschen auf. Unangenehm. Aber, keine Panik, es gibt eine nette Therapie dagegen: Didgeridoo spielen!:-) Das australische Nationalintrument geht auf die Aborigines, den Ureinwohnern Nordaustraliens  zurück. Die Basspfeife besteht aus dem ausgehöhlten Stamm eines  Eukalyptusbaums. Eine Studie der Uni Zürich hat gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig Didgeridoo spielen, weniger an Tagesmüdigkeit leiden und auch das Schnarchen nachlässt. Also, nix wie hin zum Musikalienhändler!;-)

Montag, 06.02.2006

Gesicht zeigen

Die Initiative vom "Hamburg zeigt Gesicht" macht sich dafür stark, Muskelschwund-Betroffenen Menschen zu helfen. Jeder, der etwas dazu beitragen möchte, kann gegen eine Spende von fünf Euro ein digitales Foto in JPG-Format mailen oder ein Originalfoto von sich einsenden, um auf diese Weise ein Teil des größten elektronischen Fotoalbums zu werden. Die Idee dazu hatte der Begründer der Deutschen Muskelschwund-Hilfe, Joachim Friedrich. Er war am vergangenen Freitag zu Gast bei der NDR-Sendung "DAS". Ich bin sehr beeindruckt von seinem Engagement und finde die Foto-Aktion richtig klasse!:-) Gleich heute werde ich ein Foto von mir beisteuern, denn es sind nicht nur Hamburger angesprochen. Macht doch auch mit.

Sonntag, 05.02.2006

Italiener mögen's gesund

Das mediterrane Essen der Italiener ist ja an sich schon gesund. Jetzt werden zunehmend auch herkömmliche Snacks, wie z.B. Schokoriegel und Limonadengetränke,  aus Automaten verbannt und durch gesunde Zwischenmahlzeiten ersetzt. Da zieht man sich neben Fruchtsäften  neuerdings Joghurts, Müsliriegel, Bananen & Co raus. Das Angebot wird gut angenommen, denn das sonnenverwöhnte Volk fährt mehr und mehr auf Bio-Nahrung ab. Tolle Idee, die ich mir auch für Deutschland wünschen würde!:-)

Samstag, 04.02.2006

Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer (1906 -1945)  wäre heute 100 Jahre alt geworden. Der evangelische Theologieprofessor und konsequente Widerstandskämpfer fiel dem NS-Regime des Dritten Reichs kurz vor Kriegsende zum Opfer. Besonders bekannt ist sein Kirchenlied-Text "Von guten Mächten wunderbar geborgen", den er noch in seiner Todeszelle im KZ-Flossenbürg schrieb. Mich bewegt immer wieder neu besonders folgendes Gedicht von ihm:

Wer bin ich? 

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich träte aus meiner Zelle 
gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloss. 

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich spräche mit meineBewachern  frei und freundlich und klar, als hätte ich zu gebieten. 

Wer bin ich? Sie sagen mir auch, ich trüge die Tage des Unglücks  gleichmütig, lächelnd und stolz, wie einer, der Siegen gewohnt ist. 

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? 
Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? 
Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig, 
ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle, 
hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, 
dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe, 
zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung, 
umgetrieben vom Warten auf große Dinge, 
ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne, 
müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, 
matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen? 

Wer bin ich? Der oder jener? 
Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? 
Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler 
und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling? 
Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, 
das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg? 

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. 
Wer ich auch bin, du kennst mich, dein bin ich, o Gott. 

(Juni 1944)

Freitag, 03.02.2006

Eishaus

Das größte Eishaus Europas tourt gerade durch Deutschland. 1.000 Roheisblöcke zu je 145 Kilo - insgesamt 85 Tonnen bringt die kristallklare Wohnstätte auf die Waage. Hundert Quadratmeter Wohnfläche, komplette Ausstattung in Küche, Wohn- und Schlafzimmer, Badewanne und Eisklo inkusive. Wenn's nicht so eisig wäre, würd' ich glatt einziehen!;-) So wird's leider nur eine Stippvisite morgen. Bis zum 07. Februar kann das Nobel-Iglu mitten in der Innenstadt Hannovers noch besichtigt werden.

Donnerstag, 02.02.2006

Heißes gegen die Kälte

[ via: 21 Heiße Getränke ]

Da sich die winterlichen Temperaturen draußen wohl noch etwas halten werden, gibt's heute mal  leckere Getränketipps dagegen. Viel Spaß beim Zubereiten und Genießen!:-)

Mittwoch, 01.02.2006

Leguan

Leguane mögen's gern feucht und warm. Das hat Deutschland nun momentan wirklich nicht zu bieten. Aber Echsen sind ja nicht blöd, die schaffen's schon, es sich gemütlich zu machen - egal wo. Und, mal ehrlich: Wer wohnt als Leguan schon gern in einem Mehrfamilienhaus in Baden-Württemberg in trockener Heizungsluft? Flugs den Duschhahn mit dem Schwanz aufgedreht und zurück unter die Heizung. Das ganze Haus stand bald unter Wasser. Die alarmierte Polizei stellte später fest, dass es sich um ein schwangeres Leguanweibchen handelt. Also, unter diesen Umständen sollte man wirklich Verständnis für das Tier haben, oder?;-) 

Dienstag, 31.01.2006

Glück

Glück ist das Zusammentreffen von guter Vorbereitung und günstiger Gelegenheit.;-)

Montag, 30.01.2006

Living in a box

Ja, in Zeiten, in denen der akademische Grad immer teurer wird hat man's als Student heutzutage wirklich nicht leicht. Aber wer möchte deshalb schon auf einen adäquaten Abschluss verzichten? Da muss eben an anderen Stellen gespart werden: Also, raus aus dem luxuriösen Studenten-Apartment und rein in die Kiste. "Students loft" heisst die Idee von zwei Nachwuchs-Architekten aus Stuttgart. Die acht Quadratmeter große Box verwandelt sich nach Bedarf in bis zu 20 Quadratmeter Wohnraum. Möbliert ist die Behausung  mit einem 1,20 Meter breiten Bett, ausziehbaren Stauraum-Elementen für Kleidung oder Seminarordner, einer Sitzbank und sogar einem Computerarbeitsplatz. Lüftungsanlage, Heizung und Brandmelder gehören ebenfalls mit zur Ausstattung. Was will man mehr?;-)

Sonntag, 29.01.2006

Menschen gern sehen


Menschen gern sehen, das heißt:

An Tagen der Freude mit ihnen fröhlich und guter Dinge sein; in Stunden der Not für sie eine helfende Hand und ein tröstendes Herz haben.

Menschen gern sehen, das heißt:

Sich nicht selbst genügen wollen, das Herz aufschließen und Platz darin machen für andere; mit reinen Augen sehen und mit einem reinen Herzen.

(Phil Bosmans)

Samstag, 28.01.2006

Bußgeld für Zahnspangen

In Deutschland sind sie eher verhasst, in Thailand jedoch momentan der letzte Schrei. Zahnspangen. Ihre professionelle Anpassung an das individuelle Gebiss ist absolut notwendig. Thailändische Jugendliche sehen das allerdings anders. Für sie ist es ein schriller Modetrend. Je unpassender, bunter und glitzernder das Drahtgestell aus derm Mund hervorragt, desto besser. Anlass für die Regierungsbehörden in Bangkok, dem ein Ende zu machen. Die billigen Dinger ruinieren die Zähne, können verschluckt werden und sind zudem giftig. Herstellung, Import oder Verkauf sind daher strengstens untersagt worden. Ansonsten droht eine Geldbuße oder Haft.

Freitag, 27.01.2006

Happy Birthday, Mozart!

Zur Feier des Tages wollen wir mal ganz genau sein: Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, so sein vollständiger Name, hätte heute (wenn er denn noch leben würde) seinen 250. Geburtstag gefeiert. Wolfgang Amadeus, wie er sich selbst nannte, war nur ein recht kurzes Leben auf dieser Erde vergönnt. Es begann 1756 in Salzburg und endete 1791 in Wien, dauerte also nur  35 Jahre. Seine enorme musikalische Schaffenskraft, darunter zahlreiche Opern, Kirchenmusiken, Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusiken, veranlassen die Nachwelt, auch ohne seine leibliche Anwesenheit eine riesen Party zu veranstalten. Und die wird über das ganze Jahr 2006 zelebriert. Das hätte ihm bestimmt gefallen. Verdient hat er's allemal, denn wer der Welt so wunderbare Musik schenkt, bleibt darin unsterblich - Happy Birthday, Mozart!:-) 

Donnerstag, 26.01.2006

Voll im Leben

Angelika Trabert kam ohne Beine zur Welt, trotzdem steht sie voll im Leben. Als Anästesistin bringt sie Menschen auf dem OP-Tisch ins Land der Träume. Im Beruf benutzt sie zwei Beinprothesen. Privat geht es aber auch ohne, zum Beispiel hoch zu Ross, mit viel Erfolg im internationalen Behindertensport. Ein besonderes Team bildete sie auch mit ihrem Freund Marc... Sehr Beeindruckende Fernsehreportage, gestern abend im WDR.

http://angelika-trabert.handicap-info.de/

Mittwoch, 25.01.2006

Unwort des Jahres 2005

Das Unwort des Jahres 2005 heisst "Entlassungsproduktivität". Damit ist eine gleichbleibende, wenn nicht gar gesteigerte Arbeits- und Produktionsleistung gemeint, nachdem zuvor zahlreiche für überflüssig gehaltene Mitarbeiter entlassen wurden. Schön für das Unternehmen, aber wo bleibt dabei die Moral, wenn Geld vor Menschlichkeit gestellt wird? Ein würdiges Unwort 2005, das immer mehr Leute ihren Job kostet...

Dienstag, 24.01.2006

Pinguin

"Lebe deine Stärken. Sei oft in deinem Gewässer!" Ein erstklassiges Motto, was sich gut am Beispiel eines Pinguins verdeutlichen lässt. An Land  wirkt er in der Tat etwas unbeholfen, aber im Wasser ist er ein echter Champion!:-)

Montag, 23.01.2006

Hoch "Claus"

So hatte ich mir das eigentlich nicht gedacht. Die sibirische Kaltfront sollte sich doch dahin zurückziehen, wo sie hergekommen ist und nicht von Russland über Polen direkt  in Deutschland vorbeischauen. Da hat "Claus" wohl was missverstanden neulich. "Falsche Richtung mein Lieber! Naja, solange du Sonne mitbringst...;-)" Hoch "Claus" beschert eisige Temperaturen in dieser Woche, zieht euch warm an, Leute!

Sonntag, 22.01.2006

Chance

Gib jedem Tag die Chance,

der schönste deines Lebens zu werden.

(Mark Twain)

Samstag, 21.01.2006

Königliche Taufe

Mit Spannung wurde er erwartet, nun kennt die Welt den Namen des kleinen Prinzen: Christian Valdemar Henri John heisst er. Der Nachwuchs des sympathischen dänischen Kronprinzenpaares Frederik & Mary wurde heute in der königlichen Schlosskirche Christiansborg in Kopenhagen getauft. Ein Ort, der zum Namen passt!:-) Er ist jedoch eigentlich Sitz des dänischen Parlaments.

Freitag, 20.01.2006

Bitterkalt

Wenn ich aktuelle Bilder aus Moskau in den Nachrichten sehe, friere ich selbst bei meiner angenehmen Zimmertemperatur mit den Osteuropäern mit. Unglaublich, über 30 Grad minus! Russisch-orthodoxe Christen ließen sich dennoch nicht davon abhalten, in zugefrorene Gewässer Löcher einzuschlagen und in das eiskalte Nass zu steigen, um ein religiöses Ritual zu vollziehen. Einer der abgehärteten Badegäste rief schließlich aus dem Wasser den anderen zu: "Hier drin sind es vier Grad, draußen 30 Grad minus!";-) Dennoch bleibt für die betroffenen Menschen zu hoffen, dass sich die sibirische Kaltfront baldmöglichst wieder dahin verzieht, wo sie hergekommen ist...  

Donnerstag, 19.01.2006

Schadenfreude

Wie heißt es so schön: "Schadenfreude ist die größte Freude!" Bei Männern scheint das tatsächlich zuzutreffen. Wird vor ihren Augen jemand bestraft, der sich zuvor unfair verhalten hat, dann bricht ein wahres Feuerwerk im Belohnungszentrum des menschlichen Gehirns aus. Das fand Tania Singer vom University College of London zusammen mit seinen Forschern heraus, wie die wissenschaftliche Zeitschrift "Nature" berichtet. Bei Frauen hingegen herrscht Funkstille in diesem Hirnareal. Sie sind trotzdem empathisch mit dem betroffenen Opfer. Wird dagegen jemand der  nett und fairer ist bestraft, empfinden Männer wie Frauen gleichermaßen Mitgefühl.

Mittwoch, 18.01.2006

Eiskunstlauf-Fieber

Zweimal im Jahr bricht es regelmäßig aus - mein Eiskunstlauf-Fieber. Bereits gestern hatte ich erhöhte Temperatur. Medikamente schlagen nie dagegen an. Augen auf und durch, ist das einzige, was hilft. Das sind Erfahrungswerte aus über 15 Jahren. In diesem Jahr wird das Fieber mich gleich dreimal packen, denn momentan ist die EM in Lyon, im Februar finden die Olympischen Winterspiele in Turin statt und im März folgt die WM in Calgary. 2004 war ich sogar live bei der WM in Dortmund dicht an der Bande mit dabei. Ein unübertreffliches Event!:-)

Dienstag, 17.01.2006

Federleichte Verfolgung

Ein Kinderspiel für die Bochumer Polizei: Für die Aufklärung eines Supermarkteinbruchs sorgte der Täter gleich selbst. Nachdem er die Eingangstür eingeschlagen hatte, ging's zielstrebig zu einem Karaoke-Set und damit dann nix wie nach Hause. Leider bemerkte er nicht, dass er sich mit seiner Türöffnungsmethode die Jacke eingerissen hatte. Normalerweise nicht weiter schlimm. In diesem Fall handelte es sich allerdings dummerweise um eine Daunenjacke. Eine Spur von verlorenen Federn führte somit vom Tatort direkt zur Wohnung des unberechtigten Karaoke-Set-Besitzers. Sehr zuvorkommend gegenüber den Beamten, oder?;-) War ja schließlich Sonntag. In Zeiten von H5N1 finde ich  diese Art von Schnitzeljagd zwar etwas bedenklich, aber recht originell.  Mich würde ineressieren, ob er sofort das Türklingeln seiner Entlarver gehört hat oder ob der schon laustark fröhlich gesungen hat...;-)

Sonntag, 15.01.2006

12 Apostel

Wer wie ich zu den Liebhabern der mediterranen Küche gehört und zusätzlich auf ein schönes Ambiente Wert legt, dem empfehle ich einen Restaurantbesuch bei "12 Apostel". Sehr leckeres italienisches Essen, Kronleuchter auf dem Tisch, nette Bedienung, hohe Raumdecken mit Fresken, lange rote Samtvorhänge vor den Fenstern. Alles in allem ein besonderes kulinarisches Vergnügen, mitten im alten Pelikanviertel von Hannover. Auch zu finden in Berlin und auf Mallorca.

Samstag, 14.01.2006

Der Fahrrad-Geigen-Weltrekord

Na, das ist doch mal ein Weltrekord ganz nach meinem Geschmack: Christian Adam ist passionierter Rückwärts-Radler und Vorwärts-Geiger. Eine interessante Kombination mit erstaunlicher Koordinationsgabe, oder?;-) Sein Weltrekord in dieser melodischen Sportart liegt bei 60,45 Kilometern in 5 Stunden und 9 Minuten. Das muss man erst mal bringen!:-) Der diplomierte Musiker und Geigenbaumeister bevorzugt Bachmelodien, die gleichmäßige Armbewegungen beim Fiedeln erzeugen, ansonsten bewegt sich der ganze Körper mit und die Fahrt ins Grüne ist schnell zu Ende.

Freitag, 13.01.2006

Unmögliches

Man muss das Unmögliche versuchen,

um das Mögliche zu erreichen.

(Hermann Hesse)

Donnerstag, 12.01.2006

Preisvergleich für Medikamente

In Zeiten, in denen  das Portemonnaie  immer mehr Zuzahlungen für Gesundheitsdienstleistungen  verkraften muss, lohnt es sich auf jeden Fall  Preise für Medikamente zu vergleichen. Die Preisspanne für ein und das selbe Produkt ist manchmal erstaunlich. Medizinfuchs.de verschafft ruck zuck einen Überblick und lässt Schnäppchenjägerherzen höher schlagen!;-)                     

Mittwoch, 11.01.2006

Happy Birthday, NDR!

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Am 01.01.1956 ging er erstmals auf Sendung, nachdem sich der NWDR in zwei eigenständige Unternehen in NDR und WDR aufteilte. Mittlerweile betreut der NDR vier Bundesländer (Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) unter dem Motto "Vier Länder - ein Sender". Heute findet der Festakt zum Jubiläum in Hamburg statt. Zahlreiche Radio- und Fernsehsehberichte werden zu diesem Anlass ausgestrahlt. 

Dienstag, 10.01.2006

Nichtraucher-Paradies

Spanien ist nun nicht nur seiner sonnigen Gefilde wegen für Sonnenanbeter attraktiv, auch für Nichtraucher sind seit dem 01. Januar paradiesische Zeiten angesagt. Schluss mit der Qualmerei in öffentlichen Einrichtungen, an Geldautomaten und selbst am Arbeitsplatz gibt es zukünftig keine Raucherecken mehr. Wer dennoch mit einem Glimmstängel auf frischer Tat ertappt wird, der hat zu blechen. Die spanische Regierung lässt sich von den in Zukunft fehlenden Tabaksteuer-Einnahmen nicht beeindrucken, statt dessen hält sie den Zigarettenfabrikanten die hohen Kosten im Gesundheitssystem vor, die das Land durch die zivilisierte Sucht zu tragen hat. Daumen hoch für diese Konsequenz!

Montag, 09.01.2006

Nur einmal Schwein gehabt

"Mit mir nicht!", dachte sich ein bayrisches Wildschwein auf der Flucht vor Jägern aus Barbing, die wahrscheinlich auf einen leckeren Wildbraten aus waren.  Ab durch's Kellerfenster eines Einfamilienhauses und aus war's mit der Treibjagd und der damit erhofften Mittagsmahlzeit. Cleveres Geschöpf, das noch mal Schwein gehabt hat. "Auf den Schreck leg' ich mich erst mal ins Bett", dachte sich das vom Stress erschöpfte Borstentier und nahm die nächste sich unmittelbar vor seinen Augen bietende Gelegenheit eines Schlafgemachs dankbar an. Der Hausbesitzer allerdings war beim Anblick seines Gastes nicht wirklich erfreut und weckte diesen unsanft aus seinen Träumen. Welches Schwein lässt das schon gern mit sich machen?  Nichts Böses im Sinn und schon kommt der nächste Stressfaktor. Dass beim Wettlauf einiges Möbelinventar zu Bruch ging - wen wundert's? Das Ende der Geschichte: Beim zweiten Fluchtversuch musste das Tier leider dran glauben und kam nicht mehr mit dem Leben davon...:-(

Sonntag, 08.01.2006

Lohnspiegel

Über Geld spricht man ja eigentlich  nicht. Es gibt jedoch Situationen im Leben, in denen  man konkret nach seinen Gehaltsvorstellungen gefragt wird, z.B. bei einem Bewerbungsgespräch. Gar nicht so einfach, mal eben locker flockig seinen Marktwert zu bestimmen. Doch es gibt eine Hilfestellung vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf. Das EU-Projekt "Lohnspiegel" stellt Arbeitnehmern und Jobsuchenden einen kostenlosen Lohn- und Gehaltsspiegel im Internet zur Verfügung. Damit dieser immer mehr erweitert werden kann, muss ein Fragebogen ausgefüllt werden. Wer seinen Namen nicht angeben möchte, kann dies auch anonym tun.

Samstag, 07.01.2006

Lübeck

Ich komme gerade aus Lübeck zurück, wo ich mir gemeinsam mit meinem Vater Ice Wold 2005 angeschaut habe. "Königreich der Tiere" lautet das Thema der Schnee- und Eisskulpturen-Ausstellung. Der enorme Besucherandrang kann nur etappenweise bewältigt werden, was zu langen Schlangen vor dem Zelt führt. Bei den momentan kalten Temperaturen draußen nicht jedermanns Vergnügen. Am Ziel angekommen wird die Außentemperatur natürlich noch überboten. Acht Grad minus sind notwendig, um die filigranen Meisterwerke von Künstlern aus aller Welt auf 1200 Quadratmetern bewundern zu könnnen. Die Strapaze für den menschlichen Wärmehaushalt lohnt sich aber durchaus. Wo sonst bekommt man z.B. Eishokey spielende Pinguine und Eisbären zu Gesicht, die einen Elch als Torwart haben?;-) Eben. Bevor dieses Schauspiel also schmilzt, schnell noch mal in die Hansestadt. Bis zum 29. Januar steht sie noch, die Ausstellung. Lübeck an sich ist ohnehin eine Reise wert. Die attraktive Altstadt finde ich sehr sehenswert. Marzipanliebhaber sollten natürlich nicht versäumen, einen Abstecher ins Hause Niederegger zu machen, in dem  man u.a. allerhand Wissenswertes über die Mandelsüßigkeit erfahren kann.

http://www.iceworld.de/

http://www.niederegger.de/  

Freitag, 06.01.2006

Atemholen

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:

Die Luft einziehen, sich ihrer entladen;

jenes bedrängt, dieses erfrischt;

so wunderbar ist das Leben gemischt.

Du danke Gott, wenn er dich presst,

und dank ihm, wenn er dich wieder entlässt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Donnerstag, 05.01.2006

Lebenskunst

Lebenskunst ist,

Problemen nicht auszuweichen,

sondern daran zu wachsen.

(Anaximandros)

Mittwoch, 04.01.2006

Braille

Not macht erfinderisch. Das zeigt sich am Lebenswerk des Franzosen Louis Braille (1809 - 1852), der heute vor 197 Jahren das Licht der Welt erblickte, sein Augenlicht jedoch durch einen Unfall im dritten Lebensjahr wieder verlor. Der wissbegierige Louis wollte sich nicht damit abfinden, seine Neugier nur in Abhängigkeit von anderen Menschen zu stillen. Vorgelesen zu bekommen, das war ihm nicht genug. Er wollte selber lesen können. Bereits mit 16 Jahren hatte er ein System entwickelt, das Buchstaben durch eine  zu ertastende Punktkombinationen ersetzt. Leider wurde diese Blindenschrift erst zwei Jahre vor seinem Tod offiziell in Frankreich anerkannt. Den internationalen Durchbruch des Braille-Alphabets erlebte er daher nicht  mehr, dennoch bleibt er für blinde Menschen unvergessen, die noch heute von seiner Idee profitieren.

Dienstag, 03.01.2006

Erika

Es gibt Menschen, denen begegne ich und es dauert nicht lange, bis sie einen Platz in meinem Herzen haben. Erika war so ein Mensch. Kurz nach Weihnachten ist sie mit 59 Jahren an Krebs gestorben. Ich komme gerade von ihrer Beerdigung aus Handorf (bei Lüneburg) zurück. Was sie auszeichnete, war ihr unerschütterlicher Glaube an Gott, der selbst noch auf ihrer Trauerfeier in einem bewegenden Abschiedsbrief bezeugt wurde. Ich bin mir sicher, dass diese Zeilen noch einiges in den Herzen der Hinterbliebenen bewirken werden, selbst über ihren Tod hinaus. Ein Gedanke, der sie zu Luftsprüngen veranlasst hätte!:-)

Montag, 02.01.2006

Weihnachtsbäume entsorgen

Man wartet ja eigentlich noch den 06. Jannuar (Heilige Drei Könige) ab, aber bevor jemand nach dem Vorbild einer Ikea-Werbung seinen Tannenbaum einfach ratlos aus dem Fenster wirft, komme ich schon mal rechtzeitig mit Entsorgungstipps;-) Mein persönlicher Favorit: Die Elefantenfutter-Variante!:-) Wer gerade keinen Zoo um die Ecke hat, kann seinen Baum auch selbst kompostieren und sorgt damit gleich für Gartendünger. Wer keinen Garten hat, der wartet einfanch auf eine Sonderfahrt der Müllabfuhr.   

Sonntag, 01.01.2006

Siege

Große Siege werden durch den Mut errungen,

größere durch die Liebe,

die größten durch Geduld.

(Peter Rosegger)

Samstag, 31.12.2005

Dinner for One

Ich habe mitterweile aufgehört zu zählen. Wie oft ich diesen Silvester-Kult-Sketch im Fernsehen gesehen habe... keine Ahnung. Er hat es sogar bis in den Englischunterricht meiner Gymnasialzeit geschafft. Allen, die heute mal wieder mit Miss Sophie Geburtstag feiern wünsche ich viel Vergnügen dabei!;-) Und danach: Kommt gut rein ins neue Jahr 2006 und vor allem bitte nicht ausrutschen dabei. Allen meinen Bloglesern, verstreut auf den verschiedensden Ecken dieser Erde, wünsche ich ein gutes und erfolgreiches Jahr 2006!:-)  

Freitag, 30.12.2005

Gute Vorsätze

Das Jahr 2005 neigt sich dem Ende zu. Anlass für viele, über  gute Vorsätze für 2006 nachzudenken. Der eine will dem Glimmstängel adé sagen, ein anderer weniger Pfunde auf die Waage bringen, der nächste nimmt sich vor, mehr Sport zu treiben und und und. Doch wie sieht es dann mit der konkreten Umsetzung aus? Amerikanische Studien belegen, dass nur 13 Prozent aller guten Neujahrsvorsätze zum Ziel führen. Schade eigentlich...  Wer wirklich veränderungswillig ist sollte es schriftlich festhalten, denn Gedanken sind zu schnell verflogen. Wichtig ist dabei eine klare und positive Formulierung des gesteckten Zieles, realistisch und gut messbar, damit bereits kleine Erfolge motivieren, weiter durchzuhalten. Also, nichts auf die lange Bank schieben und gleich am ersten Tag des Jahres loslegen, um dem  "inneren Schweinehund"  ein Schnippchen zu schlagen!:-)

Donnerstag, 29.12.2005

Rote Liste bedrohter Wörter

Es gibt sie für vom aussterben bedrohte Tiere, es gibt sie für vom aussterben bedrohte Pflanzen. Die Rote Liste. Warum also nicht auch eine für vom aussterben bedrohte Wörter? Das dachte sich der Berliner Autor und Journalist Bodo Mrozek und erstellte eine Internetseite, auf der vergessene Wörter der deutschen Sprachkultur gesammelt werden. Wer benutzt heute zum Beispiel noch das in früheren Zeiten gepflegte Wort "Gabelfrühstück", wenn er zu einem Brunch einläd? Oder wer nennt seinen zu dünn geratenen Kaffee heute noch "Lorke" ? Es gäbe noch viele mehr zu nennen, die in alphabetischer Ordnung auf der Website zu finden sind und von Besuchern gerne ergänzt werden dürfen. Schaut einfach selbst mal rein. Das "Lexikon der bedrohten Wörter"  ist im Dezember 2005 übrigens auch als Buch erschienen.

Mittwoch, 28.12.2005

Was sich 2006 alles ändert

Ab 2006 gibt es einige Änderungen im Steuer- und Arbeitsrecht sowie im Gesundheitswesen, bei Sozialabgaben und einiges mehr. Wer sich gerne genauer informieren möchte, dem empfehle ich, den Newsletter von  Stiftung Warentest  zu studieren.

Dienstag, 27.12.2005

Die Chroniken von Narnia

Gestern stand Familienkino auf dem Programm. Wir haben uns "Die Chroniken von Narnia" angeschaut. Fiktives Kino ist eigentlich nicht mein Geschmack, aber dieser Film hat mich zwei Stunden lang in seinen Bann gezogen. Bis zum Schluss war es spannend, die Abenteuer von Lucy, Edmund, Susen und Peter innerlich mit zu durchleben!:-) Ein Film, den man sich ansehen sollte.

Freitag, 23.12.2005

Heiligabend-Geburtstag

Also, morgen wird's mal wieder stressig im positiven Sinne. Denn Heiligabend mal ganz neutral betrachtet ist ein Tag, an dem genau so viele Menschen zur Welt kommen, wie an anderen Tagen.  Ich habe Heiligabend Geburtstag  und finde  das schön!:-) Ein Geburtstagsfrühstück gehört schon seit Jahren zur Familientradition. Wer jetzt denkt, dass so kurz vor den Weihnachtsfeierlichkeiten niemand mehr Zeit hat der irrt, denn manche Gäste genießen diese "Atempause bis zur Bescherung" bis in den Nachmittag hinein. Das sind die Menschen mit besonders ausgeprägtem Organisationstalent, die nichts auf den letzten Drücker machen.;-)

Morgen wird's also nichts mit dem Bloggen, weil ich den ganzen Tag bei meinen Eltern sein werde. Daher wünsche ich allen meinen Blog-Lesern im  In- und Ausland schon jetzt ein gesegnetes, besinnliches und fröhliches Christfest!:-)

Donnerstag, 22.12.2005

Der Geigenvergleich

Unglaublich! Ich hätte ja darauf gewettet, dass ich den Unterschied sofort höre, aber wie heisst es so schön: errare humanum est. Gestern hat Stern TV einen Vergleich zwischen erstens einer 300 Jahre alten Stradivari, zweitens einer professionell nachgebauten "Strad" wie sie in Fachkreisen genannt wird und drittens einer Hightech-Alternative aus Kohlenstoff gemacht. Alle Testhörer hatten mit Musik zu tun und verfügten über ein sehr gutes Gehör, doch nur einer hörte die seit Jahrhunderten als unübertroffen geltende Stradivari  heraus. Das Instrument aus Kohlenstoff stand den anderen in seiner Tonqualität so gut wie nicht nach. Der Erbauer, Dr. Friedrich Blutner,  beschäftigt sich bereits seit Jahrzehnten mit Klangforschung.

Mittwoch, 21.12.2005

Weinpanscherei

Ich komme gerade vom Geburtstag meines Vaters zurück. Ein Freund hat ihm eine Kiste edelen Rotwein aus deutschen Landen geschenkt. Lecker. Genießen sollte man ihn, denn klare Verhältnisse in Sachen Traubengetränk sind ab 2006 keine Selbstverständlichkeit mehr. Igitt, demnächst kommen amerikanische Kunstgesöffe ganz legal hier rüber. Uuuah... allein der Gedanke daran schlägt jegliches Durstgefühl in die Flucht. Naja, aber vielleicht trägt dieser Kontrast dazu bei, dass deutsche Markenweine von ehrlichen und Winzern in Zukunft noch mehr wertgeschätzt werden als es jetzt schon der Fall ist.

Dienstag, 20.12.2005

Spur des Unendlichen

Die Spur des Unendlichen

macht sich bemerkbar als Störung

in der Ordnung der Welt.

(Emmanuel Lévinas)

Montag, 19.12.2005

Horst Schlämmer

Horst Schlämmer (alias: Hape Kerkeling) gehört definitiv zu den Neuerscheinungen auf dem Fernsehbildschirm, über die ich mich in diesem Jahr am meisten amüsiert habe. Dem stellvertretenen Chefredakteur des "Grevenboicher Tageblatts" entgeht nichts, denn schließlich ist er ein alter Hase im Mediengeschäft."Imma janz discht dran und knallhart nachjefracht!", so lautet seine Devise. "Hömma Schätzelein, weisste Bescheid! ;-)

Horsti's Website: www.horstschlaemmer.tv 

Sonntag, 18.12.2005

Winter Wonderland

Wer hätte das gedacht: Im Hintergrund läuft gerade "Winter Wonderland" (immer noch die gleiche CD von neulich übrigens...) und draußen sieht's  seit gestern  wirklich so aus!:-) Wunderschön. Alles schneebedeckt. Vielleicht sollte ich mal die CD mit Bing Crosbys "White Christmas" einlegen auf repeat drücken und den Song bis nächsten Samstag durchgehend spielen. Wer weiss: Vielleicht  bleibt diese Winter-Impression dann  ja  bis Weihnachten liegen...;-) 

Samstag, 17.12.2005

Wort des Jahres 2005

Das Wort des Jahres 2005 heisst "Bundeskanzlerin". Dies gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden gestern bekannt. Sie begründete ihre Entscheidung damit, dass eine weibliche Besetzung des Kanzleramtes vor wenigen Jahren noch mit dem Wort "Kanzler" bezeichnet worden wäre. Auf Platz zwei kam die Bild-Schlagzeile "Wir sind Papst" im Zusammenhang mit der Wahl von Benedikt XVI. Rang drei fiel auf "Tsunami". Seit 1978 gibt es diesen  sprachlichen Jahresüberblick regelmäßig.   Wörter, die die öffentliche Disskussion und die Themen vergangener Jahre bestimmt haben, werden so nicht vergessen.

Freitag, 16.12.2005

Zweifel

Zweifel ist der Weisheit Anfang.

(René Descartes)

Donnerstag, 15.12.2005

Siebenpunkt-Marienkäfer

Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist Insekt des Jahres 2006. Coccinella septempunctata, so lautet sein lateinischer Name unter Fachleuten. Im Volksmund ist das beliebte kleine rot-schwarze Krabbeltier besonders als Glücksbringer bekannt. Doch Marienkäfer sind auch natürliche Schädlingsbekämpfer, denn sie ernähren sich u.a. von Blattläusen und können dazu beitragen, dass weniger chemische Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Die Bauern des Mittelalters sahen ihn daher als Geschenk der heiligen Maria an und benannten ihn nach ihr. Marienkäfer werden bis zu einem Jahr alt. Die schwarzen Punkte auf den Flügeln haben nichts mit seinen Lebensjahren zu tun. Ein weit verbreiteter Irrglaube. In Deutschland wurden bisher 80 Arten entdeckt, weltweit gibt es jedoch 5.500 Sorten, überwiegend vertreten in topischen und subtropischen Gefilden.

Mittwoch, 14.12.2005

Es swingt weihnachtlich

Endlich, es swingt weihnachtlich!:-) Seit ca. zwei Wochen bin ich auf der Suche nach einer Weihnachts-CD, auf der mir zur Abwechslung mal jeder Titel gefällt. Kennt man ja, das Marktübersättigungs-Problem. Jedes Jahr neu kommen 50 CDs mit der angeblich besten Auswahl an Christmas-Songs raus. Schade nur, dass im "Best of..." immer mindestens einer dabei ist, den man lieber gleich überspringt. Gestern machte ich mich also auf den Weg zu einem großen Medienmarkt mit riesigem Tonträgerangebot. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben. Dort wurde bestätigt, was ich schon vorher wusste: ich stand anfangs etwas  orientierungslos vor einem  speziellen Regal mit Weihnachts-CD-Angeboten. Nach  einer  raschen  Vorauswahl nahm ich, soviel meine Hände tragen konnten und ging freundlich lächelnd auf die Infothek zu, wo sich die CD-Player befinden. Der zuständige Verkäufer sah mich etwas irritiert an, als ich meinen Stapel von ca. 15 CDs vor ihm niederlegte. Die meisten waren noch verpackt. Aber mal ehrlich: wer kauft schon gern die Katze im Sack? "Wollen Sie die alle anhören?" , fragte er etwas verunsichert. Ich darauf: "Ja, bitte." Daraufhin  bekam ich ein eigenes Abspielgerät zugewiesen. Sehr zuvorkommend. Normalerweise werden einzelne CDs vom Personal in Geräte hinter der Theke eingelegt. Ich arbeitete mich durch meine ausgewählte Vielfalt, fand mein Vorurteil aber leider bestätigt. Beste Mischungen treffen leider nie ganz meinen Geschmack, so dass ich auf einzelne Interpreten zurückgreifen muss. Wer (lange) sucht (und rein hört), der findet. Endlich, es swingt weihnachtlich in meiner Wohnung. Mein Volltreffer läuft nun rauf und runter. Meine Stereoanlage hat gut zu tun und macht mich glücklich!:-) Wer swingin' Jazz bekannter amerikanischer Weihnachtslieder so mag wie ich, der sollte sich die "Chrismas Songs"  von Diana Krall zulegen. Die steigern die Vorfreude auf die Weihnachtstage ungemein!:-) Ich glaube, die habe ich so schnell nicht "über-hört".  

Dienstag, 13.12.2005

Die schönen Baritons

Tagsüber der Arztkittel, abends schwarzer Frack und Abendkleid - diesen Kontrast mögen die beiden. Er ist Oberarzt für Hals-Nasen-Ohrenkunde, sie ist Oberärztin für Psychosomatik und Psychotherapie. Beide sind am Uniklinikum Freiburg tätig. Dres. Claudia Spahn und Bernhard Richter sind verheiratet und haben schon früh ihre Liebe zur Musik erkannt. Also folgte später ein Studium. Doch damit nicht genug. Was Bodenständiges bitte noch dazu. So kam es, dass sie Musik und Medizin parallel studierten. Außerdem kann man das wunderbar kombinieren und sich wissenschaftlich der Musikermedizin verschreiben.  Sowas gefällt  mir!:-)  Wirklich beeindruckend. Ich habe das sympathische Ehepaar mal auf einer musikwissenschaftlichen Fachtagung über Begabtenforschung in Paderborn kennen gelernt, was ich im Rahmen meiner Magisterarbeit besuchte. Wir unterhielten uns beim Mittagessen, weil sich mir natürlich die Frage aufdrängte, wie sich zwei derart anspruchsvolle und zeitintensive Studiengänge nebeneinander vereinbaren ließen.  Ihre natürliche und unkomplizierte Art hat mir sehr gefallen. Beide waren der Meinung, dass es heutzutage wahrscheinlich wesentlich schwieriger wäre, da in beiden Disziplinen die Anforderungen erheblich gestiegen sind.

Montag, 12.12.2005

Luxus-Klo

Keine unnötigen Anstrengungen mehr auf dem Toilettengang. Dafür sorgt das Innovations-Klo der amerikanischen Firma Toto USA. Das Unternehmen bietet eine voll automatische Toilette mit dem Namen "Neorest" an. Preis 4.000 Euro. Aber dafür bekommt man auch einiges geboten. Nähert man sich Neorest, so öffnet sich bereits einladend der Klodeckel. Steht man dann davor, wird für angenehmen Sitzkomfort gesorgt, indem sich der Sitz höhenverstellt. Die Toilettensitz-Temperatur kann zuvor per Fernbedienung vom Klogänger bestimmt werden. Außerdem sorgt ein sanfter warmer Wasserstrahl von unten später für entsprechend angenehme Hygiene. Die Trocken-Fönung des Gesäßes ist all inclusive. Auf Wunsch gibt es auch eine Massagefunktion. Ist alles erledigt, so schließt sich der Deckel wieder von selbst, versteht sich. Ein echtes Luxus-Klo!;-)

Sonntag, 11.12.2005

Advent

Advent ist eine Zeit der Erschütterung,

in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

(Alfred Delp) 

Samstag, 10.12.2005

Roter Doppeldecker

Gestern hatte er seine letzte reguläre Linienfahrt auf den Straßen Londons. Der "Routemaster" geht nach über  50 Jahren in Rente und wird demnächst nur noch vereinzelt als Touristenattraktion für Sightseeing-Touren eingesetzt. Der rote Doppeldeckerbus gehörte zum Herzen der Stadt. 1954 wurde der Erste seiner Art gebaut. Das Besondere an ihm war seine offene Heck-Plattform, von der aus man beliebig auf- und abspringen konnte. Allerdings verunglückten durchschnittlich auch drei Menschen jährlich durch diese Praxis in der britischen Metropole. Völlig ungeeignet war er zudem  für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen-Schieber und dies ist neben Sicherheitsmängeln und finaziellen Gründen das hauptsächliche Argument, warum er nun aus dem Verkehr gezogen wird. Bei allem Verständnis für Nostalgie sind das gute Beweggründe, finde ich.  Künftig soll das rote Gefährt durch einen sogenannten "Niederfuhr-Linienbuss"  ersetzt werden. 

Freitag, 09.12.2005

Upside-down-Weihnachtsbaum

Wer sich zu Weihnachten die totale Konsumschlacht geben will, jedoch Bedenken hat, dass nicht alle Geschenke unter den Christbaum passen, für den habe ich einen tollen Tipp: schnell noch ein Fax in die Staaten schicken und einen "Upside-down Christmas tree" bestellen. Schwuppdiewupp ist das Problem behoben. Richtig viel Platz! Super, oder? Für Freunde der natürlichen Tanne ist das allerdings nichts. Der Baum ist nämlich künstlich. Wär ja auch noch schöner, wenn die Nadeln von oben nach unten runter fallen. Dann müsste man womöglich "Leise rieselt der Schnee" in "Leise rieselt der Baum" umschreiben!;-) Wie dem auch sei: der Weihnachtsspaß ist der Renner bei den Amis. Allerdings nicht ganz billig. 600 Dollar für einen 2-Meter-Baum. Mir stellt sich die Frage, ob da noch viel Geld für Geschenke übrig bleibt. Naja, wir wollen mal nicht so knauserig sein. Nach ein paar Jahren rentiert sich das dann. Schließlich kann die Anschaffung jedes Jahr wieder neu aufgestellt werden. Sie vertrocknet ja nie.

Donnerstag, 08.12.2005

Bitte lächeln!

Mieses Wetter draußen, miese Nachrichten aus der Wirtschaft - miese Stimmung in Deutschland? Wir Deutschen haben ja den Ruf eines Miesepeters, aber der muss spätestens bei der Fussball-WM 2006 widerlegt werden. Deshalb haben Vertreter aus Politik und Wirtschaft vorsichtshalber schon mal frühzeitig die "Service- und Freundlichkeitskampagne" gestartet. Man muss ja schließlich üben, wenn einem das Lächeln nicht gerade in die Wiege gelegt wurde. "Also, los!", dachten sich der neue Wirtschaftsminister Michael Glos und WM-Chef Franz Beckenbauer, "Ab ins Hotel Adlon und mal gucken, wie die das da machen!"  Damit Taxifahrer, Polizisten und weiteres öffentliches Personal das auch lernen, gibt es verschiedene Initiativen, die dazu beitragen sollen, dass mehr Optimismus und Freundlichkeit ins Land einzieht und Deutschland durchdringt. So wie "Land der Ideen"  zum Beispiel, die Initiative,  in der Unternehmen, Schulen, Unis, Museen, Theater und Vereine  täglich ab dem 01.01.2006 mit einer Veranstaltung an die Öffentlichkeit treten. Na, da müsste doch bis zum 09. Juni ein Ruck durch das Land gehen, der mindestens bis zum 09. Juli anhält!;-)

Mittwoch, 07.12.2005

Hanns Dieter Hüsch

Hanns Dieter Hüsch ist tot. Er starb gestern im Alter von  80 Jahren. Ein vielseitiger Mensch: Schauspieler, Rundfunkmoderator,  Liedermacher, Kabarettist und Schriftsteller.  Ich mochte seinen kultivierten Humor sehr. Leider habe ich ihn nie live auf der Bühne gesehen. Das Augenmerk seiner Programme galt den Absurditäten und Banalitäten des Alltags, denn er widmete sein poetisch-literarisches Kabarett den Menschen. Der Poet der kleinen Leute sozusagen. Über 50 Jahre brachte der Mann vom Niederrhein augenzwinkernd niveauvoll seine Zuhörer und Leser zum lachen. Seine zahlreichen Vermächtnisse in Büchern, Bild- und Tonaufnahmen werden dies sicherlich auch über seinen Tod hinaus noch tun.

Dienstag, 06.12.2005

Nikolausi

Ich kann mir nicht helfen - es ist jedes Jahr das Gleiche. Pünktlich zum 06. Dezember kommt mir der legendäre Gerhard-Polt-Sketch in den Sinn. Ihr wisst schon: der mit dem Nikolausi und dem Osterhasi, in dem der Sohn seinen Vater zur Weißglut bringt. Kult eben!;-)

Montag, 05.12.2005

Online-Hochzeit

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das Standesamt Düsseldorf bietet einen Service für angehende Eheleute an: auf Wunsch wird ihre standesamtliche Trauung über eine WebCam live im Netz übertragen. Etwas gewöhnungsbedürftig, wie ich finde. Zumal es nicht wie ein Film abläuft, sondern das Standbild sich alle zwanzig Sekunden erneuert. Es ähnelt einem Diavortrag. Aber man muss dem Amt zugute halten, dass es sich dem Trend der Zeit anpasst. 

Sonntag, 04.12.2005

Ice World

In knapp einer Woche beginnt "Ice World", die 3. internationale Schnee- und Eisskulpturen-Ausstellung in Lübeck. "Königreich der Tiere" lautet diesmal das Thema. Die vergänglichen Kunstwerke üben eine Faszination auf mich aus. Vor ein paar Jahren habe ich mir zusammen mit einer Freundin bereits die Sommerausgabe "Sand World" in Travemünde angeschaut. Damals ging es um Weltwunder und Wunderwelten. Wirklich sehenswert!:-) "Ice World" habe ich bisher noch nicht gesehen. Vielleicht klappt's dieses Jahr.

Samstag, 03.12.2005

Zimtsterne

Heute treffe ich mich mit einer Freundin, um Weihnachtskekse zu backen. Wer meine besondere Vorliebe für Zimt kennt, der wird nicht lange rätseln, was ich mir vorgenommen habe...;-) Das einzige Problem bei der Zubereitung dieses köstlichen Gebäcks ist, dass man hinterher vier Eigelb übrig hat. Um dem verwaisten "Gelbem vom Ei"  wieder einen Lebenssinn zu geben, wird später ein leckeres Abendrot daraus. Preisfrage: Welches Gericht meine ich? Schickt mir Eure kreativen Lösungsvorschläge bis heute abend!:-)

Freitag, 02.12.2005

Beethoven-Partitur

Beethovenforscher aller Welt sind wahrscheinlich vor Neid erblasst, als die amerikanische Bibliothekarin Heather Carbo mit ihrem Staubwedel zufällig auf eine bereits verloren geglaubte  Partitur des Musikgenies stieß.  Der Traum eines jeden Musikwissenschaftlers! Die auf  81 Seiten notierte "Große Fuge" des Bonner Komponisten ist gestern im bekannten Londoner Auktionshaus Sotheby's für 1,66 Millionen Euro von einem anonymen Käufer ersteigert worden. Hoffentlich versteht der was von Musik und lässt den wertvollen Fund nicht wieder verstauben...

Donnerstag, 01.12.2005

Erfolg - Begeisterung

Erfolg ist die Fähigkeit,

von einem Misserfolg zum anderen zu gehen,

ohne seine Begeisterung zu verlieren.

(Winston Churchill)

Mittwoch, 30.11.2005

Krawattenmann

Ulrich Wickert ist zum Krawattenmann 2005 gekürt worden. Diese Auszeichnung erhalten Personen des öffentlichen Lebens, "die durch ihr Erscheinungsbild Mode überzeugend darstellen und dabei die Krawatte als Stilmittel markant einsetzen", so lautet das Kriterium des Deutschen Mode-Instituts (DMI). Der allererste Preisträger war 1965 Hans-Joachim Kulenkampff. Zu seinen Nachfolgern zählten u.a. Günther Jauch (1991), Johannes B. Kerner (2002) und Götz Alsmann (2004). In der Tat alles würdige Empfänger, die ich noch nie mit einem unpassenden Schlips gesehen habe. Da schaut man als Mensch mit Blick für's Ästhetisch-Schöne doch gleich doppelt gerne die Nachrichten. Herzlichen Glückwunsch, "Mr. Tagesthemen" !:-)

Dienstag, 29.11.2005

WC-Cleaner

Na, das nenn' ich doch eine wirklich saubere Sache: der WC-Cleaner der Firma Dorenwendt Design GmbH & Co. KG  hat den Innovationspreis für Wirtschaftsförderung im Landkreis Göttingen bekommen. Gut investiertes Preisgeld. Endlich hat sich nämlich mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie man ekelige Klobürsten aus den Badezimmern und Toiletten verbannen kann. Mal ehrlich: die Dinger werden doch sowieso nie richtig sauber. Hast du ein bitzblankes Klobecken, hängt hinterher die ... woanders. Ihr wisst schon. Diese widerspenstigen Borsten. Schluss damit! Denn jetzt gibt es eine Welt-Neuheit: am Ende einer langen Metallstange sitzt das Geheimnis. Ein spezieller Kunststoff mit vielen gleichmäßigen Lamellen darauf sorgt dafür, dass sogar das Wasser abperlt. Die Asiaten haben schon Massenbestellungen geordert. War ja klar. Saubere Zeitgenossen eben!;-)

http://www.bedi-portal.de/assets/s2dmain.html?http://www.bedi-portal.de/500777964413c3702/

Montag, 28.11.2005

Schnee-Chaos

Das Schnee-Chaos der letzten Tage ist wirklich Besorgnis erregend. Vor allem, wenn sich ganze Schneemassen regional entladen. Schaue ich mir in Hannover z.B. die Wettermeldungen des Münsterlandes an, kommt es mir vor, als würde ich in einem anderen Land leben. Bei uns lässt sich keine Flocke nieder. Der Zoo Hannover hat für eine Winterlandschafts-Attraktion extra künstlichen Schnee organisiert. Einmal Rodeln kostet einen Euro...

http://www.zoo-hannover.de/zoo-hannover/de/zoo_v3/unternehmen_zoo/aktuelles/aktuellesdetails/AktuellesDetails_10546.html

Sonntag, 27.11.2005

Adventszeit - Vorfreudenzeit

Ab heute beginnt die schöne vorweihnachtliche Zeit. Ein Adventskranz  ziert  nun meinen Wohnzimmertisch und auch sonstige weihnachtliche Dekoration hat Einzug in meine Wohnung gehalten. Im Flur wartet bereits ein Adventskalender auf baldige Aufmerksamkeit. Aus der hintersten Ecke meines CD-Schranks bekommen sie wieder einen Lichtblick, meine Weihnachtslieblings-CDs. Doch was hat es eigentlich auf sich mit der Adventszeit? Wer mehr darüber wissen möchte, dem empfehle ich, die von mir beigelegte Internetseite als Einstimmung zu lesen. Ich wünsche allen Bloglesern einen schönen ersten Advent!:-) 

Samstag, 26.11.2005

Jahrhundert-Hit

In den letzten Jahren ist es Mode geworden, "Die Besten" des Jahrhunderts zu wählen. Diesmal wurde das deutsche Liedgut gekürt, ein bunter Mix aus allen möglichen Musikrichtungen, die Deutschland so zu bieten hat. Was mir dabei gefallen hat, war die gesamtdeutsche Berücksichtigung. Teilweise waren dadurch Titel dabei, die ich noch nie gehört hatte. Herbie war gleich dreimal mit dabei mit "Der Weg", "Mensch" und "Männer". Reinhard Mey gab den Gassenhauer aller Flugbegeisterten live zum besten. Der Jahrhundert-Hit ist "Wind of change" geworden, die Wiedervereinigungs-Hymne der Hannoveraner-Band Scorpions. 

Freitag, 25.11.2005

Weihnachtspakete rechtzeitig versenden

Noch nicht einmal mehr ein Monat, dann ist Heiligabend. Wer Verwandte im Ausland hat und sie mit einem Weihnachtspaket überraschen möchte, der sollte sich beeilen. Denn wer Wert auf eine pünktliche Auslieferung der Paketdienste legt, muss auch die Abgabefristen einhalten:

1. Dezember für Pakete nach Osteuropa und außerhalb Europas
5. Dezember für Luftpostsendungen außerhalb Europas
7. Dezember für Luftpostsendungen innerhalb Europa

Für Weihnachtspäckchen innerhalb Deutschlands bleibt noch Zeit bis spätestens zum 20. Dezember. Viel Spaß beim Verpacken und Verschenken!:-) 

Donnerstag, 24.11.2005

Klinik-Lotse

[ via: Qualitätsberichte ]

Es soll ja Leute geben, die ihr ganzes Leben lang kein Krankenhaus von innen gesehen, geschweige denn ein Bett darin getestet haben. Wenn's dann aber doch mal nötig ist, möchte man sich, wenn es planbar ist, ja in die besten Hände begeben. Um die zu finden, kann man den Klinik-Lotsen nutzen, in dem man effektiv nach bestimmten Kriterien suchen kann. Als ich 2004 an der Gallenblase operiert werden musste, war die Sache so akut, dass dazu keine Zeit mehr blieb, dennoch hatte ich das Glück, von sehr routinierten Ärzten in Hannover behandelt zu werden.

Mittwoch, 23.11.2005

Autorenlesung

Ich war gestern bei einer Autorenlesung von Adrian Plass. Ihn live zu erleben, ist ein wirkliches Vergnügen, an das ich mich noch lange erinnern werde. Der sympathische Engländer hat diese besondere Art von britischem Humor, die mir Lachtränen in die Augen treibt. Ich musste meine Brille bis zur Pause abnehmen, denn es kamen immer Neue hinterher!:-) Plass stellte sein aktuellstes Werk  "Im Nebel auf dem Wasser gehen"  vor. Mit viel Tiefgang sind darin die Eigenarten eines Christenlebens amüsamt verpackt. Der Schriftsteller ist so beeindruckend ehrlich mit seinen Schwächen und weiss sich dennoch (oder gerade deswegen) von Gott geliebt. In der Pause hat er Bücher signiert. Eine Gelegenheit, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Wer die Chance hat, Donnerstagabend nach Hamburg-Holstenwall zu kommen, sollte sie unbedingt nutzen - es lohnt sich sehr!:-) http://www.adrianplass.de/

Dienstag, 22.11.2005

Süßes und Deftiges

Männer ticken anders als Frauen. Das zeigt sich auch beim Thema Essen. Frauen stehen mehr auf Süßes und Fettiges, was ihnen des öfteren schon mal als Seelentröster zur vorübergehenden Kompensation negativer Gefühle verhelfen soll. Ein Stück Schokolade gegen Frust- oder Einsamkeitsgefühle zum Beispiel, inklusive schlechtem Gewissen hinterher. Männer hingegen bevorzugen in der Regel deftige Speisen, nutzen sie Belohnungsfunktion und bereuen daher selbst bei einem ganzen Schweinebraten hinterher kein bisschen. Sie verbinden nämlich positive Emotionen damit. Nach einem erfogreichen Vertragsabschluss wird also erst mal ordendlich geschlemmt. Das haben US-Forscher jetzt bei einer Online-Befragung herausgefunden. Vielleicht sollte ich denen mal eine Mail schicken. Mein Vater beispielsweise hat auch positive Beziehungen zu Marzipanbroten und Elisen-Lebkuchen...;-)

Montag, 21.11.2005

Wissenschaft zum Anfassen

Noch vier Tage, dann öffnet das Phaeno in Wolfsburg seine Türen. Das größte Science-Center Deutschlands. 9.000 Quadratmeter Experementierlandschaft. Denn wer anfasst und be-greift, der versteht besser, lernt und vergisst nicht so schnell wieder, als wenn er's nur trocken erklärt bekommt, so lautet die Philosophie, die dahinter steckt.  Spannendes aus Natur und Technik gibt es zu erkunden. Na, da bin ich ja mal gespannt!

Sonntag, 20.11.2005

Verrückt

Keiner ist so verrückt,

dass er nicht noch einen Verrückteren fände,

der ihn versteht.

(Friedrich Nietzsche)

Samstag, 19.11.2005

Lebensweisheit

Die wahre Lebensweisheit besteht darin,

im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

(Pearl S. Buck)

Freitag, 18.11.2005

Japanische Hunde haben's gut

In der japanischen Zeitung Asahi war vor einigen Tagen etwas über Wellness für Hunde zu lesen. Wohlhabenden Asiaten ist eben nichts zu teuer für ihre vierbeinigen Gefährten. Im viertgrößten Inselstaat der Welt erfreuen sich ca. 12 Millionen Hunde an Aquafitness, Massagetherapie, teurem Gesundheitsfutter und exklusiven Hundeclubs. Schade, dass sie keine Fotos davon zeigen. Da wird so mancher Zweibeiner des Mittelstandes wahrscheinlich vor Neid erblassen. Hoffentlich schwappt dieser Trend nicht über den Pazifik zu uns rüber, die Bundesgesundheitsministerin hat ja schon genug Probleme mit der Reduzierung der Privatkrankenkassen. Nachher geht's unseren Haustieren gesundheitlich noch besser als uns...;-)  

Donnerstag, 17.11.2005

Inschriften auf Grabsteinen

Eine Freundin von mir hat mir mal erzählt, dass sie gerne auf Friedhöfen spazieren geht, weil es da immer so schön ruhig ist. Diese Anziehungskraft  kommt wohl daher, dass sie eine sehr hellhörige Wohnung hat. Für mich hingegen wären eher die Grabsteininschriften interessant. Daraus lassen sich oft Schlüsse aus dem Leben des Verstorbenen ziehen, finde ich. "Arbeit war sein Leben", nun ja, das wäre wohl mehr für einen Pferdegrabstein geeignet. Mein Favorit ist dieser: "Hier liegen meine Gebeine - ich wünschte, es wären deine!" ;-) Der Typ hatte Humor.

Mittwoch, 16.11.2005

Post an den Weihnachtsmann

Noch fünf Wochen bis Weihnachten, da sollte man sich schon mal langsam Gedanken über seinen Wunschzettel machen. Aber an welche Adresse soll der dann gehen? Nach Himmelsthür, Himmelsstadt, Himmelspforten, oder vielleicht doch lieber nach Engelskirchen oder Nikolausdorf? Ich wusste gar nicht, dass es so viele nationale Weihnachtspostämter gibt. Na klar,  ein Experte wäre damit sicher überfordert. Soll ja keinen Ärger mit der Weihnachtsmann-Gewerkschaft geben.;-) Es gibt viel zu tun, also packt's an, ihr Santa-Claus-Vertreter aller Welt! Danke, dass es euch gibt!:-) Ich würd' ja liebend gern meine Post dem Grönland-Zuständigen schicken...wär' mal was anderes. Aber wahrscheinlich kommt der Brief dann erst zu Ostern an...;-)

Dienstag, 15.11.2005

Sauerkraut gegen Vogelgrippe

Vogelgrippe ist zur Zeit ein sehr heisses Gesprächsthema. Also, wenn ihr mich fragt, ich finde die ganze Vogelgrippen-Pandemie-Panikmache reichlich übertrieben, aber mich fragt ja keiner...;-) Wer sich dennoch Sorgen macht, sollte sich einen Sauerkrautvorrat zulegen. Dieses, aus deutschen Landen stammende Traditionsgericht, hilft laut koreanischer Forscher gegen die heimtückische Infektion. Sie fütterten betroffene Hühner mit dem delikaten weißen Kraut und tatsächlich ging es den Federtieren nach bereits einer Woche erheblich besser. Sauerkraut enthält die Vitamine A, B, und C, ist zudem reich an Mineralstoffen und enthält Bakterien, die gegen das Virus wirksam sind. Statt also sämtliche Tamiflubestände der Apotheken aufzukaufen, geht es auch mit einer preiswerteren Methode: Esst mehr Sauerkraut, Leute!;-) 

Montag, 14.11.2005

Brainday & Berlin-Sightseeing

Ein wissenschaftlich und kulturell sehr interessantes Wochenende liegt hinter mir. Ich war mit meinem Vater in Berlin, um mir neurowissenschaftliche Vorträge anzuhören. Da ich mich schon seit Jahren für Forschungen dieses Fachgebietes begeistere, habe ich die Referate regelrecht "aufgesogen". Zum Glück hatten wir auch noch Zeit, draussen etwas Berliner Luft zu schnuppern, denn das Wetter erwies sich als sehr kooperativ. Samstagabend gingen wir in's KaDeWe, dessen Angebotsreichtum und -vielfalt einen regelrecht "überfluten" kann. Am besten, man geht ohne Geld rein...;-) Sonntag trafen wir Verwandte, die ich schon sehr lange nicht mehr live gesehen hatte. Mit ihnen zusammen zu sein, habe ich sehr genossen. Wir waren gemeinsam auf der Kuppel des Reichstags, von wo aus man einen Panoramablick über die ganze Bundeshauptstadt hat. Sehr eindrucksvoll, ein echtes Highlight! http://www.reichstag.de/

Freitag, 11.11.2005

Nomen est omen

Ja, ich weiss: Werdende Eltern haben's nicht leicht. Nicht nur jede Menge Geld für eine Babyausstattung müssen sie ausgeben, irgendwann kommt auch der Tag, an dem sie sich der Qual der Wahl stellen müssen. Welchen Namen soll das Kind tragen? Antje ist ja ein durchaus schöner Vorname, aber ich kann mich erinnern, dass es in der Schule und später an der Uni immer noch jemanden gab, der auch so hieß. Irgendwie blöd, wenn man sich angesprochen fühlt und gar nicht wirklich gemeint ist. Deshalb plädiere für unverwechselbare Namen, bevor jemand anders kommt und sie einem wegschnappt. In England zum Beispiel hat sich irgendwann mal jemand gedacht: "Ich liebe schwedische Möbel zum selbst-zusammen-bauen. Och, da nenn' ich doch mein geliebtes Baby einfach Ikea! " Ein einzigartiger Vorname! Super! "Wenn das bis zur Unternehmensleitung durchdringt, krieg' ich vielleicht Prozente auf das Kinderzimmer, was ich später in diesem Möbelhaus kaufe!" Problematisch wird's nur, wenn sowas rumspricht und dann zu einer Modeerscheinung wird. Dann ist's aus mit der Einzigartigkeit!:-( Die Briten haben anscheinend  kein Problem damit und weichen spontan auf Namen von Gemüse- und Weinsorten wie Paprica oder Chardonnay aus... ;-)

Donnerstag, 10.11.2005

Gemeindenahe Diakonie

Gestern hatte ich die Gelegenheit, an einem Tagesseminar zum Thema Gemeindenahe Diakonie teilzunehmen. Zunächst berichteten ein Amerikaner und eine Amerikanerin über ihre Arbeit mit Menschen in Ehekrisen und Trauerprozessen. Da ihre Kirchengemeinde eine der größten US-Gemeinden ist, in der locker mal 1.000 Gottesdienstteilnehmer sind, lassen sich die Konzepte nur begrenzt auf deutsche Verhältnisse übertragen. Dennoch war es interessant zuzuhören. Wirklich beeindruckend fand ich jedoch die Erfahrungen eines Pastors der evangelischen Landeskirche in Oberhausen, der mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern einen echten Beitrag zur christlich-moslimischen Verständigung beiträgt. Neben seiner Kirche steht eine Moschee. Gegenseitige Toleranz, Liebe und Akzeptanz machen ein friedliches Zusammenleben möglich. Ansonsten gibt es in diesem Stadtteil auch viele Randgruppen, auf die die "Apo" mit viel praktischer Hilfestellung eingeht. Ein tolles Beispiel für gemeindenahe Diakonie!:-) 

Mittwoch, 09.11.2005

Hymne auf meine Nase

[ via: Aufbau und Funktion der Nase ]

Das menschliche Riechorgan ist ein zerbrechliches Organ. Diese schmerzhafte Erfahrung musste ich gerstern leider durchleben, nach dem ich im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nase fiel und mir dieselbe dabei brach. Autsch! Wer sich jetzt fragt, wie sowas passieren kann...also diese Antwort bin ich mir selber schuldig, habe sie allerdings noch nicht gefunden. Wie dem auch sei, Dinge geschehen einfach und bewegen mich nach Erholung des Schockerlebnisses dazu, mich mit Themen zu beschäftigen, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich mich darüber einmal schriftlich äußern würde. Manchmal gewinnen Dinge im Leben erst wirkliche Beachtung, wenn sie nicht mehr so funktionieren, wie ursprünglich gedacht. Also sing' ich nun eine Hymne auf meine wertvolle Nase, ohne die ich die manigfaltigen Düfte auf unserem Planeten Erde nicht wahrzunehmen könnte. Wobei ich gleich bei einer wichtigen Nasenfunktion angekommen wäre: Sie dient uns als Riechorgan. Zum Zweiten sorgt sie dafür, dass die Luft, die wir einatmen erwärmt, vorgereinigt und angefeuchtet wird und last, but not least ist die Nase Resonanzraum für die Stimme. Wow, phänomenal multifunktional! Danke, liebe Nase und baldige Genesung! Übrigens, wen es interessiert: Nasenbeinbrüche heilen in der Regel von selbst, meinem Naseninneren ist Gott sei dank nichts passiert, ach ja, und meine Brille hat ihre Feuerprobe mit Bravour bestanden, sie ist unbeschadet!;-)

Dienstag, 08.11.2005

Das Haustier-Radio

[ via: The Radio Station All Pets Enjoy! ]

Momentan gibt es nur ein Gesprächsthema unter den Haustieren Amerikas. Egal, ob Hund, Katze, Maus, Vogel, Hamster oder Meerschwein - alle mögen DogCatRadio, das Radioprogramm für Haustiere. Täglich 17 Stunden schmusige Tiersongs und zwischen durch  meldet sich mal ein Kollege, um bellend, miauend oder anderswie einen Kommentar abzugeben. Ansonsten moderiert eine sympathische Frauenstimme, die ab und zu auch mal dazu ermahnt, nicht an den Möbeln zu kratzen oder nett zum Postboten zu sein. Die Idee zu diesem Internetradio hatte Adrian Martinez, der Besitzer einer kleinen Plattenfirma und zugleich einer äußerst musikalischen Katze, die ohne Musik die Krise kriegt. Von amerikanischen Veterinären wird DogCatRadio wärmstens weiter empfohlen, an pelzige Patienten mit Phobien, Trennungsängsten oder sonstigen Beschwerden. Der Server glüht - täglich mehr als 50.000 Zugriffe werden verzeichnet!;-) 

Montag, 07.11.2005

Museum der Peanuts

[ via: Charles M. Schulz Museum and Research Center

Wer kennt ihn nicht? Den ewig vom Pech verfolgten Charly Brown und seinen stets hungrigen, mit vielen Talenten gesegneten Hund Snoopy. Oder Linus, zu dessen Existenzgrundlage eine blaue Schmusedecke gehört sowie Lucy, die dem Beethoven-über-alles-liebenden Schröder permanent auf die Nerven geht. Zu Ehren des 2000 in Santa Rosa verstorbenen Comiczeichners Charles M. Schulz, gibt es in Kalifornien ein Museum, das sein Lebenwerk würdigt und nicht vergessen lässt. Die Geschichten der Peanuts (zu deutsch: Kleinigkeiten) gehören zu den erfolgreichsten Comicserien weltweit. Liebevoll werden darin mit zwinkerndem Auge die Eigenarten des menschlichen Lebens anhand amerikanischer Vorstadtkinder-Figuren erörtert. Die erste Veröffentlichung 1947 trug noch den Namen Li'l Folks (dt.: kleine Leute) bis sie 1950  in  Peanuts umgetauft wurde. Ich liebe diese keinen Helden!:-) Wer weiss, vielleicht habe ich irdendwann in meinem Leben mal die Gelegenheit, das Museum zu besichtigen.

Sonntag, 06.11.2005

Der Kündigungsexperte

Dr. Laurenz Andrzejewski ist Unternehmensberater und dabei spezialisiert auf Kündigungsgespräche. Aus seinen vorherigen Berufserfahrungen als Outplacementberater schloss er, dass viele Firmenchefs es falsch anpacken. Zum Beispiel bei Sahnetorte entspannt über Fussbalergebnisse plaudern und am Ende fast nebensächlich den Knaller raus lassen: "Ach ja übrigens, was ich Ihnen noch sagen wollte, Sie sind gekündigt..." Die Variante Kündigung per Mail oder im Flur, quasi im Vorbeigehen adé sagen, sind ebenfalls sehr beliebt. "Hauruck-Kündigungen hinterlassen bei den Betroffenen massive Verletzungen", so der Experte. Dadurch fehlt dann oft der Biss, um im Arbeitsleben wieder neu Fuss fassen zu können. Je ramponierter das Selbstwertgefühl, desto länger dauert das Wundenlecken. Der Umkehrschluss: Je fairer die Entlassung, desto schneller gelingt der Blick nach vorn zu neuen Ufern. Als ich anfing, den Artikel in der gestrigen HAZ zu lesen, dachte ich zuerst: "Ganz schön krass...", aber die Lehre von der richtigen Kündigung scheint mir eine äußerst clever aufgetane Marktlücke mit weitreichenden Konsequenzen zu sein. Kündigungen haben derzeit Hochkonjunktur und so kann Andrzejewski nicht über Auftragsmangel klagen. 

Samstag, 05.11.2005

Herz

Ich wünsche dir ein Herz, das sich nicht einengen lässt-

ein Herz, das gegen Ungerechtigkeiten kämpft,

auch wenn es noch so schwer erscheint.

Ich wünsche dir ein Herz voller Güte, ein Herz voller Demut.

Ich wünsche dir ein freies Herz.

Freitag, 04.11.2005

Daniel-Düsentrieb-Messe

Dem aufmerksamen Leser meines Blogs dürfte inzwischen nicht entgangen sein, dass ich einen Faible für pfiffige Erfindungen habe. In Nürnberg hat gestern die 57. Internationale Fachmesse Ideen, Erfindungen, Neuheiten (IENA) ihre Tore geöffnet. 400 Tüftler aus 30 Ländern präsentieren über 680 Geistesblitze aus allen möglichen Lebensbereichen. Von der sich-selbst-aufblasenden Luftmatratze über Snow Jack, der besonderen winkelverstellbaren Schneeschaufel, bis hin zu einem Bohrsystem, was Erdwärme erzeugen kann ist alles dabei, was ein Erfinderherz höher schlagen lässt. Weiter so, Jungs und Mädels!;-)

Donnerstag, 03.11.2005

Achtung Eisbären!

Ich liebe gute Dokumentarfilme!:-) Gestern kam ich mal wieder in den Genuss, dank  des außergewöhnlichen Films "Achtung Eisbären!". Ein Russe (Nikita) und ein Norweger (Arne) setzen dieses gemeinsame Projekt um. Nikita, der Biologe ist, lebt zusammen mit seinen Polarbären seit zwanzig Jahren auf der Wrangelinsel, die zwischen Alaska und Sibirien liegt. Ein Mann, der die Wildnis liebt. Im Winter ist es das Bärenparadies, weil sie Nahrung im Überfluss haben. Im Sommer, wenn das Eis schmilzt gleicht es einer Hölle, in der sie mit dem Hungertot kämpfen müssen. Die Tiere stehen mittlerweile unter Naturschutz und wandern jährlich 15.000 Kilometer durch die Arktis. Einen Sommer lang besuchte der Filmautor Arne die Wrangelinsel, um faszinierende Aufnahmen für die Nachwelt festzuhalten. Atemberaubend nahe sind sie sich gekommen, die Bären und er. Kuschelig sehen sie aus, die weissen Geschöpfe, sie können aber lebensgefährlich sein, wenn sie hungrig sind. Ein Hund, ein Schneefuchs, eine Schneeeule, eine Walrossheerde, Seehunde und arktische Vögel haben es sich nicht nehmen lassen, ebenfalls zu Filmstars zu werden. Ich war wirklich beeindruckt von der Professionalität der beiden Filmemacher, mit denen die Eisbären fast hätten Freundschaft schließen können, wären es eben keine Raubtiere gewesen. So 'klopften' sie zeitweise mal an Nikitas Hüttentür, um nach einem keinen Snack zu fragen. Ein Bärenbaby war von Arne so angetan, dass es ihm nach der Beschupperung fast auf den Schoß gekrabbelt und ihn zu seinem Papa auserkoren hätte, der wiederum so mit dem Bär sprach, als ob es tatsächlich sein eigenes Kind wäre. Bilder, die sich einem nicht alle Tage bieten, dazu mit viel Charme und Witz vom Sprecher des Films kommentiert. Eine Fünf-Sterne-Doku!:-) 

Mittwoch, 02.11.2005

Lügen geht durch den Magen

Zwei amerikanische Forscher von der University of Texas haben herausgefunden, dass sich beim Lügen die Magenaktivität verlangsamt und die Herzfrequenz erhöht. Mit Hilfe eines Elektrogastrogramms (EGG), was Bewegungen der Magenwand messen kann, haben die Mediziner nachweisen, dass sich die von Natur aus schon langsamen und gleichmäßigen Rhythmen noch mehr runterfahren, wenn man nicht die Wahrheit spricht. Grund dafür ist die Kommunikation zwischen Kopf- und Bauchhirn. Hier bewahrheitet sich die Aussage des US-Neurowissenschaftlers Michael Gershon: "Der Bauch bestimmt den Kopf."  Unsere Eingeweide sind nämlich umhüllt von mehr als 100 Millionen Nervenzellen, die ein Abbild unseres Gehirns darstellen. Daher dieser Zusammenhang. Irgendwie erinnert mich das Ganze an den Gehirnsketch von Otto Waalkes aus den Achtzigern...;-)

Dienstag, 01.11.2005

Elefantenbaby

Am letzten Freitag erblickte er das Licht der Welt - der neue Elefantennachwuchs des Hannoverschen Erlebniszoos. Klar, dass er sofort alle Blicke auf sich zog und die Zoobesucher (über 13.600) am Sonntag nur so strömten. Die Medien berichteten bereits begeistert und so nutzte ich gestern zusammen mit meiner Mutter noch mal das traumhaft schöne Wetter aus, um ebenfalls zur Augenzeugin zu werden. Wir hatten riesiges Glück, denn als wir ankamen wurde der kleine, noch namenlose Zeitgenosse gerade für Sat.1 vorgeführt, deshalb konnten wir ihn zwanzig Minuten aus nächster Nähe bestaunen! Ich bin noch ganz hin und weg von diesem überaus niedlichen Anblick!:-) Kaum zu glauben, dass so ein 98 Zentimeter grosses kleines Wunder schon 140 Kilo auf die Waage bringt...

Montag, 31.10.2005

Reformationstag

[ via: www.luther.de ]

Heute ist Reformationstag. Als Lutherfan lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, einige Zeilen darüber zu schreiben. Dr. Martin Luther (1483-1546) war Augustiner-Mönch und wurde später Theologieprofessor. Er konnte sich nie mit den gängigen Bußpraktiken anfreunden und hatte deshalb oft mit der Frage zu kämpfen: "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?". Dieses ständige inne Ringen darum brachte ihn schließlich zu der Erkenntnis, dass nicht das Kaufen von Ablassbriefen nötig ist, sondern allein die Gnade Gottes ("sola gratia") durch Jesus Christus,  um Frieden in Herz und Gewissen zu erlangen. Mit diesem Wissen konnte er natürlich nicht weiter hinter der Glaubenslehre der katholischen Kirche stehen und so kam es  zu dem Tag, an den wir uns heute noch erinnern: Der 31. Oktober 1517, an dem Luther 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg nagelte. Man kann sich ausmalen, dass dieser Widerstand ihm nicht gerade ein stressfreies Leben bescherte. Später musste er sich inkognito als Junker Jörg auf der Wartburg verstecken, um nicht umgebracht zu werden, aber diesem Burgaufenthalt ist es zu verdanken, dass wir heute als mündige Christen leben können, nämlich durch seine Bibelübersetzung vom althebräischen, lateinischen und altgriechischen in die deutsche Sprache für uns!:-)

Sonntag, 30.10.2005

Zeitumstellung

[ via: Zeitumstellung , Sommerzeit und Winterzeit ]

Na? Schon alle Uhren umgestellt? Extra um eine Minute vor 3 aufgestanden dafür? Mal ehrlich: Welcher normale Mensch lässt sich mitten in der Nacht aus seinen süßesten Träumen reißen, nur für so'n Schwachsinn? Wer hat sich das ausgedacht? Hätte es nicht auch gereicht, die Uhr um 8 auf 7 Uhr vor zu stellen? Na gut, wenn sie's unbedingt so haben wollen, dann bringe ich eben bei der nächsten Gelegenheit alle meine Uhren zur Nachtschicht ins Krankenhaus. Sollen die Ärzte und Schwestern das doch machen, die sind ja sowieso schon wach! Wenn's denen zu viel wird, sollen sie's gleich sagen, dann weiche ich auf die Feuerwehr aus - oder gehe zur Polizei. Die ist doch mein Freund und Helfer. Die macht das bestimmt gerne...;-)

Samstag, 29.10.2005

Anleitung zum Glücklichsein

Vor zwei Tagen gab's auf Arte eine sehr interessante  Doku über Glücksforschung mit dem Titel "Anleitung zum Glücklichsein". In Rotterdam gibt eine Weltdatenbank für Glückseligkeit, wo alle erhobenen Daten über Glück zusammengetragen werden. Ein amerikanisches Forscherteam zieht es dafür in die hintersten Winkel der Welt, um herauszufinden, was Menschen unterschiedlichster Kultur zufrieden sein lässt. Glück wird dabei als Freude am eigenen Leben definiert. Jeder Mensch hat ein angeborenes Glückspotential, was in seinen Genen verankert ist. Dieser Anteil macht etwa 50 Prozent des Glücksempfindens aus. Lebensumstände dagegen tragen nur 10 Prozent dazu bei. Der Rest kann durch Verhaltensstrategien beeinflusst werden. Ein Kriterium für Zufriedenheit im Leben ist Dankbarkeit. Weiterhin wurde festgestellt, dass extrovertierte Menschen in der Regel die glücklicheren Menschen sind, weil die mehr auf andere zugehen können und dadurch mehr Freunde haben, als Introvertierte.  Dies bedeutet allerdings nicht, dass in sich gekehrte Menschen generell unglücklicher sind. Glückliche Personen erinnern sich außerdem weniger an Negatives in ihrem Leben oder sehen es später positiver, als es vielleicht in Wirklichkeit gewesen ist. Das Zweitbeste ist für sie zudem auch noch gut genug, wenn sie das Beste nicht bekommen können. Die meisten Erdenbewohner halten sich interessanterweise für zufrieden. Pessimisten bilden eine deutliche Minderheit. Dennoch nimmt unser Gehirn mehr negative Eindrücke wahr: Um ein negatives Ereignis auszugleichen, braucht man fünf Positive. Durch starkes Anpassungsvermögen wird das Glücksniveau immer wieder angeglichen; verschiedene Glücksmomente halten dieses Niveau unterschiedlich lang: Eine Ehe macht in der Regel fünf Jahre glücklich, ein Lottogewinn hält für ca. ein Jahr an, und eine berufliche Beförderung bringt dem Glücksempfinden nur etwa zwei bis drei Monate ein. Schweizer und Isländer zählen, den Untersuchungen nach, bisher zu den Menschen mit dem höchsten Glücksniveau. Die Russen bilden das Schlusslicht.    

Freitag, 28.10.2005

Clocky

Nicht nur die ehrwürdigen Nobelpreisträger werden alljährlich im Oktober bekannt gegeben und im Dezember in Stockholm gefeiert, nein, im goldenen Monat erfahren ebenso die Auserwählten des Ig-Nobelpreises der Harvard-University von ihrem Glück. Ig steht für ignobile und bedeutet unwürdig. Prämiert werden Arbeiten, die unter namenhaften wissenschaftlichen  Dächern veröffentlicht wurden, die jedoch besser "nicht wiederholt werden können oder sollten", da sie für völlig unnütz und überflüssig gehalten werden. "Clocky" hat den Ig-Nobelpreis für Ökonomie erhalten. Der Wecker rollt, nach drücken der Schummertaste, auf und davon und spielt mit seinem Besitzer Versteckspiel. Clocky sucht sich jeden Morgen ein anderes Versteck und schlägt dabei so lange Alarm, bis auch der größte Morgenmuffel aller Zeiten endlich wach geworden ist, um sich entnervt auf die Suche des Lärmpegels zu machen!;-)

Donnerstag, 27.10.2005

Unterwegs

Unterwegs

ohne Grenzen, ohne Eile,

neugierig auf den nächsten Tag,

den nächsten Hafen, die nächste Begegnung.

Woher der Wind auch weht -

die Segel sind gesetzt.

Mittwoch, 26.10.2005

Hummeln fliegen auf van Gogh

Ein Verhaltensbiologe aus London hat mit Hummeln, die zuvor noch nie echte Blumen gesehen haben, ein Experiment gemacht. Statt einer natürlichen Pflanze bot er ihnen vier Poster an, zwei dovon mit Blumenmotiven. Das Täuschungsmanöver ergab, dass die fleissigen Tierchen voll auf das Bild von van Goghs "Sonnenblumen" abgefahren sind. Geschmack und Kunstverständnis scheinen sie also zu haben...;-) Spaß beiseite. Was die Hummeln dabei anscheinend besonders ansprach, war die gelbe Farbe der Sonnenblumen. Man nennt sie auch "Bienengrün", weil dieser Farbton von den Insekten besonders gut wahrgenommen werden kann und er als Nahrungslieferant gilt.

Montag, 24.10.2005

German Classics

Von Donnerstag bis Sonntag fanden in auf dem Messegelände Hannover die German Classics statt. Ich mag Pferdesport und finde ihn sehr spannend, habe das Turnier allerdings im Fernsehen verfolgt. Was mich immer wieder erstaunt ist, dass jedes (Spitzen)pferd seinen ganz eigenen Charakter hat, der manchmal unberechenbar ist. Da drängt sich mir doch der Vergleich zum menschlichen Charakter auf, bei dem es diesbezüglich so einige Parallelen gibt!;-) Wie dem auch sei, es ist immer wieder ein Genuss, bildschöne Pferde bei dieser Gelegenheit zu Gesicht zu bekommen.:-)

Sonntag, 23.10.2005

Die Reise der Pinguine

Voller positiver Erwartung bin ich gestern spontan mit einer Freundin in "Die Reise der Pinguine" gegangen. Im Fernsehen hatte ich bereits Gutes über den Film gehört. Es war schon faszinierend, die arktischen Impressionen zu sehen und von der Lebensart der anrührenden Kaiserpinguine zu erfahren. Doch ansonsten hat mich der Film ziemlich enttäuscht. Vor allem die Monologe und Dialoge der Elternpinguine fand ich mehr als unrealistisch und zu theatralisch. Ich möchte mal den Menschen kennen lernen, der genau weiss, was und wie Tiere denken. Ich vermute, für sie ist der Lauf der Dinge einfach normal, weil sie es eben nicht anders kennen. Wenn schon Dokumentation, dann auch bitte sachlich dabei bleiben! Fast 90 Minuten sind definitiv zu lang für diese Thematik. Neben uns ist sogar jemand eingeschlafen, was man ihm nicht verübeln kann, denn in dem Streifen passiert zu wenig wirklich Spannendes. Heinz Sielmann hätte es mit Sicherheit besser hingekriegt, auf jeden Fall sachlich informativer und kürzer.  

Samstag, 22.10.2005

Heute vor 20 Jahren

[ via: WEB.DE Portale - Boulevard - Kino & TV ]

Heute vor 20 Jahren, da saß ich, kollektiv mit meinen Eltern, abends um viertel nach acht vor der Flimmerkiste. Warum ich das noch so genau weiss? Nein, ich habe kein Universalgedächtnis, aber in jedem neueren Lehrbuch über Fernsehgeschichte kann man sicher lesen, dass das ZDF am 22. Oktober 1985 die deutsche Medienlandschaft revolutionierte. Die allererste Folge der "Schwarzwaldklink" wurde ausgestrahlt. Heutzutage wird man ja mit Krankenhaus-Serien mehr als übersättigt, aber damals war das wirklich was Besonderes! Die Serie erreichte übrigens internationalen Bekanntheitsgrad, indem sie in 42 Länder verkauft wurde. So, Happy Birthday, Black Forrest Clinic, oder so ähnlich...;-)

Freitag, 21.10.2005

SMS an den Wasserkocher

Dunkel auf dem Weg zur Arbeit, anstrengender Bürotag, dunkel auf dem Weg nach Hause, außerdem draußen nasskaltes Wetter. Jetzt 'ne schöne heiße Tasse Tee zuhaus'... och, da schick' ich doch mal eben 'ne SMS an meinen Wasserkocher: "Setz' schon mal Wasser auf, alter Junge, bin gleich da!"  Wer jetzt denkt, "ich hab's ja irgendwie schon immer geahnt, aber jetzt dreht sie völlig durch!", der irrt gewaltig! Meine Spinnerei wird bald Realität sein, denn zwei britische Unternehmen haben einen Sateliten-Wasserkocher entwickelt, der sich selbst einschaltet, wenn man ihm per Handy eine Nachricht schickt. Im Wasserkocher ist ein eingebauter Funkempfänger, der auf die Handynummer des Besitzers programmiert ist. Für alle Kauffreudigen, die nun neugierig geworden sind: der im schwarz-silbernen Design gehaltene Kocher ist ab Januar 2006 erhältlich!;-) 

Donnerstag, 20.10.2005

Live Music Now

[ via: YEHUDI MENUHIN Live Music Now ]

Durch die HAZ habe ich gestern erstmals von "Live Music Now"  erfahren. Das Ausnahmetalent Yehudi Menuhin hat diesen Verein ins Leben gerufen. Profimusiker suchen bewußt ein ungewöhnliches Publikum auf. Menschen, denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich ist, ein öffentliches Konzert aufzusuchen. Wo findet man sie? In Krankenhäusern, Psychatrien und Gefängnissen zum Beispiel. Nur die besten und routiniertesten Musiker haben das Privileg, bei solchen Konzertveranstaltungen mitzuwirken, denn es kann schon mal sein, dass ungewöhnliche Dinge an ungewohnlichen Orten passieren. Menuhin ist bereits gestorben, doch seine Tochter, Zamira Menuhin-Benthall, hält als Ehrenvorsitzende die internationale Vereinsidee weiter am Leben, die auch in Deutschland bundesweit Ableger gefunden hat. Klasse Sache!:-) 

Mittwoch, 19.10.2005

Buchmesse

Eine koreanische Weisheit sagt: "Ein Tag ohne Lesen, ist wie wie Tag ohne Wasser."  Wie wahr das ist! Gestern hat die 57. Frankfurter Buchmesse ihre Tore geöffnet. Korea hat in diesen Tagen einen besonderen Stellenwert, denn es ist das diesjährige Gastland der weltweit größten Messe der Bücher. Für die Koreaner ist Lesen ein Lebenselixier, was sich schon aus den hervorragenden Pisa-Ergebnissen des Landes schließen lässt. Bleibt den Besuchern der Messe nur zu wünschen, dass sie die Leselust befällt, eine Leselust, die auch über Grenzen der deutschen Literatur hinaus geht!:-) 

Dienstag, 18.10.2005

Hörvergnügen gratis

Hörbücher sind voll im Trend, doch leider oft auch ziemlich teuer. Ebbe in der Kasse, aber trotzdem nicht auf den Vorlesegenuss verzichten wollen? Kein Problem! Jede Menge Hörbücher zum kostenlosen Runterladen gibt's bei Vorleser.net. Tolle Idee, zu der ich nur sage: Daumen hoch!:-) Viel Spaß beim Zuhören.

Montag, 17.10.2005

Lily Tomlin

Die amerikanische Komikerin Lily Tomlin hat einmal gesagt: "Es ist schon komisch: Wenn wir mit Gott reden, dann nennen wir das Gebet. Aber wenn er mit uns redet, dann nennen wir es Schizophrenie!;-)" Witzig ist er schon, dieser Ausspruch, aber warum trauen wir es Gott eigentlich nicht zu, dass er mit uns spricht und tun es als psychisch krank ab?

Sonntag, 16.10.2005

Pfannkuchen-Café-Haus

Mitten in der Fussgängerzone Hildesheims gibt es ein gemütliches, nostalgisch eingerichtetes Pfannkuchen-Café-Haus, wo man diese Spezialität in allen möglichen herzhaften und süßen Varianten bestellen kann. Das schöne Ambiente trägt dazu bei, dass man sein Mittagessen ganz besonders genießt. Ich spreche aus Erfahrung, denn gestern habe ich es zusammen mit meinem Vater selbst getestet. Wir waren uns beide einig, dass dies nicht der letzte Besuch dort sein wird!:-)

Samstag, 15.10.2005

Down to Earth

Eine Freundin von mir hat einen Verlag in Berlin. In den vergangenen zwei Tagen war ich intensiv damit beschäftigt, ein Buch Korrektur zu lesen, was demnächst in neu überarbeiteter Auflage bei Down to Earth erscheinen soll. Es war eine interessante Erfahrung für mich. Man liest ganz anders. Zum Glück mag ich das Buch sehr gerne, so dass bei all der anstrengenden und konzentrierten Arbeit noch Schönes hängen bleibt. Am liebsten würde ich jetzt Mäuschen spielen und ins fertige Buch kabbeln, um zu sehen, wer es alles liest.;-)  

Freitag, 14.10.2005

Leben mit Vision

Leben mit Vision - wer möchte das nicht? Der Amerikaner Rick Warren hat ein tolles Buch geschrieben, was dazu einlädt, in einem Vierzig-Tage-Programm über sich und sein Leben nachzudenken. Warren geht davon aus, dass jeder Mensch bestimmte Berufungen in seinem Leben hat. Diesen Berufungen auf den Grund zu gehen, ist Inhalt des Buches, das wirklich lesenswert ist. Ich selbst habe viel Gewinn daraus gezogen.

Donnerstag, 13.10.2005

Servus Kanzlerstadt!

Seit gestern ist es raus: Hannover verliert seinen Kanzlerstadt-Status, mit dem es sich so oft und gern geschmückt hat. Dafür gewinnt die Leinemetropole einen Ex-Ministerpräsidenten und Juristen zurück. Gerhard Schröder zieht sich aus dem Berliner Politikchaos zurück und genießt nun vorerst sein Privatleben in seinem Haus in der Plathnerstrasse. Günther Bohnecke, ein Gastwirt aus der Altstadt Hannovers, hat diesbezüglich bereits im Jahr 2003 Weitblick bewiesen. Der Gastronom machte einen Ausflug in ein neues Metier und hat in weiser Voraussicht schon mal vorzeitig eine Marktlücke gestopft: T-Shirts mit dem Aufdruck "Servus Kanzlerstadt" !;-)

Mittwoch, 12.10.2005

Bierdeckel, der Alarm schlägt

Na, das nenn' ich doch 'ne nützliche Erfindung: Ein Bierdeckel, der Alarm schlägt, wenn der Glasinhalt sich dem Ende zuneigt. Auf diese Idee kamen zwei Studenten. Bei welcher Beschäftigung? Na, beim Bier trinken natürlich!;-) Funktioniert ebenso bei alkoholfreien Getränken, logisch. Wer weiss, vielleicht kommt die Erfindung sogar irgendwann mal in Krankenhäusern für Nierenkranke oder in Seniorenheimen für ältere Menschen zum Einsatz. Für den Privatgebrauch an heissen Tagen wäre er auch für mich praktisch, allerdings finde ich hundert Dollar etwas übertrieben für diesen Luxus...

Dienstag, 11.10.2005

Zu neuen Ufern

Wenn wir uns von der Vorstellung lösen, es müsse immer so weitergehen wie bisher, dann laden uns plötzlich tausend neue Möglichkeiten zu neuem Leben ein.

Montag, 10.10.2005

Käse selber machen

>Vor einigen Tagen hat mir ein Schweizer einen Kommentar zu meinem Blogbeitrag "Löcher im Käse" geschrieben. Er stellt selbst Käse her und leitet Interessierte dabei an. Coole Idee!:-)

Sonntag, 09.10.2005

Sehnsucht - Erfüllung

Gestern abend war ich auf einer wunderbaren Veranstaltung zu Gast. Drei Freunde von mir haben mich zu einem Konzert mit Ausstellung eingeladen. "Sehnsucht - Erfüllung" war das Thema der Music and Art Symbiose. Migo und Tinka haben selbst geschriebene Lieder vorgestellt, und Bobby hat zu jedem ein wuderschönes, ausdrucksstarkes Bild präsentiert. Jedes einzelne ein Kunstwerk für sich. Musik und Kunst bildeten eine perfekte Ergänzung zueinander. Hätte eins von beiden gefehlt, wäre es keine Einheit gewesen.

Freitag, 07.10.2005

Happy Birthday, Kermit!

Ich bin ein absoluter Muppet-Fan!:-) Ihr Papa, Jim Henson, fing ganz banal an: "Puppenspieler gesucht!", stand in einer Zeitungsanzeige. Damit hatte der damalige Student wirklich nichts am Hut, wollte aber unbedingt zum Fernsehen. So nähte Jim aus einem grünen alten Damenjackenärmel eine einfache Strumpfpuppe. Wer hätte gedacht, dass damit die Geburtsstunde von Publikumsliebling Kermit, dem Frosch geschlagen hat?! Inzwischen ist ein halbes Jahrhundert vergangen, sein Schöpfer längst verstorben, aber seine mittlerweile zahlreichen Muppets leben für Henson weiter und begeistern immer noch jung und alt!:-)

Donnerstag, 06.10.2005

Schöpfung oder Evolution?

[ via: Prof. Werner Gitt ]

Gestern war ich mit meinem Vater bei einem Vortragsabend von Prof. Werner Gitt zum Thema "Was uns die Schöpfung lehrt". Ich war beeidruckt über seine Gabe, schwierige naturwissenschaftliche Sachverhalte sehr verständlich erklären zu können. Er hat viele Bestseller geschrieben, die in mehrfacher Auflage und in verschiedenden Fremdsprachen erschienen sind. Seine Ausführungen zu hören und sein Zeugnis zu sehen, bleibt eindrücklich im Gedächtnis.

Mittwoch, 05.10.2005

Löcher im Käse

Nicht nur schmecken muss er, nein, die richtigen Löcher müssen bitte auch noch drin sein. Die deutsche Nation liebt kleine Löcher in ihrem Käse. Bitte nicht größer als zwei Zentimeter Durchmesser. Ganz anders die Südländer, die gern doppelt so große Löcher haben. Schweizer liegen in ihrer Vorliebe genau dazwischen. Naja, wenn man sonst keine Probleme hat... Bezogen auf das Finanzloch in der deutschen Staatskasse, stimme ich mit dem deutschen Geschmack überein.;-) 

Dienstag, 04.10.2005

Rathausbesichtigung

Gestern hat mich ein Freund aus Lüneburg besucht, um mit mir u.a. das Neue Rathaus Hannover (das übrigens gar nicht mehr so neu ist) zu besichtigen. Wir haben an einer sehr interessanten Rathausführung teilgenommen, die ich jedem empfehle, der neu in die Leinestadt zieht. Ich habe dadurch vieles über meine Geburtsstadt erfahren, was ich noch nicht wusste. Mit inbegriffen ist auch eine Turmbesteigung, bei der man, oben angekommen, einen Panoramablick über Hannover genießen kann!:-)

Montag, 03.10.2005

Klecks Theater Hannover

Am Samstag war ich mit einer Freundin zu einer Premierenvorstellung im Klecks Theater in der Kestnerstraße. Ein Bekannter von mir spielt den Dietrich im Stück  "Drei alte Männer wollen nicht sterben". (Logisch, wer will das schon?) Die überzeugte Männer-WG bekommt eines Tages nach Jahren mal wieder Post, Absender unbekannt. Im Brief ist zu lesen: "Heute ist der letzte Tag. Euer Leben ist alle. Die Tage sind verbraucht. Leider endgültig. Herzliche Grüße." Man male sich aus, was diese Zeilen bei den Dreien auslösen... Das Stück ist gelungen in Szene gesetzt, ein Theaterbesuch lohnenswert!

Sonntag, 02.10.2005

Internetzugang

Mein Internetzugang hat unverschämterweise beschlossen, fast zwei Feiertage einzulegen, und dies unmittelbar nach meinem gestrigen Blogeintag. Was sich Netzwerke heutzutage so alles rausnehmen, ist wirklich unglaublich! Wahrscheinlich wollte mir das World Wide Web einfach mal zeigen, wie aufgeschmissen ich ohne das sogenannte "Tor zur Welt" bin, und fordert nun so was wie Dankbarkeit. Also gut, ich hab's eingesehen: Mit dir, liebes Internet, ist das Leben mit all seiner manigfaltigen Informationsverarbeitung, die so täglich zu bewältigen ist, um einiges einfacher und stressfreier. Danke, dass du jetzt wieder funktionierst!:-)

Samstag, 01.10.2005

Studiotermin

Wie heisst es so schön: Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiss gesetzt. Gestern hatte ich nach langer Zeit mal wieder die Gelegenheit, einen Radiobeitrag im Aufnahmestudio zu produzieren. Es gleicht "geistiger Knochenarbeit", bis alles so geschnitten und gesprochen ist, dass es mir auch gefällt, aber es hat sich gelohnt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!:-)

Freitag, 30.09.2005

Erfolgreich

Erfolgreich zu sein, heißt, anders als die anderen zu sein.

(Woody Allen) 

Donnerstag, 29.09.2005

Alles auf Zucker!

Ich hatte mir fest vorgenommen, ihn im Kino zu sehen, doch das Fernsehen war schneller als ich. Leider kein Einzelfall bei einem Kinomuffel wie mir. Aber gestern abend habe ich Tränen gelacht über den ständig in der Klemme sitzenden Jaeckie Zucker, der notgedrungen seine jüdische Verwandtschaft zu Hause aufnehmen muss, die ihn und seine Lieben in helle Aufregung und Stress versetzt.;-) Ein Streifen, den man unbedingt gesehen haben muss. Prädikat: äußerst lachmuskelanregend!:-) 

Mittwoch, 28.09.2005

Lichtblick in der Handtasche

Eigentlich bin ich ja kein Handtaschentyp sondern eher eine "Hosentaschen-Lady", aber die Idee einer britischen Studentin könnte bei mir durchaus zu einer Typveränderung führen. Rosanna Kilfidder ist die Erfinderin von "Sun-Trap", der Handtasche mit Solarzellenbetrieb, welche das Herz jeder Frau höher schlagen lässt, die all abendlich erfolglos und entnervt nach ihrem Haustürschlüssel kramt. Außen an der Handtasche befindet sich die Solarzelle. Innen gleicht die Vorrichtung dem Prinzip eines Handys: Klappt man es auf, geht das Licht an. Im Vergleich: Zieh am Reissverschluss oder öffne den Knopf, schwups, geht der Lichtschalter an!;-) 

Dienstag, 27.09.2005

Verschlucktes Handy

Also, über den Fluch oder Segen eines Handys streiten sich ja immer mal wieder die Geister. Eins steht aber felsenfest: Die robusten Dinger halten so einiges aus. Sie überleben den Schleudergang einer Waschmaschine, ohne Schaden zu nehmen und halten sogar dem Magen eines Wiederkäuers stand. Den Beweis lieferte eine arabische Kuh, die das mobile Etwas mit ihrem herkömmlichen Futter im Stall verwechselte. Das Klingelgeräusch aus dem Kuhmagen würde ich gern mal hören!;-)  

Montag, 26.09.2005

BookCrossing

Vor ungefähr einem Jahr bin ich durch einen Fernsehbeitrag des NDR auf einen neuen Trend aufmerksam geworden, der inzwischen Kultstatus erreicht hat, und das nicht nur in deutschen Landen: BookCrossing. Es funktioniert so: Man kauft sich ein Buch, liest es und wenn man für gut hält, setzt man es sozusagen in die Freiheit aus. Vorne im Buch steht ein Hinweis zum BookCrossing und der Registrierungscode, unter dem das "ausgesetzte" Buch im Internet zu finden ist. Dort kann der Finder nach dem Lesen später schreiben, wie er das Buch fand und einen Hinweis geben, wo er es wieder "frei" gelassen hat. Neulich hab ich eins in die Marktkirche gelegt und bin sehr gespannt, wer's entdeckt.;-)

Sonntag, 25.09.2005

Feuerwerk in Herrenhausen

Gestern war ich mit einer Freundin in den königlichen Barockgärten Herrenhausens zum Abschluss des jährlichen  inernationalen Feuerwerkswettbewerbs.  Diesmal präsentierte  Australien seine Feuerwerks-Idee zu Musicalmelodien. Das bunte, laute Spektakel begann erst um 21:30 Uhr, aber man konnte vorher stundenlang in der wunderschönen Grünanlage, in der zahlreiche Wasserspiele integriert sind, flanieren ohne Langeweile zu bekommen. Die Veranstaltung gleicht einem Volksfest: Überall ausgelassene Besucher, die sich mit ihren Picknickkörben niederlassen, Livemusik ertönt aus den verschiedensten Winkeln des Gartens und kleine Gauklereien werden dargeboten. Etwas, das man nicht verpassen sollte!:-)

Samstag, 24.09.2005

Reinhard Mey in Bremen

Vor 22 Jahren, da fing's an: Das Lied "Menschenjunges" lief im Radio, und danach war's um mich geschehen. Meine Leidenschaft für Mey-Lieder war geboren. In über zwei Jahrzehnten haben sich viele CDs in meinem Musikschrank angesammelt. Gestern habe ich mein neuntes Konzert des Chansonniers erlebt, diesmal in Bremen, weil ich den Hannovertermin im November nicht wahrnehmen kann. Es hat sich, wie immer, gelohnt: Ein Mann, eine Gitarre, ein Mikro, viele Geschichten und wunderschöne Lieder. Eine one-man-show vom Feinsten!:-)

Freitag, 23.09.2005

New Yorker Hunde

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Dieses Sprichwort bewahrheitet sich heute mal wieder: New Yorker Hunde sind hip! Sie tragen seit neustem ein Jogging-Outfit, um mit ihrem Herrchen mithalten zu können. Ich habe ich Freundin, die Architektin im Big Apple ist. Als Zeugin vor Ort muss sie mir beim nächsten Spaziergang im Central Park unbedingt ein Beweisphoto knipsen!;-)

Donnerstag, 22.09.2005

Frauen wollen mehr Lob

In einer repräsentativen Studie der Zeitschrift "Freundin" sind 63 Prozent der befragten Frauen davon überzeugt, von ihrem Chef zu wenig Anerkennung für ihre Arbeit zu erhalten. Folge dessen kann ein starker Motivationsverlust sein, was wiederum zu Frust auf beiden Seiten führt. Zu wenig Vertrauen und mangelnde Absprachen tun ihr weiteres dazu. Auch die täglichen Launen des Vorgesetzten machen den Frauen zu schaffen, laut einer Umfrage des "Gewis-Instituts" Hamburg.

Mittwoch, 21.09.2005

Gefühle und Gedächtnis

Zwei amerikanische Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen Emotionen und Gedächtnisleistung untersucht. Die Forschungen ergaben, dass jemand der seine Gefühle nicht unterdrückt, eine bessere Merkfähigkeit aufweist. Das Ergebnis ist nachvollziehbar und logisch, finde ich.

Dienstag, 20.09.2005

Träume

Solange wir Träume haben, leben wir.

Solange wir leben, geben uns Träume Hoffnung.

Solange es Hoffnung gibt, haben wir keine Angst vor der Zukunft.

Die Zukunft liegt in unseren Händen. Träumen wir sie nicht nur, sondern erleben wir sie.

Montag, 19.09.2005

September-Lebkuchen

Soeben habe ich meine ersten Nürnberger Oblatenlebkuchen nach Hause getragen.;-) Es soll ja Leute geben, die das für eine Unart halten: Lebkuchen schon im September? Unmöglich! Also, ich vertrete die Meinung, man soll sie genießen, solang sie noch herrlich frisch sind und schön saftig schmecken!;-) Lecker...

Sonntag, 18.09.2005

Deutsch-amerikanische Hochzeit


Ich komme gerade aus Lüneburg zurück, wo ich auf der Hochzeit einer Freundin eingeladen war. Es war eine internationale Vermählung, denn Frauke's Mann Mark ist Amerikaner. Während des Traugottesdienstes, sowie abends bei der Feier wurde die ganze Zeit simultan übersetzt, damit die Gäste aus den USA auch alles verstehen konnten. Der bewegenste Augenblick in der Kirche war für mich der, als der Bräutigam, der so gut wie kein Wort deutsch spricht, seiner Braut in ihrer Muttersprache das Eheversprechen gegeben hat. Das hat mich tief berührt! Sie haben sich beide gegenseitig sowohl auf englisch, als auch auf deutsch einen längeren Text zugesprochen, der vom Zettel abgelesen wurde. Sehr bewegend...

Samstag, 17.09.2005

Dieter Nuhr

[ via: Dieter Nuhr | Homepage ]

Gestern abend gab's auf 3sat im Rahmen des Kulturfestivals Ausschnitte aus "Ich bin's nuhr", dem aktuellen Programm von Dieter Nuhr, zu sehen. Ich kann mich schon allein über seine Mimik amüsieren und habe Tränen gelacht!:-) 

Freitag, 16.09.2005

Kölner Männer

Na, das ist doch mal was Nettes: Die lachfreudigsten Männer kommen, laut des Männermagazins "Men's Health", aus der Rheinmetropole. Sie bringen ihre Lachmuskeln im Durchschnitt 634 Sekunden täglich in Schwung. Sympathisch!:-) Wäre eigentlich ein Grund nach Köln zu ziehen...;-)

Donnerstag, 15.09.2005

Ferkel-Barometer

Also, Polit-Schweinereien im übertragenen Sinne sind eigentlich unter aller Sau, auf der anderen Seite schreit das ganze Wahlkampf-Szenario nach etwas Auflockerung, finde ich. Warum das Ganze nicht mal wörtlich nehmen und schnell noch die Chance vor Sonntag nutzen? Abstimmen beim Ferkel-Barometer. Übrigens, ich finde Guido am besten getroffen, auch wenn ich nicht wirklich mit seiner Art von Politik übereinstimme!;-)

Mittwoch, 14.09.2005

Schmetterling im Käfig

Eine Freundin von mir aus Hessen lebt schon seit über 15 Jahren mit dem Chronischen Fatigue Syndrom (CFS). Ich habe sie kennen gelernt, bevor die Erschöpfungskrankheit ausbrach. Alles begann mit einer heftigen Grippe zu Ostern im Jahr 1990. Wir waren gerade gemeinsam auf einer Jugendfreizeit, und ich sehe sie noch im Bett liegen, als wäre es gestern gewesen. Seit dem habe ich viele Stationen der Krankheit hilflos miterlebt. Oft tat es mir weh, mit ansehen zu müssen, wie ein Mensch mit so viel kreativ-künstlerischem Potenzial wirklich gefangen ist im eigenen Körper, wie ein Schmetterling im Käfig. Gestern ist ihr Buch erschienen, in dem sie ihre Situation schriftlich verarbeitet und anderen Betroffenen Hilfestellung bieten möchte. Ich wünsche ihr von Herzen, dass sie viele Menschen damit erreicht!

http://www.lydia.net/artikel2.htm   

Dienstag, 13.09.2005

Wünsche

Ich wünsche dir,

dass du arbeitest, als würdest du kein Geld brauchen,

dass du liebst, als hätte dich noch nie jemand verletzt,

dass du tanzt, als würde keiner hinschauen,

dass du singst, als würde keiner zuhören,

dass du lebst, als wäre das Paradies auf Erden.

(Irisches Sprichwort)

Montag, 12.09.2005

Hartz IV

In der Regel ist es wirklich erschreckend, welche Einstellung viele Hartz IV-Empfänger zum Thema Erwerbstätigkeit haben. Neulich habe ich die ARD-Reportage "Arbeit? Nein, danke!" gesehen, dabei ist mir nicht nur die Spucke weg geblieben, sondern auch kräftig die Kinnlade gekippt! In meiner Naivität war mir nicht bewusst, dass viele gar nicht arbeiten wollen und statt dessen mit einer unglaublichen Gelassenheit von deutschen Steuergeldern leben. Gestern brachte das ZDF jedoch ein ermutigendes Beispiel von einem Ex-Alkoholiker, der es aus seiner Sackgasse geschafft hat. Sein Fallmanager aus Leer hat sich nicht nur für ihn mächtig ins Zeug gelegt, sondern sich auch für andere Arbeitslose sehr engagiert. Manchmal ging es nicht ohne Druck und Leistungskürzung, aber am Ende wuchsen erstaunliche Früchte der inneren Einstellungsveränderung.

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,1000046,00.html

 

Sonntag, 11.09.2005

Wer wird Millionär

Juchu, Günther Jauch ist zurück aus der WWM-Pause!:-) Gestern gab's die Jubiläumsfolge zur 500. Sendung. Am 03. September 1999 fiel der Startschuss der Quizshow, seit dem schwitzten 1089 Kandidaten über teils läppische, teils knifflige Fragen und erspielten bis jetzt über 38 Millionen Euro. 

Samstag, 10.09.2005

Neulich vor'm Spiegel

Neulich vor'm Spiegel, da war's mal wieder so weit. In der Regel kommt der Moment spontan, kündigt sich weder vorher an oder achtet auf Finanzlagen. Alle zwei bis drei Jahre fordert mein Spiegelbild eine Veränderung. Ein neuer Blickfang muss her, der meine Blicke schärft und stets für den richtigen Durchblick sorgt. Seit gestern sitzt er auf meiner Nase, unterstreicht dezent meine Augenfarbe und ist eigentlich weiblich: meine neue Brille!;-)

Freitag, 09.09.2005

Doppelnamen

Na, das wurde aber auch Zeit! Immer mehr Frauen entscheiden sich, laut einer Internetumfrage der Zeitschrift "Leben und Erziehen", gegen einen Doppelnamen und nehmen somit den Namen ihres Mannes nach der Hochzeit an. Mir war ehrlich gesagt auch schon immer schleierhaft, wie man mit Würde zu einem Namen wie Leutheusser-Schnarrenberger oder Caspers-Merk stehen kann... 

Donnerstag, 08.09.2005

Tiki

Werner "Tiki" Küstenmacher hat eigentlich Theologie studiert, doch seit 1993 ist er mehr als freiberuflicher Autor und Karikaturist tätig. Besonders bekannt wurde er durch seine sympathischen Zeichnungen in den Bestsellern "Simplify your life" und "Wenn du es eilig hast, gehe langsam", in Zusammenarbeit mit dem Zeitmanagement-Guru Lothar J. Seiwert. Ich finde, es reicht schon, sich an den Karikaturen zu freuen, deshalb mag ich auch besonders gern Tikis Kalender und Bildbände!:-) http://www.claudius.de/verlag/programm/gesamt/tiki/index.php#3

 

Mittwoch, 07.09.2005

Depressionsbarometer

Wie depressiv ist Deutschland wirklich? Diese Frage stellt sich momentan eine Gruppe promovierter Akademiker aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, von Medizin über Psychologie bis hin zur Wirtschaft. Unter http://www.depressionsbarometer.de/ kann man acht Fragen zur persönlichen Befindlichkeit beantworten. Bislang haben sich 70.000 Menschen daran beteiligt. Das Zwischenergebnis hat ergeben, dass Männer über 60 die glücklichsten Bundesbürger sind. Am unglücklichsten dagegen sind, laut der Studie, die Frauen über 60.

Dienstag, 06.09.2005

Bundesrat & Co

So macht Politik Spaß! Unter http://foederalion.bundesrat.de/foederalion/index.php gibt's alles rund um den Bundesrat spielerisch verpackt. Super geeignet für alle, die im Politikunterricht nicht nur trockenes Wissen pauken wollen. Ein weiteres Angebot für Jugendliche ist http://www.fluter.de/look/index.tpl?IdLanguage=5&IdPublication=2&NrIssue=40 . Hier werden aktuelle politische und gesellschaftliche Themen diskutiert. Beide Links sind pädagogisch wertvoll, nicht nur für die noch Schulpflichtigen!;-)

Montag, 05.09.2005

Briefwahl

Ich habe mir gestern das Kanzlerduell "erspart", indem ich glücklicherweise überhaupt nicht in die Versuchung kam, rein zu schauen. Grund: Ich war gar nicht zu Hause. Mich hat das ganze Medienspektakel schon 2002 total genervt. Damals stieg in mir bereits die Assoziation eines Kasperletheaters auf. Letzten Dienstag habe ich meine Wählerpflicht in Form eines Briefes erfüllt. Damit ist das ganze Thema jetzt vom Tisch. Das befreit!;-)

Sonntag, 04.09.2005

Erkenntnis

Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem, was wir gelernt und dem, was was wir vergessen haben.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916)

Samstag, 03.09.2005

Kaugummi

Er ist in aller Munde. Es gibt ihn als Kugel, streifenförmig oder auch im kleinen Quadrat, in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Kaugummi reinigt Zähne, erfrischt den Atem, baut Stress ab, macht schlank und beugt sogar Ohrenentzündungen vor. Wissenschaftler der Universität Saragossa haben jetzt in einer Studie bewiesen, dass ein Kaugummi im Mund auch die Reaktionfähigkeit müder Autofahrer erhöht. Naja, aber bei den Benzinpreisen momentan...? Das klappt bestimmt auch bei müden Radfahrern oder Fussgängern. Probiert's einfach mal aus!:-)

Mehr zum Thema Kaugummi gibt's unter:

http://www.zebis.ch/zebis0_thema/046_kaugummi/zebis0_thema_046.htm

http://www.lifeline.de/cda/page/center/0,2845,8-8314,FF.html

Freitag, 02.09.2005

Eckart von Hirschhausen

[via: Eckart von Hirschhausen]

Lachen ist die beste Medizin, dachte sich der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen und hängte vor zehn Jahren seinen Arztkittel an den Nagel, um sich ganz dem Lachen zu widmen. Inzwischen behandelt er nicht nur in eigenen Soloprogrammen sondern praktiziert auch im ARD-Magazin "W wie Wissen". Bald geht der 38jährige Berliner mit seinem neuen Programm "Glücksbringer" auf Deutschlandtournee. Dabei geht es u.a. um "zwei Stunden Unterhaltung aus zwei Metern Selbsthilfebüchern". Das klingt viel versprechend!;-)

Donnerstag, 01.09.2005

Akademie für's stille Örtchen

Wow, Sachen gibt's, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt: Wer gerne tiefer in die hohe Kunst der Kloreinigung eintauchen möchte, kann sich demnächst in Singapur sozusagen einen akademischen Grad holen. Jack Sim, Organisator des Ganzen, meint dazu: "Wir wollen, dass unsere Putzkräfte eine neue Ebene erreichen und sich um alle Aspekte der Toilette kümmern können." Es muss seine Passion sein, denn zudem ist Sim auch noch Präsident der Welt-Toiletten-Organisation. Wirklich eine saubere Sache, für die es sich zu kämpfen lohnt. Vor allem lässt es mich hoffen, den nächsten Auslandsaufenthalt unbeschadet zu überstehen. In Singapur zum Beispiel, da geben sie nämlich einen touristenfreundlichen Kloführer raus, in dem man 5 Sterne Örtlichkeiten ausfindig machen kann. Thank you, Mister Sim!;-) 

Mittwoch, 31.08.2005

Hoffnung

Gib der Hoffnung eine Chance an die Oberfläche zu treiben,

und sie wird es tun!

Dienstag, 30.08.2005

Happy Birthday, Helge!

[via: HELGE SCHNEIDER - Die offizielle Hom-Page]

Kaum zu glauben aber wahr, uns' Helge wird heut 50 Jahr'!;-) Der Jazz-Musiker, Autor, Komiker und Filmregisseur erfüllt höchst ungern die Erwartungen seines Publikums. Dann macht er zur Abwechslung mal genau das Gegenteil oder gar nichts. Will man seine komische Ader, so kann es passieren, dass man statt dessen nur "Straf-Jazz" ohne jegliche Faxen geboten bekommt. Nehmen wir ihn so, wie er ist und singen froh das Katzeklo!:-) ...mit diesem Hit bin ich übrigens zeitweise so  manchen Freunden auf die Nerven gegangen, durch ständige Darbietungen...

Montag, 29.08.2005

Mehr Gesundheit für alle

Es kann jeden treffen, überall und jederzeit. Von heute auf morgen arbeitslos. Das kann sich später auch auf die Krankenkasse auswirken, denn es ist erwiesen, dass sich der Gesundheitszustand der Betroffenen mit zunehmender Arbeitslosigkeit verschlimmert. Der besonders hohe Konsum an Medikamenten, speziell an Antidepressiva zeigt dies auf. "Mehr Gesundheit für alle" lautet die Initiative, die sich mit Hilfe verschiedener Modellprojekte dafür stark macht, die Gesundheit und damit die Lebensqualität arbeitsloser Menschen zu verbessern.

Sonntag, 28.08.2005

Das Kreuz mit dem Kreuz

Manchmal weiss ich nicht so recht, ob ich über die Politiker lachen oder weinen soll, aber es hilft alles nichts: Heute in drei Wochen ist Bundestagswahl. Für die ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Thema habe ich zwei Wahlentscheidungshilfen entdeckt:

www.surfpoeten.de/wahlhilfe/

www2.wahlomat.de/bundestagswahl2005/ 

Freitag, 26.08.2005

Generation Zuversicht

Ich bin zwar keine typische stern-Leserin, aber ich bin eine typische Titelkäuferin. Mit einem guten ansprechenden Aufmacher kann man mich kriegen. "Generation Zuversicht - realistisch, optimistisch, konservativ", das ist ganz nach meinem Geschmack! Wahrscheinlich deshalb, weil ich von meinem Lebensgefühl und meinen Einstellungen her ähnlich denke, wie sie. Auch, wenn ich altersmäßig schon über der Gruppe der 18 bis 30 jährigen liege, so fühle ich mich den 2.000 Befragten dennoch zugehörig und kann nur sagen: mehr davon!:-)  

Donnerstag, 25.08.2005

Freund

Ein Freund ist jemand, der deine Vergangenheit versteht,

an deine Zukunft glaubt

und dich heute so nimmt, wie du bist.

Mittwoch, 24.08.2005

Zwiebelfisch

"Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" so lautet der Titel des Taschenbuches, in dem sich der Kolumnist Bastian Sick über stilistische und grammatikalische Ungereimtheiten der deutschen Sprache auslässt. Warum der seltsame Name Zwiebelfisch? Er stammt aus dem Fachjargon der Buch- und Zeitungsdrucker und bezeichnet Buchstaben innerhalb eines Wortes, die versehentlich in einer anderen Schriftart gesetzt worden sind. Übertragen auf die Kolumne heisst das, "falsch gesetze" Wörter zu entlarven.  Die Zwiebelfisch-Kolumne erscheint wöchentlich neu in Spiegel online. Prädikat: äußerst lesenswert!  

Dienstag, 23.08.2005

Jodeln statt Yoga

Spätestens seit Loriots Frau Hoppenstedt ist es kein Geheimnis mehr, dass man mit einem Jodeldiplom fein raus ist. Da hat man nämlich was eigenes, da hat man was in der Hand! Doch Jodeln fördert nicht nur die berufliche Karriere. Wissenschaftler der Uni Graz haben jetzt herausgefunden, dass Jodeln sogar gesünder ist als Yoga. Es entspannt, baut Stress ab und kräftigt die Lungen. Da mir sowohl meine eigene, als auch die Gesundheit meiner Mitmenschen am Herzen liegt, hier der exklusive Tipp für alle Surfer: www.jodelkurs.com Schickt mir eure Erfolgsberichte!!:-)  

Montag, 22.08.2005

Freie Evangelische Schule Hannover

[via: FESH - Freie Evangelische Schule Hannover]

Gestern war ich zu einem Hochzeitsbrunch eingeladen und hatte dabei die Gelegenheit, ein Lehrerehepaar kennen zu lernen. Sie unterrichten beide an der FESH, einer christlichen Privatschule in Hannover. Dort findet auch regelmäßig am 1. Sonntag des Monats ein Gottesdienst meiner Gemeinde statt. Es war interessant, im Gespräch mehr über den Schulalltag zu erfahren, der gar nicht so anders ist, wie an staatlichen Schulen. Die Lehrer müssen allerdings kein Geheimnis aus ihrer christlichen Glaubensauffassung machen, sondern dürfen offen dazu stehen. Ich denke, dass Kinder sowas positiv prägen kann, auch wenn sie nicht in einem christlichen Elternhaus aufwachsen oder sich später für eine andere Glaubensrichtung entscheiden.

Sonntag, 21.08.2005

Beherzt

Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt.

Beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.

(Khalil Gibran)

Samstag, 20.08.2005

Bad Salzdetfurth


[via: Bad Salzdetfurth Gesundheit & Kur/Solebad]

Ich komme gerade aus Bad Salzdetfurth, wo ich mich im Solebad vergnügt habe. Allerdings muss ich sagen, dass so ein Bad im Salzwasser ganz schön groggy macht. Für naturwissenschaftliche Erklärungen dieses Phänomens bin ich gerne offen. Falls sich jetzt also jemand berufen fühlt, mich darüber aufzuklären, nur zu!;-) Ansonsten schreib' ich einfach mal an Armin Maiwald, meinen Held aus Kindertagen. Ihr wisst schon: Der von der Sendung mit der Maus!:-)

Freitag, 19.08.2005

Köln im Ausnahmezustand

Der 20. Weltjugendtag versetzt nicht nur die Stadt Köln sondern anscheinend auch die jugendlichen Pilger in einen Ausnahmezustand. Es ist schon beeindruckend, sie in ihrer Partystimmung zu sehen. Seit der Papst allerdings das rheinische Territorium betreten hat, ist der ganze Jubel um seine Person mir als evangelische Christin ehrlich gesagt etwas fremd. Einem neutralen Beobachter würde wahrscheinlich der Kult um einen Popstar als Vergleich einfallen. So wird Benedikt XVI. zum Idol glorifiziert, dabei sollte doch bei so einer Veranstaltung wirklich nur einer im Mittelpunkt stehen: Jesus Christus. 

Donnerstag, 18.08.2005

Apollo

Apollo-Optik bietet im Internet einen Service an, den sogenannten Onlinestyler. Man muss ein Photo von sich reinstellen und kann sich dann nach Belieben verschiedene Brillenfassungen auf die Nase setzen. Ich hab's gestern mal ausprobiert und fand's super!:-) Aus diese Weise kann man sich wirklich stundenlanges Suchen ersparen. Allerdings steht nur eine sehr kleine Auswahl an Modellen zur Verfügung. Für den ersten Eindruck reicht's, aber abends bin ich dann doch noch mal in eine Filiale, um mich von einem sympathischen Verkäufer beraten zu lassen. So praktisch dieser Netzservice auch ist, es geht doch nichts über eine persönliche Beratung, die einem in Fleisch und Blut gegenüber steht!:-)

Mittwoch, 17.08.2005

Marundes Landleben

[via: Cartoons und Illustrationen von Marunde]

Ich liebe die Zeichnungen des in Hamburg geborenen Cartoonisten Wolf-Rüdiger Marunde. Ob Schweine, Enten oder sonstige Bewohner seines lustig fröhlichen Landlebens, Marundes liebe zum Detail machen seine Geschichten zu einem echt amüsanten Erlebnis!:-)

Dienstag, 16.08.2005

Das gewisse Etwas

In dem Buch "Leben Sie Ihr Glück" von Michael Spitzbart geht es darum, dass wir alles haben, was wir zu unserem Glück brauchen, und wie wir es optimal nutzen können. Gestern habe ich darin ein Kapitel über das gewisse Etwas gelesen. Wir alle kennen Menschen, die es haben. Sie haben eine Ausstrahlung, die uns magisch anzieht, auch wenn wir nicht immer genau sagen können, worin diese besteht. Charismatische Leute sind schön, auch wenn sie nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen.
Man kann es nirgendwo erwerben, das gewisse Etwas, aber man kann in sich für bessere Voraussetzungen z.B. durch gesunde Ernährung sorgen, so der Autor und Mediziner.

Montag, 15.08.2005

Journalismus und PR

Vor einiger Zeit deckte ein Journalist den Tatbestand von Schleichwerbung in deutschen Serien auf. Der Fall hatte Konsequenzen für die Beteiligten. Wie das Politmagazin Monitor jüngst berichtete, ist die Verschmelzung von Journalismus und PR leider heute ebenfalls kein Tabu mehr. Für mich ist das erschreckend, es widerspricht meinem Ideal und ist ein Grund mehr, sachlich und redlich dem journalistischen Informationsauftrag zu folgen. 

Sonntag, 14.08.2005

Hochzeit im Garten


Gestern haben Freunde von mir geheiratet. Zwar haben sie sich vom Pastor kirchlich trauen lassen, doch das nicht konventionell in einer Kirche, sondern in ihrem riesigen Garten zu Hause. Ich bin in meinem Leben schon auf so vielen Hochzeiten eingeladen gewesen, dass ich inzwischen aufgehört habe, sie zu zählen. Alle waren schön, aber diese war wirklich besonders durch das wunderschöne Ambiente. Es waren auch jede Menge Kinder mit von der Partie und es hat Spaß gemacht, zu beobachten, wie ausgelassen sie alle herumtollten. Eine außergewöhnliche Feier, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Samstag, 13.08.2005

Alles mit links

[via: Linkshänderseite - Alles über den Welt-Linkshändertag]

Heute ist der Internationale Tag der Linkshänder. Tja, da beglückwünsche ich mich doch gleich erst mal selbst als Betroffene!:-) Was ich in diesem Zusammenhang immer schon mal loswerden wollte: Schluss mit der Diskriminierung und solchen Sprüchen wie "Das mach' ich doch mit links!". Mal ehrlich: Die wahre Intelligenz schreibt doch mit...na ihr wisst schon!;-) Zu den berühmtesten deutschen Linkshändern zählten übrigens Johann Wolfgang von Goethe und Albert Einstein. Auch der ehemalige US- Präsident Bill Clinton und die Tennisspielerin Monica Seles sind Linkshänder. Allen Linkshändern heute also einen besonders schönen Tag!!:-)

Freitag, 12.08.2005

Segen

[via: Die Losungen - Gottes Wort für jeden Tag]

Eigentlich hatte ich mir für den heutigen Tag ja schon ein anderes Thema überlegt, aber als ich heute morgen meinen Computer hochgefahren habe, stand auf dem Bildschirmschoner als Losungswort für heute der Bibelvers, den mir meine Lüneburger Gemeinde zum Abschied mitgegeben hat:
Ich will dich segnen,
und du sollst ein Segen sein.
(1. Mose 12, 2)
 Das hatte natürlich Vorrang, logisch!:-) Für alle, die also jetzt neugierig sind, was das andere Thema gewesen wäre - morgen wieder rein schauen... ;-)

Donnerstag, 11.08.2005

Heinz Erhardt

Gestern abend gab's in der Sendereihe Legenden ein Portrait über Heinz Erhardt. Für mich bleibt er der Unübertoffene seiner Zunft. Millionen hat er mit seinem einzigartigen Humor zum lachen gebracht. Allerdings hatte sein grosser Hunger nach Applaus auch den Nachteil, dass seine Kinder ihn kaum zu Gesicht bekamen. Der Preis des Erfolges...

Ein Zweizeiler ist mir gestern besonders kleben geblieben: "Alles im Leben geht natürlich zu, nur meine Hose, die geht natürlich nicht zu!"  Kannte ich noch nicht. :-)  

Mittwoch, 10.08.2005

Tauschring Hannover

Vor zwei Tagen habe ich mich mit meiner Freundin Kerstin darüber unterhalten, wie toll es wäre, einen eigenen Garten mit selbst angebautem Obst und Gemüse zu haben. Irgendwie unfair, dass die einen so viel haben, was sie alleine gar nicht aufessen können und andere haben gar nichts. Dann ist mir der Tauschring in den Sinn gekommen, über den ich mal vor Monaten einen Fernsehbeitrag im WDR gesehen habe. Es gibt ihn auch in Hannover. Die Idee, die dahinter steckt, gefällt mir gut!:-)

Dienstag, 09.08.2005

Zufrieden

Zufrieden bleiben: grosse Kunst.

Zufrieden scheinen: blosser Dunst.

Zufrieden werden: grosses Glück.

Zufrieden sein: ein Meisterstück!

Sonntag, 07.08.2005

Quizfieber

Um eine journalistische Ausbildung beim WDR absolvieren zu dürfen, muss man zunächst in verschiedenen Auswahlverfahren unterschiedliche Tests bestehen. Darunter findet sich auch einer in Allgemeinbildung, an dem ich mich gestern versucht habe. 116 Fragen aus allen möglichen Fachrichtungen.

Samstag, 06.08.2005

Bioladen

Hab gerade ganz in meiner Nähe einen Bioladen entdeckt und natürlich gleich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, um dort nach Herzenslust leckere Sachen einzukaufen!:-)

Freitag, 05.08.2005

Kulturführer

Meine Freundin Ulle aus Darmstadt hat vor einigen Jahren, als sie noch mitten im Architekturstudium steckte, einen Kulturführer für ihre Stadt herausgegeben. Sie hat ihn mir zum 30. Geburtstag geschenkt. Ein richtig tolles persönliches Geschenk! Leider habe ich es bisher immer noch nicht geschafft, sie in Darmstadt zu besuchen, obwohl wir inzwischen beide mit dem Studium fertig sind. Aber irgendwann werde ich das Buch einweihen, da bin ich mir sicher. So einen Kulturführer sollte es für jede Stadt geben. Ich finde die Idee richtig klasse!:-)

Donnerstag, 04.08.2005

Mal wieder die Japaner

Neulich gab's ja schon das innovative Klo der Japaner, jetzt haben sie sich was anderes überlegt. Dachte sich ein Forscher: "Och, hab' grad' Langeweile, außerdem verlier' ich ständig meine Kreditkarte. Echt ärgerlich! Mmmmmh, was kann man da nur machen? Ah, ich hab's! Warum die Daten nicht mal in den Daumennagel einspeichern?" Sprach's und erfand den Kreditkarten-Fingernagelcode. ;-) 

Mittwoch, 03.08.2005

Kinder

Es ist ein Risiko, sagt die Vernunft. Es ist eine Belastung, sagt die Erfahrung. Es ist eine grosse Verantwortung, sagt die Vorsicht. Es ist nichts als Sorge und Leid, sagt die Angst. Es gibt kein grösseres Glück, sagt die Liebe.

Rudyard Kipling

Dienstag, 02.08.2005

Queen Mary 2

Gestern war Volksfeststimmung in Hamburg. Der Luxusliner Queen Mary 2 lief im Hafen der Hansestadt ein. Das Prachtschiff ist 345 m lang, 74 m hoch, hat ganze 157.000 PS und hat einen Wert von 870 Mio. Euro. Man kann sich auch 39 hintereinander parkende Linienbusse vorstellen, die vom Bug bis zum Heck des Schiffes reichen, um eine Vorstellung von der Größenordnung zu bekommen. Unter die Kohlbranbdbrücke passt sie leider nicht durch, denn die ist nur 53 m hoch. Steigt man auf den Michel, ist man fast Auge in Auge mit dem höchsten Punkt der Queen. Wer jetzt lust bekommen hat: Suite und Butler kosten nur schlappe 40.560 Euro. Ein echtes Schnäppchenangebot!;-) 

Montag, 01.08.2005

Dschungel der Orthographie

Ab heute ist sie verbindlich- die neue Rechtschreibreform. Doch die Kontroversen über dieses Projekt dauern an. Laut einer repräsentativen Umfrage sind 61 Prozent gegen die neue Schreibweise. Fluss statt Fluß, naja, das geht ja noch. Aber dass z.B.  Greul künftig mit ä, also Gräul geschrieben wird, ist meinem inneren Auge ein Gräul und ich kann mich bis heute nicht damit anfreunden, du in Briefen klein zu schreiben. Für Schüler, die es nie anders gerlernt haben finde ich's ok, aber ansonsten hält sich meine Begeisterung darüber in Grenzen.

Samstag, 30.07.2005

Gentechnikfreie Zone

Die Organisation Greenpeace hat einen super Einkaufsführer erstellt, mit dem man seinen Kühlschrank zukünftig zur gentechnikfreien Zone erklären kann und damit seiner Gesundheit einen riesen Gefallen tut. Es ist kaum zu glauben, welche Produkte so alles genmanipuliert sind und wie das Obst und Gemüse aus manchen Herkunftsländern eine Extraportion Pestizide verabreicht bekommt. Igitt, da lob ich mir durch die Biokost von Bauer Willi auf'm Land!

Freitag, 29.07.2005

Eine Minute

Man sagt, dass es nur eine Minute braucht, um eine besondere Person zu bemerken! Eine Stunde um sie einzuschätzen, einen Tag um sie gern oder lieb zu haben, aber es ein ganzes Leben braucht, um sie wieder zu vergessen.

Donnerstag, 28.07.2005

NDR-Antje lebt weiter

Die pazifische Walrossdame Antje (1976 - 2003) war lange Zeit fester Bestandteil des NDR-Logos. Sie lebte in Hagenbecks Tierpark und diente 1978 erstmals als Pausenfüller im NDR-Fernsehprogramm. Zwar machte Antje ganze sieben Jahre der durchschnittlichen Walross-Lebenserwartung von 20 einen Strich durch die Rechnung, doch vor zwei Jahren starb auch sie. Seit September 2004 kann die Walrossdame nur noch dermoplastisch konserviert im Zoologischen Museum Hamburg besucht werden, doch als Zeichentrickfigur lebt meine Namensgenossin, dank Janosch, im NDR-Fernsehen weiter!:-)

Mittwoch, 27.07.2005

Paul Gerhardt mal anders

Vor zwei Jahren bin ich erstmals auf die Sängerin Sarah Kaiser aufmerksam geworden. Auf ihrer CD "Gast auf Erden" hat sie die bekanntesten Lieder des Theologen Paul Gerhardt (1607-1676) auf eine neue Art interpretiert, die ich sehr hörenswert finde. Allerdings sollte man das Original dabei im Hinterkopf behalten, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

Dienstag, 26.07.2005

Zitate für's Leben

Eine Freundin von mir aus Berlin sammelt schon seit vielen Jahren Zitate und hat diese Sammlung vor einigen Monaten als CD-Rom herausgegeben. Ich bin ganz begeistert davon, denn sie hat sie wirklich wunderschön zusammengestellt. Das Praktische an der Sache ist auch, dass man weitere Zitate dazu beliebig in einer eigenen Datei ergänzen kann.

Montag, 25.07.2005

Monas sheep cafe

[via: Sheep Cafe %u2013 send a sheep]

Meine absolute Lieblingsseite in Sachen Ecards ist das sheep cafe. Garantiert für jede Gelegenheit die passende Karte. Tolle Idee!:-)

Sonntag, 24.07.2005

Neues Land

[via: Neues Land Christliche Drogenarbeit]

Endlich wieder Sonne!:-) Ich komme gerade vom Gottesdienst. Das Predigtthema war Nachfolge. Gesprochen hat der Leiter der Drogenarbeit Neues Land aus Hannover. Sein Schlüsselwort war loslassen. Es gibt so viele Dinge, die man festhalten kann: Menschen, Arbeit, Dinge. Das alles kann uns aber die Sicht auf das versperren, was Gott mit uns und unserem Leben speziell vorhat. Deshalb loslassen, um frei zu werden für neues Land, das Gott bereihält uns was wir nur betreten müssen. Das ist Nachfolge konkret. 

Samstag, 23.07.2005

Gerd Albrecht

Am vergangenen Dienstag ist der Dirigent Gerd Albrecht 70 Jahre alt geworden. Bereits im Alter von 27 Jahren wurde er jüngster deutscher Generalmusikdirektor in Lübeck und hatte später das Dirigat mehrerer namenhafter Orchester inne.

Ich mochte ihn schon als Kind sehr gerne, weil es ihm immer wichtig ist, sein kleines Publikum kindgerecht an Musik heran zu führen. Dazu hat er u.a. auch ein klingendes Instrumentenmuseum ins Leben gerufen und die N3-Sendung Musik-Kontakte moderiert. 

Freitag, 22.07.2005

Leckeres Blutdruck senken

Italienische Forscher haben in einer Studie festgestellt, dass man mit dunkeler Schokolade den Blutdruck erfolgreich senken kann. Endlich mal eine leckere Therapie!;-) 

Donnerstag, 21.07.2005

Kleines Fest im Grossen Garten

In Hannover gibt es jedes Jahr im Juli ein ganz wunderbares Kleinkunst-Festival - das "Kleine Fest im Grossen Garten" in den Herrenhäuser Gärten. Die Veranstaltung ist so beliebt, dass man sich sogar bewerben muss, um an Karten zu kommen. Ich war gestern mit einer Freundin da und habe mich u.a. über dressiertes Gemüse amüsiert.:-)

Mittwoch, 20.07.2005

Eis selber machen - eine Kunst für sich

Vor einiger Zeit habe ich festgestellt, dass ich keine Milch mehr vertrage. Gar nicht so einfach, komplett auf Milchprodukte wie Käse, Jogurt etc. zu verzichten, aber seit ich das tue, fühle ich mich besser. Kein Speiseeis mehr zu essen, das fällt mir jedoch ziemlich schwer, gerade an so heißen Tagen wie vergangenen Montag. Also habe ich gestern versucht, selber Eis herzustellen. Statt Milch habe ich Sahne genommen und dazu pürierte Erdbeeren. Das Ergebnis lässt aber noch zu wünschen übrig... Wahrscheinlich geht es doch nur mit einer professionellen Eismaschine richtig gut.

Dienstag, 19.07.2005

Klo für Gesundheitsbewußte

Ich wusste es ja schon immer: Die Japaner sind ein fortschrittliches Volk! Sie haben eine "Intelligente Toilette" erfunden. Beim Pippimachen gleichzeitig Blutdruck, Fettgehalt des Körpers und Zucker im Urin messen. Sozusagen gleich vier Fliegen mit einer Klappe!;-)

Montag, 18.07.2005

Jokers Restseller

[via: Jokers Restseller: Der Spezialist für Restauflagen und Sonderausgaben]

Bei Jokers kann man super Schnäppchen machen. Bücher aus allen beruflichen Fachrichtungen, Belletristik, Musik, Filme- was das Herz begehrt. Vor einigen Monaten haben sie eine Verlosung gestartet, bei der man handgefertigte Buchstützen gewinnen konnte. Ich war eine der Glücklichen!:-) 

Sonntag, 17.07.2005

Rundfunkgottesdienst

[via: Willkommen bei FeG Hannover Online]

Heute wird um 10 Uhr auf NDR Info und WDR 5 ein Gottesdienst aus meiner FeG Hannover live übertragen. Die Predigt hält Helmut Reese, der Pastor der Gemeinde zum Thema "Gnade dir Gott - wie Vergebung neues Leben schafft!"

Samstag, 16.07.2005

Donnerwetter

[via: Wetter-Nachrichten - Donnerwetter]

Gestern gab's ein heftiges Donnerwetter über Norddeutschland garniert  mit einem Orkan, so dass alles, was draussen nicht niet- und nagelfest war, durch die Gegend geflogen ist. Ganz schön krass! Sowas kenne ich sonst nur im Herbst. Na ja, jedenfalls hatte das Gewitter den Vorteil, dass die Natur nach den ganzen heissen Tagen mal wieder zu Wasser kam und die schwüle Luft sich abgekühlt hat.

Freitag, 15.07.2005

Virus, Hoax & Co

[via: TU-Berlin * Hoax-Info Service]

Die Technische Universität Berlin bietet einen tollen Service an, bei dem man durch einfache Stichworteingabe Falschmeldungen klasse entlarven kann. Diese Seite ist mir schon oft eine große Hilfe gewesen. Kettenmails sind ja leider heutzutage voll im Trend. Ich empfehle, sie gar nicht erst zu öffnen, gescheweige denn weiterzuleiten an ahnungslose Emailer. Das erspart einem jede Menge Ärger!

Donnerstag, 14.07.2005

Adressen ohne Ende

http://www.hugendubel.de/Detail.aspx?gid=1142287

Eine Freundin aus Lüneburg hat mir ein tolles Geschenk gemacht, nachdem ich ihr von meinem Beratungsgespräch in Bonn erzählt habe. Eigentlich hatte ich vor, in der Lüneburger Unibibliothek ganz viele Adressen zu recherchieren, aber es war in den vergangenen Tagen so heiss, dass mir das zu anstrengend war. Im Unibuchladen habe ich mich statt dessen erkundigt, ob es nicht ein Buch zu kaufen gibt, in dem die wichtigsten Medienadressen stehen und, Bingo, es gibt eins!:-) Zwar nicht ganz billig, aber ich dachte, für und in meine berufliche Zukunft gut investiertes Geld. Womit ich nicht gerechnet hätte ist, dass ich es später geschenkt kriegen würde. Für mich mal wieder ein wunderbares Zeichen dafür, wie Gott mich versorgt, gerade in Zeiten, in denen ich nicht viel Geld zur Verfügung habe. Darüber freue ich mich total!:-)

Mittwoch, 13.07.2005

Lüneburg

[via: Willkommen in Lüneburg %u2022 Home]

Nach einer Blogpause geht's jetzt wieder weiter. Von Sonntag bis heute war ich in Lüneburg, meiner Studienstadt. Seit ich nicht mehr dort wohne, sind die Besuche immer wie Auftanken für mich. Ich habe viele Freunde treffen können und meine dortige FeG besucht, gute Gespräche mit einzelnen gehabt und ich habe das Gefühl, in diesen vier Tagen mehr mit Autokilometer durch die Stadt gefahren zu sein, als in acht Monaten in Hannover. 

Samstag, 09.07.2005

Beethoven

[via: Herzlich willkommen im Beethoven-Haus Bonn!]

Gestern habe ich geschichtstächtigen, knarrenden Holzboden betreten. Ich war in Ludwig van Beethovens Geburtshaus, Bonngasse 20 in Bonn. Wow! Da ich mich im Rahmen meines Kulturwissenschaft-Studiums in Musik auch intensiv mit Beethoven beschäftigt habe, zahlreiche Werke gehört, einmal eine wissenschaftliche Arbeit über sein Gehörleiden geschrieben und sogar meine Abschlussprüfung in Musik über sein programmatisches Werkschaffen absolviert habe, war dieser Besuch ein besonderes Erlebnis für mich. Ich liebe die ausgestellten Zeitzeugnisse und ganz besonders die wunderschönen Faksimiles!:-) Man kann sich stundenlang in diesem Haus aufhalten, ohne Langeweile zu bekommen.

Donnerstag, 07.07.2005

Ewiger Kalender

[via: Ewiger Kalender]

In einem ewigen Kalender kann man die Wochentage zu bedeutenden geschichtlichen Ereignissen oder auch zu wichtigen Daten im eigenen Leben erkunden. Geburtstage zum Beispiel. Ich habe herausgefunden, dass ich an einem Sonntag geboren wurde. Ein schönes Gefühl!:-)

Mittwoch, 06.07.2005

Haiopeis

[via: Drive-In-Cartoons.de | Haiopeis von Thomas Siemensen]

Über die Haiopeis von Thomas Simensen könnte ich mich wegschlagen vor lachen. Manchmal etwas makaber, aber bei Haien gehört das wohl dazu... ;-)

Dienstag, 05.07.2005

Ziele

Du brauchst ein Ziel- fordern die Einen.

Der Weg ist das Ziel- behaupten die Anderen.

Wenn die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt, kann sie nur lauten: Just do it!

Montag, 04.07.2005

Genmanipuliertes Essen

Ich habe mich gerade mit jemandem über gesunde Ernährung  und genmanipulierte  Lebensmittel unterhalten. Beim Thema genmanipuliertes Essen kann einem echt übel werden und mir ist dabei auch mal wieder neu bewußt geworden, wie sehr man als Verbraucher verdummt wird. Was wir unserem Körper durch den Kauf und Verzehr bestimmter Lebensmittel so alles vorgaukeln und zumuten ist wirklich erscheckend! Ein Grund mehr, beim Einkauf auf  kontrolliert biologisch angebaute Produkte zurück zu greifen.   

Sonntag, 03.07.2005

Ausgrabungsstätte "Berufsträume"

Vor einiger Zeit bin ich auf ein Buch gestoßen, das Menschen auf der Suche nach ihrer wahren beruflichen Passion unterstützen will. Besonders gut geeignet ist dieses Arbeitsbuch für Leute, die nach Beendigung ihrer schulischen Laufbahn noch nicht wissen, welchen Job sie ergreifen wollen. Aber auch für diejenigen, die schon fest im Berufsleben stehen und die irgendwann spüren, dass eine berufliche Umorientierung für sie innerlich längst fällig wäre, gibt dieser Workshop gute Tipps. Eine Reise, auf der man evt. auf längst verschüttete Berufsträume stößt. Echt spannend!

Samstag, 02.07.2005

Rhythm is it!

Gestern habe ich es endlich mal geschafft, in den Film "Rhythm is it!" zu gehen und bin noch ganz berührt und bewegt davon. Der Film dokumentiert das 1. Education-Project der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Simon Rattle. 250 Berliner Jugendliche aus 25 Nationen, die zuvor noch nie getanzt haben, bewegen sich zu der Musik von Igor Strawinskys "Le Sacre du Printemps", choreographiert von professionellen Tänzern.

Es war wunderbar zu sehen, wie Hauptschüler, denen man nur wenig zutraute und die dadurch auch selbst ein extrem geknicktes Selbstbewußtsein in sich trugen, innerhalb weniger Wochen eine innere Entwicklung durchmachten, die einen nur zum Staunen bringen kann! Die Investition aller Betreiligten hat Früchte getragen, die von bleibendem Wert sein werden. Eine Investition für's Leben. Tolles Projekt und ein Kinoereignis der besonderen Art!

Freitag, 01.07.2005

Ursula von der Leyen

Ich habe gerade den Blog von Ursula von der Leyen, Niedersachsens Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit entdeckt. Sie ist ausgebildete Ärztin und Mutter von sieben Kindern. Ich mag diese Frau und finde es klasse, wie sie es versteht, Beruf und Familie zusammen unter einen Hut zu kriegen. Klar, sie hat jede Menge Unterstützung von ihrem Mann dafür. Nur so ist die Karriere nebenbei möglich. Aber ich finde es ermutigend und ein echtes Vorbild, ihre Familie zu sehen, gerade in einer Zeit, in der sich immer weniger Menschen für Kinder entscheiden. Außerdem weiss sie aus eigener Erfahrung als Medizinerin, Frau und Mutter, worüber sie redet in ihrem verantwortungsvollen Job als Ministerin. Das ist wirklich gut.  

Donnerstag, 30.06.2005

Das Geheimnis der Frösche

Ich habe gestern den Zeichentrickfilm "Das Geheimnis der Frösche" auf DVD gesehen. Eine moderne Version der Arche Noah, hinreißend in Szene gesetzt und mit tollen Synchronsprechern besetzt. Prädikat besonders wertvoll, nicht nur für Kinder!;-)

Mittwoch, 29.06.2005

So macht Physik Spaß

Also, Physik war in der Schule ja der blanke Horror für mich, aber mit Vince Eberts Erklärungsmodellen macht sie richtig Spaß!:-) In seinem Kabarettprogramm "Urknaller- Physik ist sexy", gibt er Antworten auf rätselhafte Fragen wie z.B. Warum ist er Himmel blau? Weshalb pfeift ein Wasserkessel? Und wieso man niemals gelben Schnee essen sollte. Angriff auf die Lachmuskeln garantiert!:-)

Dienstag, 28.06.2005

Problem Schultern

Alle, die viel im Sitzen arbeiten und beispielsweise durch ihren Bürojob Stunden lang vor einem Notebook konzentriert auf den Bildschirm schauen müssen, die wissen, wovon ich rede, wenn nur das Stichwort Schulter fällt. Aua! Verspannungen sind was extrem unangenhmes, aber ich habe gerade ein paar gute Übungen entdeckt, wie man diesem Problem gut vorbeugen kann.

Montag, 27.06.2005

Typisch Mensch

Ich interessiere mich seit einigen Jahren verstärkt für Neurowissenschaften. Seit einiger Zeit gibt es auch einen neuen interdisziplinären Zweig darin, der sich damit befasst, ob sich der Glaube an Gott durch neuronale Vorgänge im Gehirn nachweisen lässt: die Neurotheologie. Typisch Mensch. Er versucht ständig alles zu ergründen und zu erklären. Wenn das immer so einfach wäre, bräuchten wir keinen Glauben mehr und Gott ließe sich in eine Schublade stecken. Das lässt er aber mit Sicherheit nicht. Ein Spannungsfeld, mit dem wir Menschen ein Leben lang klarkommen müssen. 

Sonntag, 26.06.2005

Ebbe und Flut

Ich komme gerade zurück von einer Hauskreisfreizeit in Jaderberg (Nähe Wilhelmshaven). Hinter mir liegt ein erlebnisreiches Wochenende mit guten Gesprächen, leckerem Essen, viel Lachen, ja und dann war da noch am Ende das Phänomen Ebbe und Flut. Vor unserer Rückfahrt sind wir nämlich noch nach Dangast gefahren und konnten es während eines Picknicks beobachten. Immer wieder faszinierend!  

Freitag, 24.06.2005

Wunderwerk Blume

Samstag vor einer Woche hat mir eine Freundin eine große grüne Topflilie geschenkt, die gleich einen schönen Fensterplatz mit Extraportion Sonne bekommen hat. Es sind viele Knospen an ihr, die die ganze letzte Woche noch geschlossen waren. Als ich heute morgen in mein Wohnzimmer kam, leuteten schon von weitem drei gelbe wunderschöne Blüten, die mir natürlich sofort ins Auge fielen. Ein schöner Morgengruß! Auch, wenn man es naturwissenschaftlich sicherlich erklären kann, so ist das Wachsen und Aufgehen einer Blume immer wieder neu ein Wunder Gottes für mich. Was muss ER für eine Freude dabei empfunden haben, als ER sich alles ausdachte. Schön, dass ich an den Ergebnissen heute teilhaben darf... :-) 

Donnerstag, 23.06.2005

Karriereklatsch

Das hartnäckige, allgemein verbreitete Vorurteil des "Klatschweibs" sollte mal aus den Köpfen vertrieben werden, finde ich. Es ist nämlich so, dass nicht nur Frauen klatschen- Männer tun es ebenso. Nur reden die über andere Dinge: Firma, Karriere  und berufliches Weiterkommen beispielsweise, wohingegen das weibliche Geschlecht die drei K's "Kinder, Küche, Klamotten" bevorzugt. Doch dabei muss es nach Ansicht einer Expertin nicht bleiben und bietet sog. "Klatschseminare" an, wo man professionelles Klatschen lernen kann und damit auch auf der Karriereleiter ein paar Stufen weiterkommt. Erfahrungsberichte  nehme ich gerne entgegen! ;-) 

Mittwoch, 22.06.2005

Hipp, hipp, hurra!:-)

Gestern abend wurde in Berlin der Deutsche Gründerpreis für beispielhafte unternehmerische Erfolge und herausragende Leistungen von jungen Existenzgründern verliehen. Ich bin ganz begeistert von den innovativen und kreativen Ideen der Nominierten. Ach ja, und ein bekannter Babynahrungs-Hersteller wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der ruft jetzt bestimmt: "Hipp, hipp, hurra!":-)

Dienstag, 21.06.2005

Lebenselixier Wasser

Eine Untersuchung des Magazins "Young Care" der Berufsgenssenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat ergeben, dass die Deutschen bei großer Hitze zu wenig trinken. 47 Prozent der Bundesbürger nehmen bei einer Temperatur von 30 Grad nur 0,5 bis einen Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich. 35 Prozent trinken zwei Liter und nur 12 Prozent der 3.900 Befragten konsumiert drei Liter täglich. Also: Immer schön die Wasserflasche parat halten! Cheers!:-) 

Montag, 20.06.2005

Glücklich zu nennen, wer sie versteht - die Technik!

Vorhin hat mir gerade ein lieber Bekannter folgendes gemailt: "Während ich mich immer mehr aus der EDV rausbewege, steigst Du immer tiefer ein. SO IST  DIE JUGEND." (Anm. Mein Bekannter feiert im November diesen Jahres seinen 50. Geburtstag- direkt einen Monat vor meinem. Daher wohl der Zusatz  "Jugend". Ich finde allerdings, dass er noch zu den JUNG GEBLIEBENEN gehört. ;-) )

Aber mal ehrlich: Die ganze Computertechnik ist mir oftmals ein Buch mit sieben Siegeln. Neulich z.B. wollte ich mein Bewerbungsphoto bearbeiten, um es anschießend ins Deckblatt einzufügen. Schön, wenn's geklappt hätte... Ich sage dazu nur: Glücklich zu nennen, wer sie versteht- die Technik! Und noch glücklicher derjenige, der gute Freunde hat, die sie für einen verstehen!;-) Dazu zähle ich wohl eher...

Sonntag, 19.06.2005

Froschkonzert


Ich war heute bei meinen Eltern eingeladen. Sie haben einen schönen Garten, in dem mein Vater vor vielen Jahren einmal einen Teich selbst angelegt hat. Ein Fischreiher hat leider vor einiger Zeit alle Goldfische, die in dem Teich waren, rausgefuttert. Aber es haben sich inzwischen Frösche darin breit gemacht, die sich nicht auffressen lassen sondern statt dessen ein fröhliches Quak-Konzert zum Besten geben!:-)

Samstag, 18.06.2005

Praktikums-Karriere

Heute war im HAZ-Ressort Beruf & Bildung ein Artikel mit der Überschrift "Jung, qualifiziert, kostenlos gesucht..." zu lesen. Untertitel: Immer mehr Studenten und Hochschulabsolventen machen ein unbezahltes Praktikum nach dem anderen. Ganz schön krass! Praktika im Studium oder eins für einen besseren Berufseinstieg finde ich ok, aber sich als Uni-Absolvent mit hoch qualifizierter Arbeit für null Euro im achten oder neunten Praktikum unter Wert zu verkaufen und eine Praktikums-Karriere im Lebenslauf aufweisen? Ich frage mich, ob das wirklich der richtige Weg ist. "Viele Akademiker trauen sich ja gar nicht mehr, sich auf eine feste Stelle zu bewerben", so der Experte im Artikel und rät zu mehr Selbstbewußtsein. Ein Rat, den man sich wirklich zu Herzen nehmen sollte, finde ich.

Freitag, 17.06.2005

Selbst bei Regen gute Laune

Na, das ist doch mal was Nettes: Drei Männer, zusammen "Fourschlag" genannt, haben es sich zur Aufgabe gemacht, Musik und Comedy zu verbinden. Sie tommeln auf allen möglichen Gegenständen rum und machen sogar Musik mit Regenschirmen. Ich glaub', das probier' ich beim nächsten Regenschauer auch mal aus. Da krieg' ich selbst bei Regen gute Laune!:-)

Donnerstag, 16.06.2005

Menschen hautnah

Gestern abend habe ich auf WDR eine Sendung gesehen, die mich immer noch bewegt. Der siebenjährige Tim leidet am Down-Syndrom. Da Ärzte dies schon vor seiner Geburt festgestellt hatten, wollte die Mutter ihn abtreiben lassen. Doch Tim überlebt seine Abtreibung. Die leibliche Mutter lehnt ihr Kind dennoch ab und hat sogar den Arzt wegen der misslungenen Abteibung verklagt. Unglaublich! Tim lebt bei liebevollen Pfelgeeltern, was für ein Glück!

Mittwoch, 15.06.2005

Ermutigende Geschichten

Vor zwei Tagen habe ich meine Spuren auf der Opdimisten-Website hinterlassen und heute hat mir doch glatt schon einer gemailt, um mir seine Geschichte demnächst mal zu erzählen. Bin sehr gespannt!:-) 

Dienstag, 14.06.2005

Frauen würden gern...

Ich lese regelmäßig den Newsletter der Ärzte-Zeitung. Manchchmal stehen da Sachen drin, wo man wirklich nur "Auch das noch!" ausrufen kann. Unter der selbigen Rubrik stand heute folgendes: "Jede zweite Frau würde einer Umfrage (der Zeitschrift Für Sie) zufolge gern gelassener an Beziehungen herangehen. 47 Prozent beneideten Männer um die Fähigkeit, sich nach einer Trennung wieder ruck zuck neu zu binden." Mir stellt sich die Frage, ob das wirklich so beneidenswert ist... Ich gehöre jedenfalls nicht zu den 47 Prozent.Zum Glück kenne ich viele nette Männer, die diesen "Zuck-Zuck-Neu-Binden-Mechanismus" nicht in sich tragen!:-)

Montag, 13.06.2005

Mehr Opdimisten, bitte!

Hab' eine tolle Website gefunden, auf der ich mich natürlich gleich verewigen musste. Es sollte wirklich mehr von dieser Sorte Initiativen geben. Klasse Idee, finde ich!:-)

Sonntag, 12.06.2005

Ich will alles!

Gestern abend wurden Kindheitserinnerungen in mir wach, als ich in einem Fernsehportrait über Gitte Haenning den Song "Ich will alles!" hörte. Den habe ich schon als Kind sehr geliebt und ehrlich gesagt gefällt er mir heute immer noch. ;-)